| | Kommentieren

Aus der Cessna betrachtet:: 300-Meter-über-Wiesbaden-Blicke heute noch im Rathaus und in neuem Bildband

Spannende Früher-heute-Perspektiven zeigt Erika Noack in ihren Luftaufnahmen von Wiesbaden, die sie aus einer Cessna heraus aus 300 Metern Höhe anfertigt.

Letzte Gelegenheit: Die Ausstellung „Wiesbaden aus der Vogelperspektive – städtebauliche Veränderungen“ mit Fotografien von Erika Noack ist nur noch heute im Rathaus am Schlossplatz zu sehen. Alle Zeit der Welt können sich Interessierte für den parallel erschienenen eindrucksvollen Bildband nehmen.

Aus einer Höhe von 300 Metern eröffnen sich erstaunliche Blickwinkel und Perspektiven. Nur so sind Größenverhältnisse erkennbar und räumliche Beziehungen deutlich. Mancher Blick führt hinter die Fassaden, mitten hinein ins urbane Geschehen, seine Entfaltungsräume und engen Innenhöfe. Aus diesem Grund gehört es zu Erika Noacks Leben, mehrmals im Jahr „in die Luft zu gehen“.

Das große Ganze und Details im Blick

Vogelperspektiven-Fotografin Erika Noack bei der Ausstellungseröffnung im Gespräch mit OB Gert-Uwe Mende und Wiesbadener Kurier-Chefredakteur Olaf Streubig.

Die Ausstellung, die OB Gert-Uwe Mende eröffnet hatte, zeigt die räumliche Entwicklung der Stadt und die Veränderungen ihres baulichen Erscheinungsbildes. Dabei kommt es nicht nur auf das Große und Ganze an, sondern ebenso auf all die kleinen Details inmitten des Geschehens.

Seltene Einblicke

Aufnahmen aus der Vogelperspektive gestatten tiefe Einblicke in Hinterhöfe und Areale, zu denen man sonst kaum Zugang findet. Der Blick zurück auf städtebauliche Projekte von ihrem Anfang bis zum Abschluss, ruft Erinnerung hervor, die schon fast vergessen sind – zum Beispiel das Quartier Kaiserhof. Vor der Neugestaltung stand hier das American Arms Hotel. Statt Giraffenkäfig heute eine moderne Wohnbebauung und sogar das Loch am Karlsbader Platz ist verschwunden.

Die Ausstellung führt zum RMCC dem Neubau „Museum Reinhard Ernst“, zeigt das „Parkhaus Coulinstraße“, die Entstehung des „Wohngebietes Hainweg“, das moderne „RheinMain CongressCenter“ oder das „Erbenheimer Ohr“. Aber auch kleine, versteckte Umwandlungen gehören zum Stadtbild, so wie die „Kindertagesstätte“ an der Emser Straße und die „Villeninsel“ am Landeshaus. Insgesamt sind Fotoreihen von rund 50 Projekten in Wiesbaden zu sehen.

Bildband erschienen

Parallel zur Ausstellung ist der 144 Seiten starke Bildband „Wiesbaden aus der Vogelperspektive – Städtebauliche Veränderungen, Band 2“ von Erika Noack erschienen, der ab sofort im Buchhandel für 34,80 Euro erhältlich ist. Die Erlöse aus dem Buchverkauf – oder auch dem Verkauf der ausgestellten Bilder, Kontakt bei Interesse unter 0611-809098 oder erika.noack@noack-immobilien.de – spendet die Fotografin, die im Hauptberuf ein Immobilienbüro betreibt – an Wiesbadener Einrichtungen, diesmal an das Hospiz Advena in Erbenheim.

(apo/Fotos Dirk Fellinghauer)

(apo/Fotos: Veranstalter)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.