| | Kommentare deaktiviert für Das Programm der Maifestspiele ist da: Oper, Tanz und Schauspiel aus aller Welt

Das Programm der Maifestspiele ist da: Oper, Tanz und Schauspiel aus aller Welt

Pressekonferenz_maifestspiele

 

Auf der heutigen Pressekonferenz wurde das mit Spannung erwartete Programm der 118. Internationalen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden vorgestellt. An 34 Vorstellungstagen präsentieren die Maifestspiele des Staatstheater Wiesbadens unter der künstlerischen Leitung von Manfred Beilharz sage und schreibe 57 Veranstaltungen mit 31 Produktionen aus 12 Ländern. Ab dem 30. April bis zum 2. Juni verwandelt sich Wiesbaden erneut, bereits zum 118. Mal, zum Schauplatz dieser herausragenden Veranstaltung und es wird, wie auch in den Jahren zuvor, mit einem Programm aufgefahren, das sich mehr als sehen lassen kann.

Zu den “Häusern”, Dirigenten, Sängern, Tänzern und Schauspielern, die Wiesbaden im Mai einen Besuch abstatten, gehören unter anderem die Komische Oper Berlin sowie das Maxim Gorki Theater Berlin, das Burgtheater Wien, die Opern-Shooting-Stars Olga Peretyatko und Dmitry Korchak oder auch Starchoreograf Lin Hwai-Min mit dem weltberühmten Rustavi Chor aus Georgien. Außerdem wird Pina Bauschs legendäre Choreografie „Vollmond“ zu sehen sein, sowie die Eröffnungsinszenierung  Hans Werner Henzes Oper „Elegie für junge Liebende“.

Den Startschuss des Bühnengeschehens gibt am 30. April die Schauspielaufführung „MenschMachtMacbeth“ vom Staatstheater Wiesbaden im Rahmen der „Jungen Woche“, die bis zum 6. Mai andauern wird. In den unterschiedlichsten Genres, die nicht nur was für junge Zuschauer sind, werden Schauspielstücke aufgeführt, interaktives Theater gemacht, getanzt und anderweitig performt.  In den darauffolgenden Wochen werden insgesamt drei weitere Tanzaufführungen aus aller Welt zu sehen sein, die ganz im Zeichen großer Choreografen des 20. Jahrhunderts stehen. Ergänzt wird das Thema durch Tanzfilme, Installationen, sowie einem Vortragsprogramm. Weiterhin werden insgesamt  drei Opern, sowie das vielfältige Rahmenprogramm „Henze Extra“ zu Ehren des 2012 verstorbenen Hans Werner Henze und seines Werkes aufgeführt werden. Als Eröffnungspremiere kommt am 1. Mai Henzes “Elegie für Liebende” auf die Bühne des Großen Hauses.

Führende Schauspielhäuser zu Gast

Besondere Beachtung sollte man den diesjährigen Schauspielaufführungen schenken: drei der führenden deutschsprachigen Schauspielhäuser werden die Maifestspiele beehren, darunter das Burgtheater Wien, das Maxim Gorki Theater Berlin sowie das Deutsche Theater Berlin. Außerdem wird Olaf Johannessen zu Gast sein, der im hochgelobten Stück „Peer Gynt“ vom Schauspielhaus Düsseldorf kommt und für diese Darstellung bereits mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST als bester Schauspieler nominiert wurde.

Abgerundet wird das Programm der 118. Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden mit Lesungen, Solo-, Konzert- und Kabarettabenden. Dazu sind unter anderem die Geschwister Pfister zu Gast, sowie Musikaufführungen verschiedener Schauspieler zu sehen. Wie in jedem Jahr zeigt auch die Caligari FilmBühne wieder ausgewählte Filme, die sich thematisch oder ästhetisch auf die eingeladenen Produktionen beziehen.

Letzte “Beilharz-Festspiele”

Was für den ein oder anderen eine Premiere ist, ist für Dr. Manfred Beilharz gleichzeitig auch eine Derniere: er wird 2014 zum bereits zwölften Mal in Folge und zum letzten Mal als Intendant der Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden fungieren. Es war ihm laut eigener Aussage daher ein besonderes Anliegen, dem Publikum in diesem Jahr “ein innovatives und abwechslungsreiches Programm zu bieten, das die Tendenzen der internationalen Theaterarbeit in allen Genres widerspiegelt.”

Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, den 15. Februar um 9 Uhr an der Kasse des Staatstheater Wiesbadens. Karten können sowohl online unter www.staatstheater-wiesbaden.de, als auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Weitere Informationen  gibt es unter maifestspiele.de und staatstheater-wiesbaden.de.

(Annabell Pfeifer / Foto: Lena Obst)