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Die „Kurze Nacht“ macht Kunst ganz einfach zugänglich – auch mit Gratis-Oldtimer-Shuttle

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Von Dirk Fellinghauer.

Kunst und Galerien, das ist ja etwas, was manche eher so vom Hörensagen kennen. Eine Galerie betreten? Da gehört schon einiges dazu. In Wiesbaden gibt es jedes Jahr eine Nacht, die den Schritt über die Schwellen der zahlreichen Galerien und Museen der Stadt ganz einfach macht: die „Kurze Nacht“. Zum 15. Mal locken am Samstag, 11. April, wieder über zwanzig kunsterfüllte Orte an allen möglichen Ecken und Enden der Stadt zum zwanglosen Entdecken.

In ungezwungener Atmosphäre lässt sich von 19 Uhr bis Mitternacht Kunst der unterschiedlichsten Stilrichtungen ganz ohne Schwellenangst begutachten, bestaunen, diskutieren. Da treffen Neugierige auf Experten, (vermeintliche) Banausen auf Sammler – es macht einfach Spaß, sich treiben zu lassen und einfach mal, im wahrsten Sinne des Wortes, zu schauen, was auf einen zukommt.

Um 18 Uhr werden Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz und der Organisator der Veranstaltung, Erhard Witzel, die „Kurze Nacht“ im Nassauischen Kunstverein offiziell eröffnen – ein hervorragender Ausgangspunkt, läuft doch hier aktuell noch die sehr spannende Ausstellung „New Frankfurt Internationals – Solid Signs“.

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Ausstellungen größerer Dimension sind außerdem „Bzzzzzz“ im Museum Wiesbaden und „Revisited“ im Naspa-Stammhaus, wo zehn Künstler aus der Naspa-Kunstsammlung aktuelle Arbeiten anlässlich des 175-Jährigen Jubiläums der Sparkasse zeigen. Schwer was los ist auch immer im Kunsthaus, wo die Kunsthalle und auch die Ateliers der hier tätigen Künstler geöffnet werden.

Gratis-Shuttle im rollenden Oldtimer-Museum

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Ansonsten gibt es auch kleine und kleinste Orte der Kunst auf der langen Liste der Teilnehmer. Rheingauer Weingüter schenken dazu an diversen Stationen ihre Tropfen aus. Gespräche über die Kunst oder auch sonstige Themen werden so von alleine in Fahrt kommen. Von einem Ort zum anderen kommen die Besucher wieder mit dem „rollenden Museum“, in rund hundert Oldtimern werden die Besucher gratis zum Kunstgenuss kutschiert. Ein ganz besonderes Erlebnis mit einer kleinen Gefahr – man könnte vor lauter Begeisterung für die alten Autos, die die Initiatoren als „Kulturgut“ verstehen, fast den eigentlichen Anlass der Nacht vergessen: Kunst zu entdecken.

www.kurze-nacht.de ,  www.rollendes-museum-wiesbaden.de

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