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Falk Fatal wartet auf den Untergang

FalkFatalIm Nahen Osten lodert ein Flächenbrand aus Chaos, Gewalt, Terror, religiösem Fanatismus, Tod und Gier. In den Regionen, in denen Islamisten die Oberhand haben, stillen diese ihren Blutdurst an den Ungläubigen, während auf der anderen Seite der Weltkugel fanatische Christen irgendetwas von intelligentem Design faseln und einen Gott anbeten, der die Erde flutet und Feuer und Schwefel auf Städte regnen lässt. In manchen US-Bundesstaaten haben sie es sogar geschafft, dass der Irrglaube vom „Intelligent Design“ in den Lehrplänen der Schulen gelandet ist.

Und während die Konflikte des Nahen Ostens langsam aber sicher auch stellvertretend in den westlichen Innenstädten geführt werden, bietet Scientology in der Wiesbadener Fußgängerzone Stresstests an.

In Afrika bricht derweil eine todbringende Epidemie aus. Zunächst interessiert das hierzulande nur am Rande. Afrika ist weit. Doch die Epidemie breitet sich immer weiter aus, überquert Ländergrenzen und fordert mehr und mehr Todesopfer. Langsam erkennt man im Westen, dass etwas dagegen getan werden muss. In einer globalisierten Welt bleiben Viren und Bakterien nicht lange an einem Ort, sondern verbreiten sich rasend schnell. Schon bald fordert die Seuche die ersten Todesopfer in den USA und in Europa. Noch beruhigen die Behörden. Alles ist sicher, niemand muss sich vor Ebola fürchten. Vielleicht ist dem so. Doch was, wenn nicht?

Dann könnte man sich mit einer neuen Droge aus den USA zu ballern. „Cloud Nine“ heißt sie und soll ähnlich wirken wie LSD. Der Nebeneffekt: Wer die Droge nimmt, fällt Menschen an und frisst ihr Fleisch. Man nennt sie deshalb auch die „Zombie-Droge“. The Walking Dead lassen grüßen.

Ganz zu schweigen von dem fortwährenden Raubbau an der Natur und der Verschwendung der Ressourcen, mit der wir uns langsam aber sicher unsere Lebensgrundlagen zerstören. Die zunehmende Zahl an Naturkatastrophen und der Klimawandel zeigen, wohin die Reise geht.

Man könnte diese Beobachtungen prima als Ausgangspunkt für einen Endzeitfilm nehmen: Roland Emmerich trifft auf George A. Romero. Das Resultat wäre ein erstklassiger Apokalypse-Blockbuster. Aber das hier sind nicht die Fantasien eines Drehbuchautors, das ist die Welt im Herbst 2014: verrückt, krank, kaputt.

Vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin, und mit ihr ging der Warschauer Pakt unter. Mit meinem kindlichen Gemüt glaubte ich damals wirklich, dass sich die Utopie einer Welt, in der sich die Menschen respektieren und friedlichen miteinander leben, schon bald verwirklichen könnte. Dieser Optimismus hielt nicht lange. Ich glaube auch nicht, dass er je wiederkehren wird. Die Zeichen stehen auf Untergang. Machen wir das Beste daraus!

fatalerror.biz

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