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Nichts anbrennen lassen: Start-Up-Szene trifft sich zum Gründergrillen

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Von Dirk Fellinghauer. Foto Rhein Main Start Ups.

Als „Bereit zum Durchstarten“ hatte sensor in seiner April-Titelgeschichte die Wiesbadener Gründerszene beschrieben. Seither hat sich schon wieder einiges getan in der Welt der Start-ups unserer Stadt. Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist und bleibt der „heimathafen“. Dort findet seit neuestem, zwischen den Gründerfrühstücken  am zweiten Mittwoch eines Monats (nächster Termin 8. Oktober) das zwanglose abendliche „Start-up Meetup“ statt, mit „0% Programm, 100% Austausch und Netzwerken“. Zur Premiere gab´s ein volles Haus. Gute Geschäftsideen sind auch wieder gesucht beim „Gründerpreis  der Region Wiesbaden“, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 2. Oktober. Auch der Kontakt zwischen Gründerszene und der Stadt nimmt an Fahrt auf.  Mit Gregor Jonietz haben die Gründer nun bei der Wirtschaftsförderung einen festen Ansprechpartner. Dieser ist auch Feuer und Flamme für das 2. Wiesbadener „Gründergrillen“ an diesem Freitag.

Von Gründern für Gründer, gemäß diesem Konzept veranstalten Gründer in verschiedenen Städten in Deutschland „Gründergrillen“ – am 12. September auch wieder in Wiesbaden, mit sensor als Medienpartner. Bei Bier und Würstchen können sich Teams vorstellen, Erfahrungen miteinander austauschen und ihr lokales Netzwerk erweitern. Initiiert wird das Veranstaltungsformat in Wiesbaden von Paul Herwarth von Bittenfeld, bekannt durch das Rhein-Main-Start-up-Netzwerk.

Bei der Veranstaltung, zu der sich alle Interessierten kostenlos anmelden können, präsentieren ab 18 Uhr nach der Begrüßung durch Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel mehrere Start-up-Teams aus Wiesbaden und der Region ihre Ideen. Im Zentrum steht aber die Möglichkeit, sich unter Gründern zu den eigenen Erfahrungen auszutauschen und das lokale Netzwerk auszubauen. Schauplatz ist das Gründerzentrum StartBlock, das in diesem Sommer seinen zehnten Geburtstag feiert. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen aus dem StartBlock sind heute noch am Markt aktiv und schufen für rund 150 Menschen Arbeits- und Ausbildungsplätze.

StartBlock als Kontaktnetzwerk

Seit im April 2004 die ersten Unternehmen in die Räumlichkeiten des ehemaligen Rotaprint-Gebäudes in der Homburger Straße eingezogen sind, haben mittlerweile 65 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer die Angebote des StartBlocks genutzt. Aus der ersten Dekade des StartBlocks sind mehr als die Hälfte aller Unternehmen heute noch am Markt aktiv. In dieser Zeit entstanden für rund 150 Menschen spannenden Arbeits- und Ausbildungsplätze.

So wie der Wirtschaftsstandort Wiesbaden im Allgemeinen, so kennzeichnet sich der StartBlock durch einen bunten Branchenmix: von Design und Architektur über IT-Dienstleistung, Softwareentwicklung sowie Handel, Luftfahrt, Immobilen, Finanz-, Beratungs- und Gesundheitswirtschaft. Auf drei Etagen, mit insgesamt rund 600 Quadratmetern Bürofläche und zusätzlichen Gemeinschaftsräumen, haben zurzeit 16 junge Firmen, mit insgesamt rund 30 Mitarbeitern im StartBlock ihr Zuhause.

Den Firmengründerinnen und -gründern wird der unternehmerische Start durch preisgünstige Mieten und kleinteilige Büroräume erleichtert. Mehr noch, durch den Einzug in den StartBlock wird man Teil eines umfassenden Kontaktnetzwerkes. In den vergangenen Jahren haben StartBlock-Unternehmen oftmals Aufträge und Dienstleistungen gemeinschaftlich erbracht und sich geteilt.

http://rhein-main-startups.com/ http://www.startblock.biz

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