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sensor-Film des Monats: Stummfilm-Klassiker „Metropolis“ mit Live-Begleitung von Trioglyzerin

Im Rahmen der Parcours-Veranstaltungsreihe zur B3 Biennale des bewegten Bildes 2019 zeigt das Murnau Filmtheater am Freitag, dem 8. November, um 19 Uhr als sensor-Film des Monats den Stummfilm-Klassiker „Metropolis“, begleitet mit Live-Musik von „Trioglyzerin“.

Fritz Lang schuf mit „Metropolis“ einen der aufwändigsten Filme der Stummfilmzeit und den ersten abendfüllenden Science-Fiction-Film, dessen Ausstattung, Tricktechnik und Spezialeffekte bis heute Vertreter des Genres inspirieren. Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs und den revolutionären Unruhen lässt der Regisseur mit seinem Film die industrielle Moderne in einer dystopische Zukunftsversion münden.

Eine von Technik dominierte Realität, in welcher der freie Mensch zum Diener seiner eigenen Erfindungen degradiert wird, mag für die meisten zeitgenössischen Kinobesucher befremdlich gewirkt haben, ist von unser heutigen Realität jedoch nicht mehr sonderlich weit entfernt.

Unter dem Namen Trioglyzerin haben sich drei Musiker zusammengefunden, um die Kinoatmosphäre von damals nicht nur wieder erlebbar zu machen, sondern durch die Verwendung moderner Klangmittel stilistisch zu erweitern. Die Herren am Klavier (Ulrich van der Schoor), Cello (Kristoff Becker) und Oboe (Tobias Becker) stellen den Bezug zur Tradition dar. Zusätzlich kommen Synthesizer zum Einsatz, um durch Geräusch- und Toncollagen eine größere Klangvielfalt zu erreichen. Die Komposition spielt bei der Vertonung eine ebenso wichtige Rolle wie die Improvisation. Die langjährige Erfahrung der Musiker mit den verschiedensten Spielarten der Musik trägt dazu bei, dass jeder einzelne Film seine eigene, treffende musikalische Illustration erhält.

sensor-Film des Monats – Wir verlosen zwei „2 für 1“-Tickets (1 Ticket bezahlen, 2 Tickets bekommen): Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

(mwe/ Foto Veranstalter)

 

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