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sensor-Straßengespräch: Bosko & Dimtar, Kaffeeliebhaber und Genießer, 59 und 68 Jahre

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Trinken Sie gerne Kaffee? Und wenn ja, wie am liebsten?

Bosko: Oh ja! Jeden Tag – mit Milch und Zucker. Ohne Kaffee geht es nicht. Bei mir sind es täglich drei Tassen. Nicht mehr, nicht weniger.

Dimtar: Ich trinke meinen mit viel Milch, aber ohne Zucker.

Inzwischen gibt es ja unzählige Varianten, um dieses Getränk zuzubereiten. Wie kochen Sie ihren Kaffee?

Bosko: Schon immer mit dem Filter. Der ist unschlagbar. Ich habe zwar so eine Padmaschine, die steht aber unbenutzt daneben.

Dimtar: Ja! Die Filtermaschine ist nach wie vor das Beste.

Vielen holen sich ihren Kaffee auch gerne auf die Hand, also „to go“ im Pappbecher. Ist das auch etwas für Sie?

Bosko: Nein, das mache ich nicht. Ich verstehe nicht, warum das nicht abgeschafft wird. Nicht nur wegen der Umwelt. Dann läuft man mit diesem Becher voll heißem Kaffee herum und am Ende kippt alles aus.

Dimtar: Ich mag diese Pappe auch nicht gerne.

Ist dieser „to go“-Trend auch eine Folge unseres gehetzten Lebensstils?

Bosko: Schon. In anderen Ländern, in Griechenland oder Italien zum Beispiel, da genießt man den Kaffee mehr. Viele, die dieses Ego-Leben „Kaffee in der einen, Handy in der anderen Hand“ führen, enden noch als Computer… und dann müssen sie irgendwann wieder zusammenrücken.

Dimtar: Ja, das ist ein anderer Lebensstil. Kaffee muss man genießen.

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