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Wiesbadener Jugendparlament wird neu gewählt – 14- bis 19-Jährige können sich bis 13.12. bewerben

Im kommenden Jahr steht die Wahl des siebten Wiesbadener Jugendparlaments an. Stadtverordnetenvorsteher Dr. Gerhard Obermayr und der Vorsitzende des Jugendparlaments, Noah Said, rufen alle Wiesbadener Jugendlichen dazu auf, sich um einen Sitz im Jugendparlament zu bewerben und sich zahlreich an der Wahl zu beteiligen.

Wahlberechtigt sind alle Wiesbadener Jugendlichen, die zwischen 14 und 19 Jahre alt sind. Gewählt werden kann, wer zwischen dem 5. März 2002 und dem 21. Januar 2008 geboren wurde. Die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen endet am 13. Dezember 2021. Nähere Informationen und das Bewerbungsformular finden sich auf der städtischen Homepage und auf der Internet-Seite des Jugendparlaments. Anfang Februar 2022 werden die Wahlunterlagen an die Wahlberechtigten versandt, und bis zum 4. März 2022 kann man die Stimme per Briefwahl abgegeben.

Die Geschichte des Jugendparlaments in Wiesbaden

Die Stadt Wiesbaden hat im Jahr 2009 ihr erstes Jugendparlament eingerichtet. Die 31 Mitglieder des Gremiums haben von Beginn an wichtige Impulse gegeben und sich an den lokalpolitischen Entscheidungen, die Jugendliche betreffen, beteiligt. Dabei haben die jungen Abgeordneten aus eigener Anschauung gelernt, wie politische Prozesse vor Ort funktionieren und wie die Interessen der Wiesbadener Jugendlichen artikuliert werden können.

Was das aktuelle Jupa erreicht und entschieden hat

Das Jugendparlament, dessen Wahlperiode nun zu Ende geht, hat sich das wichtige Thema „Umwelt- und Klimaschutz“ als Schwerpunkt gesetzt. So organisierte es beispielsweise die Einführung eines autofreien Sonntags im Juli 2022 und positionierte sich gegen die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Ostfeld“. Ebenso arbeitet es mit „Fridays for Future“ sowie „Black Lives Matter“ zusammen und ist an der Organisation vieler der Demonstrationen beteiligt.

Um das Nachtleben in Wiesbaden jugendfreundlich, sicher und kreativer zu gestalten, setzt es sich für vermehrte Fahrten von Nightlinern ein. Schließlich hat es einige Konzepte zur Erneuerung beziehungsweise Verbesserung von Freizeit- und Sportangeboten entwickelt.

Weiterlese-Tipp: Das sensor 2×5-Interview mit Noah Said, Vorsitzender Jugendparlament Wiesbaden.

(apo/Foto Dirk Fellinghauer)

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