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Zwei Cafés, zwei Lesungen – Wakker und heimathafen bringen Literaturfreunde in Entscheidungsnöte

 

Görsdorf Pressebild klein

Eine Handvoll Menschen lässt sich am offenen Feuer nieder, rückt zusammen und lauscht bei wohliger Wärme den Worten der Weisen. An diesem Brauch hat sich – bis auf die Brandschutzverordnung – nicht viel geändert. Und so dürfte am Samstag, 30. November die Entscheidung schwer fallen, wem lieber gelauscht wird, denn sowohl das WAKKER als auch der heimathafen haben einen talentierten Wiesbadener Autor eingeladen. Fast zeitgleich locken sie zu Lesungen vor allem für Menschen, die eigentlich keine Lesungen mögen.


Gemütlich wird es am Wallufer Platz mit Alexander Görsdorf, der bereits Ende Oktober im Atelier Patterson und Spiegel aus seinem kurzweiligen und amüsanten Werk „Taube Nuss: Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen” las. Der in Beirut geborene und in Wiesbaden aufgewachsene Alexander erzählt darin, wie er allen Widrigkeiten zum Trotz eine normale Schule beendete und promovierte ohne in seiner „stillen” Welt der Depression zu verfallen.

erdmann

Ebenfalls im WAKKER präsentierte der Wiesbadener Eric Erdmann Anfang Oktober seinen halbbiografischen Debut-Roman „Nachtschicht”, in dem sich an einer Tankstelle die Wege von zehn Gestalten kreuzen, beobachtet von dem gescheiterte Architekt und Tankwart Ole. Im heimathafen habt Ihr Samstag die Möglichkeit, seine Lesung aus dem Erstlingsroman nachzuholen.

Eric Erdmann – NACHTSCHICHT: 19.00 Uhr, heimathafen, Karlstr. 22, 65185 Wiesbaden, heimathafen-wiesbaden.de
Alexander Görsdorf – Taube Nuss. Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen: 19.30 Uhr WAKKER am Wallufer Platz 3, 65197 Wiesbaden, about.me/hallo_wakker  (maue)