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Kolumne: Falk Fatal und der Cannabis Social Club

Kürzlich hat die Stadtratsfraktion der Linken für überregionales Aufsehen gesorgt. In einem Antrag forderten sie die Schaffung eines „Cannabis Social Club“. Wissenschaftlich begleitet, soll in diesem Modellprojekt legal gekifft werden dürfen. Ist ja klar, dass so ein Vorschlag von den Linken kommt. Wenn die keine langhaarigen Bombenleger sind, dann sind die langhaarige Kiffer. Betrachtet man den Antrag aber unvoreingenommen, dann hat eine Legalisierung und kontrollierte Abgabe von Cannabis einige Vorteile. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal und die unvollständige Jahresvorschau

Text Falk Fatal. Illustration Marc “King Low” Hegemann.

Die Gänsekeulen sind verdaut und die Tischfeuerwerke abgebrannt. Am Straßenrand verwelken die letzten Tannenbäume und die ersten guten Vorsätze sind längst gebrochen. Kurzum: 2018 hat uns längst am Wickel. Höchste Zeit für einen kurzen Blick in die Zukunft, der uns verrät, was wir vom Jahr des Hundes erwarten dürfen. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal kämpft mit dem Brett vorm Kopp

Der Mensch ist ein seltsames Tier. Wir sind hochentwickelt und so intelligent, dass wir uns die Erde untertan machen konnten. Wir haben das Rad erfunden, sind zum Mond geflogen und können riesige Datenmengen per Funkwellen in Windeseile um den Erdball schicken. Andererseits sind wir unglaublich dumm und laufen mit einem dicken Brett vor dem Kopf durch die Welt. Wir, oder die meisten von uns, wissen zwar, dass unser Lebensstil unsere Lebensgrundlagen täglich ein Stück mehr zerstört. Aber wirklich etwas ändern tun wir nicht. Das ist im Großen genauso zu beobachten, wie im Kleinen. Obwohl ich weiß, dass die Zigarette, die ich mir eben angezündet habe, die Wahrscheinlichkeit, dass ich an Krebs erkranke, wieder ein bisschen erhöht, ziehe ich den giftigen Rauch trotzdem in die Lungen. Warum ich das mache? Weil ich dumm bin. Und hoffe, dass es irgendwie gut gehen wird.

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Falk Fatal steht auf Details

Ich liebe Details. Sehr sogar. Dafür ernte ich von meinen Kumpels oft ein Stirnrunzeln. Besonders dann, wenn wir abends an der Theke unseres Vertrauens sitzen und ich nach dem vierten Äppler als Erwiderung auf den Zuruf: „Falk, Du bist blau!“, antworte: „Ja, aber nur pastellblau.“ Ich mag es halt gerne genau. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal lügt…

Wiesbaden-Westend. Früher Abend. Bin mit meiner Hündin Bailey unterwegs. Wir kommen an einer Kneipe vorbei. Davor steht ein junger Mann. Ich schätze ihn auf Mitte dreißig. Die braunen Haare sind lässig zum Pferdezopf gebunden. Am Körper eine Motorradjacke. Obwohl wir mit einigen Armlängen Abstand an ihm vorbeigehen, kann ich seine Fahne riechen. Er telefoniert. Mit wem, weiß ich nicht. Als wir auf gleicher Höhe sind, sagt er: „Nein, nein. Ich bin noch zuhause.“ Er wird schon wissen, warum er das gesagt hat. (mehr …)

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Falk Fatal zwischen urbanem Trott und Provinz-Marotten

Wer diese Kolumne regelmäßig liest, weiß, dass ich eigentlich ein Trottel vom Land bin, der irgendwann nach Wiesbaden gezogen ist. Das ist fast achtzehn Jahre her. Nicht mehr lange, und ich habe die eine Hälfte meines Lebens in Wiesbaden verbracht und die andere Hälfte dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Man kann also sagen, ich kenne die Unterschiede zwischen Stadt und Land. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal deckt auf – und eine Leserin stopft den sensor empört (und heimlich lesend) in die Tonne

Diese Kolumne ist dem unbekannten Leser gewidmet, der immer noch glaubt, die Presse allgemein und der sensor im Speziellen würden nicht frei berichten, sondern nur schreiben, was die Regierung befiehlt. Als Beleg dazu dient ihm auch diese Kolumne. Früher sei der Kolumnist bissig gewesen, heute würde er nur noch angepasst schreiben. Tja, was soll ich sagen? Es ist alles wahr. Man ist uns auf die Schliche gekommen. Wir schreiben nur, was man uns vorgibt. (mehr …)

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Falk Fatal liebt Fußball-Dramen

FalkFatalOmmes von der SpVgg. bekommt den Ball im Mittelfeld zugesteckt, lässt Jupp aussteigen und zieht aus rund 20 Metern ab. Ein Schuss wie ein Strahl. Die Spieler sowie die knapp hundertfünfzig Zuschauer, die sich um den Platz des SSV versammelt haben, schauen gespannt dem Ball hinterher. Es geht schließlich noch um einiges. Es ist der letzte Spieltag der C-Jugend-Saison 1992/93, und der SSV kann noch Meister werden. Das gab es seit Jahren nicht mehr, dass eine Mannschaft des SSV einen Titel holen kann. Wir liegen punktgleich mit der SpVgg. auf Platz 2. Ein Sieg heute, und wir sind Meister. (mehr …)

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FALK FATALS Binsenweisheiten über die Zeit

FalkFatalWir leben in einer irren Zeit. Es scheint, als drehe sich die Erde immer schneller. Gestern Brüssel, heute Böhmermann. Vorgestern haben wir uns über den Wahlerfolg der Alternative für Doofe aufgeregt, vorvorgestern über die neue Straßenreinigungssatzung und die Erhöhung der Hundesteuer. Und zwischen „Je suis Böhmi“ und „Je suis Bruxelles“ waren unter anderem noch ein Erdbeben in Japan, die Panama Papers und der V-Mann, der von nichts wusste, und der den untergetauchten Uwe Mundlos und Beate Zschäpe einen Job gab – was direkt zu der Frage führt: Für was brauchen wir noch diesen Verfassungsschutz? Entweder ist er total unfähig, oder er steckt mit dem NSU irgendwie unter einer Decke. Beides spricht nicht für den Verfassungsschutz.

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Falk Fatal und die Kolumne der ungeschriebenen Kolumnen

FalkFatalImmer mal wieder werde ich gefragt, wie ich auf die Themen dieser Kolumne komme. Da es seitens der Redaktion keine Vorgaben gibt, eine gute Frage. Ich würde ja gerne sagen, die Themen fliegen mir einfach so zu, aber bis auf wenige Ausnahmen grübel ich zwei, drei Wochen über das jeweilige Thema nach. Ideen kommen, andere werden verworfen, und irgendwann steht die Deadline vor der Tür, und ich muss mich für ein Thema entscheiden. Das heißt nicht, dass die verworfenen Ideen unbedingt schlecht sind. Meist ist es einfach so, dass das Thema, für das mich dann entscheide, mir in dem Moment dringlicher oder besser erscheint. (mehr …)

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Falk Fatal und der kleine Mann von der Straße

FalkFatalDer kleine Mann von der Straße hat die Schnauze gestrichen voll. Ganz Wiesbaden ist eine Baustelle, so scheint es ihm. Überall werden die Straßen aufgerissen und wieder zugeschüttet. Was die machen, ist ihm egal. Er findet es scheiße. Denn jetzt dauert der Feierabendstau auf dem 1. Ring fünf Minuten länger als sonst. Dass er letzte Woche über die vielen Schlaglöcher in Wiesbadens Straßen geschimpft hat, hat er da schon längst vergessen. Er sucht nämlich schon seit einer halben Stunde einen Parkplatz. Gerne würde er sich einfach ins Halteverbot stellen. Aber er hat den Monat schon vier Knöllchen bekommen. Das machen die von der Stadt bestimmt extra. Nur um ihn zu ärgern. Findet er scheiße. (mehr …)

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FALK FATAL ist auf den Hund gekommen

FalkFatalWenn man mich früher fragte, wie ich es mit Hunden halte, antwortete ich meist mit einem Lied der Berliner Punkrockband Terrorgruppe. „Der Bernhardiner ist mir der Liebste, denn er trägt ein Fässchen voller Brandwein. Darum sollten Bernhardiner die einzigen Hunde auf der Erde sein“, sang ich meinen Gesprächspartnern dann vor – womit sich das Gespräch über Hunde meist erledigte (was aber auch meinen Sangeskünsten liegen kann). Es war nicht einmal so, dass ich groß etwas gegen Hunde hatte. Ich wollte einfach keinen besitzen. Zu viel Verantwortung und Einschränkung schien es mir, sich um einen Hund zu kümmern. Ich habe ja schon genug damit zu tun, für mein eigenes Leben Verantwortung zu tragen, wie soll das dann bei einem anderen Lebewesen funktionieren, redete ich mir ein. (mehr …)