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Falk Fatal und die Faszination des Bösen – Was die Fußball-WM mit Telenovelas zu tun hat


Die Fußball-WM läuft noch ein paar Tage. Keine Ahnung, wie es in Ihrer Filterblase in den Wochen vor der WM war. Aber in meiner gab es einige, die darüber nachgedacht haben, die WM zu boykottieren – darunter gestandene Fußballfans. Solche, die sich sonst nicht zu schade sind, für ihren Verein alle zwei Wochen durch die halbe Republik zu reisen. Und wer nicht boykottieren will, verspürte zumindest deutlich weniger Vorfreude als in den Jahren zuvor. Der Grund für den Fußball-Blues: Die Menschenrechte. Dass es um die in Russland schlecht bestellt ist, hat sich bei den meisten Menschen – bis auf ein paar Verwirrte bei den Linken und der AfD – herumgesprochen. (mehr …)

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Falk Fatal entdeckt die Großstadt

Liebe Leserinnen und Leser, es tut mir wirklich leid, aber ich muss sie mit einer schockierenden Nachricht konfrontieren: Wiesbaden ist eine Großstadt. Ja wirklich, Sie haben richtig gelesen: Wiesbaden ist eine Großstadt! Fast 300.000 Menschen leben offiziell im Gebiet der hessischen Landeshauptstadt, ab einer Bevölkerungszahl von 100.000 Einwohnern zählt eine Stadt als Großstadt. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal und der Cannabis Social Club

Kürzlich hat die Stadtratsfraktion der Linken für überregionales Aufsehen gesorgt. In einem Antrag forderten sie die Schaffung eines „Cannabis Social Club“. Wissenschaftlich begleitet, soll in diesem Modellprojekt legal gekifft werden dürfen. Ist ja klar, dass so ein Vorschlag von den Linken kommt. Wenn die keine langhaarigen Bombenleger sind, dann sind die langhaarige Kiffer. Betrachtet man den Antrag aber unvoreingenommen, dann hat eine Legalisierung und kontrollierte Abgabe von Cannabis einige Vorteile. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal und die unvollständige Jahresvorschau

Text Falk Fatal. Illustration Marc “King Low” Hegemann.

Die Gänsekeulen sind verdaut und die Tischfeuerwerke abgebrannt. Am Straßenrand verwelken die letzten Tannenbäume und die ersten guten Vorsätze sind längst gebrochen. Kurzum: 2018 hat uns längst am Wickel. Höchste Zeit für einen kurzen Blick in die Zukunft, der uns verrät, was wir vom Jahr des Hundes erwarten dürfen. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal kämpft mit dem Brett vorm Kopp

Der Mensch ist ein seltsames Tier. Wir sind hochentwickelt und so intelligent, dass wir uns die Erde untertan machen konnten. Wir haben das Rad erfunden, sind zum Mond geflogen und können riesige Datenmengen per Funkwellen in Windeseile um den Erdball schicken. Andererseits sind wir unglaublich dumm und laufen mit einem dicken Brett vor dem Kopf durch die Welt. Wir, oder die meisten von uns, wissen zwar, dass unser Lebensstil unsere Lebensgrundlagen täglich ein Stück mehr zerstört. Aber wirklich etwas ändern tun wir nicht. Das ist im Großen genauso zu beobachten, wie im Kleinen. Obwohl ich weiß, dass die Zigarette, die ich mir eben angezündet habe, die Wahrscheinlichkeit, dass ich an Krebs erkranke, wieder ein bisschen erhöht, ziehe ich den giftigen Rauch trotzdem in die Lungen. Warum ich das mache? Weil ich dumm bin. Und hoffe, dass es irgendwie gut gehen wird.

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Falk Fatal steht auf Details

Ich liebe Details. Sehr sogar. Dafür ernte ich von meinen Kumpels oft ein Stirnrunzeln. Besonders dann, wenn wir abends an der Theke unseres Vertrauens sitzen und ich nach dem vierten Äppler als Erwiderung auf den Zuruf: „Falk, Du bist blau!“, antworte: „Ja, aber nur pastellblau.“ Ich mag es halt gerne genau. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal lügt…

Wiesbaden-Westend. Früher Abend. Bin mit meiner Hündin Bailey unterwegs. Wir kommen an einer Kneipe vorbei. Davor steht ein junger Mann. Ich schätze ihn auf Mitte dreißig. Die braunen Haare sind lässig zum Pferdezopf gebunden. Am Körper eine Motorradjacke. Obwohl wir mit einigen Armlängen Abstand an ihm vorbeigehen, kann ich seine Fahne riechen. Er telefoniert. Mit wem, weiß ich nicht. Als wir auf gleicher Höhe sind, sagt er: „Nein, nein. Ich bin noch zuhause.“ Er wird schon wissen, warum er das gesagt hat. (mehr …)

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Falk Fatal zwischen urbanem Trott und Provinz-Marotten

Wer diese Kolumne regelmäßig liest, weiß, dass ich eigentlich ein Trottel vom Land bin, der irgendwann nach Wiesbaden gezogen ist. Das ist fast achtzehn Jahre her. Nicht mehr lange, und ich habe die eine Hälfte meines Lebens in Wiesbaden verbracht und die andere Hälfte dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Man kann also sagen, ich kenne die Unterschiede zwischen Stadt und Land. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal deckt auf – und eine Leserin stopft den sensor empört (und heimlich lesend) in die Tonne

Diese Kolumne ist dem unbekannten Leser gewidmet, der immer noch glaubt, die Presse allgemein und der sensor im Speziellen würden nicht frei berichten, sondern nur schreiben, was die Regierung befiehlt. Als Beleg dazu dient ihm auch diese Kolumne. Früher sei der Kolumnist bissig gewesen, heute würde er nur noch angepasst schreiben. Tja, was soll ich sagen? Es ist alles wahr. Man ist uns auf die Schliche gekommen. Wir schreiben nur, was man uns vorgibt. (mehr …)

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Buschka entdeckt Backwerk – und erlebt sein frierendes Wunder

backwerk_wiesbaden

Seit gestern diskutieren viele Wiesbadener intensiv über den SB-Bäcker Backwerk. Grund: Die frisch verkündete Ansiedlung auf dem Faulbrunnenplatz inklusive Neubau eines Cafés. Es gibt, grob gesagt, drei Gruppen: Jene, die gar kein Problem mit Backwerk haben, welche, die sagen “Besser als nichts” und “Hauptsache, es geschieht irgendwas auf dem Platz” und diejenigen, die Backwerk wegen der Qualität der Speisen und/oder den Franchise- und Arbeitsbedingungen kritisieren. Als eine nur zufällig topaktuelle Momentaufnahme erreichte uns heute der folgende Erfahrungsbericht von Jörg Buschka. Der Wiesbadener TV-Journalist, Filmemacher und Reporter ist unter anderem durch seine Serie “Buschka entdeckt Deutschland” bekannt. (mehr …)

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Der Krimiautor als Videokolumnist: “Pfeiffers Kultur Kiosk” feiert heute Premiere – Spannende Ermittlungen aus dem Kiosk heraus

WK Wiesbaden/ Kultur wita, Paul Müller , Kolumne "Pfeiffers Kultur-Kiosk" Ort: Wiesbaden Person(en) v.l.: Filmer Sergej Metzger mit Alexander Pfeiffer beim Dreh im Kiosk Somar Heute startet mit die Videokolumne „Pfeiffers Kultur Kiosk“, die Alexander Pfeiffer – Wiesbadener Krimiautor und auch langjähriger sensor-Autor – für die Wiesbadener Tageszeitungen Wiesbadener Kurier und Tagblatt präsentiert. Fort an wird der 45-Jährige immer am letzten Freitag im Monat von einem anderen Kulturort in der Stadt berichten – aus dem Kiosk heraus, gewissermaßen. “Denn der Kiosk ist ein unverzichtbarer Teil urbaner Kultur, als sozialer Knotenpunkt, an dem man sich im Vorbeigehen mit den Dingen des Alltags versorgt”, erklärt er die Idee dahinter: “Er steht symbolhaft für das Unterwegssein in der Stadt, aber auch für das Miteinander der unterschiedlichen Stadtbewohner, denn: Hier kehrt jeder irgendwann ein.” In der ersten Folge geht es um die Wiesbaden Biennale, die ja am Donnerstag startete. Pfeiffers Gesprächspartner sind die Kuratoren Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer. (mehr …)