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Falk Fatal zieht Corona-Bilanz

Vor etwas mehr als einem halben Jahr waren die ersten Berichte über ein neuartiges Virus zu lesen, das im fernen China ausgebrochen ist. Die Wenigsten nahmen hierzulande wirklich Notiz davon. Erst als am 21. Januar bestätigt wurde, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich ist, China die ersten Lockdown-Maßnahmen verhängt hat und kurz darauf in Europa die ersten Fälle gemeldet wurden, war es hierzulande wirklich ein Thema. Knapp einen Monat später riegelte Italien seine Städte im Norden ab, und spätestens als Anfang März Heinsberg unter Quarantäne gestellt wurde, hatte die Pandemie auch Deutschland vollends erreicht. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal und die Goldenen Zwanziger

Das ist nicht nur die erste Kolumne des neuen Jahres, nein, sondern auch des neuen Jahrzehnts. Die erste Kolumne in den Roaring Twenties. Endlich leben wir in einem Jahrzehnt, das man vernünftig bezeichnen kann. Schluss mit Verrenkungen wie den Nuller- oder Zehnerjahren. Wir leben jetzt in den Zwanzigern! Und da werden natürlich Erinnerungen wach. An die Goldenen Zwanziger des vorigen Jahrhunderts, an diese kurze Zeitspanne zwischen zwei Weltkriegen und Wirtschaftskrisen. An die Erfindung des Penicillins und des Fernsehens, die Entdeckung des Insulins und des Plasmas, an die Emanzipation der Frau, die in jener Zeit weit voranschritt. Gut, wir waren nicht dabei, das meiste haben wir bei „Babylon Berlin“ oder Guido Knopp aufgeschnappt, manches vielleicht auch in Büchern gelesen. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal teilt gerne

„Sharing ist caring“, heißt es ja gerne. Besonders jetzt zu dieser Jahreszeit – zwischen Sankt Martin und Weihnachten – wird das Teilen viel gefeiert. Schade nur, dass vor allem die Menschen, die das christlich-jüdische Abendland verteidigen wollen, gerade diese christliche Eigenschaft gerne vergessen. Denn grundsätzlich ist Teilen schwer angesagt. Besonders bei gewissen altruistisch veranlagten Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, damit die kleinen Blagen ihre Masern schön mit den anderen Kindern aus der Kita teilen. Die können doch sonst keine Antikörper bilden. Sharing ist schließlich caring! (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal und das „Nie wieder“

Wer sich nur ein wenig mit dem sogenannten Dritten Reich beschäftigt, stößt irgendwann an die Frage: Wie konnte das passieren? Natürlich, viele kluge Wissenschaftler, Soziologen oder Historiker haben sich über diese Frage Gedanken gemacht. Und sie haben viele richtige und treffende Antworten gefunden. Doch die eine alles erklärende Antwort, die das Unbegreifliche erklärt, wie eigentlich vernunftbegabte Wesen, dieser offensichtlichen Witzfigur Adolf Hitler und seiner menschenfeindlichen Ideologie verfallen konnten, haben auch sie nicht gefunden. Ich glaube, wir werden gerade Zeuge, wie es so etwas Unerklärliches passieren kann.
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Kolumne: Falk Fatal und der Frauenhass

Vor einigen Wochen wurden im Schlachthof bei einem Konzert des Wiesbadener Rappers Eno Besucherinnen sexuell belästigt. Das sorgte in der Öffentlichkeit zu Recht für Wut und Empörung. Für viele war es nicht verwunderlich, dass gerade bei solch einem Konzert Frauen sexuell belästigt werden. In der Tat haben Teile des Deutschraps ein Sexismus-Problem, und männliche Rapper fallen immer wieder mit besonders brutalen und widerlich-sexistischen Punchlines auf. Auch wenn das nicht so gemeint und eine Form des künstlerischen Ausdrucks sein sollte, wird es immer Männer geben, denen das nötige Abstraktionsvermögen fehlt. Zumal Deutschrap häufig seine vermeintliche Authentizität betont. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal ist im Klimastreik

Die Jugend hat es nicht leicht. Egal, was sie macht: Immer wird auf ihr herumgehackt. Mal achtet sie das Alter nicht, wie eine 3000 Jahre alte babylonische Tontafel beklagt. Dann bezeichnet ein 2000 Jahre alter Keilschrifttext aus Chaldäa sie als heruntergekommen und zuchtlos. Sokrates beschimpfte die Kinder als Tyrannen, die den Luxus lieben und ihren Eltern widersprechen. Außerdem ist die Jugend von heute faul, dumm und hängt nur vor dem Smartphone herum. Interessiert sich die Jugend aber für ihre Zukunft und geht dafür freitags nicht in die Schule, sondern auf die Straße, ist es auch nicht in Ordnung. Die Jugend kann es den Volljährigen einfach nicht recht machen. (mehr …)

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Kolumne: Falk Fatal im Wandel der Zeit

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Herbst geht, der Winter kommt. Die Welt wandelt sich. Permanent. Das Ende der Geschichte ist nicht in Sicht. Selbst wenn das 1991 manchen so schien. Da lag der größte Wandel der jüngeren Weltgeschichte gerade einen Wimpernschlag zurück. Der Kommunismus war am Ende, überall sprossen kleine Demokratien hervor. Das Konzept der Autokratie schien seine beste Zeit hinter sich zu haben. Doch dabei hatte nur der Kapitalismus gesiegt. Blühende Landschaften stellten sich in den jungen Demokratien selten ein, und so verrotten viele wieder. (mehr …)

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Kapitalismus neu denken: Friedensnobelpreisträger Yunus schreibt im sensor – und spricht heute in Wiesbaden

Text: Muhammad Yunus. Foto: Nasir Ali Mamun

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus schreibt im sensor über seinen Gegenentwurf zum Egoismus und Fatalismus der Gegenwart.

Nicht weniger als „eine Welt ohne Armut“ ist das Ziel von Muhammad Yunus. Wie dieses Ziel aus seiner Sicht erreicht werden kann, beschreibt der Friedensnobelpreisträger auch in seinem neuen Buch „Ein anderer Kapitalismus ist machbar“, das er heute Abend persönlich in Wiesbaden präsentieren wird. (mehr …)

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Falk Fatal ist in Herbstlaune – und erinnert sich an Martinsumzüge

Der Herbst ist da! Endlich graue Wolken, kahle Bäume und dunkle Tage. Endlich hochgeklappte Mantelkrägen, die durch den Nieselregen waten. Und kleine Kinder mit Laternen, die zum Martinsumzug strömen, bieten Stoff für große Dramen. Zumindest in meiner Kindheit. Ich war immer froh, wenn der Laternenwahnsinn vorbei war. (mehr …)

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Falk Fatal und die Faszination des Bösen – Was die Fußball-WM mit Telenovelas zu tun hat


Die Fußball-WM läuft noch ein paar Tage. Keine Ahnung, wie es in Ihrer Filterblase in den Wochen vor der WM war. Aber in meiner gab es einige, die darüber nachgedacht haben, die WM zu boykottieren – darunter gestandene Fußballfans. Solche, die sich sonst nicht zu schade sind, für ihren Verein alle zwei Wochen durch die halbe Republik zu reisen. Und wer nicht boykottieren will, verspürte zumindest deutlich weniger Vorfreude als in den Jahren zuvor. Der Grund für den Fußball-Blues: Die Menschenrechte. Dass es um die in Russland schlecht bestellt ist, hat sich bei den meisten Menschen – bis auf ein paar Verwirrte bei den Linken und der AfD – herumgesprochen. (mehr …)

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Falk Fatal entdeckt die Großstadt

Liebe Leserinnen und Leser, es tut mir wirklich leid, aber ich muss sie mit einer schockierenden Nachricht konfrontieren: Wiesbaden ist eine Großstadt. Ja wirklich, Sie haben richtig gelesen: Wiesbaden ist eine Großstadt! Fast 300.000 Menschen leben offiziell im Gebiet der hessischen Landeshauptstadt, ab einer Bevölkerungszahl von 100.000 Einwohnern zählt eine Stadt als Großstadt. (mehr …)