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sensor-Wochenendfahrplan: Das Leben kehrt langsam aber vorsichtig zurück – auch jenseits der Streams

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Veranstalter.

So langsam aber sicher füllen sich die Veranstaltungskalender wieder. Alles findet natürlich weiterhin unter größten Mühen und Vorkehrungen und Berücksichtigung der geltenden Regeln statt. Und weiterhin spielt sich auch einiges Spannendes per Livestream ab. (mehr …)

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Geburt auf Busstreifen: Mutter bringt nachts Baby mit Hilfe von Notarzt und Vater im Auto auf die Welt

Nicht mehr länger warten wollte ein Junge, der statt im Kreißsaal lieber im Auto der Mutter das Licht der Welt erblickt hat. Am frühen Freitagmorgen wurden Rettungskräfte und Einsatzkräfte der nahegelegenen Feuerwache I zu einem ungewöhnlichen Einsatz in die Kurt-Schumacher-Straße gerufen, wie die Polizei berichtet. Dort befand sich ein Pkw auf einem Busstreifen, da die Wehen der werdenden Mutter eine Weiterfahrt nicht mehr möglich machten. Unter Anleitung des Notarztes brachte sie gegen 1 Uhr 50 morgens ihren Jungen im stehenden Fahrzeug auf die Welt. Auch der Vater machte aufgrund der fachmännischen Begleitung eine gute Figur, indem er anschließend die Nabelschnur durchtrennte. Wie dem Einsatzbericht der eingesetzten, aber nicht mehr erforderlichen Streifenkräfte zu entnehmen ist, erfreuen sich der Junge und die frischgebackenen Eltern bester Gesundheit. (dif/Bild Sarah Richter/Pixabay)

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Neue Lockerungen in Hessen: 5 m²-Regel fällt, Sportevents, Klinikbesuche, Grillen und Picknick erlaubt

Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat entschieden, die Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus weiter zu lockern. Diese betreffen insbesondere die Kontaktbeschränkungen bei Veranstaltungen, in Theatern oder Kinos sowie die Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Rehakliniken und Behindertenwerkstätten. (mehr …)

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„Wi für Kultur“ – Online-Charity-Festival für Wiesbadens Kulturszene am 4. Juli aus dem Kurhaus / 100.000-€-Ziel

Das „Wi für Kultur“ – Online-Charity-Festival steigt am Samstag, dem 4. Juli, ab 19.15 Uhr live aus dem Wiesbadener Kurhaus. Das Publikum kann das Geschehen live per Stream verfolgen. Ziel des Online-Charity-Kultur-Festivals  ist die Unterstützung der von den Folgen der Covid19-Pandemie massiv betroffenen Wiesbadener Kulturszene. (mehr …)

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Sommer-sensor draußen: Doppelausgabe Juli/August flattert zu euch – „Wildes Wiesbaden“ im Visier

Sommer, Sonne, sensor! Die Juli/August-Doppelausgabe eures Lieblings-Stadtmagazins ist draußen und flattert 21.000-fach zu euch – mit wunderschönen Schmetterlingen des mehrfach ausgezeichneten Illustrators Johann Brandstetter auf dem Cover, viel mehr davon könnt ihr im Original derzeit in einer klasse Ausstellung im Museum Wiesbaden sehen. Und was könnt ihr hinter diesem großartigen Sommer-sensor-Cover sehen? Seitenweise Lesestoff aus unserer Stadt und über unsere Stadt. „Wildes Wiesbaden“ lautet das Titelthema, wir bringen euch allerlei Tiere in der Nachbarschaft (noch) näher. Mit Ferien ist das in diesem Sommer so eine Sache, mit Ferien in Wiesbaden ist es auf jeden Fall eine prima Sache. Was es hier alles gibt! Außerdem lest ihr über eine Vision für die (immer urbaner werdende) Nerostraße, über die Band Debbie Downer, über Wohnen mit naturnahem Garten oder in gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Im 2×5-Interview berichtet die 18-jährige Yana Vilgelmi, wie sie die „Silent Demo“ gegen Rassismus in Wiesbaden auf die Beine stellt und wie es damit weitergehen soll (die nächste Demo übrigens diesen Samstag, 4.7., Infos hier). Wo in Wiesbaden ihr auch in Corona-Zeiten gut essen, trinken, einkaufen könnt, lest ihr in den „Wir sind da!“-Guides für Gastronomie und Einzelhandel. Apropos: Dickes Danke allen, die auch in schwierigen Zeiten mit Anzeigenschaltungen #sensordiestangehalten – und damit euch allen weiterhin kostenfreien Qualitätsjournalismus aus, über und für Wiesbaden bescheren. PS: Die Ausgabe in voller Pracht als kostenfreies E-Paper oder PDF-Download findet ihr hier. (dif)

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Jetzt bist du gefragt, Wiesbaden: City-Bahn, ja oder nein? Termin und Frage für Bürgerentscheid sind entschieden

Der geplante Streckenverlauf einer möglichen CityBahn von Mainz über und durch Wiesbaden bis zum Rheingau-Taunus-Kreis.

Soll Wiesbaden eine City-Bahn bekommen oder nicht? Diese Frage dürfen die Bürger*innen der Landeshauptstadt nun selbst beantworten. Mit 66 von 81 Stimmen (77 Anwesende), und damit mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit, haben die Stadtverordneten sich heute für die – umfassendere – Fragestellung entschieden, die bei einem Vertreterbegehren am 1. November gestellt werden wird. Es wird die vom Magistrat eingebrachte Frage sein, die lautet: „Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch eine leistungsfähige Straßenbahn (City-Bahn) von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärmbelastung) zu verringern?“ Die Fragestellung war – wie das Projekt selbst – umstritten. Insgesamt waren von unterschiedlichen Fraktionen vier Fragestellungen eingebracht worden. Gegen die nun beschlossene Fragestellung votierten FDP und zwei Freie Wähler/Bürgerliste-Mitglieder. Bei der Abstimmung über den Abstimmungstermin votierten die Grünen dagegen, sie hatten sich für einen späteren Abstimmungstermin stark gemacht. (dif/Bild CityBahn GmbH)

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Walhalla-Ausschreibung wird auf 2021 verschoben – Stadtverordnete folgen Empfehlung des Kulturbeirats

Es wird nun nochmals länger dauern als sowieso schon, bis sich die seit Januar 2017 geschlossenen Walhalla-Türen wieder öffnen. Mit der Verschiebung des Ausschreibungs-Starts werden sich aber, so die Hoffnung hinter der heute getroffenen Entscheidung, die Chancen erhöhen, DASS sie sich überhaupt wieder für eine kulturelle Nutzung öffnen werden.

Der Start des Interessenbekundungsverfahrens zur Walhalla-Revitalisierung wird verschoben in das erste Quartal 2021. Dies haben heute Nachmittag der Haupt- und Finanzausschuss und der Kulturausschuss der Stadtverordnetenversammlung in gemeinsamer, nicht öffentlicher Sondersitzung beschlossen, wie Dorothea Angor (Grüne) dem sensor berichtete. Die Entscheidung fiel einstimmig. Der entsprechende Beschluss in der zur Stunde im Bürgerhaus Erbenheim laufenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung gilt damit als Formsache (UPDATE 02.07., 23.10 Uhr: Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig bei Enthaltung der AfD die Verschiebung beschlossen). Mit der Entscheidung folgen die Wiesbadener Stadtverordneten der Empfehlung des Kulturbeirats. (mehr …)

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„Neue Adresse“ – Kunstwerk der Woche: Renate Reifert – „Weltenreise“

Im Rahmen der Ausstellung „Neue Adresse“, zeigt der BBK Wiesbaden im Schaufenster der neuen Räume (Rheingauviertel, Marcobrunnerstr. 3) jede Woche ein Kunstwerk. Und sensor präsentiert es jeden Freitag hier, inklusive einem künstlerischen Statement:

In der vierzehnten Woche, ab Freitag, 03.07.2020: Renate Reifert mit dem Tafelbild plus Objekten Weltenreise aus der Reihe Pangaea.

„Den Zustand unserer Welt kann man als zerrissen und fragmentiert beschreiben. Ob wir von der Erdkruste sprechen oder von der Schicht der Zivilisation, beides erscheint dünn und brüchig.

Die Werkserie PANGAEA ist das Ergebnis meiner langen Auseinandersetzung mit geologischen Phänomenen. Dieser ursprüngliche Einheitskontinent hatte sinnigerweise sogar fast embryonale Gestalt. Sein Auseinanderbrechen und die Reise der Bruchstücke erschafft unsere heutige Welt, die schön und schrecklich zugleich ist.

PANGAEA wird zur Metapher für das Umwälzen bestehender Ordnungen. Vor allem aber stellt PANGAEA die Frage, ob eine neue Einheit möglich ist oder ob immer weitere Kollision und Fragmentierung in unserer Zukunft liegen.“

15 Arbeiten in 15 Wochen zeigt der BBK seit dem 3. April in seinem neuen „Schaufenster“ in der Marcobrunnerstraße 3 – „als kleine kulturelle Geste“ in Corona-Zeiten mit Abstand von außen zu betrachten. Kleiner Tipp: Auch die neue sensor-Ausgabe liegt am Schaufenster zum Mitnehmen aus – solange Vorrat reicht.

(Foto: Renate Reifert, BBK Wiesbaden)
BBK Wiesbaden e.V.

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Open Air-Konzert im Kurpark: Glow heizt ein bei „Wiesbaden Live“ – Zweierinseln mit Service am Tisch

So dicht gedrängt wie hier beim Max-Giesinger-Konzert im Rahmen des Rheingau Musik Festivals darf das Publikum bei „Wiesbaden Live“ natürlich nicht sitzen. Aber die klasse Kulisse mit Konzertmuschel und Kurpark-Ambiente lässt sich natürlich auch mit Abstand genießen, wenn Glow einheizt. Fotos: Dirk Fellinghauer/ sinnesgut

 

 

 

 

 

Ein erstes Livekonzert im Wiesbadener Kurpark trotz Corona – sinnesgut event & promotion und audiluma Veranstaltungstechnik GmbH machen es möglich. Am 11. Juli steigt das Open Air-Konzert unter dem Motto  „WIESBADEN LIVE“ mit der bekannten Wiesbadener Band Glow unter freiem Himmel im klasse Ambiente. Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. „Die aktuellen Richtlinien zur Durchführung von Veranstaltungen werden natürlich eingehalten“, versichern die Veranstalter. Platziert wird das Publikum auf Sitzinseln, die ausschließlich in Zweierbelegung angeboten werden. Der Ticketpreis ist 25 Euro, also 50 Euro für einen Zweiertisch. Mit einer kleinen Auswahl an Speisen und einer großen an Getränken werden die Konzertgänger*innen vom Service am Tisch versorgt. Los geht es um 17.30 Uhr, außer dem Liveact wird DJ Daniel Eduardo für passende Sounds sorgen.  (dif/Foto Sinnesgut)

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Selmas sensor-#coronatagebuch – Tag 108: Kilos, Krisen und endlich mit den Kids ins Freibad

Von Selma Unglaube (Text & Foto).

Corona und die Folgen. Das Virus legt auch die Wiesbadener Welt lahm, zwingt zur Auszeit. Berufstätige Eltern stellt die Situation vor besondere Herausforderungen. Unsere Autorin berichtet in loser Folge im sensor-#coronatagebuch von ihren Erfahrungen als Mutter (Tochter 6, Sohn 13) im Home-Office berichten – und lädt ein zum Austausch. Heute: Corona-(Zwischen)bilanz und Erlebnisse im Freibad.
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Walhalla-Ausschreibung: Kulturbeirat fordert Start erst Anfang 2021 – „Bewerbungen derzeit kaum vorstellbar“

Außerplanmäßig und eilig einberufen hat der Kulturbeirat am vergangenen Freitagabend getagt. Einziges Thema der Sondersitzung war die geplante Ausschreibung eines Interessenbekundungsverfahrens zur Walhalla. Außerplanmäßig, eilig – und mit einer in einer komplexen Angelegenheit eindeutigen Empfehlung:  Der Kulturbeirat hat sich nach intensiver Diskussion mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Verfahren erst später, im ersten Quartal des Jahres 2021, zu eröffnen.

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Geschäft des Monats: Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung, Kaiser-Friedrich-Ring 8

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kostyantyn Simkin.

Dass ihr Name gut nach Wiesbaden passt, haben ihre Eltern gar nicht geahnt. „Ich bin in Wuppertal geboren“, erzählt Galatea Ziss. „Als ich ein Jahr alt war, zogen wir nach Wiesbaden. Meine Eltern waren ganz baff, dass es hier eine Galatea-Anlage gibt.“ Der Name der jungen Modedesignerin ist ebenso ein Unikat wie die Stücke ihrer Kollektion. Galatea Ziss residiert mit ihrem Atelier direkt gegenüber der Ringkirche, hat also eine wundervolle Aussicht – aber drinnen ist es genauso schön und stilvoll. (mehr …)