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Wiesbaden bekommt Industriebeirat: „Gesicht und Gewicht, das einer Landeshauptstadt gerecht wird“

Gestaltungsbeirat, Kulturbeirat, Ausländerbeirat, Seniorenbeirat, Klimaschutzbeirat … und bald auch ein Industriebeirat. 20 Vertreter*innen von Wiesbadener Industrieunternehmen, der IHK und der Handwerkskammer Wiesbaden, der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie, der Hochschulen Rhein-Main und Fresenius sowie Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz haben bei einer digitalen Auftaktveranstaltung die strategische Basis für das neue Wiesbadener IndustrieNetzwerk W-I-N (Gemeinsam gewinnen im IndustrieNetzwerk) gelegt. Bürgermeister Franz: „Ich freue mich, dass die Teilnehmenden des Kick-off-Workshops meinen Vorschlag für einen Industriebeirat so engagiert mittragen.“ (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Stimmung in der Bude! Betty Beige aka Anja Schmidt, Kellerstraße

Von Selma Unglaube. Fotos Kai Pelka.

Betty Beige mag Farbe, so viel steht fest. Durch schwere, rote Samtvorhänge führt sie Besucher ins knallig eingerichtete Wohnzimmer, und man weiß gar nicht, wohin man zuerst blicken soll. Überall gibt es etwas zu entdecken: Designklassiker und Antiquitäten, überdimensionale Samtkirschen und Pappmaché-Brüste an der Wand – von leblosem Beige jedenfalls weit und breit keine Spur. Vom großen Balkon, der sich über die gesamte Wohnungslänge erstreckt, hat Betty Beige aka Diplom-Ingenieurin und Feng Shui-Beraterin Anja Schmidt eine atemberaubende Sicht ins Grüne und auf die „Griechische Kapelle“.

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Wieder Warnstreik: ESWE-Beschäftigte legen Arbeit nieder – Auswirkungen auf Busverkehr

Die Gewerkschaft ver.di hat die Tarifbeschäftigten des Mobilitätsdienstleisters ESWE Verkehr erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Aufruf richtet sich für Donnerstag, 19. November und Freitag, 20. November, an die Beschäftigten von Verwaltung und Technischer Betrieb (Werkstatt) und für Samstag, 21. November, an das gesamte Unternehmen, inklusive Fahrdienst. Für alle drei Tage erstreckt sich der Streikaufruf jeweils von Betriebsbeginn bis Betriebsende, also ca. 3 Uhr am Folgetag. „ESWE Verkehr unternimmt alles was in ihrer Macht steht, um die Folgen des Streiks für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten“, heißt es in einer Mitteilung: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass der Linienbetrieb schon ab Freitag nicht mehr in vollem Umfang aufrechterhalten werden kann.“ (mehr …)

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US-Künstler Frank Stella erhält Jawlensky-Preis der Stadt Wiesbaden – Kritik an Verfahren ohne Jury

Der Jawlenskypreis ist mit einer Ausstellung im Museum Wiesbaden und dem Ankauf eines Werkes verbunden. 2022 soll es hier eine Ausstellung des frisch auserkorenen Preisträgers Frank Stella geben. Foto: Dirk Fellinghauer

Der US-amerikanische Künstler Frank Stella erhält den Jawlensky-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Zu Ehren des berühmtesten Künstlers der Stadt, Alexej von Jawlensky (1864-1941, vergibt die Landeshauptstadt Wiesbaden gemeinsam mit Spielbank und Nassauischer Sparkasse den mit 18.000 Euro dotierten Preis für das Werk eines zeitgenössischen Künstlers. Coronabedingt wurde der Preisträger in einem verkürzten Verfahren ohne die vorgesehen Einberufung einer Jury bestimmt. Das Kuratorium hatte zu diesem Vorgehen ein positives Votum gegeben, „auch wenn das verkürzte Verfahren teilweise kritisch bewertet wurde“, wie es die Stadt in ihrer heutigen Mitteilung formuliert. Heute stimmte nun der Magistrat dem Verfahrensweg und dem Preisträgervorschlag Frank Stella zu. (mehr …)

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„Einsamkeit“ beim 9. Wiesbadener Science Pub heute im Livestream

Einsamkeit stellt zunehmend ein Problem für viele Menschen dar. Im Livestream zum 9. Wiesbadener Science Pub haben Zuschauer*innen daher um 20 Uhr die Möglichkeit, darüber zu reden, wie Einsamkeit entsteht und wie sie bewältigt werden kann. Studentenfutter Wiesbaden – das Netzwerk der Wissenschaft der Landeshauptstadt Wiesbaden, Science-Slam.com, Die Wiesbaden Stiftung, sensor Wiesbaden sowie der AStA der HSRM laden alle herzlich dazu ein. (mehr …)

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AWO Wiesbaden zahlungsunfähig – Kreisverband beantragt Insolvenz

Bittere Nachricht am späten Montagabend: Die Awo Wiesbaden muss Insolvenz beantragen. Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt ist zahlungsunfähig. Dies berichtet der Wiesbadener Kurier hier (Plus-Artikel). Der vor allem für die Belegschaft folgenschwere Skandal um die Wiesbadener  Awo sorgt seit Monaten für Schlagzeilen. In Wiesbaden arbeiten 420 Mitarbeiter in unterschiedlichsten Bereichen und Einrichtungen wie Pflegeheimen und Kitas sowie Familienbildungsstätten und im Bereich der Beschäftigungsförderung. (Bild: Awo Bundesverband)

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Beirut statt Basar: Zehn Tonnen Hilfsgüter aus Wiesbaden für Opfer verheerender Explosion

Im August zerstörte die verheerende Explosion im Hafen von Beirut weite Teile der Stadt. Innerhalb von Sekunden wurde das pulsierende Leben der Metropole in Schutt und Asche gelegt. Um das Leid der Menschen dort etwas zu lindern, hat sich der zu Wohltätigkeit verpflichtete Deutsch-Amerikanische Internationale Frauenclub (DAIFC) in Wiesbaden zu einer besonderen Hilfsaktion entschlossen.  (mehr …)

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sensor on air: Rückblick auf sonderbares Wiesbaden-Jahr heute in der „Blauen Stunde“ auf Radio Rheinwelle

Moderatorin  Jutta Szostak hat in ihre Livesendung „Die  blaue Stunde“ auf Radio Rheinwelle 92,5 heute wie „alle Jahre wieder“ zum Jahresende sensor Wiesbaden-Chefredakteur Dirk Fellinghauer eingeladen. Um 18 Uhr geht es „on air“, die Beiden blicken zurück auf „Wiesbaden im sonderbaren Jahr 2020“.  Zu Sprache kommen Themen wie die Lage der Betroffenen in der Corona-Pandemie und mögliche kreative Lösungen, sich entwickelnde oder auch weiterhin brachliegende Großprojekte in der Stadt, Belebung der City und kulturelle Geschehnisse im Wiesbaden-Jahr 2020 – von Kulturbeirat und Kulturentwicklungsplan bis zu diversen Personalien. Die Sendung ist außerim Radio (92.5 UKW, Raum Wiesbaden) auch „überall“ im Internet zu hören via Livestream auf www.radio-rheinwelle.de und später als Aufzeichnung unter www.wiesbadener-kulturgespraeche.de(dif)

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Digitale Vernissage zur virtuellen Werkschau: „Off the Wall“ startet heute – Designer zeigen Abschlussarbeiten

Wie die vergangenen Monate gezeigt haben, erfordern ungewöhnliche Zeiten Kreativität und eine neue Perspektive auf Vertrautes. Diesem Gedanken folgend haben Studierende des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Crossmedia Spaces eine virtuelle Ausstellungsmöglichkeit geschaffen, um auch in diesem Jahr die Abschlussarbeiten des Sommersemesters präsentieren zu können. Anstelle der gewohnten Präsentation an einem zentralen Wiesbadener Ort wurden sieben dreidimensionale virtuelle Themenräume rund um die Schlagworte menschlich, natürlich, gesellschaftlich, neuartig, kommunikativ, kreativ und familiär geschaffen. Gemeinsam bilden diese ein museales Mobile, das inspiriert vom Surrealismus 4.0 einen virtuellen Rundgang durch traumhafte, unwirkliche Sequenzen ermöglicht – von jedem Ort aus, mit nur einem Klick. 30 Abschlussarbeiten werden dabei in Szene gesetzt und bieten Einblicke, die nicht immer sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Die virtuelle Werkschau unter dem Titel „OFF THE WALL“ wird heute um 19 Uhr mit einer digitalen Vernissage via Webex eröffnet und anschließend unter www.werkschau-wiesbaden.de bis zum 11. Februar 2021 zu sehen sein. Hier geht es zum Webex-Link für die Vernissage, erste Einblicke in die Arbeiten – und ihre Macher*innen – gibt es hier im Werkschau-Instagramkanal. (dif/Bild Hochschule RheinMain) 

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Geschlossene Kulturorte, offene Briefe: Schauspieler, Künstler, Kinos schildern Nöte und fordern Öffnungen

Es müssen nicht immer Querdenker und Coronaleugner sein, die Maßnahmen, Regelungen und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie hinterfragen, diskutieren und auch kritisieren. Beim derzeitigen „Lockdown light“ melden sich verstärkt Betroffene aus unterschiedlichsten Bereichen zu Wort, um auf ihre spezifische Situation aufmerksam zu machen – mit bundesweiter Aufmerksamkeit etwa der Trompeter Till Brönner und sein millionenfach aufgerufenes Video-Statement oder die „Alarmstufe Rot“-Aktionen der Veranstaltungsbranche, in Wiesbaden und Hessen nun zum Beispiel Schauspieler, Künstler und Kinobetreiber. Die Lektüre könnte sich lohnen für die Bundeskanzlerin und die Länderchefs, die an diesem Montag wieder zum „Corona-Gipfel“ zusammenkommen, um über die Lage und mögliche Maßnahmen zu beraten. (mehr …)

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Maskenpflicht in Fußgängerzone – „Schwarze Wahrheiten“-Coronaleugner auf Mauritiusplatz

„Schwarze Wahrheiten“ auf dem Mauritiusplatz Wiesbaden. Was nach harmlosem Straßentheater aussieht, ist eine neue Strategie der Corona-Leugner.

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Ab diesen Sonntag, 15. November, gilt in der Wiesbadener Fußgängerzone zwischen 10 und 20 Uhr eine grundsätzliche Maskenpflicht, ebenso ganztägig auf dem Bahnhofsvorplatz und von 7 bis 16 Uhr im Bereich des Berufsschulzentrums. Dies hat der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Wiesbaden beschlossen. Derweil gab es auch in Wiesbaden einen Auftritt in der Fußgängerzone, hinter dem offenbar die neue Coronaleugner-Bewegung „Schwarze Wahrheiten“ steckt. (mehr …)

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Start-ups mit Standpunkt – Das tut sich in der Gründerstadt Wiesbaden

Darren Cahill ist trotz Krise bester Laune. Er konnte seine Brotist-Idee so anpassen, dass sie unter veränderten Vorzeichen durchstartet.

Von Julia Bröder. Fotos Arne Landwehr.

Investoren, städtische Mittel, Hochschulen: Wiesbadens Gründerszene ist in Bewegung. Und setzt nicht nur auf Umsätze, sondern auch auf Werte. (mehr …)