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“deca Dance” Swing Festival vom 3. bis 5. März an bewährten und ganz neuen Schauplätzen

4 internationale Lehrer, 3 Partys, 3 DJs, 2 Bands, 2 Workshops, 1 Mini-Workshop, 1 History Talk – mit diesen Eckdaten wartet das “deca Dance”-Swing Festival 2017 auf. Und mit neuen Schauplätzen, nach denen die Veranstalter sich nach der überraschenden Schließung des Walhalla Theaters in aller Eile umschauen mussten. Die Welcome Party mit Laney and the Snappy Rhythm Gang als Liveband und DJ Janeck findet nun im Schloss Freudenberg statt, die Goodbye Party im Rudersport 1888.  Das komplette Programm für das zeitgemäße Zeitreise-Ereignis steht hier – Anmeldeschluss für das Festival ist an diesem Sonntag um 20 Uhr! -, zur Einstimmung empfehlen wir das Wieder-oder-erstmals-Lesen unserer Reportage “Im Fieber der Zwanziger”. (dif)

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Der März-sensor ist da – und stürzt sich in die Wiesbadener Nacht

“Gute Nacht, Wiesbaden” sagt der druckfrische März-sensor und stürzt sich ausgiebig in selbige. Und das nicht nur mit dem ausgelassenen Partyvolk, sondern auch mit jenen, die sich gerade nachts besonders allein fühlen, aber im “Café Nachtlicht” nicht allein gelassen werden. Wir werfen einen ersten Blick auf die neue “Casablanca-Regierung” im Wiesbadener Rathaus und eröffnen das Festspielfieber – mit betont politischem Anstrich. Zwei Kais haben uns in ihrer besonderen Wohnung auf dem Neroberg empfangen, der evangelische Dekan Dr. Martin Mencke hat uns sein Verhältnis zur Nacht, und natürlich zum Glauben, verraten. Diese und andere Themen, Informationen und Inspirationen haben wir für euch auf 44 nagelneue sensor-Seiten gepackt – ab sofort in der Verteilung auf dem Weg zu rund 1.000 Auslagestellen in Wiesbaden. Greift zu! (dif/Cover Philip Kadesch

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Lebenswege: Als Kind wurde Bharathi Avireddy beim Musizieren geneckt, also wurde sie Tänzerin – mit Erfolg

Von Clia Vogel. Fotos Offert Albers.

„Ich tanze seit meinem zehnten Lebensjahr“, erzählt Bharathi Avireddy. Wir sitzen im Café Maldaner, naschen Beerentorte und Petit Fours: „Eigentlich komme ich aus einer Musikerfamilie. Ich bin die erste Profitänzerin bei uns.“ Auch Bharathi, geboren in Visakhapatnam, Südostindien,  hatte ursprünglich mit Musik angefangen. Als Kind hat sie das Saiteninstrument Vina gelernt. Zum Tanz kam sie über ihre Nichte. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Die Narren sind los – exakt 11 After-Zug-Partys und viele Tipps für Fastnachtsmuffel

Von Laura Ehlenberger. Fotos Veranstalter. 

Die fünfte Jahreszeit ist in vollem Gange. Und ob links oder rechts des Rheins, sensor wünscht fern der traditionell hessisch-rheinland-pfälzischen Fehde allen feierwütigen Narren und leidenschaftlich Maskierten eine adäquate Wochenendplanung und, dass die angekündigten Sturmböen doch möglichst sanft über unsere Köpfe hinweggleiten werden. Für all jene, die dem alljährlichen Verkleiden entfliehen wollen und im wochenendlichen Wirrwarr geistreicher, musikalischer und komödiantischer Veranstaltungen noch das Passende suchen, ließ sensor sich ebenfalls nicht lumpen und hält jede Menge Tipps parat. Auf jeden Fall entsenden wir euch mit einem dreifach kräftigen Helau! Helau! Helau! ins Wochenende …  (mehr …)

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Geschäft des Monats: Piano-Schulz, Mühlgasse 11-13

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Andrea Diefenbach.

Klaviere auf drei Stockwerken in edel-nostalgischem Ambiente: Wer in Wiesbaden ein Tasteninstrument sucht, dem fällt schnell der Name Piano-Schulz ein. In fünfter Generation führen Christoph und Sabine Schulz das Geschäft in der Mühlgasse. „Meinem Großvater wurde empfohlen, auf jeden Fall ein Haus in der Innenstadt zu kaufen“, erzählt der Geschäftsführer. Das zahlt sich heute aus, denn so können die Klaviere und Flügel mit genügend Platz präsentiert werden. (mehr …)

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Hessenpremiere für “Hitlers Hollywood” heute im Murnau-Kino – Filmemacher zu Gast

Der Film “Hitlers Hollywood” feiert heute im Murnau Filmtheater Hessenpremiere. Das NS-Kino war ein staatlich gelenktes und der Zensur unterworfenes Kino. Zugleich verstand es sich als ideologische wie ästhetische Alternative zu Hollywood. Etwa 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Dennoch sind die im Nationalsozialismus produzierten Filme nicht gleich umgekehrt harmlose Unterhaltung. Die Dokumentation stellt diese Filme und die Menschen hinter ihnen vor und geht der Frage nach, wie Propaganda funktioniert, wie Feindbilder und Werte, Liebe und Hass durch die Leinwand in die Köpfe gepflanzt werden. Und was folgt aus den Feststellungen der Dokumentation für uns, die Generation der Enkel? Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der Murnau-Stiftung. Passenderweise findet heute um 19.30 Uhr die Hessen-Premiere im Murnau-Kino, inklusive rotem Teppich und Besuch der Filmemachers, statt. Weitere Vorstellungen des Films sind Fr 24.2.17 18.00 Uhr, Sa 25.2.17 18.00 Uhr und So 26.2.17, 20.15 Uhr. (dif/Foto Murnau Filmtheater)

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Auf der Suche nach einem neuen “Lalaland”: Beliebtes Familiencafé schließt und sucht neues größeres Domizil

(UPDATE: Am 3. und 4.3. findet ein Ausverkauf von Inventar, Accecoires etc. im Lalaland statt) Nach einer längeren Schließung und dann wieder Öffnung hat das “Lalaland” in der Friedrichstraße nun endgültig geschlossen. Seit vier Jahren war das Café in erster Linie Treffpunkt für Familien mit ihren Kindern. “Wir sagen auf Wiedersehen und bis bald” haben die Macher gestern eine entsprechende Mitteilung überschrieben. Sie erklären darin, dass und warum ihre Idee eines Social-Business-Betriebs (“keinen Gewinn machen und keine Gewinnverteilung, Gewinne werden reinvestiert”) an diesem Ort nicht mehr funktioniere. Nur eine Expansion ermögliche dauerhaft den dauerhaft ausgleichenden und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Diese sei aber an architektonischen Gegebenheiten und am Denkmalschutz gescheiert. Die Idee war, das “Lalaland” mit einem Durchbruch auf die Schwalbacher Straße zu vergrößern. Dem “Aus” soll eine möglichst rasche Wiedereröffnung an einem neuen Ort folgen. Gesucht wird eine mindestens 150 Quadratmeter großer Location in der Innenstadt. Wer Tipps und Ideen hat, soll sich gerne unter kontakt@lalaland-wiesbaden.de melden. “Wir bleiben für Sie aber auf dem Markt erhalten und freuen uns schon auf die Sommeraktivitäten, auf unser Lalaland-Sommer-Familienfestival und auf die weiteren tollen Events, die wir planen”, geben die Lalaländler zu verstehen, dass sie nicht aus die Welt sind.  www.lalaland-wiesbaden.de (dif/Foto Lalaland)

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Genossen haben gewählt: Christoph Manjura wird Sozialdezernent, Axel Imholz bleibt Stadtkämmerer

Die Wiesbadener Genossen haben ihre Kandidaten für die ihnen zustehenden Dezernentenposten in der rot-schwarz-grünen Rathaus-Kooperation gewählt – und sich für die “Keine Experimente”-Variante entschieden. Im Bürgerhaus Delkenheim wurde heute Abend erwartungsgemäß Christoph Manjura als neuer Sozialdezernent nominiert (Foto links, Gratulation nach der Wahl durch Parteivorsitzenden Dennis Volk-Borowski). Der 1982 geborene SPD-Fraktionsvorsitzende folgt auf Bürgermeister Arno Goßmann, der sich in den Ruhestand verabschiedet. Manjura wird zusätzlich die Bereiche Bildung, Wohnen und Integration verantworten. 84,06 Prozent der Delegierten des außerordentlichen SPD-Parteitags stimmten für Manjura. Spannender wurde es bei der Wahl für das künftige Dezernat für Finanzen (Stadtkämmerer) plus – neu und nicht mehr wie bisher als eigenes Dezernat – Schule und Kultur. Der bisherige Stadtkämmerer Axel Imholz setzte sich mit 79 Stimmen klar durch (Foto rechts). Die bisherige Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke musste sich mit 27 Stimmen ebenso klar geschlagen geben wie Evelyn Pflugradt, die ihre Kandidatur vor einigen Tagen überraschend angekündigt hatte und immerhin 31 Stimmen erhielt. Vorher hatten sich die Wiesbadener Sozialdemokraten, wie schon gestern die Grünen und am Montag die CDU, klar für die Unterzeichnung der am letzten Freitag vorgestellten “Kenia”-Kooperationsvereinbarung ausgesprochen. Tatsächlich ins Amt wählen müssen die Dezernenten-Kandidaten letztlich die Stadtverordneten, womit aber zu rechnen ist. (Dirk Fellinghauer/Fotos Sven-Andrej Scharf)

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Auf leisen Rädern zum Erfolg: Die Erstliga-Rollstuhlbasketballer der Rhine River Rhinos

Von Leonard Laurig. Fotos Arne Landwehr.

Mirko Korder sitzt am Spielfeldrand der Klarenthaler Sporthalle und beobachtet, wie sich die zehn Rollstühle temporeich und quietschend über den Hallenboden bewegen und dabei geschickt den in der Mitte stehenden Mann umkurven.  „Er lebt durchaus gefährlich“, schmunzelt Korder, „aber wirklich passiert ist ihm noch nie etwas.“ Gemeint ist Clifford Fisher, der Trainer der Rhine River Rhinos, die seit dieser Saison in der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga spielen. Korder war früher selbst als Rollstuhlbasketballer aktiv. Nun ist er der Manager des Wiesbadener Teams, das in kürzester Zeit eine beeindruckende Entwicklung hinlegte. Erst vor vier Jahren wurde der Verein gegründet, direkt im ersten Jahr gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, bald darauf folgte dann der Durchmarsch in die höchste deutsche Spielklasse. Ein riesen Erfolg für den jungen Verein und den Standort Wiesbaden. Doch trotz des sportlichen Höhenflugs der Rhinos scheint die Sportart und die Mannschaft um Korder und Fisher in der breiten Öffentlichkeit noch nicht viel Lärm verursacht zu haben. Bisher sind sie auf eher leisen Rollen Richtung Erfolg unterwegs. (mehr …)

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Restaurant des Monats: Sherry & Port, Adolfsallee 11


Von Jan Gorbauch. Fotos Frank Meißner.

Im schummrigen Schein der gemütlichen Lampen erzählen Fotos an den Wänden die Geschichten der letzten 36 Jahre – keine Frage, das Sherry & Port ist eine Institution, ja gar Kult in Wiesbaden. Kommt man durch die Tür, spürt man sofort die Atmosphäre. Jeder Gast merkt auf Anhieb: Hier ist was los. Geselligkeit, Lebendigkeit, Kneipenflair wird kombiniert mit der kulinarischen Klasse, die ein gutes Restaurant, zu dem sich das Sherry & Port längst gemausert hat, benötigt. Ein Grund für den langjährigen Erfolg ist sicherlich, dass man sich stets weiterentwickelt, Neues ausprobiert und immer wieder auch ein Stück weit neu erfunden hat, ohne mit Bewährtem komplett zu brechen. (mehr …)

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“Europa braucht eine neue, soziale Seele” – Die “Pulse of Europe”-Rede, die am meisten aufhorchen ließ

Rund 200 Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichsten “Richtungen” trafen sich, wie in bisher über zehn Städten bundesweit an jedem Sonntag um 14 Uhr, erstmals auch in Wiesbaden im Rahmen der rasant wachsenden Pulse of Europe-Bürgerbewegung. Sie kamen zusammen, um über und für Europa zu reden und, auch kontrovers, zu diskutieren. Fotos von der Wiesbaden-Premiere, die Dirk Vielmeyer initiiert, moderiert und mit einigen Helfern organisiert hat, gibt es hier. Ab jetzt (nach einer Fastnachtspause am 26.02. – UPDATE: “Pulse of Europe” wird mit einer Sondergenehmigung kurzfristig am offiziellen Wiesbadener Fastnachstumzug teilnehmen http://dacho.de/) versammeln sich alle, denen Europa am Herzen liegt – was nicht ausschließen muss, sich auch kritisch zu äußern – vorerst jeden Sonntag um 14 Uhr auf dem Dern´schen Gelände. Alle Infos auf PULSE OF EUROPE Wiesbaden. Ein Redner ließ beim Auftakt besonders aufhorchen, sorgte für den stärksten Applaus, löste Staunen aus, provozierte auch Widerspruch, gab auf jeden Fall (Vor- und Quer-)Denkanstöße: Kris Kunst, Gründer der Initiative economy for the people. Wir veröffentlichen seine aufrüttelnde “Pulse of Europe”-Rede, in der deutliche Kritik an der EU in einem leidenschaftlichen “Jetzt erst recht, aber neu und anders”-Plädoyer mündet, im Wortlaut. (mehr …)

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“Wunschkind” in der Westendstraße: Das “Josephine Soul Food Café” hat eröffnet

“Es ist mein `Wunschkind´,  lange geplant und jetzt schon geliebt”, sagt Izabela Dombek über “Josephine Soul Food Café”, das sie – dies wiederum ganz spontan – am Samstag in der Westendstraße 26 eröffnet hat. “Da ich Köchin bin, werde ich mich natürlich in der Küche austoben und viele Ideen auf den Tisch bringen”, hat die Neu-Gastronomin uns heute ihre Pläne verraten: “Dienstag bis Sonntag gibt´s bei uns zweimal  täglich ein Drei-Gänge-Menü, gekocht und serviert um 12 und um 18 Uhr.” Es soll immer auch ein vegetarisches Gericht geben und die Möglichkeit, zu variieren. Aber nicht nur zum Essen will Izabela in den langjährigen “Pfeffermühle”-Räume einen echten Wohlfühlort schaffen: “Außerdem haben wir durchgehend hausgemachten Kuchen und leckeren Kaffee und und und … das Ganze in einer gemütlichen Atmosphäre”.  Ab Dienstag, 21. Februar, geht es mit den regelmäßigen Öffnungszeiten – Dienstag bis Sonntag 12 bis 21 Uhr – in den Tag- und Abendbetrieb. “Eine richtige Eröffnungsfeier machen wir, wenn sich alles ein wenig eingespielt hat und kein Wasserhahn mehr tropft”, stellt die Soulfood Café-Chefin schmunzelnd in Aussicht. Sie sucht übrigens ab sofort Aushilfskräfte für Bar und Service – unbedingt mit Erfahrung in den Bereichen!” – und freut sich über Bewerbungen per Mail unter izabeladombek@yahoo.de (dif/Foto Josephine Soul Food Café)