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sensor-Wochenendfahrplan: Festivals, Konzerte, Filme – und ein doppeltes “Auf Wiedersehen”

Von Laura Ehlenberger. Fotos Veranstalter. 

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Mitten im Sommer, mitten in der Urlaubszeit, mitten im Loch – von wegen! Wiesbaden befindet sich inmitten bunter Festivals. Das gute alte Rheingau Musik Festival etwa wartet heute mit einem äußerst frischen Höhepunkt auf: sensor präsentiert den sensationellen Francesco Tristano (Foto) mit alten Werken und modernen Sounds im Schlachthof. Das sollte und muss sich keiner entgehen lassen: Es gibt noch Karten für Kurzentschlossene an der Abendkasse.  Wir befinden uns zudem inmitten des krönenden Abschlusses eines weiteren, äußerst unterhaltsamen Improsommers sowie eines “filmreifen” 20. Jubiläumsfestes. Hierzu schmeißen die Bilderwerfer eine besondere Fortsetzung auf die Leinwand, bevor es dann leider und zum Glück heißt “Auf WIEDERsehen” – bis zum nächsten Sommer. Aber noch sind wir inmitten des Gegenwärtigen, die Tage sind lang, der Himmel hell und das ist schön! (mehr …)

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Heute wieder “Raus aus der Stadt – Rauf auf den Berg” – und diese herrliche “DO3”-Terrasse genießen

Nach den letzten drei erfolgreichen Abenden auf Schloss Freudenberg zu “DO3” – das steht für (jeden) 3. Donnerstag im Monat – laden Ram & Miguel heute wieder “Raus aus der Stadt – Rauf auf den Berg”. Ihre Idee: “Unter sich sein und gleichzeitig neue Leute treffen, um sich an diesem einzigartigen Ort in der Natur und doch nahe der Stadt zu entspannen.” Musikalisch geht es  gitarristisch zu. Aus der Küche kommt was sommerlich Leichtes und Leckeres – und der Bar auch nur Allerfeinstes. Von 18 Uhr bis Mitternacht sind alle netten Menschen zum Kurzurlaub, der aus der Stadt heraus mit Auto, Bus oder Fahrrad in Nullkommanix angesteuert werden kann, willkommen. (dif/Foto Schloss Freudenberg)
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Die Tucson Arizona Kings rocken wieder im heimathafen, diesen Freitag um 20 Uhr, Eintritt frei!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die TUCSON ARIZONA KINGS machen COUNTRY TRASH! Die Musik der drei Wiesbadener klingt absolut amerikanisch. Es gibt kaum eine vergleichbare Band, die mit einer Akustikgitarre, Gesang, Bass und Schlagzeug so gekonnt Rock, Country und Punk dementsprechend kraftvoll umsetzt.

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“Drang Strenge Muse”: Kommunikationsdesigner laden zum Semesterrundgang im Nassauischen Kunstverein

„Drang Strenge Muse”: Das ist zum einen ein Anagramm aus dem Wort Semesterrundgang und zugleich auch der tatsächliche Titel des Semesterrundgangs des Studiengangs Kommunikationsdesign. Vom 20. bis 23. Juli zeigen die jungen Kreativen der Hochschule RheinMain im Nassauischen Kunstverein NKV  ihre herausragenden Abschlussarbeiten und ausgewählte Highlights des laufenden Semesters, darunter auch filmische Arbeiten. Diese werden in der benachbarten Kirche St. Augustine of Canterbury zu sehen sein. Zur Vernissage der Ausstellung sind heute um 19 Uhr alle in den NKV auf der Wilhelmstraße geladen. Die Abschlussprojekte werden zudem auch auf der Website “Werkschau Wiesbaden” dokumentiert. Ein Blick hinein lohnt! Und am Freitagabend lohnt sich der Weg in die Kreativfabrik: ab 23 Uhr steigt dort die Rasend gegen Sturm – Afterparty. (leh/Bild Hochschule RheinMain)

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Meere und Ozeane entdecken: Die „MS Wissenschaft“ legt an – und lädt ab Freitag zur Mitmach-Ausstellung

Im Juli läuft an Bord der „MS Wissenschaft“ eine Mitmach-Ausstellung. Dazu legt das Schiff auch in Biebrich an. Jung und Alt werden im Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane“ auf Expedition mitgenommen: Sie tauchen ein in eine geheimnisvolle Welt und bekommen Einblicke in die Forschung. Mit einer Virtual-Reality-Brille können sie unter anderem durch ein Korallenriff tauchen und im Tiefseeraum entdecken, welche Kreaturen am Meeresgrund leben. Die Ausstellung – vom 21. bis 24. Juli, jeweils von 10 bis 18.30 Uhr – zeigt zudem auf, welche Bedeutung die Weltmeere für das Klima haben – und wie sie zu schützen sind!

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Die VWA stellt sich vor: Infos rund um Ausbildung und Studium gibt es am Mittwoch – 18 Uhr

Interesse an einer Ausbildung oder an einem berufsbegleitenden Studium an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie in Wiesbaden? Dann sind die Infotermine am Mittwoch, 19. Juli sowie 23. August, jeweils ab 18 Uhr, genau das Richtige, um Genaueres zu erfahren: Die VWA bietet verschiedene BWL-Studiengänge an. Wer sich beruflich weiterentwickeln und nebenbei im Job vorankommen möchte, findet hier passende Angebote. Am 25. und 26. August ist die VWA zudem auf der Berufsinformationsmesse „BIM“ in Mainz vertreten. Nähere Informationen gibt es unter: www.vwa-wiesbaden.de

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Aeham Ahmad spielt im Garten: sensor präsentiert Sommerkonzert am 18. Juli


Aeham Ahmad ist als gefragter Pianist rastlos quer durch Deutschland und längst ganz Europa unterwegs. (Und bald auch als Autor, im Herbst erscheint mit großem Tamtam sein Buch im renommierten S. Fischer Verlag.) Trotz überquillendem Konzertkalender nutzt der charismatische Musiker aber auch immer wieder gerne Gelegenheiten, in der Stadt aufzutreten, die ihm und seiner Familie nach der Flucht aus Syrien zur Heimat geworden ist. sensor präsentiert dieses besondere Konzert am 18. Juli um 19.30 Uhr im Scholz & Volkmer-Garten, der Eintritt ist frei. www.aeham-ahmad.com (dif/Foto NKV Lauer)

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sensor-Wochenendfahrplan: Luftschlösser & Klangstürme

Von Laura Ehlenberger. Fotos Veranstalter. 

Erde, Wasser, Wind, Luft und Feuer: Die “5 Elements” finden nicht nur im Wohnzimmer als Partyreihe ihre Bedeutung, sondern ziehen sich durch das Wochenendprogramm, welches euch sensor nun fein erlesen reicht: So bebt die Erde beim Partyexzess in der Schwalbacher Straße, eine Abkühlung bietet die Galerie Lumas mit Sommerfest, Erfrischungsgetränk und Bildern von wahren Wasserfreuden (Foto), ein leichter Wind, der geht wohl am ehesten in einigen Höhenmetern und weht dort inspirierend Impro-Theaterschauspielern und Publikum ins Gesicht, ein wahres Luftschloss, das erbauen gerade die Meenzer und öffnen auch für interessierte Wiesbadener die Pforten zum Reich des feierfreudigen Zusammenkommens  – und Feuer, das entfacht bei den geladenden Musikgästen des Rheingau Musik Festivals. Und wohl hoffentlich in den Herzen ihrer Zuhörer! (mehr …)

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Vollsympath mit Verunsicherungsfaktor: Francesco Tristano macht das Rheingau Musik Festival heiß

Ein unbestuhltes Klassikkonzert? Da stimmt doch was nicht! Doch, da stimmt alles. Die klassische Musik sei tot, behauptete Francesco Tristano einmal in einem Interview, auf dem Podium aber beweist er überzeugend genau das Gegenteil. Der weltweit gefeierte Vollsympath aus Luxemburg ist einer der eigenwilligsten Pianisten der jüngeren Generation. Barockmusik und selbst komponierte elektronische Musik vertragen sich bestens für ihn, der sich im Konzertsaal ebenso wie in Clubs zuhause fühlt und Kollaborationen mit unterschiedlichsten Künstlern – ganz aktuell hat er “Piano Circle Songs” unter Mitwirkung von Chilly Gonzales aufgenommen – liebt. Dass er bisweilen Irritationen bei seinem Publikum auslöst, ist ihm nur recht: „Verunsicherung ist doch ein super Gefühl. Ich persönlich möchte nicht ins Konzert, um versichert zu werden – da bleibe ich zuhause und höre mir eine Aufnahme an, die ich eh schon auswendig kenne. Die Bühne steht für Freiheit und für Überraschung.“ Genau dies wird er – präsentiert von sensor – zelebrieren gemeinsam mit David Greilsammer (Klavier & Leitung) und Geneva Camerata am 21. Juli im Schlachthof. Das wird der vielleicht heißeste Abend dieses Rheingau Musik Festivals. Versprochen.  Und es wird das Publikum von den Stühlen reißen. Ach nein, stimmt ja: Das geht ja bei diesem Konzert gar nicht …  Was hingegen durchaus geht: Tickets sichern im Vorverkauf – oder sein Glück versuchen: sensor ist Medienpartner des Konzerts und verlost 3×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de –  www.francescotristano.com, www.rheingau-musik-festival.de (dif/Foto Veranstalter)

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Gelebte Utopie: Der Kulturpark ist zu einem einzigartigen Treffpunkt herangewachsen – Bald noch mehr Freiraum

Von Tamara Winter. Fotos Samira Schulz.

Auf einer temporären Bühne rockt die Grungerock-Band Skuff. „Eine Mischung aus Nirvana und Queens of the Stone Age“, meint einer im Publikum. Direkt hinter dem Schlagzeug spielt eine Gruppe unbeeindruckt von den harten Sounds Beachvolleyball. Geht der Blick nach rechts, lässt sich beobachten, wie sich Jungs und auch Mädels an den Stangen des neuen Calisthenics-Parks verausgaben. Im Rücken wird derweil das „Currywurst Bankett“ vorbereitet, bei dem der beliebte Snack in Kürze an einer Tafel mit weißen Tischdecken serviert werden wird. Das FKK-Gelände nutzt gerade niemand, dafür chillt eine Gruppe Geflüchteter neben den Containern, die auch ein Bienenhotel beherbergen. Immer mitten drin im Geschehen: „Hans“, gute Seele mit Legendenstatus, der Pfandflaschen sammelt und den besten Draht hat zu den vielen völlig unterschiedlichen Menschen, die hier zusammenkommen. Was erleben wir hier? Einen total typischen Abend im Kulturpark. Ein total entspanntes, und gleichzeitig äußerst spannendes, Neben- und Miteinander, das einzigartig sein dürfte in Wiesbaden. Eine gelebte Utopie? (mehr …)

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Familienband(e): Einfach berühren – Die Gebrüder Stöbener bilden die Band My Friend The Immigrant

Von Nadinie Kuhnigk. Fotos Daniel Sax.

Obwohl das jüngste Bandmitglied erst 21 ist, steht nächstes Jahr schon das zehnjährige „Dienstjubiläum“ ins Haus: Angefangen hat das, was heute die Band My Friend The Immigrant ist, bereits 2008. Die vier Stöbener-Brüder Jonathan, 29, Christoph, 25, Johannes, 23, und David, 21, bilden die Indie- Alternative-Band, die in Wiesbaden heimisch geworden ist. Hier wohnen die vier Jungs, die eigentlich aus der Pfalz stammen, hier haben sie im Schlachthof ihren Proberaum. Vier Brüder, und dann ist da noch Rinat Rashapov. Der namensgebende „Immigrant“ der Band, der aus der Ukraine stammt, lebt mittlerweile der Liebe wegen in Kanada. Zu wichtigen Gigs und Aufnahmen kommt der 27-Jährige aber immer wieder gerne zu seiner Band zurück. (mehr …)

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Durchgeknallt und schräg: Mnozil Brass am 14. Juli Open Air bei “Classic Clash” in Ingelheim

Diese sieben Österreicher sind zwar ziemlich durchgeknallt und schräg, doch trotz wilder Verrenkungen, Grimassen und swingender Beine und Füße spielen Mnozil Brass so manch renommiertes „klassisches“ Blechbläserensemble an die Wand. Am Freitag, 14. Juli, um 20 Uhr kommen sie mit ihrem brandneuen Programm „Cirque“ – Zirkus – an die Burgkirche in Ingelheim: Von „French Kisses“ über „Serbische Fledermäuse“ bis zum „Lippenfresser-Marsch“ reicht der Bogen ihrer Eigenkompositionen. Die Kunst des Klassik-Arrangements beherrschen sie genauso meisterhaft – ob bei Haydn, Strauß oder Strawinsky. Tierisches steht auch hier im Vordergrund: Fledermaus und Feuervogel, ein Tiger Ragtime und ein Tanzmausfinale nach Borodin. Fetzig wild geht es in den Jazz- und Rock-Nummern zu, bei Standards von Bernard Hermann bis zu Sting und Jimmy Giuffre. Wenn’s richtig fetzt, sind die glorreichen Sieben in ihrem Element. Mnozil Brass wäre aber nicht die erfolgreichste Brass Band Europas, wenn sie nicht auch (B)Österreich im Gepäck hätten: beißende Ironie, morbiden Wiener Witz und lautes Lachen in jeder Form.  Tickets gibt es beim Frankfurter Hof Mainz (www.frankfurter-hof-mainz.de) und bei Villa Musica (06131 / 9251800, www.villamusica.de).