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2018 wird das Jahr des Ehrenamtes – OB stellt Konzept “Du fürs Wir” vor

Text & Foto Nico Lange. 

Vor 20, 30 Jahren waren wir irgendwie alle noch im Sportverein angemeldet, heute fehlen nicht nur die Kinder, die turnen, sondern auch die Trainer. Das ehrenamtliche Engagement geht immer weiter zurück. In der eigens dafür verfassten Studie “Leben in Wiesbaden 2016″ hat die Stadt Wiesbaden herausgefunden, dass sich 70% der über 18-jährigen überhaupt nicht mehr engagieren. 50% wären bereit, 40% wären es vielleicht, und 10% würden es mit Sicherheit tun, wenn …. Ja, das ist die große Frage: Was hält die Menschen davon ab sich zu engagieren? Um genau das herauszufinden hat Oberbürgermeister Sven Gerich für 2018 das “Jahr des Engagements” ausgerufen. Was es damit auf sich haben soll, hat er nun im Rathaus erklärt. (mehr …)

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Reise durch “66 Kinos” – nostalgische Liebeserklärung mit kritischen Fragen: Regisseur zeigt sensor-Film persönlich

Einen Kinofilm über die Kinolandschaft in Deutschland hat Regisseur Phillipp Hartmann innerhalb eines Jahres auf seiner Reise durch 66 deutsche Kinos geschaffen. “66 Kinos” ist ein dokumentarisches Essay, das den Stellenwert des Kinos als gesellschaftlichen Ort von heute und in der Zukunft zeigt. Wie dabei jeder Kinomacher seine eigene Strategie verfolgt und wie sie die Zukunft der Branche sehen, verrät dieser Film, der unter anderem vom Kuratorium junger deutscher Film gefördert wurde. Einerseits eine nostalgische Liebeserklärung an den Ort Kino, scheut sich der Film andererseits auch nicht davor, die unangenehmen Fragen nach der ungewissen Zukunft von Lichtspielhäusern jenseits von Blockbuster-Multiplexen zu stellen. Der Regisseur ist beim sensor-Film des Monats zur Wiesbadener Erstaufführung am Freitag, 15. Dezember, um 20.15 Uhr im Murnau-Filmtheater persönlich vor Ort. Wir verlosen 5×2 Freikarten – schicke eine Mail mit Nennung eures ganz persönlichen Lieblingskinos, in Wiesbaden oder anderswo, an losi@sensor-wiesbaden.de

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Jedes Mal besonders Bumms! “Kunstgefixe” zieht absurd-sinnlich in Schlacht gegen Tristesse der Gegenwart


„KUNSTGEFIXE WILL NEVER DIE, BUT YOU WILL!“ … Das neue, absurd-sinnliche Künstlerformat ist nach der tobend gefeierten Premiere fortan – präsentiert von sensor – einmal im Monat in der Wartburg des Staatstheaters zu erleben. Jedes Mal: NEU! Jedes Mal: LIVE! Jedes Mal: BESONDERS BUMMS! Das nächste Mal: an diesem Freitag, 15. Dezember, um 20.45 Uhr. KUNSTGEFIXE ist selbstironische Unterhaltungsshow und tiefsinniger Bühnenwahn. Absurde Lyrik trifft auf poetische Gewalt und unberechenbare musikalische Darbietung. Die Sperrspitze der Kreativität formiert sich aus den unerschöpflichen Reihen des Hessischen Staatstheaters zu einer Phalanx der Extreme. Wir ziehen in die Schlacht gegen die Tristesse der Wirklichkeit. „Im Anschluss an die etwa einstündige einmalige Show folgt immer eine Party mit DJ, euch und uns!“, laden die Macher zu einer Nacht mit offenem Ende, zu einer Wundertüte des Wahnsinns, und orakeln: „Wer nicht dabei ist, wird nie verstehen, warum sein Leben nicht besser wird.“ sensor präsentiert und verlost 2×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de (dif/Foto Simon Hegenberg)

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Folkkonzert heute im Heaven: Mit Mudwell auf herrlich bizarre Reise durch diese und andere Welten

So wunderwunderschön war das, als Luca Hanisch beim letzten “DO3”-Abend auf Schloss Freudenberg sozusagen als sein eigener Support Act vor dem Konzert seiner Band Tramlites Kostproben seines Soloprojekts Mudwell gab. Luca solo pur gibt es heute beim Mudwell-Konzert um 20 Uhr im Schwarzen Salon des Heaven am Sedanplatz. Begleitet von Gitarre und Mundharmonika, besingt der auch als The Blind Circus-Frontmann bekannte Vollblutmusiker mit den vielen Seiten und Saiten in seinen herrlichen Folksongs eine bizarre Reise durch diese und andere Welten. Besser könnte man die Wochenmitte kaum zelebrieren. Eintritt frei, der Hut geht rum. (Text/Foto Dirk Fellinghauer)

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Rätsel – Ich sehe was, was du nicht siehst. Welchen Ort suchen wir?

Man lernt ja bekanntlich ein Leben lang. Aber es gibt für jeden von uns einen Ort, der wie kein anderer für das Thema Lernen steht. Oft ist dieser aus grau-grünen Siebziger-Jahr-Platten zusammengesetzt und von wurmstichiger Konsistenz. Aber in Wiesbaden gibt es einen Ort, der Harry Potter verzückt aufjauchzen ließe.Im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es in unserer Stadt mehr wissbegierige Jungspunde als geeignete Orte dafür. Darum wurde unter anderem unser gesuchter Ort gebaut, und das sieht man ihm an. Benannt nach einem Fürsten von Wahlstatt, wurde er am 29.10.1897 eingeweiht. Für den eigenwilligen Renaissance-Stil mit seinen vielen Fenstern, den eindrucksvollen Giebelbauten und dem Dach aus farbig glasierten Ziegeln zeichnete der Architekt Felix Genzmer verantwortlich. Heute besuchen diesen Ort täglich ca. 480 kleine Menschen aus 36 Nationen, denn seit jeher stand dieser Ort in einem multi-kulturellen Schmelztiegel. Und kulturelle Vielfalt ist doch irgendwie auch etwas, was man gut und gerne fürs ganze Leben lernen kann. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Dr. Christian Gastl, IHK Präsident, 43 Jahre, 2 Kinder

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Simon Hegenberg.

BERUF

Die IHK setzt sich im Interesse ihrer 35.000 Mitgliedsbetriebe laut Selbstbeschreibung für bessere Standortbedingungen ein. Wie ist es um die Standortbedingungen in Wiesbaden bestellt?

Vom Grundsatz sind wir gut aufgestellt. In der Konjunkturumfrage haben wir immer überdurchschnittliche Werte. Aber das ist nichts, worauf man sich ausruhen kann. Es gibt einiges, was noch verbesserungswürdig ist – in Bereichen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, Infrastruktur. Ein Thema sind Flächen. Oft wird vergessen, dass in unserem Bezirk die Industrie eine nicht unerhebliche Rolle einnimmt. Aber sie braucht auch die Möglichkeit, sich auszubreiten. Es ist immer unglücklich, wenn man versucht, Gewerbe mit Wohnen aufzurechnen. Deshalb ist es besser, wenn man mehr Flächen insgesamt zur Verfügung hat. (mehr …)

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Inspiration und Austausch bei “Design to Business”-Jahreskonferenz im Schlachthof am 12. Dezember

Welche Wege führen Unternehmen zu neuer Wertschöpfung? Welche Produktideen und Geschäftsmodelle versprechen Erfolg? Das sind die Leitfragen der 4. Design to Business Jahreskonferenz im Schlachthof. Unternehmen wie Leica aus Wetzlar, Vitronic aus Wiesbaden und FlexLink Systems aus Offenbach geben Einblick in ihre Konzepte für die Zukunft. Die Konferenz bringt Unternehmer, Innovatoren und Marketing- und Designexperten aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammen. Eröffnet wird die Konferenz vom hessischen Wirtschaftsminister  Tarek Al-Wazir. Im „Design Camp“ mit interaktiven Workshops können die Teilnehmer selbst Hand anlegen. „Das Thema Personal wird für Unternehmen immer wichtiger. Die Nachfrage nach Talenten für Marketing oder Produktentwicklung steigt“, meint Frank Irmscher von IHK Hessen innovativ. Die Konferenz soll auch hierzu Inspiration liefern. www.design-to-business.de (dif/Foto Bernd Georg)

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sensor-Wochenendfahrplan – Geschenke, Tanzen, Essen. Geht auch alles? Klar!

Von Nico Lange. Fotos Veranstalter.

Ach herrje – 2. Adventswochenende. Es hilft nichts, irgendwie müssen die Geschenke ja den Weg unter den Baum finden. Wir verraten euch tolle Orte für die etwas anderen Geschenke. Von ungewöhnlichen Auktionen über Weinproben oder aber schönen Plätzen und Events, um dem Trubel zu entfliehen. Entscheidet selbst, in welche Richtung euer Wochenende geht – Rein ins Getümmel oder aber raus in den Wald.
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„Chez Mamie“ im Pariser Hof in Wiesbaden: Nachfolge für kranken Gastronomen scheitert an WIM-Veto

Bericht aus dem Wiesbadener Kurier von Birgit Emnet. Archivfoto: wita/Paul Müller.

Das „Chez Mamie“ im Pariser Hof ist ein eingeführtes Restaurant mit französischer Küche nach „Großmutters Art“. Aus gesundheitlichen Gründen möchte der Inhaber Pascal Schmitt gerne an einen Nachfolger übergeben. Mit diesem, Martino Stirn, bereits handelseinig geworden, scheitert ein Vertrag nun offensichtlich an einem Veto der WIM-Geschäftsführung. Die Zukunft des „Chez Mamie“, so befürchten Schmitt und Stirn, stehe somit auf der Kippe. Grund für die Absage sollen persönliche Animositäten und alte Rechnungen sein. (mehr …)

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Programmatic Marketing: Data-driven Online Marketing beim Donnerstalk am Donnerstag, 07.12. um 19 Uhr im heimathafen

 

 

 

 

 

 

Der Donnerstalk im heimathafen ist das “Familientreffen” der Wiesbadener Kreativ-, Digital- und Gründerszene. Dieser Donnerstalk ist für jeden, der im Online Marketing aktiv ist – oder besorgt, der Werbeindustrie im Netz zu viele Daten preiszugeben. Denn zum Jahresende bringen wir ein Thema auf die Bühne, das zu Jahresanfang hitzige Debatten hervorgerufen hat: “Programmatic Marketing”. Richtig angewandt ist es das, was alle Werbetreibenden im Netz wollen: Wirksame, günstige und zielgerichtete Online-Kommunikation.

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