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Geschäft des Monats: Teppich Michel, Wilhelmstraße 12

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka.

„Gerade bei einem modernen, sachlichen Wohnstil mit viel Schwarz, Weiß und Chrom ist ein farbiger Orientteppich ja ein echter Hingucker“, meint Thomas Michel, auf die Frage, ob so ein Teppich nicht am besten in eine mit Stilmöbeln eingerichtete Villa passt. Michel muss es wissen: Er ist Inhaber des ältesten Wiesbadener Teppichhauses. Und überzeugt, dass ein Orientteppich zu jeder Einrichtung passen kann. In seinem Geschäft in der Wilhelmstraße präsentiert Michel mit seinem Team Hunderte von Teppichen in allen Größen, Formen und Farben – neben traditionellen Mustern auch moderne Designerstücke. Drei Etagen gilt es zu besichtigen. „Wie viele es sind, das kann ich selbst gar nicht einschätzen“, sagt der weit gereiste Teppichexperte, der auch ein gefragter Gutachter ist. Teppiche als Wertanlage? Das sei heute nicht mehr der Grund, aus dem man tief in die Tasche greift, um sich einen echten handgeknüpften Woll- oder Seidenteppich zu kaufen. Es sei einfach die Freude am schönen Textil, an der wertvollen Handarbeit, an den exotischen Motiven. (mehr …)

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“Weltmusik in Hessen”- Neue Konzertreihe des Kulturfonds startet am 26.11. in der Alten Schmelze

„Was ist der Soundtrack unserer Zeit?“: Um das zu beantworten, wird das Ohr an den Puls der Klangwellen dieser Welt gelegt. Das vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain Projekt „Weltmusik in Hessen“ vom 26. November bis zum 23. Juni im folgenden Jahr steht unter dem Dach des aktuellen Kulturfonds-Schwerpunktthemas „Transit“ und bringt Weltmusik-Konzerte in kleinere Orte in Frankfurt Rhein-Main. Die Konzerte sollen eine weltoffene Region präsentieren und zeigen eindrucksvoll den musikalischen Reichtum der Welt und gelebte Werte wie Achtung der kulturellen Identität, Freiheit des Wortes und der Stimme sowie Solidarität in Zeiten von Krieg, Terrorismus und Exil. Das Auftaktkonzert findet Wiesbaden statt, in der Alten Schmelze mit „Neuen Heimatklängen“ beim Gipfeltreffen mit Musikern im Exil: Aramesk (Bild) und das Refugees for Refugees Quintett bestreiten den Abend. 26.11.2017 | 19:30 Uhr, Alte Schmelze, Alte Schmelze 10 , Eintritt frei | Spenden erbeten, Anmeldung unter kontakt@kulturfonds-frankfurt.de, http://ftp.kulturfonds-frm.de/

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Prickelnde Blicke hinter die Kulissen: Sektkellerei Henkell zeigt ihr Innerstes bei Führungen – jetzt auch sonntags

Die von der Wiesbaden Marketing GmbH veranstalteten öffentlichen Führungen bei der Sektkellerei Henkell erfreuen sich großer Beliebtheit. Deshalb werden bis Ende des Jahres neben den regulären Samstagsterminen noch folgende Sonntagstermine, jeweils um 11 Uhr, angeboten werden: 26. November sowie 3., 10. und 17. Dezember. Bei der Führung können die Gäste einen Blick hinter die Kulissen der Sekt-, Wein- und Spirituosenproduktion des Wiesbadener Traditionsunternehmens werfen. Während der Kellereiführung bekommen die Teilnehmer den majestätischen Marmorsaal (Foto), die 200.000-Liter-Fässer in den sieben Stockwerken tiefen Weinkellern und die Produktionsanlagen zu sehen. Die Tickets für die einstündigen Führungen sind in der Wiesbaden Tourist Information, Marktplatz 1, telefonisch unter (0611) 1729930 oder online unter www.wiesbaden.de/tickets erhältlich. Interessierte sollten beachten, dass bei der Führung rund 50 Stufen in den Keller hinabgestiegen werden müssen. (dif)

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Gedichte beim Filmfest: Alexander Pfeiffer verpackt urbane Realitäten in Verse – Buchpremiere bei Exground


“Du atmest ein, atmest aus – mehr ist nicht dabei, mehr wird nicht draus. Du atmest aus, atmest ein – mehr ist nicht dabei. Was soll schon sein?” Der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer legt in diesem Herbst einen Auswahlband mit Gedichten aus den letzten drei Jahrzehnten vor. Fern verkopfter Wortspielereien und Naturbetrachtungen aktuell gefeierter junger deutscher Lyriker verpackt Pfeiffer urbane Realitäten in Verse, ähnlich wie Songs. „Leuchtfeuer“ – das ist Sehnsucht, Scheitern und das ungebrochene Verlangen nach etwas mehr als bloßem Existieren. Zur musikalischen Lesung mit dem Autor sowie Martin Schmidt an der Gitarre und Eberhard Emmel an Saxofon und Bassklarinette lädt der Kulturpalast am Donnerstag, 23. November, um 20 Uhr im Rahmen des auf Hochtouren laufenden Exground Filmfestes. www.alexanderpfeiffer.de sensor präsentiert und verlost 2×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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Schroffes Stück R&B: Curtis Harding bringt am 27.11. frische Soulpower in den Zoom Club

Nach ausverkauften Konzerten bei seiner letzten Tour 2015 kommt Curtis Harding im November erneut für vier Termine nach Deutschland – einer davon ist am Montag, dem 27. November, im wie dafür gemachten Zoom Club in Frankfurt. Sein soeben erschienenes neues Album “Face Your Fear” liefert einen Vorgeschmack auf die anstehenden Konzerte. Harding, der in Michigan geboren wurde, sang während seiner Kindheit im Gospelchor. Als Backgroundsänger für CeeLo Green fasste er allmählich Fuß im Musikbusiness, bis er im Januar 2015 mit seinem Debüt Album ‚Soul Power’ den Durchbruch schaffte. Der Rolling Stone schrieb damals: „Vom Backgroundsänger zur neuen Soul Hoffnung: Ein großes Debüt.“ Mittlerweile zählt Curtis Harding sogar Musikgrößen wie Iggy Pop und Jack White zu seinen Fans. Letzterer nannte ihn nach einer gemeinsamen Tour eine große Inspiration. Seine rastlose Kindheit hört man seinen Songs an. Der Spiegel beschreibt ihn als „kein glatt poliertes und an gesetzteres Publikum gerichtetes Soul-Juwel, sondern ein schroffes, schwieliges Stück R&B“. Der ebenfalls äußerst hervorragende Jeangu Maagroy eröffnet den Abend. Und DJ Weller sorgt dafür, dass auch vor und zwischen den Liveacts ausschließlich Feinstes in die Ohren der Konzertgänger dringt. (dif/Foto Matthew Correia)

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Gaaaaanz langsam… “Bummeltechno” nimmt weltweit an Fahrt auf – auch in Wiesbaden und Mainz

Von Nadine Kuhnigk. Fotos Mach mal langsam.

„Entspanntes und relaxtes Feiern“, das gefällt der 23-jährigen Kunststudentin Laura Seibert besonders gut an „Mach mal langsam“. Das Partyformat hat aus der weiten Welt den Weg nach Wiesbaden und Mainz gefunden und erobert nun von hier aus die Region. Die nächste Gelegenheit zum Miterleben gibt es am 24. November.

Es ist ein besonderer Sound, der diese Nächte ausmacht – Techno und House in Zeitlupe, grob gesagt, selbstironisch auch „Schneckno“ genannt. Genauer gesagt tauchen die Partygänger beim „Global Bummel Sound“ tief ein in elektronische Beats mit Folkloreeinflüssen. Es entstehen magische Klänge, Geräusche des Regenwaldes dringen aus den Boxen oder auch Vogelzwitschern. Laura Seibert begeistert sich über die Musik hinaus auch für das Gesamterlebnis. Da werden mal zu einem Regenwaldmotto 30 Kilo Bananen inszeniert oder das Publikum auch mal von einer Siebdruckstation überrascht, an der es T-Shirts und Taschen bedrucken kann. „Mach mal langsam“ steht nicht einfach für irgendeine Party, sondern für eine weitreichende Philosophie der Weltoffenheit und der Entschleunigung: Raus aus dem hektischen Alltag, ohne auf Tanzbarkeit zu verzichten. (mehr …)

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sensor auf Sendung: “Wiesbadener Baustellen”-Besprechung am 20.11., 18 Uhr, bei Radio Rheinwelle

“Wiesbadener Baustellen 2017” sind das Thema bei der Sendung “Die blaue Stunde” am Montag, 20. November, von 18 bis 19 Uhr auf Radio Rheinwelle 92.5.  Als Studiogast hat Moderatorin Jutta Szostak, die die von ihr initiierte und konzipierte Sendung seit 2009 schon über hundert Mal moderiert hat, sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer eingeladen. Die Beiden blicken zurück, was Wiesbaden im zu Ende gehenden Jahr bewegt hat, oder was sich eben auch noch nicht wie erhofft weiterbewegt hat. Die Palette der angesprochenen “Baustellen” reicht von Bürgerbeteiligung und Stadtklima, Mobilität und Stadtbahn über Walhalla und Altes Gericht/heimathafen bis zu Kulturbeirat und Kulturentwicklungsplan sowie auch ganz grundsätzlich dem “Wir-Gefühl” und auch dem Lust und Frust des Engagements in der Stadt. Ein besonderer Fokus richtet sich auf die “Filmstadt Wiesbaden” in einem Interview mit Rüdiger Kortz vom Vorstand des neu gegründeten gleichnamigen Vereins. Auch über das gerade laufende 30. Exground Filmfest unterhalten sich die langjährige ZDF-Kulturredakteurin Jutta Szostak und ihr Studiogast Dirk Fellinghauer. Radio Rheinwelle und “Die blaue Stunde” sind auf 92.5 UKW und via Livestream auf www.radio-rheinwelle.de zu empfangen.

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“Die Unruhe”: Wiesbadener Performancekunst erzeugt aufregend neue Wahrnehmungsqualitäten in Frankfurt

In ihrer zweiten abendfüllenden Performance setzt sich die Wiesbadener Künstlerin Mareike Buchmann mit dem Phänomen der Unruhe auseinander. Inspiriert wurde sie dazu von ihrer eigenen Unruheerfahrung, dem Restless-Leg-Syndrom. Eine spezifische körperliche Empfindung. “Die Unruhe” hatte gestern in den Landungsbrücken Frankfurt Premiere. Mit Simon Hegenberg (Raum/Licht) trägt ein weiterer Wiesbadener Künstler zu einer außergewöhnlichen Erfahrung bei. Weitere Vorstellungen sind heute und am 24. November. sensor empfiehlt: Unbedingt ansteuern. (mehr …)

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Glenn Miller Orchestra bringt am 23.11. “Jukebox Saturday Night” ins Kurhaus – Freikarten

Mit dem neuen Programm „Jukebox Saturday Night“ präsentiert das Glenn Miller Orchestra unter Leitung von Wil Salden am 23. November im Kurhaus eine grandiose Show im Sweet und Swing Sound der 30er und 40er Jahre, die die Menschen aller Altersstufen rund um den Globus begeistert. Wil Salden und seine Musiker sind Garanten für den authentischen Swing-Sound in der traditionellen großen Big Band Besetzung (4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophone, 1 Klarinette, Bass, Schlagzeug und Piano). Das Glenn Miller Orchestra, die Vocalgroup „The Moonlight Serenaders“, bestehend aus Musikern, einer Sängerin und dem Orchesterleiter Wil Salden, versetzen das Publikum zurück in die Zeit der Jukeboxes der 30er und 40er Jahre, wenn Titel wie: What A Wonderful World, Blue Moon, Everybody Loves My Baby, Moonlight Serenade, In The Mood und mehr erklingen. sensor verlost 3×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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Sehnsucht, Sex und andere Obsessionen: B3 Biennale entdeckt das Begehren – Wir haben Freikarten

Am Tag verbringen die Menschen im Schnitt fast fünf Stunden mit bewegten Bildern, sagen aktuelle Studien. Neben Medien und Kommunikation erobern sie zunehmen auch den öffentlichen Raum und die Kunst. Exakt diesen Entwicklungen widmet sich seit 2013 aller zwei Jahre die „B3 Biennale des Bewegten Bildes“ in Frankfurt/Main, mittlerweile ein zentraler internationaler Hotspot für Kreative aus den Disziplinen Kunst, TV/Film, Web, Games, VR/AR. Konferenz-Programm und Kunstausstellungen der B 3 haben allein in den Jahren 2015/2016 rund 370.000 Besucher erreicht. Liebe, Gier, Lust, Sehnsucht, Angst, Verlangen  – das menschliche Begehren in all seinen Ausprägungen  – steht im Mittelpunkt der diesjährigen B3 in Frankfurt/Main, die nach der Biennale in Venedig und der Documenta das aufregende Kunstjahr 2017 würdig abschließt. In der zentralen Leitaustellung verarbeiten 80 Künstler_innen aus 20 Ländern in ihren Videoinstallationen, Kurz-und Spielfilmen, aber auch per Computerspiel sowie in Virtual und Augmented Reality-Projekten unter dem Leitthema „ON DESIRE“ Themen wie Identität, Macht, Religion, Heimat, Flucht, Sexualität. (mehr …)

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Bescheidene Ikone gibt sich die Ehre: Anne Clark präsentiert Film persönlich bei Exground

Anne Clark ist eine Ikone des Dark Wave, eine außergewöhnliche, erfolgreiche und einflussreiche Musikerin, und eine großartige und äußerst bescheidene Persönlichkeit – und sie kommt zum Exground Filmfest nach Wiesbaden. Soeben gab das heute startende Filmfestival bekannt, dass die britische Ausnahmekünstlerin am kommenden Samstag, 25. November, persönlich den Film “Anne Clark – I´ll Walk Out Into Tomorrow” vorstellen wird, wenn er um 17.30 Uhr in der Caligari Filmbühne vor dem deutschen Kinostart (25. Januar 2018) gezeigt wird. Auch der Regisseur des Dokumentarfilms, Claus Withopf, wird in Wiesbaden dabei sein. (mehr …)

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Ein neuer Stadtteil für Wiesbaden: Auftaktveranstaltung Ostfeld/Kalkofen heute Nachmittag im Roncalli-Haus

Oberbürgermeister Sven Gerich lädt heute Nachmittag  zur Auftaktveranstaltung für das Projekt Ostfeld/Kalkofen ins Roncalli-Haus (Friedrichstraße) ein. “Auf 450 Hektar bietet sich im Bereich Ostfeld/Kalkofen die Chance, einen neuen Stadtteil mit dringend benötigten Wohnungen zu entwickeln”, heißt es in der Einladung. Sehen natürlich nicht alle so. Und neben dem “ob” birgt das “wie” jede Menge Diskussionsbedarf. Dieser Prozess soll deshalb unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ablaufen. Im nächsten Jahr werden weitere Veranstaltungen folgen, die sich mit verschiedenen Fragen wie der Verkehrsanbindung oder den umweltrechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigen. Ab 15.30 Uhr sind heute alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich an verschiedenen Informationsinseln mit dem Projekt vertraut zu machen. Planungsbeteiligte stehen dazu Rede und Antwort. Oberbürgermeister Sven Gerich wird neben dem verantwortlichen Projektteam vor Ort sein und in das Projekt einführen. Bis 18.30 Uhr, dem offiziellen Ende des Auftakts, können die Bürger jederzeit dazukommen. Grundsätzliches Ziel soll es sein, “mithilfe der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme einen ausgewogenen Mix an Wohnen, Arbeiten, Freiflächen und Biotopflächen herzustellen”. Erste Ergebnisse sollen Ende des Jahres 2018 in Form eines Strukturplans vorliegen, um eine grobe Aussage darüber treffen zu können, welche Flächen für die weitere Siedlungsentwicklung in Betracht kommen.Weitere Informationen gibt es auch auf der Projektwebsite dein.wiesbaden.de/ostfeld (dif/Foto dein.wiesbaden.de)