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„backwerk“-Absage am Faulbrunnenplatz: Die Chance!? Wie ein vier Jahre alter Brief plötzlich topaktuell wird

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos). Offener Brief: Titus Grab.

Nach mehrfachen Verschiebungen steht fest: Die Franchisekette „backwerk“ baut, anders als ein Schild auf dem Platz es immer noch verkündet, nun doch kein Café auf dem Faulbrunnenplatz (Details siehe Wiesbadener-Kurier-„Plus“-Artikel). Damit wird ein fast vier Jahre alter Brief wieder topaktuell. (mehr …)

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500 Euro-Scheine wehen in Straßen: Glücksspielsucht-Aktionstag – Sorge vor Legalisierung von Online-Casinos

Kira Zimmermann (links) und Cathrin Fehl werden am Aktionstag mit dem Fahrrad in Wiesbaden unterwegs sein und Interessierte auf die Problematiken, die mit dem Glücksspiel verbunden sind, aufmerksam machen.

Am 30. September werden in dreizehn hessischen Städten 500-Euro-Scheine in den Straßen wehen – allerdings keine echten. Mit ihrer aufsehenerregenden landesweiten Öffentlichkeitsaktion machen die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) und die regionalen Fachberatungen für Glücksspielsucht auf die Risiken von Glücksspielen aufmerksam. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Axel Klug, City-Manager, 55 Jahre, 2 Töchter

Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: Arne Landwehr.

BERUF

Sind Sie der Retter der Wiesbadener Innenstadt?

Es gab Leute, die mich als Retter der Wiesbadener Innenstadt erwartet haben. Das ist ein hoher Anspruch, den keine Person alleine erfüllen kann. Die funktionierende Innenstadt ist eine Aufgabe, die Fähigkeiten und Kompetenzen einzelner Personen weit übersteigt. Es ist Teamwork, anders funktioniert City-Management nicht. Hier in Wiesbaden ist der City-Manager Teil des Teams im Referat für Wirtschaft und Beschäftigung. Wir entwickeln vieles gemeinsam. (mehr …)

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Zoff um Staatstheater-Schließung: „Theaterleitung missachtet meine Anweisungen“- Ministerin droht Intendant Laufenberg mit Konsequenzen

Zur soeben verkündeten Absage von Vorstellungen und der kurzfristigen Einstellung des Spielbetriebs am Staatstheater Wiesbaden  durch die Theaterleitung meldet sich Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn zu Wort – und widerspricht dem Intendanten Uwe Eric Laufenberg, dessen Dienstherrin sie ist: „Die Behauptung der Leitung des Staatstheaters Wiesbaden, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst habe die Durchführung von Vorstellungen am Staatstheater Wiesbaden untersagt, ist falsch.“ Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden habe dem Theater auch keine Sitzordnung genehmigt, die einen geringeren Mindestabstand als die vorgeschriebenen 1,50 Meter nach allen Seiten zulässt. (mehr …)

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Staatstheater muss kurzfristig Spielbetrieb einstellen: Ministerium untersagt, was Gesundheitsamt genehmigt hatte

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden muss kurzfristig den Spielbetrieb einstellen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat die Durchführung der Vorstellungen nach Maßgabe des durch das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden genehmigten Hygienekonzepts für das Hessische Staatstheater Wiesbaden untersagt. Dies gab die Pressestelle des Staatstheaters soeben bekannt. (mehr …)

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Wir sind da! Wiesbadens Einzelhandel – immer offen für euch! Geschäfte mit besonderem Charme im Überblick

(Advertorial) – Auch in herausfordernden Zeiten ist Wiesbadens Einzelhandel für euch da – teilweise mit neu geschaffenen Angeboten wie Abhol- und Lieferservice, grundsätzlich auch wieder für reguläre Besuche, natürlich mit gebotenem Abstand und unter Berücksichtigung der Auflagen und Hygieneregeln. Hier findet ihr ganz unterschiedliche Wiesbadener Geschäfte mit ihrem besonderen Charme und Reiz im Überblick.  Es lohnt sich, wieder „rauszugehen“ und eine Shoppingtour zu unternehmen. Gerade die kleinen inhabergeführten Geschäfte stehen für eine große Bandbreite des Angebots, für gute persönliche Beratung und für echtes Einkaufserlebnis auch unter besonderen Umständen.  Sie machen die Einzigartigkeit der Wiesbadener Innenstadt aus und verdienen jede Unterstützung.  (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Kunst im RMCC, Klorollen im Schaufenster, „StadtMomente“ in der City

Die Kunstmesse ARTe findet an diesem Wochenende coronakonform im RMCC statt, auch viele Aussteller und Künstler aus Wiesbaden und Umgebung sind präsent. Foto:Hyp Yerlikaya

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos Veranstalter.

Viele Messen wurden und werden abgesagt in diesen Zeiten, die Kunstmesse ARTe findet an diesem Wochenende im RMCC statt – mit einem „Plus“ an Ausstellern aus der Region. In der Innenstadt locken die „StadtMomente“ und sollen die Menschen animieren, trotz der schwierigen Zeiten in der Wiesbadener City bummeln zu gehen und im besten Fall natürlich auch zu shoppen, um den gebeutelten Einzelhandel zu unterstützen. Und auch sonst gibt es viel zu tun, zu sehen, zu erleben an diesem nun doch recht herbstlichen Wiesbaden-Wochenende.

ACHTUNG UPDATE – DIE HIER ANGEKÜNDIGTEN VORSTELLUNGEN IM STAATSTHEATER WIESBADEN ENTFALLEN.

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Jugendparlament sagt „Ja“ zur Citybahn und tritt „Jugendbündnis für die CityBahn“ bei

Abstimmung! Der neue Vorsitzende des Wiesbadener Jugendparlaments, Noah Said, zählt durch. Das Ergebnis heute Abend im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses: Das Wiesbadener Jugendparlament sagt „Ja“ zur Citybahn. Nach etwa zweistündiger Diskussion votierten bei der Vollversammlung 13 Jugendliche mit „Ja“, 10 mit „Nein“, es gab eine Enthaltung. Im Anschluss beschlossen die Jungparlamentarier den Beitritt zum Bündnis „Jugend für die Citybahn“. (mehr …)

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3. Wiesbadener Glückstag 2020: Impulstag für positives Denken am 25.09. – Überraschungstour und Satsang

Am 25. September  findet unter dem Slogan „Hier kommt das Glück – zum Glück gibt’s dich in Wiesbaden!“ zum dritten Mal der Wiesbadener Glückstag statt. Mit zahlreichen neuen Unterstützern soll der Tag Gesundheitsvorsorge, Entspannung, Herzlichkeit, Kreativität und Zusammenhalt fördern und somit auch zu einer positiven Stadtentwicklung beitragen. Der   Impulstag wendet sich an alle Wiesbadener*innen. (mehr …)

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„Axel Hacke liest“ am 1. Oktober im Staatstheater – aber was nur?

Am 1. Oktober liest Axel Hacke im Staatstheater Wiesbaden – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends spontan zu entscheiden, welche er vorträgt. Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen.“ (mehr …)

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Zsuzsa Bánk liest im Museum aus ihrem Roman „Sterben im Sommer“

„Sterben im Sommer“ heißt der Roman, aus dem Zsuzsa Bánk am 24. September um 19.30 Uhr im Museum Wiesbaden liest. Ein heißer Sommer am Balaton im Schatten der Bäume. Auf dem Wasser spiegelt sich der wolkenlose Himmel, es ist schön und ruhig im Westen Ungarns. Doch im Körper des Vaters stürmt es, der Krebs ist unheilbar zurück und zwingt ihn zur Rückreise nach Frankfurt im Rettungshubschrauber und Krankenwagen. Einfühlsam und nachdenklich erzählt Zsuzsa Bánk die Geschichte einer Tochter, die am Krankenbett ihres Vaters weilt und die Erinnerungen reflektiert, wie die spiegelglatte Oberfläche eines Sees. Infos und Tickets unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. (Foto: Gaby Gerster) 

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600.000 Jahre altes Ur-Nashorn auf ESWE-Baustelle entdeckt – Wiesbaden hat eine neue Sehenswürdigkeit

Das Wollnashorn (Coelodonta antiquitatis) lebte in den eiszeitlichen Kältesteppen zwischen Westeuropa und Ostasien. Foto: iStock/aleks1949
Der etwa 600.000 Jahre alte Knochen lagert derzeit als Dauerleihgabe bei ESWE Versorgung. Foto: ESWE Versorgung

Es war 2 Tonnen schwer, 3,50 Meter lang und besaß ein dichtes Fell. Es stapfte durch das karge Gelände einer Kältesteppe, dort, wo etwa 600.000 Jahre später der Dyckerhoff-Bruch liegt. Jetzt ist es wieder aufgetaucht: ESWE-Mitarbeiter haben bei Grabungen in Wiesbaden die Überreste eines urzeitlichen Wollnashorns entdeckt. Beim Bau der neuen Gashochdruckleitung von ESWE Versorgung stieß das Team auf mehrere fossile Tierknochen. Nun ist klar: ist klar: Bei den Knochen handelt es sich unter anderem um die Gebeine eines Urzeit-Rindes und eines hirschartigen Tieres. Größter Fund ist allerdings der Oberarmknochen eines ausgestorbenen Nashorns (mehr …)