| | Kommentieren

Geschäft des Monats: Der Waldladen, Am Forstamt Chausseehaus

Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka

Aus der Not eine Tugend gemacht hat Klaus Haybach, passionierter Koch und Jäger. Als das Forstamt Chausseehaus selbst keine personellen Kapazitäten mehr hatte, um den hauseigenen „Waldladen“ in Eigenregie zu betreiben, griff Haybach zu. „Ich bin Rentner, ich kann mir das erlauben – und ich habe als Jäger schon lange den Waldladen beliefert“, sagt er. Seit Februar 2016 betreibt er nun den kleinen Laden, der vor einigen Jahren schick renoviert wurde und ein freundliches Ambiente mit separatem Eingang im Forsthaus von „Hessen Forst“ bietet. (mehr …)

| | Kommentieren

Da sind ja schöne Sommer-Aussichten: Poesie im Park, zum Ersten – Umweltfestival, zum Zweiten

„Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als im Sommer an zwei Tagen den Biebricher Schlosspark unter dem Motto `Poesie im Park – Eine Art-Festival´ zu `bespaßen´“, sagt das Kollektiv aus Kreativen, Interessierten und Netzwerkern unter dem Dach des neugegründeten Wiesbadener Vereins „GODOT – DieKulturWerkstatt“ über das, was sie am 4. und 5. August organisieren wollen (Foto: Alexa Sommer). Vom Töpfer- und Fotografiekurs, über die Lesung, die Tanz- Performance auf dem See, das Theater-Spielen am Bachlauf, und das Kammerkonzert im Freien, bis hin zum … – der Kreativität sollen im Rahmen des Park-(er)lebens keine Grenzen gesetzt sein. Alle Wiesbadener (und über die Stadt hinaus) Kultur-Schaffenden sollen angesprochen werden, ob sie künstlerisch etwas zu dem „Event“ beitragen wollen und können. www.poesie-im-park.de

Nachdem die Premiere im letzten Jahr Besucher und Beteiligte begeistert hat, stellt Johannes Löhde (Foto: Nele Prinz) in diesem Sommer das 2. Wiesbadener Umweltfestival im Aukammtal auf die Beine, allerdings zu einem späteren Termin: Am 10. und 11. August  (Freitagabend, Samstag tagsüber und abends) wird es in herrlicher Umgebung Informationen, Diskussionen, Programm für Groß und Klein und großartige Livemusik etwa von Bazaar, Afro Cuban Tigers of India und den Puerto Hurraco Sisters geben. sensor präsentiert das Umweltfestival, das jetzt auch bei Facebook vertreten ist, als Medienpartner.  (dif)

| | Kommentieren

BürgerWerkstatt Ostfeld: Pläne für neuen Wiesbadener Stadtteil werden präsentiert und diskutiert

Wie könnte ein neuer Stadtteil im Südosten Wiesbadens aussehen? Dieser Frage sind die Stadt, Politik, Planer und Fachleute in den vergangenen Monaten intensiv nachgegangen.  Denn: Die Landeshauptstadt prüft, ob im Bereich Ostfeld/Kalkofen ein komplett neues Quartier entstehen kann. Als erstes Ergebnis des bisherigen Prozesses wurden mehrere Szenarien ausgearbeitet, wie das Gebiet zwischen Erbenheim und Kastel gestaltet werden könnte. Diese sollen den Wiesbadenern am Samstag, den 16. Juni, ab 13 Uhr im Gymnasium am Mosbacher Berg vorgestellt werden. “Wir möchten Ihre Meinung zu den skizzierten Entwicklungsrichtungen hören!”, ist der Tenor dieser Veranstaltung. An mehreren Planungstischen wird über die bisherigen Ideen informiert und auf die Vorschläge und Einschätzungen der Teilnehmer eingegangen. Die Planer erhoffen sich, dass auf diese Weise ein Katalog von Rückmeldungen und Empfehlungen für den Strukturplan entsteht, der bis Ende des Jahres 2018 vorliegen soll. Die Planungswerkstatt wird von 14:00 bis 16:30 Uhr stattfinden. Infos: dein.wiesbaden.de/ostfeld (kal/Bild SEG)

| | Kommentieren

sensor-Wochendfahrplan: Helmut Schmidt widerlegen, Qual der Wahl meistern, Wettergott anbeten

Von Kaspar Lauck, Fotos Dirk Fellinghauer (links), Veranstalter.

“Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen”, sagte Helmut Schmidt einst. Für Visionen gibt es einen viel besseren Ort, findet der sensor-Wochenendfahrplan und verweist auf “Der visionäre Rueschoppen” im Rahmen des Wilhelmstraßenfestes auf der “Wiesbaden-Meile” Burgstraße (Foto links). Was passieren kann, wenn man mit solchen Visionen nicht zum Doktor, sondern zu Werke schreitet, wird die erste Auflage des WAKKER-Festivals zeigen. Zu Werke schreiten wollen auch die Planer der heiß diskutierten Citybahn. Wer will, kann all diese Visionen am Samstag auf Herz und Raucherlunge prüfen. Und ansonsten prägen zwei Umstände dieses Wochenende: Qual der Wahl angesichts so viel paralleler “Muss”-Angebote und Daumen drücken, dass das Wetter hält. (mehr …)

| | Kommentieren

„Kultur und Integration” – Praxis-Workshop für Kulturakteure und Migrantenvereine

Unter dem Titel „Kultur und Integration – Schritte zu eine erfolgreichen Praxis“ findet am Montag, 18. Juni, ab 18 Uhr ein Workshop im Stadtverordnetensitzungssaal des Wiesbadener Rathauses statt. Der Workshop, der vom Kulturamt und dem Integrationsamt durchgeführt wird, richtet sich sowohl an Kulturakteure und Kultureinrichtungen als auch an Migrantenorganisationen und –vereine. Neben vorgestellten Praxisberichten zu dem Thema sollen in Arbeitsgruppen Ideen und Vorschläge zum Aufbau von Netzwerken, einer erfolgreichen Kommunikation, sowie einem Angebotsstruktur im Kulturbereich erarbeitet werden. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse kultur@wiesbaden.de hierzu anmelden. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei. (dif/Foto Kai Pelka)

| | Kommentieren

KUNSTgespräch zur Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten

Am 09. Juni ab 18 Uhr sind alle Interessierten eingeladen sich zu einem KUNSTgespräch in offener Runde in der BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32 zu treffen, das anlässlich der Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten stattfindet.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. 6. 2018 mit den Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32, Wiesbaden

Farbe ist momentan draußen in Fülle….
aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sich die Künstlerinnen und Künstler des BBK in ihrer aktuellen Ausstellung mit den mitunter so genannten Nichtfarben Schwarz und Weiß beschäftigen.

Es sind die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, welche die beteiligten 10 Künstlerinnen und Künstler Manfred Chladek, Rita Eller, Uta Grün, Tine Kaiser, Mathias Kupferschmid, Renate Reifert, Jürgen Schütz, Veit von Seckendorff, Christiane Steitz und Claudia Stöber faszinieren:

  • Den Kontrast ausreizen um somit die Erkennbarkeit der Zeichen zu optimieren.
  • Dem Material nachgehen und die optisch schwarze Tusche im Trockenprozess zart farbig auseinander dividieren lassen.
  • Weiße Ölfarbe in stark haptischen Flächen aufgetragen wird zu „Tastbildern“ für erblindete Menschen.
  • Eine Fotoserie dokumentiert den Auszug der Werkkunstschule aus dem Kunsthaus, visualisiert Ende und Neubeginn.
  • Mit einer schwarz-weiß Kopie des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ aus dem Louvre übertragen in einen Scherenschnitt dem „Endzeitgefühl“ nachgehen.
  • “schöne Bilder machen” versus Grausamkeit und Willkür einer ganz anders gearteten Welt.
  • Der Verlauf der Zeit zwischen den gegensätzlichen Polen Schwarz und Weiß zeigt sich in Collagen auf der Grundlage der Schriften des Augustinus.
  • Skurrile Skulpturen, die aus der Wand entwachsen fordern den Besucher heraus die Komfortzone zu verlassen.

 

www.bbk-wiesbaden.de

Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

| | Kommentieren

“Goldene Lilie” wird wieder vergeben – Engagierte Unternehmen können sich bewerben

Ab sofort können sich Unternehmen aus Wiesbaden und Umgebung wieder für die „Goldene Lilie“ bewerben. Seit dem Jahr 2010 werden nun zum achten Mal besonders engagierte Unternehmen aus Wiesbaden und Umgebung mit der „Goldenen Lilie“ ausgezeichnet. Jedes Unternehmen – ob Handel, Handwerk, Industrie oder Dienstleistung – kann sich mit seinem gesellschaftlichen Engagement um diese besondere Auszeichnung bewerben. „Das Engagement der Wiesbadener Unternehmen ist so vielfältig wie die Unternehmen selbst“, betont der Schirmherr, der Wiesbadener Sozialdezernent Christoph Manjura. Die Bewerbungsformulare liegen im Internet unter www.die-goldene-lilie.de bereit. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 1. August 2018. Ausgezeichnet wird das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen in seiner ganzen Vielfalt: Ob Geld- oder Sachspenden für soziale Einrichtungen, die Teilnahme der Mitarbeiter/innen an der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“, die Übernahme von Patenschaften oder die kostenlose Beratung gemeinnütziger Organisationen. Diese Vielfalt des Unternehmensengagements in der Region soll durch die Auszeichnung mit der „Goldenen Lilie“ sichtbar gemacht werden. Die Auszeichnung richtet sich nicht nur an große Unternehmen, sondern auch an kleinere Firmen, Handwerksbetriebe und Selbstständige. Gesellschaftliche Verantwortung ist keine Frage der Unternehmensgröße, da sich gerade kleine und mittlere Unternehmen oft ganz selbstverständlich engagieren, ohne dass in der Öffentlichkeit viel davon bekannt wird. Dieses Engagement gerade auch der kleineren Unternehmen soll durch die Vergabe der „Goldenen Lilie“ Anerkennung erfahren.

| | Kommentieren

Das neue KUZ zeigt sich – und sucht Personal

Erste, noch virtuelle, Einblicke in das neue Mainzer KUZ gibt ein frisch veröffentlichter Video-Rundgang durch ein 3-D-Modell. “Der industrielle Charme wird nach der umfassenden Sanierung, die bis Ende 2018 andauert, erhalten bleiben”, wird im Text zum Video versprochen. Nach der Eröffnung, die für Dezember 2018 anvisiert ist, soll es im KUZ eine große Halle im Erdgeschoss mit einer Kapazität bis zu 1000 Personen sowie einen Raum im Obergeschoss für bis zu 200 Personen geben: “Ausgestattet mit moderner Eventtechnologie wird das frisch sanierte KUZ die perfekte Location für verschiedenste Events wie Kulturveranstaltungen, Workshops, Roadshows, Produktpräsentationen oder Abendevents in bester Lage zum Rhein sein.” Geleitet wird das Mainzer KUZ von dem Wiesbadener Ulf Glasenhardt, der im März 2016 als neue Koordinator vorgestellt wurde und seit geraumer Zeit kräftig an der Entstehung der neuen Location arbeitet – und nun auch schon Personal sucht: und zwar ab sofort  Mitarbeiter (m/w/d) Marketing/ Presse & Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Kulturmarketing .  (KUZ und Frankfurter Hof), ab 01.09. Assistenz Koordinator Kulturprogramm KUZ (m/w/d), ab 01.09. Leitung Gastronomie (m/w/d) . (dif)

| | Kommentieren

Mrs. Prince vom Hainerberg – Tochter eines US-Soldaten in Wiesbaden wurde “Most Beautiful Girl” des Megastars

Von Mayte Garcia/Dirk Fellinghauer. Fotos Randee St. Nicholas, Patrick Demarchelier, Steve Parke.

Eine Geschichte wie ein Märchen, aber auch voller Tragik. Als 16-Jährige lernt Mayte Garcia, die damals in der Wiesbadener Siedlung Hainerberg lebt, 1990 den Megastar Prince – der heute 60 geworden wäre – kennen. Nach einer denkwürdigen, für sie fast unwirklichen Nacht in seiner Frankfurter Hotelsuite – in der sie sich nur über das Tanzen unterhalten und Prince sich zahlreiche Videos von Maytes Auftritten als gefragte Bauchtänzerin in Wiesbaden anschaut – entwickelt sich eine jahrelange Beziehung voller Höhen und Tiefen. Nach einer Brief- und Telefonfreundschaft wird Mayte Garcia Princes Tänzerin, dann seine Geliebte und schließlich seine erste Ehefrau. 1996 heiratet das Paar – sie 22, er 37. Das Glück zerbricht, nachdem auf den dramatischen Tod ihres gemeinsamen Sohnes, der nur sechs Tage nach der Geburt starb, eine Fehlgeburt folgt. In „The Most Beautiful Girl“ schildert die Tänzerin, Schauspielerin, Choreographin und Sängerin offen, warmherzig und nicht etwa reißerisch, wie sie die Zeit mit dem künstlerischen Genie erlebte. Und wie sie sich davor als Bauchtänzerin in Wiesbaden etabliert hatte. (mehr …)

| | Kommentieren

Lenny Kravitz rockt mit Klassikern und neuem Album die Festhalle – Freikarten für “Raise Vibration”-Show

Nach fast dreijähriger Pause kommt Rocklegende Lenny Kravitz endlich wieder live nach Deutschland. Im Rahmen seiner „Raise Vibration Tour 2018“ gibt der Superstar am Mittwoch, 13. Juni, auch ein Konzert in der Frankfurter Festhalle. Bei seinen energiegeladenen Bühnenshows trifft Nostalgie auf neue Stücke. Der gebürtige New Yorker wird neben Klassikern wie „Fly Away“, „American Woman“ oder „Are You Gonna Go My Way“ auch Titel seines neuen Albums im Gepäck haben, das im September erscheint. Im Schlepptau hat er Curtis Harding, der den Abend eröffnet. sensor verlost 2×2 Freikarten – Mail mit Lenny Kravitz-Lieblingssong an losi@sensor-wiesbaden.de 

| | Kommentieren

Christoph Meckel erhält heute Wiesbadener Lyrikpreis Orphil- Debütpreis an Sibylla Vričić Hausmann

Christoph Meckel *12.06.1935
Schriftsteller, Graphiker

Eine Fachjury hat sich einstimmig entschieden: Der Schriftsteller Christoph Meckel erhält heute im Literaturhaus Villa Clementine den Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden, der an den 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell erinnert. Kulturdezernent Axel Imholz übergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an Christoph Meckel für sein Lebenswerk und insbesondere für den 2017 erschienenen Band „Kein Anfang und kein Ende. Zwei Poeme“ (Carl Hanser Verlag). Mit Christoph Meckel zeichnet die Jury einen vielseitigen Schriftsteller aus, dessen „über Jahrzehnte gewachsenes literarisches Werk sich in die abendländische Dichtungstradition ein- und sie fortschreibt“. Zudem zeichnet die Jury die 1979 in Wolfsburg geborene Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann für ihren Gedichtband „3 Falter“ den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt die aus Wiesbaden stammende Baritonsaxophonistin Kira Linn. Sie wird am Klavier von Lukas Moriz begleitet. Ab 20 Uhr in der Villa Clementine. (kal/Foto Veranstalter)