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sensor-Wochenendfahrplan: Bolschevita, Bier Bass – und Bücher!

Von Laura Ehlenberger. Fotos Veranstalter. 

Bolschevita im Schlachthof, Bier zur Feierei und Bass in den Ohren: Golden ist der Oktober im sensor-Kalender – mit stilvoller Balkan-Party (Foto), feinen Konzerten verteilt in der Stadt, einem zukunftskritischen sensor-Film des Monats, blutiger Rauferei mit Folgen und einer glitzernden Premiere, unterdes dreht sich auch andernorts die Discokugel fleißig weiter. Und in Frankfurt geht es (fast) nur um das Eine: Bücher, Bücher, Bücher. (mehr …)

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Agiles Arbeiten. Das absolute Glück!? Innenansichten einer schönen neuen Arbeitswelt

Von Lisa Goldmann. Fotos Arne Landwehr.

Eigentlich sollte Martin Seibert gar nicht hier sein. Er hustet, ist erkältet, möchte niemanden anstecken. Nur einen Termin nimmt er heute wahr, dann fährt er gleich wieder nach Hause. Inzwischen kann er das: seine Mitarbeiter allein lassen, vertrauen, dass der Laden auch ohne ihn läuft. Früher war das anders. „Ich war ein Patriarch“, sagt Seibert. Er bittet in das Wohnzimmer, so heißt der kleine Sitzungsraum bei Seibert Media. Es gibt eine Couch, einen Beistelltisch, ein Bücherregal. Die Büroräume liegen im fünften Stock des Einkaufszentrums „LuisenForum“ in der Fußgängerzone von Wiesbaden, mit Panoramablick auf die Innenstadt – und über die Innenstadt hinaus. Auch im dritten Stock ist Seibert Media zu finden, dazwischen belegt mit der Firma AOE ebenfalls ein global führender agiler Dienstleister die vierte Etage. Martin Seibert gründete sein Softwareunternehmen vor 21 Jahren, da war er gerade mal 17. Inzwischen hat es gut 130 Mitarbeiter und macht 14,4 Millionen Euro Umsatz. (mehr …)

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Kontrolliert erfolgreich: sensor war beim Brunchgeplauder mit Pop-Poetin Julia Engelmann, Baby!

Interview & Fotos: Dirk Fellinghauer.

“Diese Frau rührt ganz Deutschland”, berichtet Sat.1 über Julia Engelmann. Naja, ganz Deutschland ist ein wenig übertrieben. “Ist sie im Gespräch so langweilig wie auf der Bühne?”, fragt ein Fotografenkollege nach dem Interview in einer gemütlichen Ecke der Bristol Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel. Dorthin hat die Konzertagentur zum Pressebrunch mit Julia Engelmann geladen. So können die Medienleute die junge Frau, die den Sprung von der Poetry-Slammerin zur “Vollzeitpoetin” geschafft hat und die in diesem Herbst richtig große Hallen richtig gut füllen wird, aus nächster Nähe erleben und begutachten.  Und das machen die einen so, die anderen so. Während ein Schreiberkollege geradezu ergriffen auf die kleine Livedarbietung der Dichterin und Sängerin reagiert, lässt sie andere eher kalt. Siehe oben. (mehr …)

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Konvention, Fernweh und bedingungslose Liebe: “Faber” singt am Samstag im Schlachthof – 3×2 Freikarten

Faber ist trotz seiner noch jungen Karriere beileibe kein Neuling mehr im Schlachthof – er ließ sich bereits im Vorprogramm von Sophie Hunger oder zuletzt im Walhalla blicken. Mit seinen Liedern schafft der Züricher Stimmungswelten, in denen er über Konventionen, Fernweh und die bedingungslose Liebe singt. Faber ist ein Träumer und Zweifler, ein kritischer Beobachter und leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Seine Texte sind bitterböse, seine Melodien voller Sehnsucht und seine Helden charmante Verlierer. Mit rauer Stimme erobert er um 20 Uhr den Schlachthof. sensor präsentiert und verlost 3×2 Freikarten: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

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Drei auf einen Streich: “Der Rest”, “Panikraum” und “Amri Pardo” in der Krea – sensor verlost 2×2 Tickets

Es kommt nicht so oft vor, dass die Kreativfabrik eine Band im Haus hat, die über einen eigenen Wikipedia-Eintrag verfügt. “Der Rest” (Foto) ist so ein Fall. Die Hamburger haben ihr immer noch aktuelles Album „Therapie für Alle!“ dabei. Und “Panikraum” ist der Raum, in dem sich die eigenen Gedanken verlaufen können. Zu viele Optionen – zu viele Möglichkeiten. Eine Reise ins Ungewisse, Spekulative. Dann wäre da noch der gebürtige Wiesbadener “Amri Pardo”. Er lebt seit langem in Köln und spielt der eigenen Aussage nach „kind of Blues Rock“, doch das fügt sich in diesen Abend (am Samstag, 14. Oktober, um 20 Uhr) wunderbar ein. Welcome home, Amri! sensor präsentiert und verlost 2×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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“Leuchtfeuer” – Neuer Gedichtband von Alexander Pfeiffer

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse, die heute Abend eröffnet wurde, legt der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer einen Auswahlband mit Gedichten aus den letzten drei Jahrzehnten vor. „Leuchtfeuer“, so der Titel, erscheint bei Rodneys Underground Press und wird vom Verlag folgendermaßen beworben: „Alexander Pfeiffer hat seine Sozialisation wie viele kreative Köpfe in der damals gesellschaftlicherseits ungeliebten Punkszene erfahren. Aber jeder Rausch endet irgendwann einmal, und Ende des Jahrtausends entschied er sich für das Krimi-Genre. Nichtsdestotrotz hängt sein Herz an der Unabhängigkeit, am Underground, wo er einst begann. Seine Gedichte sind Ausdruck dieser Lebenseinstellung, sie sind aber auch gereifte Erfahrungen, die im Hier und Jetzt leben.“ (mehr …)

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Krimistipendium geht an “Babylon Berlin”-Autor: Volker Kutscher zieht für vier Arbeitswochen nach Wiesbaden

Volker Kutscher wird mit dem Krimistipendium der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet. Im März 2018 wird der renommierte und bekannte Krimiautor im Rahmen des Stipendiums vier Wochen lang in Wiesbaden leben und arbeiten, einen von seinem Aufenthalt inspirierten Kurzkrimi schreiben und in der Jury des Deutschen Fernsehkrimifestivals mitwirken. Das mit 4.000 Euro dotierte Krimistipendium wird im kommenden Jahr zum zehnten Mal vergeben. „Im Herbst läuft die Serie ‚Babylon Berlin‘ nach den Romanen von Volker Kutscher und unter der Regie von Tom Tykwer im Fernsehen  an. Vor diesem Hintergrund ist es eine besondere Freude, Volker Kutscher in Wiesbaden beim spartenübergreifenden ‚KrimiMärz‘ zu Gast zu haben“, freut sich Kulturdezernent Axel Imholz über die topaktuelle Wahl. (mehr …)

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La Bolschevita! Schönen Ost-Sound für auf die Ohren – gibt’s am Freitag (ab 22 Uhr) im Kesselhaus

Kaum ist das Orishas-Konzert nebenan vorbei, geht es im Schlachthof weiter mit einer transglobalen “La Bolschevita”-Party! Lang schon geht es hier nicht mehr alleinig um Balkan-Musik. Der Dancefloor beamt sich alle paar Minuten in ein anderes Land. Überall schließlich greifen Produzenten nicht nur auf moderne Produktionstools zurück, sondern verschmelzen globalisierte musikalische Einflüsse mit den Traditionen ihrer Heimat. Internationale Bassmusik! So wird die Party am Freitag, 13. Oktober, ab 22 Uhr, zu einer kulturellen Weltreise auf 150 Quadratmetern Kesselhaus. Die Gäste: Das “Baltic Balkan Soundsystem” aus Vilnius in Litauen und “Dobranotch” aus St. Petersburg, die ein spezielles Konzert als quasi-balkaneske Marching Band geben werden.
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“Pre-Crime“ zeigt die Welt von morgen – und von heute: Der sensor-Film des Monats startet am Donnerstag

Der Sci-Fi-Film “Minority Report” ist Realität: Bei der Methode „Predictive Policing“ wird prognostiziert, wann und wo ein Verbrecher zuschlägt. Gefüttert wird der Polizeicomputer dafür mit persönlichen Informationen, die wir täglich freiwillig im Internet preisgeben. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder sind für ihren Dokumentarfilm um die halbe Welt gereist und haben Menschen getroffen, die täglich mit der Technologie arbeiten, aber auch Menschen, die Opfer dieser Technologie wurden. Faszinierend und furchterregend zugleich dringen utopische Kontrollszenarien immer mehr in unser Leben ein… Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen? Der sensor-Film des Monats läuft am Donnerstag, 12. Oktober (17.45 Uhr) im Murnau-Filmtheater – und am Freitag, 13. Oktober (20.30 Uhr) sowie am Sonntag, 15. Oktober (20.15 Uhr). Wir verlosen drei 2 für 1-Tickets (1 x bezahlen, 2 Personen schauen) – Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de

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Impression einer Depression: Markus Bock spricht über das, was viele nur denken – Donnerstag im heimathafen

„Verbockt – die Depression hat mich bestimmt“: Markus Bock spricht über das, was viele nur denken können… Wie fühlt sich Depression, gar ein Suizidgedanke an? Was passiert bei einer Therapie und im persönlichen Umfeld? Es geht nicht um Zahlen, Daten, Fakten, Medikamente. In „Die Depression hat mich bestimmt. Jetzt bin ich dran. Vielleicht…“ geht es um einen ungeschönten Blick auf die Gefühlswelt in depressiven Lebensabschnitten und deren Auswirkungen. Die Lesung – am Donnerstag, 12. Oktober, um 19 Uhr im heimathafen – ist kein Ratgeber, sondern ein verständnisvoller Tatsachenbericht.

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Spanien vor der Explosion? Die “Autonomiebewegung in Katalonien” – ein Vortrag im Infoladen (Dienstag, 20 Uhr)

Autonomiebewegung in Katalonien – Spanien vor der Explosion? Miguel Sánchez, Mitglied der “Izquierda Unida” (Spanische Vereinigte Linke) und der Partei “Die Linke” in Marburg spricht am Dienstag, 10. Oktober, um 20 Uhr, im Infoladen in der Blücherstraße über die aktuelle, sich weiter zuspitzende Situation in Katalonien nach dem Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober und stellt die Hintergründe dar. Mit der Abstimmung Anfang Oktober hatte die katalanische Bevölkerung neue Tatsachen geschaffen. Die Massen ergreifen die Initiative. Nach jahrelanger Krise wollen die Menschen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit. Längst geht es um viel mehr – um Selbstbestimmung, soziale Fragen, demokratische Rechte und Abschaffung der Monarchie…

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Schweißtreibend und tanzbar: „Alex Maiorano and the Black Tales“ rocken das Sabot – Mittwoch, 20.30 Uhr

Vor etwa 18 Monaten machten „Alex Maiorano and the Black Tales“ schon einmal Halt im Sabot. Wer das Konzert damals gesehen hat, wird wissen, was ihn oder sie an diesem Abend – Mittwoch, 11. Oktober, 20.30 Uhr – erwartet: Schweißtreibender Rock’n’Roll trifft auf tanzbaren Rhythm’n’Blues, der mit dem Punkspirit von „The Clash“ kombiniert wird. Die in Berlin lebenden Exil-Italiener zählen zu einer der heißesten Rock’n’Roll-Bands in Europa. Wer Rock’n’Roll liebt, sollte diese Truppe also nicht verpassen! Ebenfalls auf der Sabot-Bühne:  „The Nitribitts“ – allesamt waschechte Wiesbadener.