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500 Euro-Scheine wehen in Straßen: Glücksspielsucht-Aktionstag – Sorge vor Legalisierung von Online-Casinos

Kira Zimmermann (links) und Cathrin Fehl werden am Aktionstag mit dem Fahrrad in Wiesbaden unterwegs sein und Interessierte auf die Problematiken, die mit dem Glücksspiel verbunden sind, aufmerksam machen.

Am 30. September werden in dreizehn hessischen Städten 500-Euro-Scheine in den Straßen wehen – allerdings keine echten. Mit ihrer aufsehenerregenden landesweiten Öffentlichkeitsaktion machen die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) und die regionalen Fachberatungen für Glücksspielsucht auf die Risiken von Glücksspielen aufmerksam. (mehr …)

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Zoff um Staatstheater-Schließung: „Theaterleitung missachtet meine Anweisungen“- Ministerin droht Intendant Laufenberg mit Konsequenzen

Zur soeben verkündeten Absage von Vorstellungen und der kurzfristigen Einstellung des Spielbetriebs am Staatstheater Wiesbaden  durch die Theaterleitung meldet sich Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn zu Wort – und widerspricht dem Intendanten Uwe Eric Laufenberg, dessen Dienstherrin sie ist: „Die Behauptung der Leitung des Staatstheaters Wiesbaden, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst habe die Durchführung von Vorstellungen am Staatstheater Wiesbaden untersagt, ist falsch.“ Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden habe dem Theater auch keine Sitzordnung genehmigt, die einen geringeren Mindestabstand als die vorgeschriebenen 1,50 Meter nach allen Seiten zulässt. (mehr …)

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Jugendparlament sagt „Ja“ zur Citybahn und tritt „Jugendbündnis für die CityBahn“ bei

Abstimmung! Der neue Vorsitzende des Wiesbadener Jugendparlaments, Noah Said, zählt durch. Das Ergebnis heute Abend im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses: Das Wiesbadener Jugendparlament sagt „Ja“ zur Citybahn. Nach etwa zweistündiger Diskussion votierten bei der Vollversammlung 13 Jugendliche mit „Ja“, 10 mit „Nein“, es gab eine Enthaltung. Im Anschluss beschlossen die Jungparlamentarier den Beitritt zum Bündnis „Jugend für die Citybahn“. (mehr …)

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Über die CityBahn hinaus: IHK sucht das „Big Picture“ zu Mobilität und Verkehr / Videoimpulse ab heute online

Wie sieht die Mobilität der Zukunft in der Wirtschaftsregion Wiesbaden aus? Welchen Beitrag könnte eine City-Bahn leisten? Ist sie aus Sicht der Wirtschaft das passende Puzzleteil? Dazu will sich die Vollversammlung der IHK Wiesbaden in einer Sondersitzung Ende September positionieren. Für die Entscheidung der gewählten Vertreter der regionalen Wirtschaft hat die IHK eine breite Faktenbasis geschaffen: Sie hat eigens elf Videoimpulse mit Experten aus der Fachverwaltung und beauftragten Gutachtern gedreht – dabei werden laufende und geplante Projekte zu Mobilität und Verkehr in der Wirtschaftsregion Wiesbaden vorgestellt und Antworten auf offene Fragen zur City-Bahn gegeben. Seit heute Nachmittag sind sie online abrufbar. „Damit erhalten wir Fachinformationen aus erster Hand“, sagt IHK-Präsident Dr. Christian Gastl. „Wir können ein Bild zeichnen, dass es bis dahin noch nicht gegeben hat – das Big Picture.“
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Lebensgefährliches Engagement – Philippinischer Bischof Antonio Ablon hält Vortrag über „Kirche im Widerstand“

Antonio Ablon, der am 24. September um 19 Uhr zum Vortrag „Kirche im Widerstand“ ins Roncalli Haus kommt, ist Bischof der Iglesia Filipina Independiente auf der philippinischen Insel Mindanao. Dort setzte sich der 46-Jährige unter anderem für die Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppe der Lumad ein, die für den Abbau von Bodenschätzen immer wieder durch das Militär von ihrem Land vertrieben werden. Denn unter der Erde ruhen wertvolle Bodenschätze: Gold, Kupfer und andere Rohstoffe. Doch damit hat der Bischof sich selbst in Gefahr gebracht. Anfang 2019 tauchte sein Name auf den Mordlisten lokaler Todesschwadronen vom Regime des Präsidenten Rodrigo Duterte auf. Aktuell lebt Antonio Ablon als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte in Hamburg.  Anmeldung unter presse@amnesty-wiesbaden.de. Um 19 Uhr. (Foto: Veranstalter) 

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Heute „Aufbruchstimmung in Richtung Verkehrswende erleben“ – Aktionen auf Straßen und Plätzen

Heute finden in drei Straßen in Wiesbaden interessante Aktionen zum „Tag der Verkehrswende“ statt, die Parkraum zu Lebensraum umgestalten. Sie sollen zeigen, wie unsere Stadt noch lebenswerter werden kann. Längst nicht das einzige, aber ein wichtiges Thema des Tages, ist natürlich die CityBahn.

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Feuerwerk der Themen in ungewohnter Kulisse: Stadtverordnete tagen heute im Kurhaus

Heute tagt die Stadtverordnetenversammlung in öffentlicher Sitzung im Ausweichquartier Kurhaus. Zudem kommt der Haupt- und Finanzausschuss zu seiner Sitzung zusammen. Wegen Corona-Auflagen können maximal 20 Bürger*innen an der Sitzung teilnehmen. Mehr Informationen zu den Sitzungen finden Interessierte auch unter piwi.wiesbaden.de. (mehr …)

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Info-Container am Elsässer Platz: Ideen für grünere Zukunft gefragt – persönlich, per Postkarte oder virtuell

Ideen gefragt! Die Dezernenten Christoph Manjura (Soziales und Integration, links) und Andreas Kowol (Verkehr und Umwelt, rechts) und SEG-Geschäftsführer Roland Stöcklin haben der Mitarbeiterin im grünen Info-Container auf dem Elsässer Platz schon mal einen Besuch abgestattet.

Der grüne Info-Container am Elsässer Platz steht. Das Ziel: Der Elsässer Platz soll grüner werden. Aber wie? Schattenspendende Bäume, eine Insektenwiese, ein Wasserspiel, Sitzbänke zum gemütlichen Zusammensitzen – was sind Ihre Ideen für eine grüne Gestaltung des Elsässer Platzes? Wer Ideen hat, ist jetzt gefragt.
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51.151.546 Euro für Wiesbaden – Landtag stimmt für Ausgleich von Gewerbesteuer-Ausfällen

„Hessens Kommunen benötigen schnelle Hilfe. Die werden sie bekommen“, sagte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (Foto) heute in Wiesbaden nach einem entsprechenden Beschluss des Landtags. Für Wiesbaden bedeutet der mit breiter Mehrheit gefasste Beschluss: 51.151.546 Euro von Land und Bund fließen in die Kassen der Landeshauptstadt, um die Corona-bedingten Ausfälle der Gewerbesteuer in diesem Jahr auszugleichen. (mehr …)

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Demo und „Town Hall“-Bürgerveranstaltung zur CityBahn – Kosten steigen, Anteil für Stadt sinkt

Am 5. September, knapp zwei Monate vor dem Bürgerentscheid, stellen sich Oberürgermeister Gert-Uwe Mende und die Planer der CityBahn gemeinsam den Fragen der Öffentlichkeit. Denn am 1. November haben die Wiesbadener die Wahl über die Zukunft der Mobilität ihrer Stadt und Umgebung mitzubestimmen. Da coronabedingt nur 50 Teilnehmer*innen vor Ort sein dürfen, wird die Veranstaltung zusätzlich über die Website www.citybahn-verbindet.de und den Facebook-Kanal der CityBahn gestreamt. Am gleichen Tag findet eine Demo für die CityBahn statt. Derweil wurde bekannt, dass die Kosten für das Projekt höher werden als bisher angenommen. (mehr …)

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Happy End der Neverending Story? Umgestaltung Elsässer Platz startet – Bürgerbeteiligung und Wettbewerb

Es ist eine Neverending Story, es wird seit Jahren diskutiert und diskutiert, angekündigt und verworfen, passiert ist bisher: nichts! Doch jetzt wird die „Umgestaltung Elsässer Platz mit Bürgerbeteiligung“ und die Planung einer „Teilbebauung und Grünfläche“ angekündigt. Tut sich doch noch was? Ist gar ein Happy End der Neverending Story in Sicht? „Das enorme Potenzial dieser großen Freifläche zwischen dem Westend und dem Rheingauviertel soll nun endlich gehoben werden“, kündigt Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler an und macht Hoffnung, dass aus dem Platz doch noch „was“ wird. Er setzt dabei auch auf die Unterstützung der Anwohner, die ihre Ideen und Wünsche einbringen sollen. (mehr …)

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Neue 0-Uhr-null-Alkohol-Regelung: Wirte reagieren mit Wut, Sarkasmus und Schließungen

Bar ohne Gäste. Kein Bild mit Seltenheitswert, wenn die neue „0-Uhr-null-Alkohol-Regel“ in Wiesbaden Wirkung zeigt. Illustration: Naobim

Von Dirk Fellinghauer.

Das erste Wochenende mit der neuen „0-Uhr-null-Alkohol“-Regelung in Wiesbaden ist vorbei. Die Stadt hatte letzte Woche, als Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie, per Allgemeinverfügung das Verbot jeglichen Verkaufs von alkoholischen Getränken zwischen 0 Uhr und 6 Uhr verhängt. Es gilt – vorerst bis einschließlich 21. September – für jegliche Verkaufsstellen, für Gastronomien jeder Art wie für Kioske, Tankstellen und andere Verkaufsorte. Viele Wiesbadener Gastronomen, die zum großen Teil in den letzten Wochen mit viel Mühen coronagerechte Verhältnisse geschaffen hatten, fühlen sich vor den Kopf gestoßen. Sie reagieren mit Unverständnis, Wut, Sarkasmus – und mit Anpassung ihrer Öffnungszeiten und sogar Schließungen. Auch das Jugendparlament hat sich zu Wort gemeldet und konstatiert: „Dieses Verbot löst die Probleme nicht.“ (mehr …)