| | Kommentieren

Frühstück mit dem Justizminister: Heiko Maas am Montag im Hotel Oranien – Auch Weinfest ist Wahlkampfzone

An Gesprächs- und Diskussionsstoff dürfte es nicht mangeln, wenn der Bundesjustizminister am Montag in Wiesbaden frühstückt. “Simon Rottloff trifft Heiko Maas” ist das öffentliche Politikfrühstück am 14. August um 9.30 Uhr im Hotel Oranien überschrieben. Der Wiesbadener SPD-Bundestagsabgeordnete Simon Rottloff ist Gastgeber der Wahlkampfveranstaltung, an der außerdem die hessische SPD-Generalsekräterin und innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Nancy Faeser, teilnimmt. Publikum ist ebenso willkommen wie am gleichen Tag um 19.30 Uhr, wenn es auf dem Weinfest heißt “Simon Rottloff trifft Malu Dreyer”. Der “Politiktalk” mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin findet am Stand des Weinguts Meilinger (Nr. 82) statt. Auch Rottloffs CDU-Kontrahent im Kampf um das Wiesbadener Bundestagsmandat, Ingmar Jung, nutzt die Weinwoche für seinen Wahlkampf – bei der täglichen “Sprechstunde” von 13 bis 14 Uhr am Stand des von seinem Bruder Alexander Jung geleiteten Weinguts Jakob Jung (Nr. 29) sowie am 17. August um 20 Uhr am Stand Hans Bausch (Nr. 24) gemeinsam mit Besuch aus Berlin, dem Finanz-Staatssekretär Jens Spahn. (dif/Foto: photothek / Thomas Köhler)

| | 1 Kommentar

Auf die Räder, fertig, los: Startschuss für „500 neue Fahrradabstellanlagen“ und den Fahrradkorso – ab 17 Uhr

Passend zum 200-jährigen Geburtstag des umweltfreundlichen Transportmittels ergeben sich am selben Tag gleich zwei wichtige Veranstaltungen für alle Fahrrad-Freunde der Stadt: Um 17 Uhr weiht Verkehrsdezernent Andreas Kowol – einen Tag, bevor er am Freitag seine 100-Tage-Bilanz im Rathaus vorstellt – die ersten beiden Anlagen des Sofortprogramms „500 neue Fahrradabstellanlagen 2017“ ein – zunächst am Biebricher Rheinufer gegenüber des Eiscafés einen hochfrequentierten Freizeitstandort. Anschließend wird um 18.30 Uhr in der Bleichstraße ein Alltagsstandort mit den beiden Magneten Hochschule RheinMain und Arkaden-Kino mit Platz für 24 Fahrräder feierlich eröffnet. Die Einweihung dieser radfreundlichen Neuheiten ist eingebettet in den “Critical Mass Fahrradkorso” des Wiesbadener Verkehrswende-Bündnisses. Der startet bereits um 18 Uhr am Hauptbahnhof und endet am 60/40, wo noch ein lockeres Beisammensein geplant ist. In diesem Sinne: Auf die Räder, fertig, los! (leh/Foto Dirk Fellinghauer)

Reklame
| | Kommentare deaktiviert für 339:226 -> 1 freudige “Celebrate the Ehe für alle”-Zusammenkunft heute in den Reisinger Anlagen

339:226 -> 1 freudige “Celebrate the Ehe für alle”-Zusammenkunft heute in den Reisinger Anlagen

Gerade noch (Anfang Juni/Foto) hat der diesjährige CSD Wiesbaden unter dem Motto “Jetzt erst Recht” dafür demonstriert, und “schon” isse da, die Ehe für alle. Heute beschlossen vom Deutschen Bundestag, mit 393 Ja-Stimmen und 226 Nein-Stimmen (inklusive der von Kanzlerin Merkel). Herzlichen Glückwunsch! Das will die Wiesbadener Community unter Regie des Vereins “Warmes Wiesbaden” feiern und lädt alle, die sich mitfreuen wollen, spontan heute um 19.45 Uhr zum “Celebrate the Ehe für alle” in den Reisinger Anlagen gegenüber vom Hauptbahnhof.  (dif)

| | 1 Kommentar

sensor exklusiv: So soll der neue Kulturbeirat aussehen – Gastbeitrag von Dorothea Angor / Heute Präsentation

Das hochkulturelle Staatstheater Wiesbaden (Foto Sven-Helge Czichy) gehört ebenso zur Wiesbadener Kulturlandschaft wie zum Beispiel das undergroundige “Sabot” (Foto Dirk Felinghauer). Die Wiesbadener Kultur aller Sparten und Spielarten soll sich im neuen Kulturbeirat wiederfinden und Gehör finden.

Wiesbaden bekommt einen Kulturbeirat. Das ist beschlossene Sache. Aber wie soll er konkret aussehen? Das erklärt Dorothea Angor aus der Verhandlungsgruppe der Rathaus-Kooperation in einem sensor-Gastbeitrag. Eine erste öffentliche Präsentation und Diskussion der Vorschläge findet heute um 17 Uhr im Kulturforum am Schillerplatz statt. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Ein Verkehrskonzept für Wiesbaden – immer her damit! Dezernent Andreas Kowol lädt zur Bestandsanalyse

Ein Verkehrskonzept für Wiesbaden – immer her damit! Dezernent Andreas Kowol lädt zur Bestandsanalyse

Ein Verkehrskonzept für Wiesbaden. Auf jeden Fall nötig, denken jetzt sicher viele, oder wohl eher die meisten! Daher lädt Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol die Wiesbadener – Auto- und Radfahrer ebenso wie Fußgänger – am Freitag, 30. Juni, um 18.30 Uhr ins Rathaus zu einer öffentlichen Vorstellung der aktuellen Bestandsanalyse. „Wer den täglichen Verkehrskollaps in unserer Stadt kennt, der weiß: Wiesbaden braucht ein Verkehrskonzept aus einem Guss“, heißt es von städtischer Seite. Angesichts dessen sei es das Ziel, ein zukunftsweisendes Konzept, den „Verkehrsentwicklungsplans Wiesbaden 2030“, zu erarbeiten. So werden die Gutachter interessanteste Erkenntnisse aus 171 Seiten Papier der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Diese darf doch sehr gespannt sein…!

Reklame

| | Kommentare deaktiviert für (Geistige) Mitläufer gesucht: für den Abrahamsweg – und beim “Refugee Solidarity Walk Wiesbaden”

(Geistige) Mitläufer gesucht: für den Abrahamsweg – und beim “Refugee Solidarity Walk Wiesbaden”

Die kulturelle, gesellschaftliche und geistige Vielfalt der Gemeinschaft begeh- und erfahrbar machen, das ist der Wiesbadener Abrahamsweg. Auf einem partizipativen Theaterweg, einem Spaziergang zu bedeutenden und kulturbildenden Stätten der Stadt, erleben die Teilnehmer den verbindenden Austausch – eine Anregung zur interkulturellen Debatte. Start ist am Freitag, 30. Juni, um 12 Uhr am Schillerdenkmal am Warmen Damm. Inspirationsquelle ist eine Initiative von Dr. William Ury (Harvard). Durch die Begehung des Abrahamspfades im Nahen Osten wurden damit verbundene Werte wie Gastfreundschaft, Hoffnung und das menschliche Miteinander über Länder- und Kulturgrenzen hinaus neu gelebt. Der Wiesbadener Abrahamsweg sucht den Brückenschlag zwischen Menschen, Philosophien und Religionen, fördert Herzlichkeit und eine humanistische Geisteshaltung und möchte den Diskurs zur Bildung der Gemeinschaft beflügeln. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für “Freue mich über jeden, der mittanzt”: Demo für Tanzkultur von Mainz nach Wiesbaden – und Iran?

“Freue mich über jeden, der mittanzt”: Demo für Tanzkultur von Mainz nach Wiesbaden – und Iran?

Als Jakob Malkmus, Anfang 20, ein Video von einer Frau im Iran sah, die vor einer Moschee im Iran so ausgelassen tanzte, dass sie ihr Kopftuch verlor, und dann, aus Angst vor Repressalien, wegrannte, dachte er: “Wie kann eine Jugend sein, in der man nicht tanzen darf? Ich tue nichts lieber als tanzen.”  Weil er es nicht fassen kann, dass im Iran und manch anderen Orten auf der Welt nicht getanzt werden darf, fasste er den Entschluss, eine Solidaritätsdemo zu organisieren. Und als er weiter dachte, fiel ihm auf: Auch hier bei uns, in Wiesbaden und Mainz, wird das Tanzen, auch wenn es natürlich nicht staatlich verboten ist, immer schwerer. Weil ein Raum nach dem anderen flöten geht. In Mainz zuletzt etwa Planke Nord oder Gebäude 27, in Wiesbaden zum Beispiel Gestüt Renz oder Chopan. Gedacht, gemacht: Nun plant Jakob Malkmus eine getanzte Demo über den Rhein, am 25. August einen “Solidaritätsumzug für mehr Freiräume für Musik und Tanzkultur” vom Mainzer Hauptbahnhof über die Theodor-Heuss-Brücke zum Wiesbadener Schlachthof. (mehr …)

| | 1 Kommentar

“Demo der Vielfalt”: Am Sonntag demonstriert Wiesbaden für eine offene Gesellschaft

Am Sonntag, dem 25. Juni, wird erneut das “Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt”, welches aus über 100 Organisationen, Parteien und Initiativen – auch sensor ist Bündnispartner – besteht, in den Straßen Wiesbadens demonstrieren. Zeitgleich hat sich erneut die sogenannte “Demo für alle” in Wiesbaden angekündigt. Hier demonstrieren vor allem christliche Fundamentalisten, gerne unterstützt von Rechtsextremismen, unter dem Motto “Ehe und Familie vor” gegen genau das, wofür die “Demo der Vielfalt” auf die Straße geht. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Diers wird FDP-Kreisvorsitzender- und ätzt gegen Kenia-Kooperation: “Bündnis wird dieses Jahr scheitern”

Diers wird FDP-Kreisvorsitzender- und ätzt gegen Kenia-Kooperation: “Bündnis wird dieses Jahr scheitern”

Der Fraktionsvorsitzende ist nun auch Parteivorsitzender. Auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Wiesbadener FDP-Kreisverband den Fraktionsvorsitzenden der Rathausfraktion Christian Diers mit 97% zu ihrem neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Der 1981 geborene Kommunalpolitiker folgt damit auf Norman Gabler, der aus beruflichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte. An die Oppositionsrolle im Wiesbadener Rathaus scheint sich Diers, der eine achtköpfige FDP-Fraktion anführt, nicht so recht gewöhnen zu wollen. Und ätzt in seiner ersten Verlautbarung nach der Vorstandswahl fröhlich in Richtung der regierenden SPD-CDU-Grüne-Kooperation: „Die sogenannte Kooperation hat ihren Zenit schon hinter sich. In den meisten Ausschüssen und im Stadtparlament zeigen sich offen die Differenzen, die SPD, CDU und Grüne trennen.” Seine Prognose: “Ich gehe davon aus, dass nach den letzten Dezernentenwahlen am kommenden Donnerstag und vor den Haushaltsberatungen im letzten Quartal 2017 das Experiment des Kenia-Bündnisses scheitern wird“. Bundespolitisch ist der Gechäftsführer eines mittelständischen Medizintechnik-Familienunternehmens für seine Partei frohen Mutes: „Es sind noch 94 Tage zur Bundestagswahl, und ich erwarte spannende Monate in denen wir Freie Demokraten in Wiesbaden die Positionen und Ideen an die Bürgerinnen und Bürger bringen werden. Der aktuelle Trend und die Umfragen sind weiterer Ansporn und Motivation für uns alle, so dass wir im September wieder in den Bundestag einziehen werden.” Als Stellvertreter im Wiesbadener Kreisvorstand wurden der Bundestagskandidat Lucas Schwalbach und Sylvia Schob nachgewählt. Der Kreisvorstand wird durch die Nachwahlen von Jeanette-Christine Wild  und Thomas Gerstmann  zu Beisitzern komplettiert. (dif/Foto FDP Wiesbaden)

| | Kommentare deaktiviert für “Welches Europa brauchen wir?” Heute können sich alle zu Wort melden

“Welches Europa brauchen wir?” Heute können sich alle zu Wort melden

“Welches Europa brauchen wir?”. Diese Frage besprechen und diskutieren heute Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau) und Michael Rudolph und alle, die sich zu Wort melden, um 19.30 Uhr im Haus an der Marktkirche, Friedrich-Naumann-Saal. Der Eintritt ist frei zu der gemeinsamen Veranstaltung von Deutscher Gewerkschaftsbund DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Pulse of Europe Wiesbaden, Evangelisches Dekanat – Wiesbaden, Volkshochschule Wiesbaden, Rosa Luxemburg Stiftung Hessen, Attac Wiesbaden, Katholische Kirche Wiesbaden, ver.di Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Aktives Museum Spiegelgasse. Der Eintritt ist frei. 

| | 1 Kommentar

Hauseigentümer wünscht sich Walhalla-Verein als Mieter in der Nerostraße: “Das passt zu 100 Prozent”

Von Dirk Fellinghauer (Interview & Foto).

Der seit Januar heimatlose Walhalla Theater e.V. wäre absoluter Wunschmieter für den Eigentümer der leerstehenden Räume des geschichtsträchtigen Hauses in der Nerostraße 24. Wo über die letzten Jahre das “Gestüt Renz” und früher unter anderem “Jazz House” und “Wirtshaus” beheimatet waren, tut sich, wie hier berichtet, eine dauerhafte “Walhalla-im-Exil-Perspektive” auf. Im sensor-Interview erklärt der Wiesbadener Unternehmer und Manager Ralph Jerey, warum das “Walhalla im Exil” so gut in sein Haus passen würde. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Exil-Perspektive Gestüt Renz: Walhalla e.V. hofft auf festes Domizil in der Nerostraße – GOP versetzt Ausschuss

Exil-Perspektive Gestüt Renz: Walhalla e.V. hofft auf festes Domizil in der Nerostraße – GOP versetzt Ausschuss

Eine Idee, auf den ersten Blick so überraschend wie auf den zweiten Blick naheliegend und stimmig: Der Walhalla e.V. , seit der plötzlichen Schließung des Walhalla-Gebäudes im Januar heimatlos, möchte das bisherige Gestüt Renz in der Nerostraße als festes Exil-Domizil beziehen und bespielen. Die Pläne stellte Walhalla-Leiterin Sigrid Skoetz gestern im Kulturausschuss vor. Die Ausschussmitglieder waren von der Idee ebenso grundsätzlich angetan wie Kulturdezernent Axel Imholz, wollen aber vor einer Unterstützung der Pläne Fragen des Baurechts und die Zustimmung der Anwohner geklärt haben. In der gleichen Sitzung sollte laut Tagesordnung GOP als einer der zwei Bewerber sein überarbeitetes Konzept für die künftige Nutzung des eigentlichen Walhalla-Gebäudes am Mauritiusplatz vorstellen. Die Varieté-Unternehmer aus Bielefeld versetzten jedoch erneut die Wiesbadener Kulturpolitiker. (mehr …)