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Das große 2×5-Interview: Martin Michel, 41 Jahre, Geschäftsführer RMCC, Kurhaus, Wiesbaden Marketing

Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: Arne Landwehr

BERUF

Sie sind „Super-Geschäftsführer“ von gleich drei stadteigenen Gesellschaften. Wie kriegen Sie das unter einen Hut?

Indem ich mich darauf verlassen kann, dass ich einerseits zwei Mit-Geschäftsführer habe und dass wir uns optimal ergänzen und unterstützen. Aber primär, weil in allen drei Gesellschaften unheimlich tolle Mitarbeiter sehr eigenverantwortlich und selbstständig agieren. Wenn das nicht der Fall wäre, könnte ich da oben rumstrampeln wie ich will. Mit denen macht es einfach Spaß, Themen zu bewegen. (mehr …)

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Wiesbadener Visionen: Dem Leben nochmal eine Wendung geben – Chancen des zweiten Bildungswegs

Von Faiza Seraji und Ilka Stein. Fotos Ivgenia Möbus

Wir beide sind Mütter und teilten dieselbe Geschichte: unzufrieden mit unseren Jobs, unserer Qualifikation und unserer Berufswahl. Also beschloss jede für sich, dem Leben noch einmal eine Wendung zu geben und das Abitur nachzuholen. Und so kreuzten sich 2015 unsere Wege. Seitdem hat sich unser Leben von Grund auf verändert. Was wir bislang geschafft haben, haben wir nicht nur der eigenen Kraft, sondern auch maßgeblich dem Hessenkolleg Wiesbaden zu verdanken, welches – gemeinsam mit dem Abendgymnasium Wiesbaden – die wunderbare Möglichkeit bietet, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu erlangen. Und das kostenfrei und mit finanzieller Unterstützung durch BAföG. Für diese Möglichkeit sind wir überaus dankbar und möchten uns deshalb „revanchieren“. (mehr …)

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Der Alleswissenwoller: Wolf Mross ist Filmvorführer im Murnaukino – und vieles mehr als das

Von Tamara Winter. Foto Samira Schulz.

Schon als Kind hat ihn Kino fasziniert. Erste Ausflüge in die Filmhäuser der Siebzigerjahre weckten eine Neugier in ihm, die bis heute alles bestimmt. Der Junge von damals stellte sich schnell die Frage, warum viel mehr Akteure im Abspann aufgezählt wurden, als üblicherweise auf der Leinwand zu sehen waren. Das konnte er sich nicht erklären. Wer sich mit welchen Aufgaben genau an einer Filmproduktion beteiligt, wollte er unbedingt herausfinden. Später, in seinen ersten Berufsjahren, erkundete Wolf Mross beim Fernsehen das gesamte Filmset. Beim ZDF begeisterte er sich für alle Bereiche: Regie, Kamera, Schnitt, Aufnahmeleitung, Bühne, Licht und Ton. Sogar bis hin zur Requisite hat seine Neugier ihn geführt. Er wollte alles lernen und verstehen. (mehr …)

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“Neu im BBK”

die Ausstellung mit Emad Korkis und Reiner Strasser wird am 19. Januar im Rathaus Wiesbaden um 19 Uhr eröffnet.

Es begrüßt Sie Dr. Isolde Schmidt vom Kulturamt Wiesbaden, in die Werke der beiden 2017 in den Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V. aufgenommenen Künstler wird Stefanie Blumenbecker, M.A. einführen.

Emad Korkis wurde 1979 in Syrien geboren und studierte an der Fakultät der Schönen Künste in Damaskus. Der Mensch steht im Zentrum seiner Malerei. In der aktuellen Schaffensphase MOVEMENTS beobachtet er die Einflüsse durch gesellschaftliche Veränderungen. Widerstand den Verhärtungen der Gesellschaft und dem äußeren Druck entgegenzusetzen, sind Thema seiner neuen Werke. www.emadkorkis.com

Reiner Strassers Bildreihe „Childhood Memories“ hingegen beschäftigt sich mit fragmentarischen Kindheitserinnerungen. Formale künstlerische Aspekte wie Reduktion der Komposition in Linie und Fläche, Überlappung und Verquickung von Bildebenen kennzeichnen die aktuellen Arbeiten. www.reiner-strasser.de

Der BBK Wiesbaden e.V. lädt Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung im Rathaus Wiesbaden ein. www.bbk-wiesbaden.de

Ausstellungsdauer: 20. Januar – 05. Februar 2018
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 10-15 Uhr
Rathaus Wiesbaden
Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

 
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Das große 2×5-Interview: Dr. Christian Gastl, IHK Präsident, 43 Jahre, 2 Kinder

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Simon Hegenberg.

BERUF

Die IHK setzt sich im Interesse ihrer 35.000 Mitgliedsbetriebe laut Selbstbeschreibung für bessere Standortbedingungen ein. Wie ist es um die Standortbedingungen in Wiesbaden bestellt?

Vom Grundsatz sind wir gut aufgestellt. In der Konjunkturumfrage haben wir immer überdurchschnittliche Werte. Aber das ist nichts, worauf man sich ausruhen kann. Es gibt einiges, was noch verbesserungswürdig ist – in Bereichen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, Infrastruktur. Ein Thema sind Flächen. Oft wird vergessen, dass in unserem Bezirk die Industrie eine nicht unerhebliche Rolle einnimmt. Aber sie braucht auch die Möglichkeit, sich auszubreiten. Es ist immer unglücklich, wenn man versucht, Gewerbe mit Wohnen aufzurechnen. Deshalb ist es besser, wenn man mehr Flächen insgesamt zur Verfügung hat. (mehr …)

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Feuer, Flamme & Herzerwärmendes: Kuschelige “Kaminzimmer”-Party heute im Treibhaus

Eine gemütliche Winterparty, drinnen & draußen, DJane, Feuerzangenbowle, Lagerfeuer, feurige Drinks und Snacks … der perfekte Abend, die perfekte Nacht dafür ist: Heute! Das Treibhaus an der Klarenthaler Straße lädt zur kuscheligen “Kaminzimmer”-Party. Zum Start in die Wintersaison legt DJane Doreen auf. “Move your feet”, sagt sie, und wer schon mal zu ihren heißen Mixes getanzt weiß: Wenn sie das sagt, meint sie das auch so.  Um 21 Uhr geht´s los, der Eintritt ist frei, das Vergnügen garantiert groß. www.treibhaus-wiesbaden.de (dif/Foto Treibhaus)

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Jobs to be done: Was Kunden wirklich wollen! Donnerstalk am 02.11.

Der Donnerstalk im heimathafen ist das “Familientreffen” der Wiesbadener Kreativ-, Digital- und Gründerszene. Im November geht es um einen spannenden neuen Ansatz im Marketing: JOBS TO BE DONE. Die Jobs to Be Done (JTBD)-Theorie stellt viele der heute gängigen Marketing-Denkweisen in Frage. Mit JTBD wird laserscharf auf das fokussiert, was den Kunden wirklich interessiert. JTBD-Interviews helfen einem hierbei, Gold zu finden, anstatt nach Kupfer zu schürfen. Wer also keinen Bock mehr hat die falschen Dinge zu verbessern, ist herzlichst eingeladen. Der Donnerstalk beginnt um 19:00 Uhr bei freiem Eintritt im heimathafen Wiesbaden (Karlstraße 22, Ecke Adelheidstraße). Alle heimathafen-Events findest du hier und mehr Details zum JTBD-Donnerstalk am 02.11. in diesem Facebook-Event.

 

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Neue Ausgabe: November-sensor draußen

Der November-sensor macht sich auf den Weg in die Zukunft – per emissionsfreiem  ÖPNV. Zumindest ist diese Idee der Stadt das Titelthema der druckfrischen Ausgabe, die euch außerdem Lektüre zu diesen Themen bringt: Grundbildung, also Lesen und Schreiben lernen für Erwachsene, bei der VHS, Campus Special mit Blicken auf das endlich an Fahrt aufnehmende Studileben in unserer Stadt, 2×5 Fragen an die junge Sinnstifterin und YouTouberin Isabelle Acker, ein Besuch in der “roten Oase” Infoladen in der Blücherstraße, aus Anlasse des diesjährigen Exground-Filmfest-Fokuslandes ein Blick auf Türkei und Türken in Wiesbaden sowie eine laaangsame Story über Bummeltechno und Interviews mit der Kultband Yello und der Gründerin des Whisky-Club Rhein-Main. Dazu Neues aus Gastro- und Geschäftswelt und alles, was der November in Wiesbaden noch so bringt. 20.500-fach kostenfrei für euch an rund 1.000 Auslagestellen der Stadt. Und nach Abschluss der Verteilung ab dem 1. November auch als E-Paper und PDF-Download komplett und kostenfrei hier.  (dif/Cover Steffen Kraft – http://iconeo.de)

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Das große 2×5-Interview: Dominik Hofmann, heimathafen-Chef, 33 Jahre, 2 Töchter

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Der heimathafen wurde vor 5 Jahren als Coworking-Space und Café eröffnet. Inzwischen seid und bietet ihr viel mehr als das – nämlich?

Wir wären gerne ein Wellenmaschine für die Stadt Wiesbaden, die immer mal wieder Impulse rausjagt. Ich habe mich immer als Kurator des Netzwerks gesehen. Ich bin sehr dankbar, dass in der Stadt sehr viele Lust haben nicht nur auf das schöne historische Wiesbaden, sondern auch auf Aufbruch, auf Wiesbaden hinterfragen, überdenken und neu machen. Um die möchten wir uns eigentlich kümmern.

Du hast gesagt, ihr habt den heimathafen gegründet „eigentlich für alles das, wofür Wiesbaden weniger bekannt ist”. Wie gut ist es euch bisher gelungen, Wiesbaden mit diesen Themen vertraut zu machen?

Ob es klappt oder nicht, hängt nicht davon ab, wie gut wir sind, sondern wie viele Leute in der Stadt Bock haben auf was Neues. Gerade  in unserer engeren Community sind oft Leute, die sich mit dem Status quo nicht zufrieden geben, sondern die aufbrechen wollen zu neuen Ufern. Das gewinnt Dynamik. Wir sehen, dass wir manchmal gar nicht die zentrale Rolle spielen, sondern dass wir nur den Rahmen stellen, der dann gefüllt wird von anderen Leuten und ihren Projekten. Das macht  uns am glücklichsten. Darum geht es uns eher, als unseren eigenen Plan durchzuziehen. (mehr …)

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Geschäft des Monats: Pischinger Berufsbekleidung, Platter Straße 38

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka.

Er geht „auf die Walz“: Fabian, 23 Jahre alt, frisch gebackener Maurergeselle, hat sich entschlossen, einer ganz alten Tradition zu folgen und genau drei Jahre und einen Tag lang in der ganzen Welt unterwegs zu sein, um zu lernen: Alte Klostermauern in Frankreich, Backsteinmauern im Ruhrpott zum Beispiel, diese Techniken möchte Fabian kennen lernen. In dieser Zeit darf er  seinem Heimatort nicht näher als auf 50 Kilometer kommen. Bald soll es losgehen – er muss frei, ohne Vorstrafen und Schulden sein. Tatsächlich ist dieser alte Brauch noch so geregelt wie vor Jahrhunderten, obwohl ihm mittlerweile nicht mehr viele Handwerker folgen. Hauptsächlich im Baugewerbe – Dachdecker, Maurer, Zimmerleute, Steinmetze – kommt es noch vor. Fabian deckt sich vorher „zünftig“ bei der Firma Pischinger ein: Hut, Hose und Weste, ein Tuch, das an den Wanderstock geknotet wird und die wenigen Habseligkeiten trägt. Und vor allem gute Wanderschuhe. (mehr …)

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Agile Stadt: In der Arbeitswelt „kann“ Wiesbaden Zukunft… von “Smart-Working” bis “Open Office”

Von Dirk Fellinghauer. Foto AbbVie.

Wiesbaden und agil? Also „von großer Beweglichkeit zeugend, regsam und wendig“, wie es der Duden beschreibt? Das entspricht nicht gerade dem landläufigen Image unserer gemächlichen Kurstadt, die so gerne in den Rückspiegel schaut und in der einflussreiche Stimmen immer wieder davor warnen, bloß nicht zu viel zu verändern. Überraschung: In der Arbeitswelt schreitet unsere Stadt, noch ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit, in großen Schritten voran in Richtung Zukunft. (mehr …)

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Agiles Arbeiten. Das absolute Glück!? Innenansichten einer schönen neuen Arbeitswelt

Von Lisa Goldmann. Fotos Arne Landwehr.

Eigentlich sollte Martin Seibert gar nicht hier sein. Er hustet, ist erkältet, möchte niemanden anstecken. Nur einen Termin nimmt er heute wahr, dann fährt er gleich wieder nach Hause. Inzwischen kann er das: seine Mitarbeiter allein lassen, vertrauen, dass der Laden auch ohne ihn läuft. Früher war das anders. „Ich war ein Patriarch“, sagt Seibert. Er bittet in das Wohnzimmer, so heißt der kleine Sitzungsraum bei Seibert Media. Es gibt eine Couch, einen Beistelltisch, ein Bücherregal. Die Büroräume liegen im fünften Stock des Einkaufszentrums „LuisenForum“ in der Fußgängerzone von Wiesbaden, mit Panoramablick auf die Innenstadt – und über die Innenstadt hinaus. Auch im dritten Stock ist Seibert Media zu finden, dazwischen belegt mit der Firma AOE ebenfalls ein global führender agiler Dienstleister die vierte Etage. Martin Seibert gründete sein Softwareunternehmen vor 21 Jahren, da war er gerade mal 17. Inzwischen hat es gut 130 Mitarbeiter und macht 14,4 Millionen Euro Umsatz. (mehr …)