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Die Kraft der Solidarität: Social Business Forum mit Friedensnobelpreisträger und regem Konkret-Austausch

Von Selma Unglaube, Fotos Dirk Fellinghauer, Nasir Ali Mamun.

Am 17. und 18. Mai findet zum zweiten Mal das “Friends of Social Business Forum” in der R+V Akademie statt. Rund 150 Interessierte und Engagierte kommen zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen, um über konkrete Lösungen zu gesellschaftlichen Herausforderungen nachzudenken. Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus wird als ein Redner des Forums in Wiesbaden erwartet und auch bei einer kostenfreien öffentlichen Veranstaltung für alle Interessierten im Schloss Freudenberg zu erleben sein. (mehr …)

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Trauer um Hannelore Elsner – Bei ihrem Caligari-Besuch verzückte die Schauspielerin das Publikum

Es gibt diese Menschen, die so sehr das pralle Leben verkörpern, dass man es erst mal gar nicht recht glauben mag, wenn man erfährt, sie seien gestorben. Hannelore Elsner gehört ganz sicher dazu. Gehörte, muss man nun leider sagen. Die Schauspielerin ist am Ostersonntag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren in einem Münchener Krankenhaus friedlich eingeschlafen, wie der Anwalt ihrer Familie heute mitteilte. Wie sehr sie das pralle Leben als Schauspielerin verkörperte, durfte ein Kino- und Fernsehpublikum immer wieder erleben. Wie sehr sie das pralle Leben als Mensch verkörperte, spürte jeder, der sie “in echt” erleben durfte – so wie das Publikum in der vollbesetzten Wiesbadener Caligari Filmbühne am 18. Januar 2015. Sie war gekommen, um – wie passend – ihren Film “Auf das Leben” zu präsentieren – und verzückte das Publikum mit ihrem starken Auftritt, ihrem frechen Charme, ihrem Feuer und ihrer Schlagfertigkeit. Sie kam höchst vergnügt ins Caligari, auch mit ihrem Sohn Dominik Elstner und ihren Wiesbadener Freunden Gottfried und Petra Langenstein im Schlepptau (Fotos unten), und sie bereitete dem Publikum großes Vergnügen. Einer Dame, die sich mit ihr für den nächsten Tag in Wiesbaden zum Kaffeetrinken verabreden wollte, gab sie freundlich, aber bestimmt einen Korb. Für ihre letzte Fernsehrolle war Hannelore Elsner zuletzt an ihren langjährigen Wirkungs- und Wohnort zurückgekehrt – voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird sie als Frankfurter Tatort-Kommissarin zu sehen sein. (Text/Fotos Dirk Fellinghauer)

 

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Geschäft des Monats: G. Eberhardt – Welt der Schneidwaren, Faulbrunnenstraße 6

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka

Hier gibt es nur scharfe Sachen – vom kleinen „Kneibchen“, wie der Wiesbadener ein Obstmesserchen nennt, bis zum Profi-Kochmesser, für das man einen vierstelligen Betrag investieren muss. Und das seit 1852: „Wir sind das älteste Fachgeschäft in Wiesbaden“, sagt Inhaberin Jana Seidel stolz. Als Familienbetrieb wurde die Firma Eberhardt gegründet,  konnte sich einstmals sogar mit dem Titel als „Hoflieferant“ des Großherzogs zu Luxemburg schmücken. Jana Seidel ist keine Nachfahrin, aber fühlt sich seit 30 Jahren in der Welt der scharfen Messer und spitzen Scheren zu Hause. (mehr …)

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Bereit zum Zünden: Start-up-Stadt Wiesbaden – eine Standortbestimmung

Von Timm Leibfried. Illustration Philip Kadesch. Fotos  Annika List, Oana Szekely, privat.

Start-ups sind hip, Unternehmer sein ist angesagt. Dass die Gründerszene es inzwischen in den gesellschaftlichen Mainstream geschafft hat, liegt auch an polarisierenden „Start-up-Promis” wie Frank Thelen, Unternehmer, Bestseller-Autor und nicht zuletzt dank des TV-Formats „Die Höhle der Löwen“ laut Wirtschaftswoche „der Popstar der deutschen Start-up-Welt“. Bei den Standorten richtet sich der Blick der Öffentlichkeit nach wie vor insbesondere auf Berlin. Doch auch kleinere Städte und ländliche Regionen produzieren zunehmend Erfolgsgeschichten von innovativen Jungunternehmern. Die Frage, wo Wiesbaden hier im Vergleich steht, ist also durchaus berechtigt. Ihre Beantwortung wiederum gar nicht so einfach.

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Buffalo-Nachfolger gefunden: VIU bringt “revolutionäre” Designerbrillen nach Wiesbaden

Kein langer Leerstand: In der Marktstraße 23, wo kürzlich die in Wiesbaden begründete Kultmarke “Buffalo” ihr dort seit Jahrzehnten ansässiges Schuhgeschäft schloss, zieht im Februar “VIU” ein. Das innovative Schweizer Designerbrillen-Unternehmen wird hier einen “Flagship Store” eröffnen. Die bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens heute auf sensor-Anfrage. (mehr …)

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Hintergründig, rätselhaft, impulsiv – Leidenschaftliches Duo feiert heute Blue-Note-Pianist Andrew Hill

Heute um 20 Uhr treten der Wiesbadener Pianist Uwe Oberg und der Berliner Klarinettist Rudi Mahall im Rahmen der Konzertreihe “ARTist in der Musikbibliothek” in der Mauritius-Mediathek in der Hochstättenstraße auf. Sie widmen sie sich der Musik von Andrew Hill (1931 – 2007). Hill war ein bedeutender Jazzpianist der Blue-Note-Ära und hat ein großes Werk fantastischer Kompositionen hinterlassen. Seine Musik balanciert an der Kante zwischen Mainstream und Avantgarde und ist hintergründig, rätselhaft und gleichzeitig impulsiv. Rudi Mahall und Uwe Oberg spielen seine Stücke mit freisinnigem Respekt und übersetzen seine Musik mit leidenschaftlichem Verve in die Gegenwart.  (dif/Bild Veranstalter)

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Praktikum beim sensor – wär´ das was (für dich)?

Neues Jahr, neue/r sensor-Praktikant/in. Zum 01.01.2019 wird der Praktikantenstuhl in der sensor-Redaktion im Pressehaus, mittendrin im Wiesbadener Stadtgeschehen, frei. Wer mag diesmal eintauchen die niemals langweilige sensor-Welt, Einblicke in die Redaktionsarbeit – offline wie online, analog wie digital – bekommen, Erfahrungen sammeln und sich vielfältig einbringen bei unserem Stadtmagazin, das unter dem Dach der VRM erscheint und viele in der Stadt begeistert? Für mindestens 6 Monate, ca. 10 Stunden pro Woche, auf 450-Euro-Basis. Erste Erfahrungen im Redaktionsbereich und/oder beim Schreiben sind super, aber kein absolutes Muss. Wir freuen uns auf Bewerbungen bis zum 26.11. per Mail an hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff “Redaktionspraktikum”, oder per Post an sensor Wiesbaden, Langgasse 21, 65183 Wiesbaden.

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Eule mit Botschaft: Constantin Müller hat Kurzspielfilm über den Tod gedreht – Screening bei Exground

Text: Anja Baumgart-Pietsch. Fotos: Erie Ehrenberg, privat

Mia rennt durch ein Kornfeld und denkt dabei an ihre tote Schwester. Immer noch fühlt sich das kleine Mädchen ihr verbunden, und sie weiß, wie gerne die Schwester Eulen mochte. Eine Eule will sie jetzt suchen, damit diese ihrer Schwester im Himmel eine Botschaft überbringen kann. Das ist die Idee, die der Wiesbadener Filmemacher Constantin Müller in einem berührenden 30minütigen Spielfilm auf die Leinwand gebracht hat, gedreht als Abschlussarbeit seines Studiums an der Hochschule Mainz. (mehr …)

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Das große Mainzer Kindertheaterfestival – 8. bis 30. September!

Zum 26. Mal findet das Mainzer Kindertheaterfestival in diesem Jahr statt. 42 Vorstellungen von 27 altersgerechten Stücken für Kinder und Jugendliche von zwei bis 18 Jahre, präsentiert vom Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt.

Darunter das Staatstheater mit „Unterm Kindergarten“ für die Kleinsten. Autor Fredrik Vahle spielt im Frankfurter Hof ein Kinderkonzert im Frankfurter Hof und die Junge Bühne präsentiert im Kulturzentrum M8 ihre Eigenproduktion „Frühlings Erwachen“ für Jugendliche ab 12 Jahren. Ganz besonders empfehlen wir CLAC von der Compagnie l’echelle aus Frankreich! Altersgerechte Stücke für Kinder und Jugendliche von 2 bis 18 Jahre.
In Kombination mit den gezeigten Stücken gibt es für einen Teil der Veranstaltungen thematisch abgestimmte Kreativwerkstätten. Sie ermöglichen es den Kindern, das Gesehene und Gehörte kreativ umzusetzen und zu verarbeiten.

In diesem Jahr werden in folgenden Kulturstätten Kindertheaterstücke aufgeführt:

  • Mainzer Kammerspiele
  • Frankfurter Hof
  • Staatstheater Mainz
  • unterhaus Mainzer Forum-Theater
  • Kinder-, Jugend und Kulturzentrum ‚Haus der Jugend’
  • Kinder- und Jugendzentrum ‚Reduit’

Eintritt: 7 € für Kinder und Erwachsene zzgl. Gebühren (außer für „Peter und der Wolf“ und „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi: 8 € für Kinder und Erwachsene zzgl. Gebühren)

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Das große 2×5-Interview: Martin Michel, 41 Jahre, Geschäftsführer RMCC, Kurhaus, Wiesbaden Marketing

Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: Arne Landwehr

BERUF

Sie sind „Super-Geschäftsführer“ von gleich drei stadteigenen Gesellschaften. Wie kriegen Sie das unter einen Hut?

Indem ich mich darauf verlassen kann, dass ich einerseits zwei Mit-Geschäftsführer habe und dass wir uns optimal ergänzen und unterstützen. Aber primär, weil in allen drei Gesellschaften unheimlich tolle Mitarbeiter sehr eigenverantwortlich und selbstständig agieren. Wenn das nicht der Fall wäre, könnte ich da oben rumstrampeln wie ich will. Mit denen macht es einfach Spaß, Themen zu bewegen. (mehr …)

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Wiesbadener Visionen: Dem Leben nochmal eine Wendung geben – Chancen des zweiten Bildungswegs

Von Faiza Seraji und Ilka Stein. Fotos Ivgenia Möbus

Wir beide sind Mütter und teilten dieselbe Geschichte: unzufrieden mit unseren Jobs, unserer Qualifikation und unserer Berufswahl. Also beschloss jede für sich, dem Leben noch einmal eine Wendung zu geben und das Abitur nachzuholen. Und so kreuzten sich 2015 unsere Wege. Seitdem hat sich unser Leben von Grund auf verändert. Was wir bislang geschafft haben, haben wir nicht nur der eigenen Kraft, sondern auch maßgeblich dem Hessenkolleg Wiesbaden zu verdanken, welches – gemeinsam mit dem Abendgymnasium Wiesbaden – die wunderbare Möglichkeit bietet, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu erlangen. Und das kostenfrei und mit finanzieller Unterstützung durch BAföG. Für diese Möglichkeit sind wir überaus dankbar und möchten uns deshalb „revanchieren“. (mehr …)

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Der Alleswissenwoller: Wolf Mross ist Filmvorführer im Murnaukino – und vieles mehr als das

Von Tamara Winter. Foto Samira Schulz.

Schon als Kind hat ihn Kino fasziniert. Erste Ausflüge in die Filmhäuser der Siebzigerjahre weckten eine Neugier in ihm, die bis heute alles bestimmt. Der Junge von damals stellte sich schnell die Frage, warum viel mehr Akteure im Abspann aufgezählt wurden, als üblicherweise auf der Leinwand zu sehen waren. Das konnte er sich nicht erklären. Wer sich mit welchen Aufgaben genau an einer Filmproduktion beteiligt, wollte er unbedingt herausfinden. Später, in seinen ersten Berufsjahren, erkundete Wolf Mross beim Fernsehen das gesamte Filmset. Beim ZDF begeisterte er sich für alle Bereiche: Regie, Kamera, Schnitt, Aufnahmeleitung, Bühne, Licht und Ton. Sogar bis hin zur Requisite hat seine Neugier ihn geführt. Er wollte alles lernen und verstehen. (mehr …)