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Ein Leben mit HIV – und mit Augenzwinkern

„Quirlig wie Quecksilber, witzig sprudelnd, provokant positiv.“  Diese Buchkritik im Zusammenhang mit der Thematik  Leben mit HIV – das liest sich erst mal ungewöhnlich.  Und doch hat das Magazin der Stuttgarter Aidshilfe recht, wenn es Matthias Gerschwitz‘ Buch „Endlich mal was Positives“ mit diesen Worten beschreibt. Am Donnerstag, dem 11. Oktober, stellt er sein Buch in Wiesbaden vor. Der 52-jährige Autor lebt seit 20 Jahren mit dem Virus. Was zum Zeitpunkt seiner Diagnose in den 90-iger Jahren noch ein Todesurteil war, gilt auch heute  immer noch als unheilbare Krankheit.  Aber eine Krankheit, die dank der neuen Therapiemöglichkeiten nur noch selten tödlich verläuft und mit der Gerschwitz seit 20 Jahren gelernt hat, umzugehen. Mit provokantem Augenzwinkern schildert Gerschwitz in seinem Buch seinen Umgang mit der Diagnose, gewährt einen direkten Einblick in sein Leben, macht Mut und klärt auf. Ohne Pathos aber – und das ist bemerkenswert – auf eine zukunftsorientierte und positive Art. Denn Gerschwitz zeigt uns: für Safer Sex zu plädieren, darf auch unterhaltsam sein. Am Donnerstag, den 11. Oktober lädt die Aidshilfe Wiesbaden um 19.30 zu dieser besonderen Autoren-Lesung ein.  Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Im Anschluss an die Lesung gibt es Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion.

www.aidshilfe-wiesbaden.dewww.endlich-mal-was-positives.de

(Kea von Garnier, Foto © Tanja Schnitzle)

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