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Führungswechsel in der Stadt: Neue Wiesbaden-Köpfe in Spitzenpositionen – Hier geht´s zur Vorstellungsrunde!

Von Dirk Fellinghauer.

Fotos Annika List, kunst.hessen.de, Sergej Tan, Wonge Bergmann, Kulturfonds, Handwerkskammer, Landeshauptstadt Wiesbaden, Arne Landwehr, privat.

Zahlreiche Spitzenpositionen in Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft wurden und werden derzeit neu besetzt. Auf zur Vorstellungsrunde der neuen Wiesbaden-Köpfe! (mehr …)

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Kinder und Pferde „uff de Gass“: Wiesbaden feiert Fastnacht – OB bei „Mainz bleibt Mainz“ im Stil der 20er

In Wiesbaden werden die närrischen Tage mit der Rathausstürmung, dem Kinderfastnachtsumzug und, als Höhepunkt, dem großen Fastnachtssonntagszug gefeiert. Und wer gerne „Fastnacht uff de Gass“ erlebt, findet in der Innenstadt und rund um das Rathaus zahlreiche Anlaufpunkte, um mit Gleichgesinnten närrisch und fröhlich zusammen zu sein. (mehr …)

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sensor-Film des Monats: „Die Wütenden – Les Misérables“ heute und Sonntag im Murnau Filmtheater

Polizist Stéphane, der Neuling in der Spezialeinheit in Montfermeil, bekommt schon bei seinem ersten Einsatz die Spannungen im Viertel zwischen den Gangs und der Polizei zu spüren. Seine erfahrenen Kollegen Chris und Gwada haben ihre Methoden den Gesetzen der Straße angepasst. Bei der Verhaftung eines jugendlichen Verdächtigen werden die Polizisten mit Hilfe einer Drohne gefilmt, sodass ihr fragwürdiges Vorgehen öffentlich werden könnte…

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sensor-Wochenendfahrplan: Narren drehen am Rad, Fastnachtsmuffel kommen auch auf ihre Kosten

Von Alia Bouhaha und Selma Unglaube. Fotos Veranstalter.

Wie umgehen mit der rassistischen Terrortat von Hanau? Alles absagen und bleiben lassen? So tun, als wäre nichts gewesen? Das eine – Trauern und Mitgefühl zeigen – tun, ohne das andere – Ausgehen, Ablenken, Feiern – zu lassen? Muss, soll und darf jeder für sich entscheiden. Der Ministerpräsident hat heute entschieden, seine geplanten Teilnahmen an sämtlichen Fastnachtsveranstaltungen komplett abzusagen. Wer sich die Laune nicht verderben lassen möchte oder trotz verdorbener oder mindestens getrübter Laune raus aus dem Haus will, bitteschön:  Bevor am Sonntag unsere Stadt ganz im Zeichen des großen Fastnachtsumzugs quasi lahm liegt, findet bereits am Samstag die Kinderfastnacht statt. Aber auch abends, etwa bei der legendären „Rummel im Dschugel“-Sause können Narren und Närrinnen feiern. Gleichermaßen bleibt sich Wiesbaden treu und stellt bei vielen Veranstaltungen die Fastnacht in den Hintergrund. Das Wochenende ist voll gespickt mit Partys und Konzerten und manchem mehr. Es ist wirklich für jede*n etwas dabei. Auch für Fahrradfreunde – nicht nur auf dem Umzug (Foto), sondern heute Abend auch im Murnau-Filmtheater.

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Mahnwache heute um 14.30 Uhr auf dem Luisenplatz – Ministerpräsident sagt Teilnahme an Fastnacht ab

Anlässlich des rassistischen Anschlags in Hanau ruft das Wiesbadener Bündnis für Demokratie heute um 14.30 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Luisenplatz auf: „Wir wollen damit unser Entsetzen über die rassistische und rechtsterroristische Tat sowie unser Mitgefühl für die Angehörigen und Freund*innen der Opfer zum Ausdruck bringen. Nach dem Oktoberfest-Attentat von 1980 ist der Anschlag von Hanau der schrecklichste rechtsterroristische Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Rechter Terror kann vor allem dort gedeihen, wo Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus gesellschaftlich gesät werden. Es gilt nun – mehr denn je – für jede und jeden Einzelne(n) von uns, sich dem Klima der rassistischen Hetze und jenen, die diese Hetze verbreiten, entgegenzustellen.“

Sprechen werden heute unter anderem Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und der Dekan der Evangelischen Kirche Wiesbaden, Dr. Martin Mencke. Trauerflor weht auch vor dem Wiesbadener Rathaus. Ministerpräsident Volker Bouffier ist angesichts der Tat die Lust auf Fastnacht vergangen: „Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sagt nach der furchtbaren rassistischen Gewalttat von Hanau seine Teilnahme an allen Fastnachtsveranstaltungen, unter anderem in Mainz und Kassel, ab“, teilte die Staatskanzlei soeben mit. (mehr …)

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Seltene spannende Einblicke: Tag der offene Kurhausorgel am Rosenmontag

Wer am Rosenmontag keine große Lust auf Fasching hat, kann ab 13 Uhr zum Tag der offenen Tür des Förderverein Kurhausorgel e.V. Die Organisten des Vereins – Thomas Schermuly, Evert Groen, Manuel Pschorn – werden das Instrument im Kurhaus spielend demonstrieren. Außerdem wird die Tür zum Orgelraum geöffnet sein, sodass man das Instrument von innen sehen und hören kann, ein seltener spannender Einblick. Die Führungen übernimmt der Kurator Friedhelm Gerecke. Der Eintritt ist frei.  (bou/ Foto: Veranstalter)

sensor-Reportage: „Es muss stimmen – die Kurhausorgel und ihr Kurator“

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Entsetzen über brutales Verbrechen: Solidarität nach Hanauer Terrortat auch in Wiesbaden – Mahnwachen

Die vermutlich terroristische Gewalttat von Hanau, bei der am Mittwochabend ein Täter mit laut Generalbundesanwalt Peter Frank „zutiefst rassistischer Gesinnung“ neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen hat, erschüttert – auch in Wiesbaden. „Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit verfolgen wir die Berichterstattung zu der Ermordung mehrerer Menschen in Hanau. Wir sind zutiefst schockiert und betroffen. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer“, erklärte Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende heute Vormittag in einer ersten Reaktion auf das brutale Verbrechen. „Ich bin sehr traurig und es fällt schwer, Worte zu finden, für das Leid und den Schmerz, den der Tod hinterlässt“, so der Oberbürgermeister. Der Landtag hat seine heutige Sitzung abgesagt, vor dem Gebäude wehen in der Grabenstraße die Fahnen mit Trauerbeflaggung (Foto). Heute um 16 Uhr soll es eine Mahnwache „gegen rechten Terror und Rassismus“ geben. „Um ein Zeichen der Solidarität und gegen den Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu setzen, treffen wir uns heute ab 16 Uhr zu einer Mahnwache am Wiesbadener Hauptbahnhof. Kommt zahlreich, bringt Kerzen mit“, schreiben die Initiatoren vom „Anarchistischen Kollektiv Wiesbaden AKW“. Auch Wiesbadener Parteien äußern Trauer und Mitgefühl. Der Täter hatte am Mittwochabend in zwei verschiedenen Hanauer Shishabars neun Personen erschossen worden. Anschließend erschoss er seine Mutter und sich selbst. An einer Mahnwache in Hanau heute um 18 Uhr wird auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnehmen.

UPDATE – Anlässlich des rassistischen Anschlags in Hanau ruft das Wiesbadener Bündnis für Demokratie für Freitag 21.2. um 14.30 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Luisenplatz auf.

„Die Mitglieder des Wiesbadener Bündnisses für Demokratie wollen damit ihr Entsetzen über die rassistische und rechtsterroristische Tat sowie unser Mitgefühl für die Angehörigen und Freund*innen der Opfer zum Ausdruck bringen. Nach dem Oktoberfest-Attentat von 1980 ist der Anschlag von Hanau der schrecklichste rechtsterroristische Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik.  Rechter Terror kann vor allem dort gedeihen, wo Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus gesellschaftlich gesät werden.

Es gilt nun – mehr denn je – für jede und jeden Einzelne(n) von uns, sich dem Klima der rassistischen Hetze und jenen, die diese Hetze verbreiten, entgegenzustellen.“

(dif/Foto Dirk Fellinghauer)

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Heute im NKV: Performance & Talk zur Lage in der Türkei mit Zehra Doğan und Günter Wallraff

Unter dem Titel „Der Zeit ihre Kunst / Der Kunst ihre Freiheit“ verhandeln im Nassauischen Kunstverein die international besetzte Gruppenausstellung sowie die Einzelausstellung der kurdischen Journalistin und Künstlerin  Zehra Doğan das gegenwärtige Erstarken des Autoritären und Populistischen. Nachdem die Künstlerin ihren Besuch bei der bestens besuchten Eröffnung (sensor-Fotoalbum hier) kurzfristig wieder absagen musste, können Besucher*innen nun ab 17 Uhr mit der Künstlerin in eine Diskussion treten, an der auch der bekannte Journalist und Autor Günter Wallraff teilnimmt. Vorher präsentiert sie eine Performance.

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Sta Travel raus, Ace & Tate rein – Reges Kommen und Gehen in der Langgasse

Fliegender Wechsel in der Langgasse 26: Vor wenigen Tagen ist das Reisebüro STA Travel aus den Räumen an der Ecke zum Römertor verschwunden, „Coming Soon: ace & tate“ kündigen nun bereits Schilder an, die heute früh an den Schaufenstern angebracht wurden. Auch sonst gibt es ein reges Kommen und Gehen in der Langgasse. (mehr …)

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Der große Test: Frauen-Fitness-Studios in Wiesbaden – Bei dieser Vielfalt zählen keine Ausreden mehr

Von Julia Bröder. Fotos privat/ Studios.

An meinem Kühlschrank hängt seit Wochen ein Gutschein für drei Probemonate im Fitness-Studio. Da hängt er eigentlich ganz gut, denke ich jedes Mal, wenn ich in die Küche komme. Fitness-Studio ist eh nichts für mich. Zu zeitaufwendig, zu teuer, zu umständlich. Ausreden gibt es genug. Eine aber – das habe ich während meiner Recherche für diesen Artikel herausgefunden – zählt nicht. Nämlich die, dass Fitness-Studios eintönig sind und es bestimmt keinen Club gibt, der zu meinen Bedürfnissen passt. Das Gegenteil ist der Fall. Von Luxus bis Discount ist – allein schon bei den reinen „Frauenstudios“ – in Wiesbaden alles vertreten. Einmal geht es mehr um Figur, einmal steht der Einklang von Körper und Geist im Mittelpunkt. Ein Anbieter setzt auf Zeitersparnis und Alltagstauglichkeit, woanders trainieren die Mitglieder länger und gehen nach dem Sport noch in die Sauna. (mehr …)

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Wiesbadener Polit-Nachwuchs in Bewegung: Jusos und Junge Union wählen neue Vorstände

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In dieser besonderen Bibliothek dürfen am 24. Juli fünf Paare heiraten – wenn sie schnell sind …

Heiraten in der alten Bibliothek des Museums … Sicher nicht nur Literaturfans dürfte das einmalige Angebot des Standesamtes Wiesbaden begeistern. Am Freitag, 24. Juli, besteht diese einmalige Möglichkeit. Interessierte Paare können ab sofort Termine unter heiraten@wiesbaden.de reservieren. An diesem Termin können bis zu fünf Paare mit einer maximalen Gesellschaftsgröße von 35 Gästen getraut werden. Zudem erhalten die Hochzeitspaare an diesem Tag einen kostenfreien Eintritt in die Ausstellung „Homecoming“ von Ludwig Knaus.  Ob es bei der Hochzeitsfeier dann ähnlich zugeht wie auf dem passenden Gemälde von Ludwig Knaus, bleibt den Paaren natürlich selbst überlassen. bis zum Zweiten Weltkrieg diente der Raum als Bibliothek, nach dem Krieg wurde er bis in die späten 1980er Jahre als Sekretariat sowohl für den Nassauischen Kunstverein als auch für den Direktor des Museums un den Sammlungskurator genutzt. Heute steht die Alte Bibliothek nur für Pressekonferenzen oder geschlossene Veranstaltungen zur Verfügung – und nun einmalig für Trauungen. (dif/Foto Bernd Fickert, Museum Wiesbaden)