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sensor-Straßengespräch: VOLT-Akteure, progessive Paneuropäer

Welche Fahne haltet ihr denn hier hoch?

Wir gehören zu Volt, der ersten gesamteuropäischen Partei. Wir verstehen uns als paneuropäische, progressive Bewegung für neue, integrative Politik und für einen positiven Wandel in Europa. Volt wurde gegründet, weil reaktionäre und populistische Tendenzen unsere Werte bedrohen und etablierte Parteien keine attraktiven und pragmatischen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben. (mehr …)

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Politik, Liebe, London, Brexit – A.L. Kennedy kommt mit skurril-witzigem Roman “Süßer Ernst” nach Wiesbaden

In ihrem skurril-witzigen Roman „Süßer Ernst“ erzählt die schottische Autorin Alison Louise Kennedy, wie in unserer narzisstischen Zeit zwischen Verletzungen und Einsamkeit wahre Gefühle noch möglich sind. Sie begleitet in ihrem neuen Roman einen Tag lang eine Frau und einen Mann, die sich auf ungewöhnliche Weise im London der Gegenwart kennenlernen. Nun kommt die Schriftstellerin nach Wiesbaden und liest am Mittwoch, dem 27. März, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine. (mehr …)

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Vereinsportrait: Wikinger aus aller Welt im Eishockey-Club “Wiesbaden Vikings”

Von Hendrik Jung. Fotos Tahar Jaber.

Eiszeiten sind knapp in Wiesbaden. Dennoch stellen die Wiesbaden Vikings für mittlerweile vier international besetzte Teams mit einem Altersspektrum zwischen 16 und 60 Jahren. Auch alle Leistungsstufen sind vertreten. Ein Trainingsbesuch. (mehr …)

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Geschäft des Monats: Bonsai-Centrum, Friedrich-Naumann-Straße 18a

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka.

Wer einen Bonsai erfolgreich gezogen und gepflegt hat, müsse sich keine Sorgen um das Wohl seiner Seele nach dem Tod machen, so heißt es. Stimmt das so, dann ist für den Wiesbadener Wolfgang Hohensee ewiges Seelenheil quasi vorprogrammiert. Der Bonsai-Spezialist hat nicht nur einen, sondern zahllose Exemplare der kleinen Bäume geformt, gepflegt und vielen Liebhabern verkauft. Die Einfahrt zu seinem „Bonsai-Centrum“ ist nicht leicht zu finden, schnell ist man an der kleinen Nebengasse der Friedrich-Naumann-Straße vorbeigefahren. Doch wer diese hinunterfährt, entdeckt ein erstaunlich weitläufiges Gelände mit Gewächshäusern. Dort wohnt Hohensee auch mit seiner Frau. (mehr …)

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Fresenius-Studi und Ex-Phantoms-Footballer rappt zur Bürgermeister-Kandidatur in Hofheim

Heute ist Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt Hofheim. Auf der Kandidatenliste steht ein 23-jähriger mit Wiesbaden-Bezug – Wilhelm Otto Klaus Schultze studiert am frisch eröffneten “Campus Wiesbaden” der Hochschule Fresenius Media Management, und er spielte von 2009 bis 2014 American Football bei den Wiesbaden Phantoms. Besonders bemerkenswert ist aber der unkonventionelle Wahlkampf des jungen Mannes – gemeinsam mit Kumpels produzierte er ein  Rapvideo – witzig, selbstironisch und trotzdem mit ernst gemeinten Inhalten. Auch auf seiner Homepage präsentiert er ein konkretes Programm und nennt Mobilität, Stadtentwicklung und Digitalisierung als Kernthemen.

Dass er unter den insgesamt sieben Kandidaten eher nicht als Sieger aus der Wahl hervorgehen wird, davon geht “Wilhelm Otto Klaus” ganz realistisch aus. Als Spaßkandidatur sieht er sein Antreten trotzdem nicht. Er möchte “ausbrechen aus einem Muster”, möchte seine Themen “ungefiltert angehen und zeigen, dass auch junge Menschen Politik mit Hand & Fuß machen können”. Schultze will vor allem junge Leute und jene, die sich sonst nicht für Politik interessieren, erreichen und strebt heute ein zweistelliges Ergebnis an. Im Abschlussbuch seines Abiturjahrganges an der Hofheimer Main-Taunus-Schule steht schwarz auf weiß, was nun Realität wird. In der Kategorie „Das wollte ich schon immer einmal machen“ lautet die Antwort von Wilhelm Schultze: „Als Bürgermeister kandidieren.“  (dif/ Foto  Fortæller)

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Familienbande: Die Kulturstifter-Geschwister – Kathrin Schwedler und Holger Schwedler

Von Gesine Bonnet. Fotos Samira Schulz.

In dieser Rubrik stellen wir Menschen vor, die als Familie etwas Besonderes verbindet. Die Geschwister Kathrin und Holger Schwedler legen zwar großen Wert darauf, dass sie ziemlich verschieden sind. Am Ende verbindet sie aber nicht nur das Faible für die Kultur. (mehr …)

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Fotowettbewerb “Himmel über Wiesbaden” zur “Woche der Stille” – Einsendeschluss 25. März

Mit dem Foto-Projekt „Himmel über Wiesbaden“ möchten die Organisatoren der “Woche der Stille – Wiesbaden hält inne” anregen, den Himmel über Wiesbaden zu fotografieren: “Wir laden Sie ein, den Blick  für den Himmel über Wiesbaden zu öffnen. Ein Perspektivwechsel vom Trubel der Stadt zum Innehalten führt aus der Hektik des Alltags, der uns oft einengt. Wir kommen zur Ruhe und können über die unendliche Weite und vielfältige Gestalt des Himmels staunen.” Dieses Wochenende ist wie gemacht für die Motivsuche – und sollte genutzt werden: Einsendeschluss ist schon am 25. März. (mehr …)

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sensor-Wochendfahrplan: Frühlingserwachen und Schießereien ohne Ton

Von Selma Unglaube und Maximilian Wegener. Fotos: Veranstalter.

Der Frühling ist da- und nicht mehr aufzuhalten: Der Himmel ist blau, die Sonne lacht, und im Park singen die Vögel. Wen es bei diesem Wetter nach draußen treibt, der kann sich am Wochenende zum Beispiel beim Marktfrühstück oder einer historischen Stadtführung Auslauf verschaffen. Oder er mottet sein Fahrrad aus für die erste diesjährige Radtour des Wiesbadener ADFC. Vielleicht lockt aber auch einfach der erste Auflug in den Biergarten. Aber auch für alle, die lieber drinnen bleiben hat Wiesbaden an diesem Wochenende eine Menge zu bieten: Konzerte, Ausstellungen, Filme und Theater – da ist für jeden was dabei. Besonderes Hightlight: Edy Dengels Schwarzweiß-Inszenierung “Das Schloss des Schreckens”, das 1919 Wiesbaden in die New Yorker Unterwelt verwandelte, inklusive Schießereien mal ganz ohne Ton. Und auch an die Partylöwen ist gedacht. Besonders der Samstag verspricht, feucht-fröhlich zu werden. Hoffentlich auch ohne Regenwetter.

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So wohnt Wiesbaden: Gemeinsam statt einsam – Wohnprojekt Horizonte, Brunhildenstraße

Von Taylan Gökalp. Fotos Kai Pelka.

Doris Nürnberg ist felsenfest entschlossen, nicht allein alt zu werden. Nur zweimal in ihrem Leben hat die pensionierte Verwaltungsangestellte ohne Gesellschaft anderer gelebt. „Ich habe schnell gemerkt: Das ist nicht meine Art zu leben. Und deswegen war für mich klar, dass ich mich diesem Projekt anschließen werde“, sagt sie. Doris Nürnberg ist eine von zwölf Frauen und zwei Männern des Vereins Horizonte e.V., die es sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinschaftlich ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu verwirklichen. (mehr …)

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Restaurant des Monats: Otto’s, Rheinstraße 26

Von Jan Gorbauch. Fotos Frank Meißner.

Alte Gemäuer werden in Wiesbaden häufig mit modernen Ideen zu spannenden Alt/Neu-Kontrasten kombiniert. Genau das ist nun auch Jung-Gastronom Julian Hohler im „Hotel Hansa“ an der Rheinstraße richtig gut gelungen. Außen Wiesbadener Jugendstil von 1865, innen modernes Dining. „Faire Preise, Spaß haben, Wohnzimmeratmosphäre“, so bringt Hohler sein Konzept auf den Punkt. (mehr …)