| | Kommentieren

Editorial Dezember/Januar-sensor: Wenn ich nicht zwei linke Hände hätte …

Wenn ich nicht zwei linke Hände hätte,

liebe sensor-Leser:innen, wäre ich vielleicht Handwerker geworden. Oder auch, wenn ich zu Berufswahlzeiten die Eindrücke und Anregungen von heute gehabt hätte. Den Eindruck, dass Handwerk nicht nur elementar wichtig, sondern auch super faszinierend ist. Die Anregung, dass Handwerk eine geniale Sache sein kann, wenn die Entscheidung ansteht, was man wohl mal werden will. (mehr …)

| | Kommentieren

Was wird eigentlich aus dem heimathafen nach dem Umzug ins Alte Gericht?

„Delikt“ in spe – in den Räumen, die bisher nur für einzelne Events, noch mit Baustellecharakter, genutzt werden, soll eine besondere Tagesbar entstehen. Foto: Dirk Fellinghauer

Die aufgeregte Vorfreude steigt, der heimathafen übernimmt nun in großen Schritten die Räume im Alten Gericht, um dort einen spannenden und potenzialgeballten Wiesbadener Zukunftsort (für den übrigens die Vermietung von Coworking & Co-Räumen angelaufen ist) zu schaffen. „Und was wird aus dem heimathafen?“, fragen sich viele. (mehr …)

| | 1 Kommentar

„Wut als schöpferische Kraft“ – Wiesbadener beleuchtet Lage im Iran aus psychologischer Perspektive / Gastbeitrag

Von Dr. Mohammad Tabatabai. Foto Arne Landwehr.

Unter dem Motto „Frau – Leben – Freiheit“ steht eine wachsende Protestbewegung im Iran. In einem Gastbeitrag erfasst Dr. Mohammad Tabatabai – 1974 in Teheran geborener, seit 2014 in Wiesbaden praktizierender Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, der auch in unserem Beitrag über iranisches Leben in Wiesbaden in der aktuellen sensor-Ausgabe zu Wort kommt – die aktuelle politische Situation in seinem Heimatland aus psychologischer Perspektive: (mehr …)

| | Kommentieren

Geschäft des Monats: Zeit & Klang, Weißenburgstraße 1

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka.

Bei Norbert Guske liegt ein leises Ticken in der Luft. Und wenn die Stunde voll ist, dann schlagen, klingeln, bimmeln unzählige Uhren. „Ich hör´ das gar nicht mehr“, versichert der Uhrmacher glaubhaft. „Aber es gibt zwei Arten von Kunden: Die einen finden das toll, die anderen macht es nervös.“ (mehr …)

| | 1 Kommentar

sensor-Wochenendfahrplan: Underground-Kunst im Labor, Waka Waka im Lili, Mitmach-Kinderkino im Schloss

Eine der spannendsten Ausstellungen seit langem zeigt Anton Derberev im Labor Westend.

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos: Veranstalter.

Ein Weihnachtswunder? Ein verfrühtes vielleicht – das Badhaus 1520 öffnet nach drei Wochen Zwangspause heute wieder seine Türen – und das freitags bei freiem Eintritt. Berechtigt verlängert wurde die Ausstellung „Herzlandschaft“ mit Werken von russischen und belarussischen Untergrund-Künstler:innen im Labor Westend, neu eröffnet spannende Ausstellungen im Kunsthaus und im RMCC. Kostenloses Kino für die Kleinen gibt es dank der Deutschen Film- und Medienbewertung im Kino im Biebricher Schloss. Und Weihnachtsmärkte, große wie kleine, zentrale wie abgelegene, gibt es natürlich auch zuhauf.

(mehr …)

| | Kommentieren

Nach ausverkauftem Auftakt: „Natourale“ zeigt bis 4. Dezember beste Natur-, Umwelt- und Reisefilme

Dokumentarfilmer Jan Haft bei der Arbeit – und in Wiesbaden bei der „Natourale“.

Famoser Auftakt für die „Natourale“ – volles Haus am Donnerstagabend im Murnau-Kino. Bis zum Sonntag darf weiter geschaut und gelauscht und genossen und sich miteinander ausgetauscht werden. (mehr …)

| | Kommentieren

Neuer sensor draußen: Dezember/Januar-Doppelausgabe feiert das Wiesbadener Handwerk

Der neue sensor ist draußen – der letzte für dieses Jahr und quasi auch schon der erste für das neue Jahr. Die Doppelausgabe Dezember/Januar findet ihr 21.000-fach an rund 1.000 Auslagestellen quer durch die Stadt – und auch komplett und kostenfrei online als E-Paper und PDF-Download hier. In der Ausgabe findet ihr eine Titelstory zu der Frage, wie cool Handwerk (in Wiesbaden) ist. Wir können schon mal verraten: ziemlich cool! Das unterschreibt auch, wenig überraschend, der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, mit dem wir das 2×5-Interview geführt haben. Wir feiern das Handwerk, aber auch neue vielversprechende Räume und Orte, die in Wiesbaden entstehen. Und wir blicken aus aktuellem Anlass Richtung Iran – von Wiesbaden aus. Fünf WiesbadenerInnen mit iranischen Wurzeln erzählen und, wie sie „Frau – Leben – Freiheit“ erleben und einschätzen. Im Rheingau haben wir Evi Niessner und „Mr. Leu“ in ihrem Fachwerkhaus voller Kunst und Musik besucht. Was ihr alles besuchen könnt, erfahrt ihr im prall gefüllten Veranstaltungskalender. Und überhaupt erfahrt ihr wie immer viel über unsere – wenn man genau hinschaut – spannende Stadt in diesem neuen sensor. Greift zu, klickt drauf, lest los! (dif/Cover-Illustration: Birgit Gaude – www.gaude-design.de)

| | 3 Kommentare

Badhaus 1520 öffnet wieder: Nach gerichtlich verordneter Zwangspause darf ab sofort weiter getanzt werden

Aufatmen in der Altstadt. Das „Badhaus 1520“ öffnet wieder: „Die dreiwöchige Zwangspause ist vorbei. Uns liegt eine neue Genehmigung für den Betrieb unserer Veranstaltungsräume vor“, teilen die Betreiber mit. Nach einer aufgrund der Klage eines Nachbarn gerichtlich verordneten Zwangspause darf in der einzigartigen Location in der Häfnergasse ab sofort wieder getanzt werden. Und nicht nur das. (mehr …)

| | Kommentieren

Pressefreiheit in Gefahr? Amnesty zeigt heute Doku „Ithaka“ über Julian Assange im Caligari / Gesprächsgäste

Wiki-Leaks Gründer Julian Assange drohen bei einer Auslieferung an die USA bis zu 175 Jahre Haft, sein Gesundheitszustand im Hochsicherheitsgefängnis verschlechtert sich ständig. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigt aus diesem Anlass, in Kooperation mit dem Caligari heute  die Filmdokumentation „Ithaka“ (OmeU). Um 20 Uhr können die Zuschauer:innen dem Vater und der Frau von Assange über zwei Jahre beim Kampf um seine Freiheit folgen – und anschließend mit spannenden Gästen diskutieren.

(mehr …)

| | Kommentieren

Weltmusik aus Wiesbaden: Deutsch-Kubaner Alfredo Hechavarria veröffentlicht grenzenlose CD „Fusion Batá“

Geboren ist Alfredo Hechavarria Ruddock in Santiago de Cuba. Seit 2003 lebt der Musiker in Deutschland, seit 2010 in Wiesbaden. Mit seinen interkulturellen Musikprojekten macht der Deutsch-Kubaner weltweit auf sich aufmerksam – und nun mit einer neuen CD. „Fusion Batá“ kommt genau zur richtigen Zeit. (mehr …)

| | Kommentieren

„Frau von radikaler Wucht“ – Ein intensiver Nachruf auf Sigrid Skoetz von Staatstheater-Schauspieler Paul Simon

Die Nachricht klang – und klingt immer noch – für viele, die sie kannten, unwirklich. Sigrid Skoetz ist Ende Oktober überraschend verstorben. An diesem Mittwoch, 30. November, um 12 Uhr wird die langjährige Leiterin des Walhalla-Theaters und des Walhalla im EXIL auf dem Südfriedhof beerdigt. Alle, die sich von der einzigartigen Theaterfrau verabschieden wollen, sind willkommen zur Trauerfeier mit anschließender Beisetzung. Einer, der besonders intensiv mit Sigrid Skoetz zusammengearbeitet hat, ist der Staatstheater-Schauspieler Paul Simon. Er hat einen intensiven persönlichen Nachruf verfasst, den er „Nachschrei“ nennt und den wir hier in voller Länge veröffentlichen. (mehr …)