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Mini-Mini-Weinfest auf Bowling Green und vorm RMCC / Geringes Interesse der Winzer für „Weinwoche to go“

An immerhin zwei mal zwei Weinprobierständen, auf dem Bowling Green und vor dem RMCC, soll in diesem Sommer an drei Wochenenden Weinausschank möglich sein. Unser Bild zeigt Gastgeber Günter Frühm bei der Weinwoche 2018 in seinem Element am Stand des Weinguts Klostermühle.

Zwei mal zwei Weinstände in gehörigem Abstand voneinander. Das ist natürlich weit entfernt vom Charakter der Rheingauer Weinwoche, deren 45. Auflage in diesem Sommer coronabedingt ausfallen muss. Es ist aber, wie so vieles in diesen Zeiten, im besten Fall besser als nichts. Ein Mini-Mini-Weinfest könnte es werden, was an drei Sommerwochenenden auf dem Bowling Green und vor dem RMCC geplant ist. Dort werden jeweils zwei Winzer ihre Stände aufbauen, erfuhr sensor heute von Wiesbaden Congress & Marketing (WICM). Die ebenfalls geplante „Weinwoche to go“ mit reinen Verkaufsständen unter dem Motto „Dein Lieblingswein für daheim“ auf dem Schlossplatz gestaltet sich hingegen schwierig. Das Interesse der Winzer ist überschaubar. (mehr …)

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Wir sind da! Offen für Besuche, Lieferservice, To go – Wiesbadener Restaurants und Cafés im Überblick

(Advertorial) – Auch in herausfordernden Zeiten sind Wiesbadens Gastronomen für euch da – mit neu geschaffenen Angeboten wie Abhol- und Lieferservice, aber auch wieder für reguläre Besuche, natürlich mit gebotenem Abstand und unter Berücksichtigung der Auflagen und Hygieneregeln. Hier findet ihr ganz unterschiedliche Wiesbadener Restaurants und Cafés im Überblick.   Wir werden diesen „Wir sind da“-Guide immer wieder aktualisieren – regelmäßiges Reinschauen lohnt sich. Immer aktuell ist die Tatsache: Die Wiesbadener Gastronomen bieten euch Leckeres und Genussvolles in großer Vielfalt für jeden Geschmack. (mehr …)

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Tatverdächtiger nach Messerangriff in U-Haft – Polizei sucht zwei Zeuginnen / Diskussion um Videoüberwachung

Nach einem Messerangriff in der Nacht zum Sonntag am Schlachthof hat die Polizei am Mittwochmorgen einen Tatverdächtigen festgenommen. Zur schnellen Ermittlung des Verdächtigen führten laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft die Aufnahmen der im Bereich des Verbindungsweges vom Hauptbahnhof zum Kulturpark installierten Überwachungskameras. Die Tat fällt mitten in eine anhaltende intensive Diskussion über neu installierte Videoüberwachung rund um den Kulturpark. (mehr …)

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Laquai geht in Wiesbaden steil – Lorcher Weingut eröffnet heute Vinothek in der Mauergasse

Viele Wiesbadener lieben Lorch – je nach Sichtweise Eingang oder Hinterausgang des Rheingaus – und viele Wiesbadener Weinfreunde lieben das Lorcher Weingut Laquai. Und würden dieses auch gerne öfters ansteuern, wäre es nur nicht so weit – gut 40 Kilometer, rund 50 Autominuten – von Wiesbaden entfernt. Kommen die Wiesbadener nicht (so leicht und oft) nach Lorch, kommt Lorch eben nach Wiesbaden, dachten sich Gundolf Laquai und Kerstin Hatje. Heute eröffnen die Beiden die Vinothek Laquai in der Mauergasse 11. (mehr …)

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Kindermusical im Wald: kuenstlerhaus43 bringt fischiges Märchen am Schloss Freudenberg auf holzige Bühne

Ohne Mundschutz oder Taucherglocke – das kuenstlerhaus43, das seine Sommerfestspiele auf der Burg Sonnenberg coronabedingt leider absagen musste, spielt das Kindermusical „Ein Fischer & seine Frau“ auf Schloss Freudenberg. Die Bühne steht bereit und macht große Lust auf ein philosophisches, farbenfrohes Märchen der Gebrüder Grimm – neu entdeckt. Seit 31 Jahren und einem halben Mittwoch stiefelt Dorschfischer Horst an den Rhein und fängt nur abgelatschte Schuhsohlen. Doch dann baumelt ein Plattflossler an der Angelsehne! Gattung Butt. Verzaubert. Und Horst hat einen Wunsch frei. Horsts Ehefrau Ilsebill vereinnahmt jedoch den bunten Wunderfisch und wünscht sich den Mund fusselig. Ob das gut geht? Das Publikum, empfohlen ab 5 bis 99 Jahre, wird es in außergewöhnlicher Kulisse erfahren. Olga Zaitseva singt wie ein ganzer Quallenwald. Gitarrist Marek Herz lässt die Saiten klingen. Ilsebills Lieder- der rheinste Angelohrwurm. Und Fischer Horst klatscht in die Hände; dass krosse Krabben vor Neid ausbleichen. Tickets unter www.kuenstlerhaus43.de. Gespielt wird am Freitag, 10. Juli, um 17 Uhr, sowie Samstag und Sonntag, 11. und 12. Juli, um jeweils 15.30 Uhr. Karten gibt es – anders als für den bereits ausverkauften Grand Slam heute Abend im Park – hier und an der Tageskasse. (dif/Foto kuenstlerhaus43)

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„Vielen steht das Wasser schon über dem Hals“ – #StummerSchrei-Protest freier Künstler und Bühnen

Mit Aktion „Stummer Schrei“ wollte der Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) auf die durch die Corona-Pandemie ausgelöste (Not-)Situation der Freischaffenden und der Freien Bühnen aufmerksam machen. Um 5 vor 12 haben die rund 50 Teilnehmenden der Aktion, einige von ihnen in Theaterkostümen und die meisten ausgestattet mit Transparenten und Botschaften wie „2021 schon was vor? Ich nicht!“ gemeinsam „laut“ geschwiegen. Mit dabei war der Opernregisseur Tobias Heyder. Im Gastbeitrag schildert er seine Eindrücke der Aktion und die Hintergründe und Perspektiven. (mehr …)

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Falk Fatal zieht Corona-Bilanz

Vor etwas mehr als einem halben Jahr waren die ersten Berichte über ein neuartiges Virus zu lesen, das im fernen China ausgebrochen ist. Die Wenigsten nahmen hierzulande wirklich Notiz davon. Erst als am 21. Januar bestätigt wurde, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich ist, China die ersten Lockdown-Maßnahmen verhängt hat und kurz darauf in Europa die ersten Fälle gemeldet wurden, war es hierzulande wirklich ein Thema. Knapp einen Monat später riegelte Italien seine Städte im Norden ab, und spätestens als Anfang März Heinsberg unter Quarantäne gestellt wurde, hatte die Pandemie auch Deutschland vollends erreicht. (mehr …)

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Editorial Juli/August-sensor: Wenn der Wiesbadener IHK-Präsident zum Sozialarbeiter wird …

Ein gutes Gefühl, mal wieder am Tresen zu sitzen – wenn auch „nur“ zur Moderation von „Der visionäre Frühschoppen“ in der EXIL Bar. Nachzuschauen in voller Länger unter https://www.youtube.com/watch?v=nyEsggW1mEo                            Foto: Kai Pelka

Wenn der Wiesbadener IHK-Präsident zum Sozialarbeiter wird,

liebe sensor-Leser*innen, dann wissen wir: Jetzt ist irgendwas ganz anders. Natürlich ist Dr. Christian Gastl jetzt nicht wirklich Sozialarbeiter. Er komme sich aber in diesen Zeiten manchmal vor wie einer, erzählte er, als er jüngst bei einem Pressegespräch über den „Corona-Schock“ berichtete, unter dem auch die Wiesbadener Wirtschaft stehe. Bei den Gesprächen, die er mit IHK-Mitgliedern, mit Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden, führe, da höre er Probleme und Sorgen, angesichts derer er … – genau – sich manchmal wie ein Sozialarbeiter fühle. (mehr …)

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Kiezgarten am Sedanplatz schwer angesagt – Neu: Jeden Montag Livemusik / Heute Kubatrip mit Lázara Cachao

Aus dem Stand etabliert hat sich der „Kiezgarten“ auf dem Sedanplatz. Ein „Pop-Up-Biergarten“, der schon gut zwei Wochen nach der offiziellen Eröffnung so wirkt, als wäre er schon immer dagewesen – und als sollte er für immer so da bleiben. Geöffnet an sieben Tagen die Woche von 17 bis 22 Uhr, gemeinsam betrieben von Heaven, Riesling im Hindukusch, Lokal und Schoppenhof mit gemeinsamem Getränkeausschank auf dem Platz und Möglichkeit zur Essensbestellung direkt bei den umliegenden Restaurants. Seit neuestem außerdem auch mit Kaffeemobil von Maldaner Coffee Roasters. Und ab sofort mit Livemusik an jedem Montag von 18 bis 20 Uhr. In Kooperation mit dem Einerseits Magazin werden lokale und regionale Acts auf dem Platz auftreten. Der Kiezgarten wird zum Livemusikgarten.

Heute am Start: das Lázara Cachao Duo, bestehend aus der Namensgeberin – Tochter des Kontrabass-Spielers des legendären Buena Vista Social Club – und Lars Stolley, meisterhafter Gitarrist. Klassiker aus Kuba und Lateinamerika geben sie bestens zum Besten – angenehmer könnte man einen Montagabend kaum verbringen. (Dirk Fellinghauer)

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Freibäder und Busse ab heute gratis für Wiesbadener Kinder und Jugendliche – Ersatz für Ferienticket

Ab heute werden Wiesbadener Kinder und Jugendliche (bis zum Alter von 18 Jahren) für die Dauer der Schulferien kostenfrei den Wiesbadener Busverkehr und die Wiesbadener Freibäder, mit Ausnahme des Opelbads, nutzen können. Das Angebot wurde als Ersatz für das Ferienticket geschaffen. Natürlich gelten  im ÖPNV und in den Wiesbadener Schwimmbädern weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln. Zudem müssen zur Überwachung des Besucherandrangs auch für die kostenlosen Freibadbesuche unter www.mattiaquacard.de Tickets gelöst werden – für ein ausgewähltes Bad sowie ein bestimmtes Datum für maximal drei Tage im Voraus. Diese sind ab heute kostenfrei zu haben und berechtigen nach einer kurzen Alterskontrolle an der Kasse zum Eintritt. Teilnehmende Bäder sind das Kallebad, das Kleinfeldchen (Foto) sowie das Freibad Maaraue. Es werden nur so viele Online-Tickets ausgegeben, wie nach dem Hygienekonzept des Bäderbetriebs erlaubt sind.  (dif/Foto Jan Künzel)
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„Milchkur“ neu verpachtet: Kochschule, „frau kreuter“-Lebensmittelladen und Frikadelle to go statt Theatercafé

Das Staatstheater Wiesbaden und die Café Blum Tatjana Kreuter GmbH gehen auch in Zukunft gemeinsame Wege, und zwar noch intensiver als bisher. Ab der kommenden Spielzeit 2020/2021 wird Geschäftsführerin Tatjana Kreuter neue Pächterin der Foyergastronomie im Staatstheater und der Theaterkantine sein. Und: In der Folge wird die erfahrene Gastronomin auch Pächterin für das zukünftige Café an der Wilhelmstraße 47 sein. In die einzigartigen Räume der früheren „Milchkur“, in der in den letzten Jahren eine Postfiliale, ein Kindergeschäft, das Kiezkaufhaus und das „No Exitus“ beheimatet waren, kommt also endlich wieder Leben. Mit dem angedachten „Theatercafé“ als Treffpunkt und Ort der Begegnung bis in die Abende und Nächte hinein wird es allerdings nichts. (mehr …)