| | Kommentieren

Glaubt, was ihr wollt – wissen sollt ihr: Der Mai-sensor ist da!

Was glaubt ihr denn, was schon wieder in ganz Wiesbaden verteilt wird? Der neue sensor! Und in diesem widmen wir uns in der Titelgeschichte dem Thema Glauben, zu dem man finden, den man aber genauso auch verlieren kann.  Drei Wiesbadener erzählen uns ihre ganz persönlichen Glaubenswege. Ihr könnt uns glauben, dass dies natürlich nicht das einzige Thema im Mai-sensor ist. Auch einen besonderen Oldtimer-Schrauber haben wir aufgespürt, wir machen “Lust auf raus” mit der Vorstellung von Frischluft-Fitness-Ideen und Freiluft-Veranstaltungs-Tipps, wir ziehen (Zwischen-)Bilanz nach “1 Jahr AfD” und stellen euch ein grünes Kleinod im Stadtgebiet vor. Wenn ihr all das und noch manches mehr lesen wollt, haltet Ausschau nach den 20.500 Exemplaren an rund 1.000 Auslagestellen. Ihr könnt den sensor natürlich auch abonnieren. Und ganz neu: Ab sofort liegt der sensor direkt nach Erscheinen als Digitalbeilage dem e-Paper des Wiesbadener Kurier bei (Premierenausgabe: 25. April). Weil wir glauben, dass es gar nicht genug Wege geben kann, den sensor unter die Leute zu bringen. (dif/Coverillustration Alex Diel)

| | Kommentieren

“The Idiots” geben sich die Ehre und versprühen ihren Punk in der Stadt – genauer gesagt: am Freitag im Sabot!

„The Idiots“ kommen also ins Sabot. Und wer ist das? Die Band rund um Frontmann Hannes ist wohl eine – wenn nicht die dienstälteste Punkband dieses Landes. Vielen dürfte sie von Kultsamplern wie Schlachtrufe BRD I usw. bekannt sein. Dazu gesellt sich am Freitag, 28. April, ab 21 Uhr: „Frontex“! Für diese Band aus Limburg bedarf es keiner Vorstellung, sie sei immer wieder gerne im Sabot gesehen, heißt es.

| | Kommentieren

“go east”: Der Tscheche Jaroslav Rudiš liest am Freitag im Literaturhaus – aus seinem Roman “Nationalstraße”

Der Roman „Nationalstraße“ von Jaroslav Rudiš gleicht einem Schlag in die Magengrube – und basiert auf einer realen Figur: Gekonnt schlüpft der tschechische Autor darin in einem Monolog in den Kopf und den Körper eines Schlägers. In einer Kooperationsveranstaltung mit dem goEast-Filmfestival stellt der 1972 geborene Autor sein Buch am Freitag, 28. April, um 19.30 Uhr im Literaturhaus vor. Vandam wohnt noch immer in der Plattenbausiedlung seiner Kindheit. Einst war er ein Held, einer von denen, die die samtene Revolution ins Rollen brachten. Einige Wochen später hat die Protestbewegung das kommunistische Regime hinweggefegt. Damals war Vandam ein junger Polizist, 25 Jahre später ist er kein Held mehr, sondern ein Verlierer: Wegen Gewaltexzessen aus dem Polizeidienst entfernt, prügelt er sich als einsamer Schläger durch Tage und Nächte und hebt im Fußballstadion regelmäßig die rechte Hand zum Hitlergruß.

| | Kommentieren

111 Facetten Ost: goEast-Festival  öffnet ab heute wieder äußertst vielfältig den Blick für verborgene Wirklichkeiten

Mit wohltuender Substanz lieferte der neue Kulturdezernent Axel Imholz seine Statements bei der goEast-Pressekonferenz wenige Tage vor Beginn des Festivals des mittel- und osteuropäischen Films ab. „goEast öffnet den Blick für eine Wirklichkeit, die man ansonsten niemals kennenlernen dürfte“ – so brachte er auf den Punkt, was dieses Festival so besonders macht. „Natürlich sind es nur Facetten der Wirklichkeit“, ergänzte er, „aber viele Facetten ergeben gemeinsam ein Bild“. Genau 111 Facetten werden es diesmal sein, so viele Kurz- und Langfilme laufen zwischen dem 26. April und 2. Mai im offiziellen Programm auf insgesamt acht Leinwänden (in Wiesbaden im Caligari, Apollo, Murnau und im Festivalzentrum in der Casino-Gesellschaft, aber auch in Kinos in Mainz, Frankfurt, Darmstadt und erstmals Gießen). (mehr …)

| | Kommentieren

Ein Theatercafé auf der Wilhelmstraße? Staatstheater sucht Investor und Betreiber für neue Gastronomie

Von Dirk Fellinghauer (Text & Fotos)

Neues gastronomisches Leben auf der Rue? Tagsüber, abends und bis in die Nacht hinein? In einem lebendigen Anlauf- und Treffpunkt für Theatergänger, Theatermacher, aber auch offen für willkommene andere Besucher? Eine Vorstellung, die im besten Fall schon binnen Jahresfrist Wirklichkeit werden soll. Das Staatstheater Wiesbaden wünscht sich auf der Wilhelmstraße ein neues Theatercafé – in dem seit Jahren leerstehenden früheren Café Wagner (noch früher: “Milchbar”) zusammen mit dem “Postanbau” (zwischenzeitlich “Biennale”-Büro und -Festivalzentrum, derzeit “Kiezkaufhaus”). “Wir sind auf der Suche einem  Betreiber für ein neues Theatercafé in Kombination mit der bestehenden Theaterkantine”, bestätigt der Geschäftsführende Direktor des Staatstheaters, Bernd Fülle, auf sensor-Anfrage. Einen Knackpunkt für Interessenten könnten erwartete hohe Sanierungskosten darstellen, die ein künftiger Betreiber selbst übernehmen muss. Im Gegenzug soll es für den Investor einen langjährigen Pachtvertrag geben, von mindestens fünf Jahren ist die Rede. (mehr …)

Reklame

| | Kommentieren

Rückkehr nach Wiesbaden: Volker Schlöndorff präsentiert seinen neuen Film “Rückkehr nach Montauk” im Caligari

Prominenter Besuch im Caligari: Am Dienstag, 25. April, präsentiert um 15 Uhr der aus Wiesbaden stammende Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff (hier geht zum sensor-2×5-Interview mit dem Regisseur) seinen neuen Film “Rückkehr nach Montauk” nach der gleichnamigen Erzählung von Max Frisch. (mehr …)

| | Kommentieren

2×5-Interview: Andrea-Eva Ewels, Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache, 46 Jahre, 1 Sohn

Interview Hendrik Jung. Foto Arne Landwehr. 

Beruf

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mit Sitz in Wiesbaden feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Wofür braucht es eine solche Institution?

Die GfdS versteht sich als wissenschaftlicher Repräsentant unserer Sprache im In- und Ausland. In weltweit über hundert Zweigstellen sind führende Germanisten und Sprachwissenschaftler für uns tätig. Als Mitglied des deutschen Sprachrates, derzeit in Leitungsfunktion, sind wir auch für die Entwicklung und Ausrichtung der deutschen Sprache zuständig. Besonders wichtig ist für uns, diese für jeden verständlich zu gestalten. Aus diesem Grund beraten wir auch Ministerien und andere politische Einrichtungen bei der Gestaltung von Gesetzestexten. Aber auch Firmen und Privatpersonen bekommen bei uns Rat. Unsere bekannte und viel genutzte Sprachberatung ist für jeden zugänglich. Neben dem „Wort des Jahres“ ermitteln wir auch die häufigsten Vornamen des Jahres zusammen mit dem Statistischen Bundesamt. Alle zwei Jahre gibt es einen besonderen Höhepunkt: Dann verleihen wir den Medienpreis für Sprachkultur im Kurhaus Wiesbaden. (mehr …)

Reklame

| | Kommentieren

Restaurant des Monats: Singh’s, Albrechtstraße 21

Von Jan Gorbauch. Fotos Frank Meißner.

Das Singh’s in der Albrechtstraße wird von Balwinder Singh Thind und Sukhdev Singh geführt. Die beiden stammen aus dem Punjab, einem indischen Bundesstaat an der Grenze zu Pakistan. In Wiesbaden sind sie keine Unbekannten, führten sie doch zuvor schon unter gleichem Namen ein Restaurant im Westend. „Das war dann aber leider schnell zu klein“, berichten sie stolz. Der dortige Erfolg hat sie in dem bestärkt, was sie nun auch seit Dezember 2015 in der neuen Location anbieten: „Unsere Heimat begeistert uns – denn Indien ist nicht gleich Indien, und auch der Punjab ist ganz speziell, genau das wollen wir vermitteln“. Und dazu setzen die Singhs nicht nur beim Essen entscheidende Akzente, sondern bieten das Rundum-Paket. (mehr …)

| | 1 Kommentar

Das Wettrennen der Walhalla-Ideen – Was wird hier (ca.) 2021 eröffnet? Versuch einer Bestandsaufnahme

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Offert Albers, Dirk Fellinghauer.

Das wird ein Fest, wenn Wiesbaden im Jahr 2021 die Walhalla-Wiedereröffnung feiert. Die Menschen der Stadt werden neugierig und erwartungsfroh herbeiströmen, Stadtpolitiker auflaufen und sich gegenseitig auf die Schultern klopfen. Wie wir darauf kommen, dass 2021 Walhalla-Eröffnung gefeiert wird? Nun, das ist der ungefähre Zeitplan, der derzeit kommuniziert wird. Und welches Walhalla wird eröffnet? Das steht noch völlig in den Sternen. Ein solides Varietétheater namens GOP nebst zugehöriger Gastronomie könnte es sein, das hier seinen bundesweit achten Standort eröffnet – oder ein so aufregendes wie ehrgeiziges Projekt namens “Walhalla Studios Wiesbaden“, das dem riesigen, seit 27.  Januar 2017 für jede Nutzung gesperrten Gebäudekomplex einen deutschlandweit einmaligen Nutzungsmix im kühnen Spagat mit Tag-, Abend- und Nachtbetrieb zwischen kommerziell zugkräftiger Unterhaltung und Off-Kultur bescheren könnte. GOP vs. Walhalla Studios, so lautet das Rennen. Wie es ausgehen wird, weiß keiner. Versuch einer Bestandsaufnahme. (mehr …)

| | 3 Kommentare

sensor-Wochenendfahrplan: Urbane Kunst, Musik und nachhaltige Gedanken


Von Laura Ehlenberger. Fotos Veranstalter.

Der Osterbraten ist verdaut, die Schokohasen vernascht – doch der April bringt winterliche Temperaturen zurück! Während sich die Erdbeerpflänzchen warm anziehen müssen, zieht es die Wiesbadener wieder in warme vier Wände – und wenn es an diesem Wochenende nicht die eigenen sein sollen, dann gut aufgepasst: Die Glücklichen, die Karten für die see-Conference#12 haben, dürfen sich nachhaltigen Visionen hingeben, alle anderen können beim anschließenden Get-together im 60/40 am Start sein, die Artbar feiert ihren ersten Geburtstag, Wladimir Kaminer erzählt Mama-Geschichten und lädt zur Russendisko, Mark Gillespie singt “auf der Straße”, es gibt Kunst gegen Bares, es wird mit dem Bike geradelt und ohne Kanu gepaddelt! Hier erfahrt ihr mehr… (mehr …)

| | Kommentieren

Geschäft des Monats: Die Radler, Hauptbahnhof, Gleis 11

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos  Nele Prinz.

Ganz weit hinten rechts im Wiesbadener Hauptbahnhof steht ein ganz besonderer Waggon. Er ist blau angemalt wie der von Peter Lustig. Aber hier ist kein lustiger Typ zu Hause, und der Waggon wird sich auch nicht wieder auf Reisen begeben. Es ist „Der Radler“. 2008 startete das Projekt der BauHaus-Werkstätten und der Stadt Wiesbaden. Seitdem sind hier nicht nur Tausende von Fahrrädern repariert worden, sondern auch viele Menschen wieder an eine regelmäßige Beschäftigung herangeführt worden. Beim „Radler“ handelt es sich nämlich um ein Beschäftigungsprojekt. Es ist zur Win-Win-Situation für ganz unterschiedliche Bedürfnisse geworden: Die ehemalige „Schmuddelecke“ auf Gleis 11, die voller Fahrradleichen und Müll war, ist nun sauber und einladend – das freut die Bahn und das Bahnhofsmanagement. (mehr …)