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Nichts erwacht! City Passage-Pläne erneut gescheitert, Walhalla-Vertrauen erschüttert / Wo ist Raum für wen?

„Zu neuem Leben erwacht“. Das viel versprechende Riesentransparent hängt seit fast zehn Jahren an der Fassade zur City-Passage. Nach dieser langen Zeit lässt sich konstatieren: Viel versprochen, so gut wie nichts gehalten. Das Areal erscheint „unlebendiger“ denn je. Ganz ähnlich die Lage direkt nebenan, rund um den Gebäude- und Themenkomplex Walhalla. (mehr …)

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Walhalla-Reset wird heute diskutiert – Publikum willkommen bei digitalem Kulturbeirat-Treffen

Der Kulturbeirat tagt heute digital und öffentlich. Das pandemiebedingt erneut virtuelle Format  findet heute um 18 Uhr via Zoom statt.  Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Themen Kulturentwicklungsplan sowie die Zukunft des Walhalla und die Unterstützung von Open-Air-Veranstaltungen. Eine vom Kulturbeirat beauftragte Arbeitsgruppe fordert ein komplettes Um- und Neudenken in Sachen Walhalla-Zukunft. In Betracht zu ziehen sei ein Stopp des bereits mehrfach verschobenen europaweiten Interessenbekundungsverfahrens und die Debatte über einen Neuaufschlag mit Wiesbadener Akteuren. Dieser müsse eine kulturelle Nutzung sicherstellen und die fortwährende Hängepartie beenden. Dazu wurde auch eine Übertragung der Verantwortlichkeiten weg von den bisherigen Akteuren ins Spiel gebracht. In jedem Fall soll die Debatte neu ausgerichtet werden und weg vom Fokus auf den schlechten Gebäudezustand und den antizipierten Kosten hin zu einer Vision mit Fantasie und Leidenschaft für die gute Idee. Letztlich müsse auch der ideelle Wert für Wiesbaden eine stärkere Berücksichtigung erfahren, den ein vielfältiger, vitaler und lokal-orientierter Kulturort Walhalla in der Innenstadt entfalten kann.

Bürger:innen sind eingeladen, an der Online-Sitzung teilzunehmen und die Diskussion mitzuverfolgen. Nach Anmeldung per E-Mail bis 12 Uhr an kulturbeirat@wiesbaden.de versendet die Geschäftsstelle den Einwahllink mit weiteren technischen Informationen an alle angemeldeten Personen kurzfristig. (dif/Foto Leonard Laurig)

Mehr zum jahrelangen (Nicht-)Geschehen rund um die Walhalla-Immobilie: https://sensor-wiesbaden.de/search/walhalla/

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„Stopp der Walhalla-Ausschreibung“: Kulturbeirat-AG fordert Neuaufschlag / Verärgerung über Versäumnisse

Ein komplettes Um- und Neudenken in Sachen Walhalla-Zukunft fordert eine vom Kulturbeirat beauftragte Arbeitsgruppe. In Betracht zu ziehen sei ein Stopp des bereits mehrfach verschobenen europaweiten Interessenbekundungsverfahrens – und die Debatte über einen Neuaufschlag mit Wiesbadener Akteuren. Dieser müsse eine kulturelle Nutzung sicherstellen und die fortwährende Hängepartie beenden. Eine Stadtverordnete fordert derweil, den bisher Verantwortlichen die Aufgabe der Walhalla-Sanierung zu entziehen und das Projekt in aus ihrer Sicht kompetentere Hände zu übertragen. (mehr …)

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OB nach Sitzung: Walhalla-Abriss „selbstverständlich“ keine Option / Pop-Up-Nutzung ebensowenig

„Das von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Verfahren zur künftigen Nutzung wird selbstverständlich weiter umgesetzt“, versichern OB und WVV-Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende und WVV-Geschäftsführer Rainer Emmel nach der heutigen WVV-Aufsichtsratssitzung. Alle Spekulationen über einen drohenden Abriss entbehrten jeglicher Grundlage, so die Beiden. „Die vorliegenden Gutachten hatten den Zweck, den Handlungsbedarf zu ermitteln und die Faktenlage für die heutige Beschlussfassung zu liefern“, erklärten  Mende und Emmel heute Abend im Anschluss an die Sitzung des WVV-Aufsichtsrates und beteuern: „Ein Abriss ist selbstverständlich keine Option und war es auch zu keinem Zeitpunkt.“ Eine Absage erteilen sie den Plänen einer Pop-Up-Nutzung für Wiesbadener Kulturschaffende. (mehr …)

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Also doch Walhalla-Abriss? Neues Gutachten wirft Fragen auf / New Yorker-Beschäftigte in Gefahr ? WVV relativiert

Als WVV und Stadt im Oktober 2016 im überfüllten Walhalla-Spiegelsaal ihre Pläne für das Walhalla inklusive Wunschinvestor präsentierten, regte sich massiver Protest. Wenige Monate wurde der Gebäudekomplex über Nacht für jede öffentliche Nutzung geschlossen. Jahr 5 des Leerstands ist kürzlich angebrochen.

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Leonard Laurig.

Wer vor dem denkmalgeschützten Walhalla-Gebäude steht und fragt „Was wird hier gespielt?“, bekommt nun im fünften Jahr – einfach, lapidar und bitter – zur Antwort „Gar nichts!“. Seit dem 27. Januar 2017 ist das Gebäude für jede Nutzung geschlossen. Die Frage „Was wird hier gespielt?“ lässt sich mit Blick auf das Thema Walhalla aber auch anders – mit Blick auf Stadtpolitik, Stadtentwicklung und Verantwortlichkeiten – stellen. Und diesbezüglich ganz und gar nicht leicht beantworten. Neuestes Futter bekommen Zweifel, Gerüchte, Befürchtungen durch ein Gutachten, das die Verantwortlichen der Stadt heute diskutieren werden. Es stellt die bange Frage: Also doch Abriss? Und wirft brisante Fragen auf. (mehr …)

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Walhalla-Ausschreibung wird auf 2021 verschoben – Stadtverordnete folgen Empfehlung des Kulturbeirats

Es wird nun nochmals länger dauern als sowieso schon, bis sich die seit Januar 2017 geschlossenen Walhalla-Türen wieder öffnen. Mit der Verschiebung des Ausschreibungs-Starts werden sich aber, so die Hoffnung hinter der heute getroffenen Entscheidung, die Chancen erhöhen, DASS sie sich überhaupt wieder für eine kulturelle Nutzung öffnen werden.

Der Start des Interessenbekundungsverfahrens zur Walhalla-Revitalisierung wird verschoben in das erste Quartal 2021. Dies haben heute Nachmittag der Haupt- und Finanzausschuss und der Kulturausschuss der Stadtverordnetenversammlung in gemeinsamer, nicht öffentlicher Sondersitzung beschlossen, wie Dorothea Angor (Grüne) dem sensor berichtete. Die Entscheidung fiel einstimmig. Der entsprechende Beschluss in der zur Stunde im Bürgerhaus Erbenheim laufenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung gilt damit als Formsache (UPDATE 02.07., 23.10 Uhr: Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig bei Enthaltung der AfD die Verschiebung beschlossen). Mit der Entscheidung folgen die Wiesbadener Stadtverordneten der Empfehlung des Kulturbeirats. (mehr …)

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Walhalla-Ausschreibung: Kulturbeirat fordert Start erst Anfang 2021 – „Bewerbungen derzeit kaum vorstellbar“

Außerplanmäßig und eilig einberufen hat der Kulturbeirat am vergangenen Freitagabend getagt. Einziges Thema der Sondersitzung war die geplante Ausschreibung eines Interessenbekundungsverfahrens zur Walhalla. Außerplanmäßig, eilig – und mit einer in einer komplexen Angelegenheit eindeutigen Empfehlung:  Der Kulturbeirat hat sich nach intensiver Diskussion mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Verfahren erst später, im ersten Quartal des Jahres 2021, zu eröffnen.

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Startschuss oder Todesstoß für Walhalla? Diskussionen und Sondersitzungen zu geplantem Ausschreibungs-Start

„Wir haben eine Beschlussvorlage auf den Weg gebracht für ein europaweites Interessenbekundungsverfahren für eine kulturelle Nutzung der Walhalla“. Der Satz des Oberbürgermeisters – mit „wir“ meint er den Wiesbadener Magistrat und maßgeblich Kulturdezernent Axel Imholz und sich selbst als OB und Aufsichtsratsvorsitzenden der Walhalla-Immobilien-Eigentümerin WVV – klingt erst mal nach einer guten Nachricht. Nach einem „endlich geht es los“ und damit nach einem lange erwarteten Meilenstein auf dem Weg zur Revitalisierung der Walhalla. Nach einem sehnsüchtig erwarteten Startschuss. Bei genauer Betrachtung aber wird klar: Dieser Schuss könnte auch nach hinten los gehen, der Startschuss unter den völlig neuen Bedingungen der Corona-Pandemie mit einer massiv von einer  Insolvenz- und Pleitewelle bedrohten Veranstaltungs- und Kulturbranche zum Todesstoß für dieses Projekt werden, das immens wichtig für die Stadt ist. So immens wichtig, dass nun eilige Gremien-Sondersitzungen anberaumt wurden, bevor die Stadtverordnetenversammlung das Thema am 2. Juli diskutiert. (mehr …)

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Kulturbeirat tagt heute im Schlachthof und diskutiert Folklore-Nachfolge, Walhalla, Kulturpark-Überwachung …

„No Culture – No Life“ – die Botschaft, die neulich abends auf dem Schlachthof-Wasserturm als leuchtende Botschaft erschien, würden wohl sämtliche Mitglieder des Wiesbadener Kulturbeirats unterschreiben. Da passt es, dass das ehrenamtliche Gremium zu seiner Sitzung heute um 18 Uhr coronabedingt in der großen Schlachthof-Halle Unterschlupf findet. Die riesige Halle wird mit den heute Anwesenden natürlich nicht ausgefüllt, die Tagesordnung hingegen ist prall gefüllt. (mehr …)

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Das Walhalla ist KEIN Kulturschätzchen!!! Ein Wutanfall

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Manchmal genügt ein Wort, um jemanden zum Explodieren zu bringen. Ein Wort wie „Kulturschätzchen“ zum Beispiel. Als solches haben die Herren Gert-Uwe Mende (Oberbürgermeister), Axel Imholz (Kulturdezernent) und Rainer Emmel (WVV-Geschäftsführer) das Walhalla bezeichnet, als sie stolz per Pressemitteilung verkündeten, dass sie nun eine gemeinsame „Absichtserklärung“ zum Walhalla unterzeichnet haben. Eine Absichtserklärung, um sich – wohlgemerkt im Jahr 4 des kompletten Leerstands und der Sperrung des Gebäudes für jegliche Nutzung  – „Schritt für Schritt in Richtung Kultur“ zu begeben. Es ist: zum Ausrasten! (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Walhalla, Kult(ur)-Institution, 122 Jahre, seit 3 Jahren leblos – Was wird hier gespielt?

Du siehst aber nicht gerade einladend aus: Was wird hier gespielt?

Seit dem 27. Januar 2017, also seit nun genau drei Jahren: nichts! An jenem Tag wurden die, die hier über lange Jahre für Leben in der Bude gesorgt hatten, von einen Tag auf den anderen rausgeschmissen. Aus Brandschutzgründen, hieß es damals. Seitdem darf hier niemand mehr rein. Passiert ist seitdem praktisch nichts, erzählt, versprochen und angekündigt wurde umso mehr. Ich harre der Dinge und frage mich langsam selbst: Was wird hier gespielt!? (mehr …)

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Walhalla-Zukunft heute Thema im Kulturbeirat – OB und WVV-Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende zu Gast

Demnächst ist der mittlerweile 3. „Jahrestag“ der damals völlig überraschenden kompletten Schließung des Walhalla-Theaters. Der Kulturbeirat Wiesbaden hat die Zukunft des im doppelten Sinne zentralen Gebäudekomplexes von Anfang an zu einem seiner Schwerpunktthemen gemacht. Auch heute steht das Thema auf der Tagesordnung, dazu hat sich auch ein besonderer Gast zur für alle Interessierten öffentlichen Sitzung ab 18 Uhr im Raum 318 des Rathauses angesagt. (mehr …)