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Bärenstraße: 42-Jähriger durch Schuss schwerverletzt – mutmaßlicher Täter bei Schöne Aussicht tot aufgefunden

Am frühen Samstagmorgen wurde in der Wiesbadener Innenstadt ein 42-jähriger Mann durch einen Schuss schwerverletzt . Im weiteren Verlauf der Einsatzmaßnahmen wurde der mutmaßliche Täter, ein 51-Jähriger aus Wiesbaden, tot aufgefunden.

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Kurz nach der Tat wurde um 4.20 Uhr der Polizei über Notruf gemeldet, dass soeben vor einer Bar in der Bärenstraße auf einen Mann geschossen worden sei. Unmittelbar wurden Polizei- und Rettungskräfte an den Tatort entsandt. Der verletzte Mann wurde vor dem Lokal festgestellt und sofort medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Zeugenangaben zufolge soll ein Täter vom Tatort geflüchtet sein.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Schutzpolizei, Kriminalpolizei sowie Spezialisten der Spurensicherung waren im Einsatz. Gegen 10:45 Uhr wurde dann die Polizei darüber informiert, dass im Bereich „Schöne Aussicht, Hergenhahnstraße“ eine leblose Person liege. Rettungskräfte konnten trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen nur noch den Tod des Mannes feststellen. Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge hatte sich der 51-Jährige mit einer Schusswaffe tödliche Verletzungen zugefügt.

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Bei dem Mann handelt es sich den ersten Ermittlungen zufolge mutmaßlich um den Täter der Schussabgabe auf den 42-Jährigen. Die Hintergründe der Tat sind bis dato völlig unklar; das Opfer konnte aufgrund der Schwere seiner Verletzungen noch nicht befragt werden. Die medizinische Behandlung des Verletzten dauert weiter an. Weitere Angaben zu dem Sachverhalt können derzeit nicht gemacht werden. (dif)

Wir berichten in der Regel nicht über Selbsttötungen, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn ihr euch selbst betroffen fühlt, kontaktiert bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhaltet ihr Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

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