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Schönheit und Missstände zeigen: Neues „Natourale“-Filmfestival in den Startlöchern – Am Freitag geht´s los

„Natur finden Sie faszinierend? Umweltschutz ist Ihnen wichtig?  Reisen ist Ihre Passion? Dann kommt mit der Natourale ein spannendes Festival für Sie nach Wiesbaden“. Mit diesen Worten macht Andrea-Eva Ewels Lust auf das, was nach monatelanger Vorbereitung vom 30. November bis zum 2. Dezember im Murnau-Filmtheater stattfinden wird, präsentiert von sensor als Medienpartner. Die Festivalleiterin verspricht „hochwertige Filmproduktionen um diese Themenbereiche“. Das üppige Filmprogramm startet am Eröffnungsfreitag schon um 14 Uhr. (mehr …)

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Anpfiff für Exground: Filmfest startet mit brutal guten und unterhaltsamen Filmen – und Regisseuren am Kicker

Leinwand, Bühne, Bar – und Kicker! – frei: Das 31. exground filmfest ist am vergangenen Wochenende grandios angelaufen. in der teilweise ausverkauften Caligari FilmBühne sowie im Murnau-Filmtheater Wiesbaden und im Kulturpalast Wiesbaden liefen erste, und einige äußerst beachtliche, Filme. Der “Kupa” war auch Schauplatz der Eröffnungsparty am Freitagabend. Her wurde getrunken, geredet, getanzt und gekickert. Auch der mit seinem Vater Raymond Red aus dem diesjährigen Fokusland Philippinen angereiste Regisseur des gefeierten Eröffnungsfilms NEOMANILA, Mikhail Red (Foto rechts), und sein Darsteller Jess Mendoza (links im Bild) hatten ihren Spaß beim Tischfußball. Sie werden die ganze Woche über beim Festival sein, erkunden aber auch die Region und, wie sie auf Facebook zeigen, unter anderem auch die Sneaker-Läden der Stadt. (mehr …)

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Eule mit Botschaft: Constantin Müller hat Kurzspielfilm über den Tod gedreht – Screening bei Exground

Text: Anja Baumgart-Pietsch. Fotos: Erie Ehrenberg, privat

Mia rennt durch ein Kornfeld und denkt dabei an ihre tote Schwester. Immer noch fühlt sich das kleine Mädchen ihr verbunden, und sie weiß, wie gerne die Schwester Eulen mochte. Eine Eule will sie jetzt suchen, damit diese ihrer Schwester im Himmel eine Botschaft überbringen kann. Das ist die Idee, die der Wiesbadener Filmemacher Constantin Müller in einem berührenden 30minütigen Spielfilm auf die Leinwand gebracht hat, gedreht als Abschlussarbeit seines Studiums an der Hochschule Mainz. (mehr …)

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Im Minenfeld: Exil-Festival denkt in alle Richtungen – Heute “Hamletmaschine”-Premiere: Abgrund gähnt …

„ Exil“ heißt nicht nur der Austragungsort des Festivals „Minenfeld“,  sondern steht auch als Begriff im Mittelpunkt. Von diesem Mittelpunkt aus wird „Exil“ in verschiedene Richtungen (neu) gedacht. So erklären die Macher:Das Exil bezeichnet für uns im klassischen Sinne einerseits Transitbewegungen von Menschen über Grenzen hinweg. Anderseits verstehen wir den Exilgedanken auch losgelöst von der geographischen Grenzüberschreitung – im Sinne einer Grenzüberschreitung im immateriellen Raum“ (mehr …)

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Fast zu viel des Guten heute: Zwei Muss-Konzerte parallel, und Mach mal langsam-Straßenfest zum Glück vorneweg

Dummerweise zeitgleich finden heute zwei Konzert-Mini-Festival-Ereignisse statt, die man eigentlich beide nicht verpassen will. Glücklicherweise ohne in irgendeine Bredouille zu kommen, können Musikfans sich auf entweder das eine oder das andere Ereignis ganz langsam bei einem kleinen feinen Straßenfest einstimmen. (mehr …)

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Exil-Festival “Minenfeld”: Polizei schützt Demo für Kunstfreiheit, Prinz veranstaltet “Courage zeigen”-Lesung

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

“IN THE NAME OF LOVE oder EUPHORIE DES ZERFALLS. Demonstration für die Kunstfreiheit, die nur zu einer wurde weil uns das ANDERE nicht erlaubt wurde.” Mit diesen Worten hatte Mareike Buchmann von der Performancegruppe “Raum (0)” das angekündigt, was kürzlich am Platz der Deutschen Einheit seinen Anfang nahm und von dort zu einem bunten Spaziergang durch die Stadt wurde, der nach drei Stunden im Walhalla im Exil in der Nerostraße endete. (mehr …)

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No Strings Attached-Figurentheaterfestival vom 22. bis 28. Oktober

Neville Tranter, Babylon, NO STRINGS ATTACHED 2018

Seit 20 Jahren hat das „andere Theater“ mit Figuren, Puppen, Masken und Objekten einen festen Platz in der Mainzer Szene. Zum Jubiläum präsentiert die No Strings Attached-Sonderausgabe in den Kammerspielen viele Künstlerinnen und Künstler, die das Festival begleitet und geprägt haben. Auf dem Programm stehen „Babylon“ vom Stuffed Puppet Theater, „Das Orakel von Delphi“ von Suse Wächter und Manuel Muerte und vieles mehr. (mehr …)

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Ungewollt demonstrativ: “Raum(0)” spaziert heute mit Polizeibegleitung durch die Stadt – Festivalauftakt

„Raum (0)“ begibt sich heute auf einen performativen – und ungewollt “demonstrativen” – Spaziergang durch Wiesbaden. Heimgesucht werden Menschen, Plätze und Straßen. „Wahnsinn und Gesellschaft“ trifft, kommentiert und sammelt den Wahnsinn der Gesellschaft. “Die Behörden haben uns nicht gestattet einen performativen künstlerischen Spaziergang, durch Wiesbaden zu machen – wir mussten eine Demonstration anmelden”, erklären die Veranstalter und kündigen an: “Zehn Künstler vom Raum (0) gehen durch Wiesbaden mit Polizeischutz und zwei Ordnern.” Es handelt sich um die Auftaktveranstaltung des Exilfestivals „Minenfeld“, das den ganzen November über spannende Veranstaltungen in die Stadt bringen wird.

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Das große 2×5 (+1)-Interview: Erdoğan-Statue, Eintagsfliege mit Langzeitwirkung

Interview und Foto: Dirk Fellinghauer

BERUF

Sie haben Wiesbaden mit Ihrem reichlich überraschenden Auftauchen auf dem Platz der deutschen Einheit ganz schön aufgemischt. Schlechtes Gewissen?

Nein, überhaupt nicht. Warum auch? Vor allem habe ich Wiesbaden und Wiesbadener miteinander ins Gespräch gebracht. Menschen mit Wurzeln in unterschiedlichsten Ländern, mit teilweise komplett konträren Ansichten, Kurden und Erdoğan-Fans, Schüler und Jugendliche und Rentner, Intellektuelle und sogenannte „einfache Leute“. Alle strömten herbei, viele von ihnen sprachen und stritten miteinander, mitten auf einem Platz in der Stadt, von Angesicht zu Angesicht, voller Temperament und Emotionen, ungefiltert und unmoderiert. So etwas war früher eigentlich selbstverständlich, heute kommt es kaum noch vor, höchstens hinter Bildschirmen und Tastatur versteckt in den Sozialen Medien. Und ganz nebenbei: Wiesbaden bundesweit in den Schlagzeilen, in Funk und Fernsehen und in der Weltpresse, von Washington Post bis New York Times – das hätte die Stadt ohne meinen Besuch wohl kaum geschafft. (mehr …)

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Umweltfilmreihe “Atlantis Update” startet am 4. Oktober – Auftaktfilm und Diskussion zum Thema Jagd

Bereits zum fünften Mal veranstalten Kulturamt und Umweltamt die Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis Update“ in der Caligari Filmbühne. Den Anfang macht am 4 .Oktober um 20 Uhr der Dokumentarfilm „Auf der Jagd – wem gehört die Natur?“ Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch mit Manfred Schauer, Jäger und Hegeringleiter im Aartal. Bis zum 25. Oktober werden mit „Zeit für Utopien“ (07. Oktober, 18 Uhr), „Genesis 2.0“ (11. Oktober, 20 Uhr), „Leuchtfeuer des Lebens“ (15. Oktober, 17.30Uhr), „The Borneo Case“ (18. Oktober, 20 Uhr) und „System Error“ (25. Oktober, 20 Uhr) noch fünf weitere Filme rund um das Thema Natur und Umwelt zu sehen sein. (kla/Foto Veranstalter)

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Wer es nicht verpassen will, muss jetzt Karten kaufen: European Youth Circus bringt “das besondere Etwas “in die Stadt

Text: Dirk Fellinghauer, Kaspar Lauck. Fotos: Dirk Fellinghauer, privat.

“Wer es nicht schafft dabei zu sein, verpasst etwas”, sagte heute Vormittag Jörg-Uwe Funk, kommissarischer Leiter des Wiesbadener Kulturamts, bei der Pressekonferenz zum diesjährigen “Euorpean Youth Circus”. Und die “Gefahr”, das nach Einschätzung von Tigerpalast-Direktor und Jurypräsident Johnny Klinke “europaweit einzigartige Artistikfestival”, das vom 25. bis 28. Oktober Wiesbaden wieder zum Zentrum der Zirkuskultur machen wird und herausragenden Nachwuchs in das Zelt auf dem Dernschen Gelände bringen wird, zu verpassen, ist groß: Nachdem eigentlich schon alle Karten vergriffen waren, wird heute nochmal ein letztes Kontingent an Restkarten freigegeben: Auf “60 Karten für den Donnerstagabend, für die übrigen Tage noch weniger” bezifferte Funk die äußerst überschaubare Menge. Will heißen: Wer das nicht verpassen will, sollte sich so ungefähr sofort seine Karten sichern. (mehr …)

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Eine Antwort schuldig geblieben – Wiesbaden, Erdoğans Zeigefinger und die Biennale

Von Malte Albrecht. Foto Dirk Fellinghauer.
Das Drama – oder die Tragödie? – um die Installation einer goldfarben besprühten – nicht goldenen – Statue des türkischen Präsidenten mitten in Wiesbaden war vielleicht das mutigste und klügste Projekt der diesjährigen “Wiesbaden Biennale”. Denn sie hat eines gezeigt: Es gibt sie noch, die politische Provokation, das demokratische Lebenselixier. Das Politische kehrt zu seinem eigenen Grundsatz zurück: dem Streit. Die Biennale hat dabei auch gezeigt, was passiert, wenn Politik im Angesicht demokratischer Praxis erstarrt und ihren Mut verliert. Denn es ist die Aufgabe von Politik, mutig Räume zu schaffen für öffentlichen Streit unter demokratischen Vorzeichen.
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