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“Ronja Räubertochter” dribbelt sich ab heute in die Kinderherzen – Sommerfestspiele starten

Heute geht´s los. Die von sensor präsentierten „Sommerfestspiele Wiesbaden“ laden zum 7. Public Viewing der besonderen Art. Gespielt wird im Sonnenberger Burggarten – ein Wahnsinnskulisse schon vor dem Anpfiff. Das erste Tor fällt durch „Ronja Räubertochter“, die sich in die Kinderherzen dribbeln wird. Premiere ist heute um 15.30 Uhr, eine weitere Vorstellung gleich am Sonntag, 17. Juni, um 10 Uhr. (mehr …)

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Schlachthof verabreicht die fünffache Freiluft-Packung: Open-Air-Sommer startet mit Queens Of The Stone Age

Am kommenden Samstag beginnt die Open Air-Offensive von Schlachter und Kulturpark. Und es geht gleich mal richtig laut los: Queens Of The Stone Age eröffnen den Reigen von insgesamt fünf anstehenden Freiluft-Musik-Ereignissen in diesem Sommer. Ein Großteil der insgesamt 50.000 Tickets wurde bereits verkauft, es sind aber auch noch ausreichend Karten für jeden der fünf Termine mit jeweils ganz unterschiedlicher Ausrichtung zu haben. Die Nachfrage ist riesig. Gespannt sein darf man, wie die Anwohner auf die Dezibel-Attacken reagieren werden. Nach dem Aus des so kultigen und beliebten wie problembegleiteten Folklore-Festivals im Jahr 2015 geht der Schlachthof mit dieser Konzertreihe erstmals wieder “raus”.  Die Unterstützung der Stadt ist den Machern schon mal sicher, wenn auch “nur” ideeller und nicht finanzieller Natur. Der Schlachthof will mit dem Open Air-Sommer  – mit einem Etat von 1,5 Million Euro, die ab einer Besucherzahl von insgesamt 40.000 wieder “drin” sind – die entstandene Folklore-Lücke endlich (während parallel immer noch am Konzept für ein Nachfolgefestival gearbeitet wird) füllen. Und mehr als das: Anders als das regional ausgerichtete “Folklore” werden zu diesem Open Air-Sommer Musikfans aus ganz Deutschland erwartet. Sie können nicht nur Gutes hören, sondern auch Gutes tun: Wer will, kann seinen Getränkepfand an Viva con aqua spenden. Wann man sich auf welche Künstler freuen darf, zeigen wir im Überblick.

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Da sind ja schöne Sommer-Aussichten: Poesie im Park, zum Ersten – Umweltfestival, zum Zweiten

„Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als im Sommer an zwei Tagen den Biebricher Schlosspark unter dem Motto `Poesie im Park – Eine Art-Festival´ zu `bespaßen´“, sagt das Kollektiv aus Kreativen, Interessierten und Netzwerkern unter dem Dach des neugegründeten Wiesbadener Vereins „GODOT – DieKulturWerkstatt“ über das, was sie am 4. und 5. August organisieren wollen (Foto: Alexa Sommer). Vom Töpfer- und Fotografiekurs, über die Lesung, die Tanz- Performance auf dem See, das Theater-Spielen am Bachlauf, und das Kammerkonzert im Freien, bis hin zum … – der Kreativität sollen im Rahmen des Park-(er)lebens keine Grenzen gesetzt sein. Alle Wiesbadener (und über die Stadt hinaus) Kultur-Schaffenden sollen angesprochen werden, ob sie künstlerisch etwas zu dem „Event“ beitragen wollen und können. www.poesie-im-park.de

Nachdem die Premiere im letzten Jahr Besucher und Beteiligte begeistert hat, stellt Johannes Löhde (Foto: Nele Prinz) in diesem Sommer das 2. Wiesbadener Umweltfestival im Aukammtal auf die Beine, allerdings zu einem späteren Termin: Am 10. und 11. August  (Freitagabend, Samstag tagsüber und abends) wird es in herrlicher Umgebung Informationen, Diskussionen, Programm für Groß und Klein und großartige Livemusik etwa von Bazaar, Afro Cuban Tigers of India und den Puerto Hurraco Sisters geben. sensor präsentiert das Umweltfestival, das jetzt auch bei Facebook vertreten ist, als Medienpartner.  (dif)

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“Bilderwerfer”-Programm steht: Ein Dutzend besonderer Filme unter freiem Himmel

Die Bilderwerfer werden auch in diesem Sommer – vom 21. Juni bis 14. Juli jeweils donnerstags bis samstags – zwölf ausgewählte Filme an die Leinwand auf den Reisinger Anlagen direkt gegenüber vom Wiesbadener Hauptbahnhof werfen. Welche es in diesem Jahr sein werden, steht seit heute fest. Das mit einem Spektrum von “Anne Clark – I´ll Walk Out into Tomorrow” über “Lucky”, “I Am Not Your Negro” oder “Ich, Daniel Blake” bis zu “La La Land” wieder mal äußerst gelungene Programm der Saison ist auf www.bilderwerfer.de  zu finden. Fest steht auch, dass dieses Freiluft-Kino allein von der Atmosphäre auf der großen grünen Wiese unter dem (hoffentlich) klaren Sternenhimmel ein kollektives Erlebnis ist, und das bei freiem Eintritt. Verpflegung darf selbst mitgebracht werden, es gibt aber auch ein gutes Angebot an den Ständen. Jeweils Donnerstag bis Samstag starten die Projektionen nach Einbruch der Dunkelheit. (dif/Foto 2Twinz)

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AStA im EXIL-Filmfestival startet heute – Vier Kinoabende und günstige Drinks für Studis in der Nerostraße

Gute Idee. Walhalla im EXIL und AStA der Hochschule RheinMain machen gemeinsame Sache. Das “Asta im Exil Film Festival” startet heute und bringt bis Ende Juni an vier Mittwochabend-Terminen klasse Filme auf die Leinwand. Heute Abend läuft zum Auftakt der Film “Disconnect” im Exil Studio in der Nerostraße. Um 20 Uhr geht es los, künftig an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat. “Bei den Filmvorführungen erwartet euch eine kritische Auseinandersetzung mit brisanten Themen wie beispielsweise Diskriminierung, Kapitalismus, Sucht und Korruption”, heißt es in der Ankündigung: “Im Anschluss an die Vorführung habt ihr die Möglichkeit den Abend im gemütlichen Ambiente der Exilbar ausklingen zu lassen und euch zu studi-freundlichen Preisen zu erfrischen.” Die coole Exilbar hat bis 23 Uhr geöffnet. Für Studenten gilt das ASta_Studi.Bar-Getränkespezial im EXIL jeden Mittwoch.  Als Filme folgen “Die dunkle Seite des Mondes” am 23. Mai, “Der Staat gegen Fritz Bauer” am 13. Juni und “My Stuff” am 27. Juni. (dif/Bild AStA Hochschule RheinMain)

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sensor-Wochenendfahrplan: Drinnen- und Draußen-Angebote voller Aufforderungen und Forderndem

 

 

 

 

Von Kaspar Lauck. Fotos Winfried Schönbach (oben), Veranstalter.

“ACHTUNG!” lautet die Forderung des wohl größten Freiluft-Events des Wochenendes, dem Besser als nix!-Festival im Rheingau. Achtung ist in diesem Zusammenhang hauptsächlich an die Worte Respekt, Rücksicht und Toleranz verknüpft. Ähnlich imperativ fordert diese Werte auch Tina Teubner von ihrem Mann Ben Süverkrüp ein, Live und auf der Bühne! Einen etwas weniger fundamentalen Wunsch hat da Bülent Ceylan an sein Publikum, nimmt uns mit “lassmalache” aber auch in die Pflicht. Wer nun aber lieber gefordert statt aufgefordert wird, muss auch nicht Zuhause bleiben. Musik, die kaum mehr ist als Stille und der 200. Geburtstag von Karl Marx sorgen für entsprechende Veranstaltungen. (mehr …)

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Gefeiertes Gastspiel des Gogol Center Moskau: Ovationen für Ensemble, Solidarität für Regisseur – Heute nochmal

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Was für ein großartiger, was für ein großer, was für ein wichtiger und, ja, auch mutiger Abend. Die Internationale Maifestspiele erlebten am Donnerstagabend die Europapremiere von “Who Is Happy in Russia?”, das Publikum erlebte, präsentiert von sensor als Medienpartner, einen fulminanten und intensiven Theaterabend zwischen Schauspiel, Tanz, Zirkus, Performance und Konzert mit dem Gogol Center Moskau. Heute gibt es noch eine weitere und letzte Gelegenheit, dieses Ereignis zu erleben. Unsere Empfehlung: Wer es gestern nicht erlebt hat, sollte es heute nicht verpassen. Um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheater, Karten gibt es noch an der Abendkasse.

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Maifestspiele-Kino: Kirill Serebrennikovs “Der die Zeichen liest” heute im Caligari – Theaterereignis am 3. & 4. Mai

Seit August 2017 steht der russische Film-, Theater- und Opernregisseur Kirill Serebrennikov unter Hausarrest. Dem regierungskritischen Künstler wird Betrug vorgeworfen, weltweit haben sich zahlreiche Künstler mit ihm solidarisch erklärt, ebenso ganz aktuell das Staatstheater Wiesbaden mit einer Kunstinstallation. Sein Theaterstück ‘Who Is Happy in Russia?’ ist, präsentiert von sensor, am 3. und 4. Mai bei den am Montagabend eröffneten Internationalen Maifestspielen im Großen Haus des Hessischen Staatstheater zu sehen. Das Gastspiel des Gogol Center Moskau wird die Europapremiere des Stücks sein. Begleitend dazu läuft heute um 20 Uhr Serebrennikovs Film “Der die Zeichen liest” im Caligari. Auch Mitglieder des Gogol Center Moskau haben sich in der Filmbühne angekündigt. (mehr …)

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Bühnengrüße aus Moskau zu den Maifestspielen: sensor präsentiert eines der spektakulärsten Gastspiele

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Gogol Center, Moskau. 

„Who Is happy in Russia?“, diese Frage kann im Russland eines Wladimir Putin, der gerade mal wieder als russischer Präsident bestätigt wurde, leicht zur Provokation werden. Zumal in einem Theaterstück, das eine eindeutige Antwort gibt: „No one!“. sensor präsentiert den laut F.A.Z. “wohl größten Coup” der diesjährigen Maifestspiele am 3. und 4. Mai im Großen Haus des Staatstheaters. (mehr …)

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“Free Kirill”: Staatstheater-Intendant bietet Ex-Kanzler Gerhard Schröder seinem Freund Putin als Geisel an

Zu den diesjährigen Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden ist am 3. und 4. Mai das Ensemble des Gogol Centers Moskau mit seinem, von sensor als Medienpartner präsentierten, Gastspiel »Who is happy in Russia?« eingeladen  – eine Inszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov. Da Serebrennikov weiterhin in Moskau unter Hausarrest steht, entwarf Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, eine Kunstinstallation als politisches und künstlerisches Statement. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Heleen Gerritsen, Leiterin goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Das große 2×5-Interview mit Heleen Gerritsen, der neuen Leiterin goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films, 39 Jahre.

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Sie haben im Herbst 2017 die goEast – Leitung übernommen. Welche neuen eigenen Akzente möchten Sie als Festivalchefin setzen?

Das Festival hat an sich ein sehr klares Profil, da muss man nicht unbedingt das Rad neu erfinden. Ich sehe die Aufgabe nach wie vor darin, die gesamte Bandbreite des Filmschaffens aus Mittel- und Osteuropa zu zeigen, auch jungen Nachwuchstalenten eine Chance zu geben und zu schauen, was für ein deutsches Publikum interessant sein kann. Und dass man bestimmte Vorurteile abbauen kann, die doch immer noch existieren über den „Ostblock“. Neu ist, dass wir zum ersten Mal auch Virtual Reality-Arbeiten zeigen. Da passiert in Mittel- und Osteuropa sehr viel, gerade im experimentellen Bereich, im Westen bekommt man aber noch nicht viel davon zu sehen. Da haben wir sehr spannende, wilde, lustige Projekte entdeckt. Darauf freue ich mich. (mehr …)