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“Wir machen es nicht, weil es so nicht gut wird” – Kreativfabrik erklärt “Folklore”- bzw. “Festland”-Aus

Auf absehbare Zeit wird es in Wiesbaden kein “Folklore-Nachfolgefestival” geben. Wie letzte Woche berichtet, wurde auch das Vorhaben eines seit drei Jahren geplanten “Festland”-Festivals, das in diesem Sommer Premiere feiern sollte, endgültig begraben. Palast Promotion war schon Anfang des Jahres aus der Projektgruppe ausgestiegen. Nun kamen auch Schlachthof, Kreativfabrik, Kulturpalast und Kultur im Park zu dem Schluss, dass es unter den gegebenen Umständen nichts werden kann mit diesem neuen Festival. Auf die sensor-Umfrage bei den Beteiligten nach den Hinter/Gründen für das “Scheitern” hat nun die Kreativfabrik reagiert. Die ausführliche Erklärung von Janne Muth nachfolgend im Wortlaut. Der 1. Vorsitzende der Kreativfabrik empfiehlt den Blick nach vorne – und die Verwendung der für Festland beschlossenen 200.000 Euro städtischer Gelder für “genug Kulturprojekte, die förderungswürdig sind”. (mehr …)

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Folklore … Festland … Fehlanzeige! “Vierergruppe” wirft das Handtuch, Wiesbaden begräbt Sommerfestival-Pläne

Von Dirk Fellinghauer (Text und Foto).

“Wiesbaden unterstützt `Folklore´-Nachfolger mit 200.000 Euro”. Eine schöne Headline und Nachricht war das im August 2018. Und eine großartige Ankündigung, dass am 24. und 25. August das erste “Festland”-Festival im Kulturpark stattfinden solle, als Nachfolger für das 2015 nach fast vierzigjähriger Geschichte gescheiterte “Folklore”-Festival. Wer sich den Termin bereits vorfreudig in den Kalender geschrieben hatte, und das dürfte in erster Linie die in Sachen Events und Ausgehmöglichkeiten nicht gerade verwöhnte Jugend der Landeshauptstadt sein, “darf” nun nach neuen Aktivitäten Ausschau halten. “Festland” wird nicht stattfinden – Wiesbadener Sommerfestival: Fehlanzeige! Die “Vierergruppe”, die seit sage und schreibe drei Jahren an einem Konzept für ein völlig neues Festival gearbeitet hatte, hat das Handtuch geworfen. (mehr …)

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“Acid” gewinnt! goEast-Hauptpreis “Goldene Lilie” für meisterhaftes Debüt – Festival endet heute

Auf die Frage, welchen Film sie empfehlen würde, wenn man sich beim goEast-Festival nur einen einzigen Film anschauen könne, antwortete Festivalleiterin Heleen Gerritsen beim sensor-Tresentalk: “Acid”. Und bewies damit ein feines Gespür für Besonderes. Genau dieser grandiose Drogenrausch-Film  hat den Hauptpreis der 19. goEast-Ausgabe gewonnen. Bei der Preisverleihung, die zur Stunde zum Abschluss des Festivals des mittel- und osteuropäischen Films in der Caligari Filmbühne stattfindet, wurde der Film des Regisseurs Alexander Gorchilin mit der mit 10.000 Euro dotierten Goldenen Lilie ausgezeichnet. Die Preisverleihung in der Caligari FilmBühne bildet den krönenden Abschluss von goEast – nach einer Woche voller Kino, Virtual Reality, zahlreichen Diskussionen, Vorträgen und Ausstellungen, bei der 109 Filme gezeigt wurden und mehr als 200 Filmschaffende aus der internationalen Filmbranche zu Gast waren. Später am Abend steigt noch im Kulturpalast die große Abschlussparty. (mehr …)

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Nicht volllabern, sondern inspirieren: Die see-Conference macht Wiesbaden zum Zentrum der Zukunftsideen

Einmal im Jahr wird Wiesbaden zum Mekka der zukunftsweisenden Ideen und Visionen. Die see-Conference bringt alljährlich an einem Samstag im April internationale Vor- und Querdenker in die Stadt.  Der Aufgalopp der Kreativköpfe lockt Publikum nicht nur aus Wiesbaden und Rhein-Main, sondern aus ganz Deutschland und auch aus Europa an. Am 13. April findet die see 14, organisiert vom Verein „Bilder der Zukunft”, präsentiert von sensor, im Schlachthof statt. Vier Sprecherinnen und vier Sprecher sind am Start – mit ganz unterschiedlichen Themen, aber einer gemeinsamen Vision: “Aufklärung durch Visualisierung”. Am 14. April sind dann alle Interessierten zum see Camp willkommen. (mehr …)

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Darauf einen Wodka! Rückblick auf den Tresentalk mit goEast-Festivalleiterin Heleen Gerritsen in der EXIL Bar

Von Maximilian Wegener (Text und Fotos).

Der Abend beginnt mit einem Wodka – so wie jedes goEast Festival auch. “Wodka trinken ist in Russland alltäglich. Wir spielen beim Festival gerne mit diesem Klischee”, sagt Heleen Gerritsen. Die studierte Slawistin aus Eindhoven ist seit 2017 Leiterin des Festivals für mittel- und osteuropäischen Film, das seit 2001 jährlich in Wiesbaden stattfindet – in diesem Jahr vom 10. bis 17. April, mit sensor als Medienpartner. Im Vorfeld hatte sich Gerritsen zur dritten Ausgabe des sensor-Tresentalks in der EXIL BAR des Walhalla im EXIL in der Nerostraße eingefunden. Ein Rückblick. (mehr …)

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goEast wird wild – Festivalleiterin Heleen Gerritsen heute beim Tresentalk – mit druckfrischen Neuigkeiten

„Bleibt alles anders? – Die wilden Neunziger” heißt der Themenschwerpunkt beim diesjährigen goEast-Filmfestival. Was genau es damit auf sich hat, wird Festivalleiterin Heleen Gerritsen heute beim sensor-Tresentalk im Walhalla im EXIL in der Nerostraße 24. Exklusiv für das Publikum wird sie auch die druckfrischen goEast-Programmhefte mitbringen. “Ein Gast. Ein Gespräch. Eine Stunde” ist die Idee des Talkformats. Heleen Gerritsen wird als dritter Gast des Formats auf dem Barhocker Platz nehmen und im Gespräch mit sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer auch Blicke hinter die Festivalkulissen gewähren, aber auch über viele weitere Themen – von Kultur und Gesellschaft bis Politik – und natürlich auch ihren eigenen Weg in und durch die Filmbranche sprechen. Das Publikum darf “Bierdeckelfragen” stellen. (mehr …)

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Seit 15 Jahren verhaftet – Das Deutsche Fernsehkrimi-Festival färbt ab heute Wiesbaden blutrot

Von Selma Unglaube. Fotos NDR, Barbara Dietl.

Ursprünglich wurde es ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass es durchaus auch gute und anspruchsvolle Krimiproduktionen im Fernsehen gibt. Diesen Beweis ist das Deutsche FernsehKrimi-Festival nicht schuldig geblieben. 67 Einreichungen sorgen im Geburtstagsjahr für einen Rekord. Heute beginnt der Wettbewerb im Caligari mit der Premiere des “Polizeiruf 110 – Kindswohl” (Foto), dazu gibt es bis zum 17. März ein vielfältiges Rahmenprogramm, und parallel läuft der literarische “KrimiMärz”.

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Love, Peace & Energy (Rock)! Kult-Konzertnacht lässt diesmal Kult-Festival Woodstock lebendig werden

In diesem Jahr feiert das legendäre Woodstock-Festival 50. Geburtstag – und wird wieder lebendig! Was 400.000 Besucher vor einem halben Jahrhundert auf den Weidefeldern eines amerikanischen Milchbauern erlebten, kommt nach Wiesbaden in die Christian-Bücher-Halle: „EnergyRock“, die Kult-Konzertnacht von ESWE Versorgung, holt am 18. Oktober die „Love and Peace Revue“ auf die Bühne. (mehr …)

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Aha-Erlebnisse auch der radikalen Art – Heute unbedingt nochmal zum “Just Music”-Festival

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

“Aha-Erlebnisse” versprach der kommissarische Kulturamtsleiter Jörg-Uwe Funk dem Publikum des “Just Music”-“Beyond Jazz”-Festivals bei der Eröffnung am Freitagabend im sehr gut gefüllten Kulturforum-Saal. Und er bescheinigte den Festivalmachern Raimund “JazzArchitekt” Knösche und Uwe Oberg, dass sie das Kunststück fertig kriegen, mit ihrem an diesem Wochenende in 14. Auflage laufenden Festival sowohl eine ungeheure musikalische Vielfalt auf die Bühne zu bringen als auch gleichzeitig ein unverkennbares Profil zu haben. Den meisten Festivalveranstaltern gelingt nur das eine oder das andere.

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Einzigartige Atmosphäre, nie gehörte Klänge: “Just Music”-Festival geht wieder über den Jazz hinaus

Just Music bringt an diesem Wochenende zum 14. Mal zeitgenössischen Jazz und seine Randgebiete nach Wiesbaden und damit in den Fokus. Wegzudenken ist das Festival mit Publikum aus (mindestens) ganz Deutschland und einzigartiger Atmosphäre im Kulturforum am Schillerplatz schon lange nicht mehr aus Wiesbaden. Freuen dürfen sich alle Fans auch in diesem Jahr über kreative Musik, die ihresgleichen sucht. Den Festivalauftakt  bestreiten ab 19.30 Uhr das Trio Oberg, Fonda und Martinez, das Duo Duthoit und Hautzinger sowie die österreichische Band Radian. (mehr …)