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Fast zu viel des Guten heute: Zwei Muss-Konzerte parallel, und Mach mal langsam-Straßenfest zum Glück vorneweg

Dummerweise zeitgleich finden heute zwei Konzert-Mini-Festival-Ereignisse statt, die man eigentlich beide nicht verpassen will. Glücklicherweise ohne in irgendeine Bredouille zu kommen, können Musikfans sich auf entweder das eine oder das andere Ereignis ganz langsam bei einem kleinen feinen Straßenfest einstimmen. (mehr …)

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Exil-Festival “Minenfeld”: Polizei schützt Demo für Kunstfreiheit, Prinz veranstaltet “Courage zeigen”-Lesung

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

“IN THE NAME OF LOVE oder EUPHORIE DES ZERFALLS. Demonstration für die Kunstfreiheit, die nur zu einer wurde weil uns das ANDERE nicht erlaubt wurde.” Mit diesen Worten hatte Mareike Buchmann von der Performancegruppe “Raum (0)” das angekündigt, was kürzlich am Platz der Deutschen Einheit seinen Anfang nahm und von dort zu einem bunten Spaziergang durch die Stadt wurde, der nach drei Stunden im Walhalla im Exil in der Nerostraße endete. (mehr …)

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No Strings Attached-Figurentheaterfestival vom 22. bis 28. Oktober

Neville Tranter, Babylon, NO STRINGS ATTACHED 2018

Seit 20 Jahren hat das „andere Theater“ mit Figuren, Puppen, Masken und Objekten einen festen Platz in der Mainzer Szene. Zum Jubiläum präsentiert die No Strings Attached-Sonderausgabe in den Kammerspielen viele Künstlerinnen und Künstler, die das Festival begleitet und geprägt haben. Auf dem Programm stehen „Babylon“ vom Stuffed Puppet Theater, „Das Orakel von Delphi“ von Suse Wächter und Manuel Muerte und vieles mehr. (mehr …)

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Ungewollt demonstrativ: “Raum(0)” spaziert heute mit Polizeibegleitung durch die Stadt – Festivalauftakt

„Raum (0)“ begibt sich heute auf einen performativen – und ungewollt “demonstrativen” – Spaziergang durch Wiesbaden. Heimgesucht werden Menschen, Plätze und Straßen. „Wahnsinn und Gesellschaft“ trifft, kommentiert und sammelt den Wahnsinn der Gesellschaft. “Die Behörden haben uns nicht gestattet einen performativen künstlerischen Spaziergang, durch Wiesbaden zu machen – wir mussten eine Demonstration anmelden”, erklären die Veranstalter und kündigen an: “Zehn Künstler vom Raum (0) gehen durch Wiesbaden mit Polizeischutz und zwei Ordnern.” Es handelt sich um die Auftaktveranstaltung des Exilfestivals „Minenfeld“, das den ganzen November über spannende Veranstaltungen in die Stadt bringen wird.

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Das große 2×5 (+1)-Interview: Erdoğan-Statue, Eintagsfliege mit Langzeitwirkung

Interview und Foto: Dirk Fellinghauer

BERUF

Sie haben Wiesbaden mit Ihrem reichlich überraschenden Auftauchen auf dem Platz der deutschen Einheit ganz schön aufgemischt. Schlechtes Gewissen?

Nein, überhaupt nicht. Warum auch? Vor allem habe ich Wiesbaden und Wiesbadener miteinander ins Gespräch gebracht. Menschen mit Wurzeln in unterschiedlichsten Ländern, mit teilweise komplett konträren Ansichten, Kurden und Erdoğan-Fans, Schüler und Jugendliche und Rentner, Intellektuelle und sogenannte „einfache Leute“. Alle strömten herbei, viele von ihnen sprachen und stritten miteinander, mitten auf einem Platz in der Stadt, von Angesicht zu Angesicht, voller Temperament und Emotionen, ungefiltert und unmoderiert. So etwas war früher eigentlich selbstverständlich, heute kommt es kaum noch vor, höchstens hinter Bildschirmen und Tastatur versteckt in den Sozialen Medien. Und ganz nebenbei: Wiesbaden bundesweit in den Schlagzeilen, in Funk und Fernsehen und in der Weltpresse, von Washington Post bis New York Times – das hätte die Stadt ohne meinen Besuch wohl kaum geschafft. (mehr …)

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Umweltfilmreihe “Atlantis Update” startet am 4. Oktober – Auftaktfilm und Diskussion zum Thema Jagd

Bereits zum fünften Mal veranstalten Kulturamt und Umweltamt die Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis Update“ in der Caligari Filmbühne. Den Anfang macht am 4 .Oktober um 20 Uhr der Dokumentarfilm „Auf der Jagd – wem gehört die Natur?“ Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch mit Manfred Schauer, Jäger und Hegeringleiter im Aartal. Bis zum 25. Oktober werden mit „Zeit für Utopien“ (07. Oktober, 18 Uhr), „Genesis 2.0“ (11. Oktober, 20 Uhr), „Leuchtfeuer des Lebens“ (15. Oktober, 17.30Uhr), „The Borneo Case“ (18. Oktober, 20 Uhr) und „System Error“ (25. Oktober, 20 Uhr) noch fünf weitere Filme rund um das Thema Natur und Umwelt zu sehen sein. (kla/Foto Veranstalter)

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Wer es nicht verpassen will, muss jetzt Karten kaufen: European Youth Circus bringt “das besondere Etwas “in die Stadt

Text: Dirk Fellinghauer, Kaspar Lauck. Fotos: Dirk Fellinghauer, privat.

“Wer es nicht schafft dabei zu sein, verpasst etwas”, sagte heute Vormittag Jörg-Uwe Funk, kommissarischer Leiter des Wiesbadener Kulturamts, bei der Pressekonferenz zum diesjährigen “Euorpean Youth Circus”. Und die “Gefahr”, das nach Einschätzung von Tigerpalast-Direktor und Jurypräsident Johnny Klinke “europaweit einzigartige Artistikfestival”, das vom 25. bis 28. Oktober Wiesbaden wieder zum Zentrum der Zirkuskultur machen wird und herausragenden Nachwuchs in das Zelt auf dem Dernschen Gelände bringen wird, zu verpassen, ist groß: Nachdem eigentlich schon alle Karten vergriffen waren, wird heute nochmal ein letztes Kontingent an Restkarten freigegeben: Auf “60 Karten für den Donnerstagabend, für die übrigen Tage noch weniger” bezifferte Funk die äußerst überschaubare Menge. Will heißen: Wer das nicht verpassen will, sollte sich so ungefähr sofort seine Karten sichern. (mehr …)

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Eine Antwort schuldig geblieben – Wiesbaden, Erdoğans Zeigefinger und die Biennale

Von Malte Albrecht. Foto Dirk Fellinghauer.
Das Drama – oder die Tragödie? – um die Installation einer goldfarben besprühten – nicht goldenen – Statue des türkischen Präsidenten mitten in Wiesbaden war vielleicht das mutigste und klügste Projekt der diesjährigen “Wiesbaden Biennale”. Denn sie hat eines gezeigt: Es gibt sie noch, die politische Provokation, das demokratische Lebenselixier. Das Politische kehrt zu seinem eigenen Grundsatz zurück: dem Streit. Die Biennale hat dabei auch gezeigt, was passiert, wenn Politik im Angesicht demokratischer Praxis erstarrt und ihren Mut verliert. Denn es ist die Aufgabe von Politik, mutig Räume zu schaffen für öffentlichen Streit unter demokratischen Vorzeichen.
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Erste Exground-Highlights stehen fest: Filmfest nimmt Philippinen in den Fokus -Trailer von HSRM-Studentin

Mit dem philippinischen Neo-Noir Thriller NEOMANILA (Szenenfoto) wird das von sensor präsentierte 31. exground filmfest am 16. November um 19 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Mikhail Red in der Wiesbadener Caligari Filmbühne eröffnet. Dies gaben die Veranstalter heute bekannt und verrieten weitere erste Highlights der 31. Ausgabe des Filmfestivals. (mehr …)

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Grenzenlos Kultur – inklusives Kunst- und Theaterfestival vom 13. bis 23. September

Grenzenlos Kultur bietet seit 20 Jahren eine lebendige Plattform für behinderte und nicht behinderte Künstler, die ungewöhnliche, oft experimentelle, meist gesellschaftspolitisch motivierte Kunst- und Theaterformen zeigt.
Mit dabei: Das Zürcher Theater HORA mit „Bob Dylans 115ter Traum“, ein Konzert von Percujam (F) und 17 Hippies (D), „Touch me_“ von tanzbarbremen und viele mehr.
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“Frankenstein Kulturfestival” in starker Kulisse – Freikarten für Barclay James Harvest am 8.9.

Burg Frankenstein. 

Das „Frankenstein Kulturfestival“ feiert an kommenden Wochenende Premiere vor den Toren Darmstadts in der herrlichen Kulisse von Burg Frankenstein mit großartigen Gästen aus den Bereichen Classic-Rock, Jazz, Rock und Poetry-Slam. Neben der Classic-Rock-Legende Barclay James Harvest feat. Les Holroyd, die im Rahmen ihrer „50th Anniversary Tour“ am Samstag, dem 8. September, auf der Burg zu Gast sein wird, wurden auch die Lokalmatadore Shaqua Spirit & Friends (6.9.), sowie Poetry Slam-Institution Tilman Döring eingeladen (7.9.), zum Abschluss geben am Sonntag, 9. September, die „Frankenstein All Stars feat. Tony Lakatos (hr-Bigband)“ ein bestimmt fulminantes Konzert. sensor verlost 2×2 Freikarten für das Barclay James Harvest-Konzert: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de  https://frankenstein-kulturfestival.de/ (dif/Foto Veranstalter)

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“Absurd, infam, unwahr” – Staatstheater-Intendant weist Attacken zur Erdogan-Statue zurück

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Dirk Fellinghauer, Leonard Laurig.

Nicht nur auf dem Platz der deutschen Einheit  hat die im Rahmen der Wiesbaden Biennale aufgestellte und nach nur gut 24 Stunden auf Veranlassung der Stadt wieder abgebaute Erdogan-Statue für heftige Reaktionen gesorgt. Ebenso wird in der Kulturszene selbst – auch nach dem Abschluss der Biennale, die insgesamt knapp 50.000 Besucher angelockt hat (inklusive der Supermarkt-Besucher im Theaterfoyer) –  diskutiert. Und mit harten verbalen Bandagen gestritten. In einem ausführlichen persönlichen Kommentar attackiert nun Margarethe Goldmann, frühere Wiesbadener Kulturdezernentin und Sprecherin des “AK Stadtkultur”, die Aktion und die Verantwortlichen. Sie stellt darin der Skulptur jedwede Diskursfunktion in Abrede, ebenso hier lebenden türkischstämmigen Menschen die Kenntnis über und die Teilhabe an Kultur und Kunst. Schließlich spricht sie Deutschen ernstzunehmende Kontakt zu Türken ab (“Wer hat schon türkische Freunde?”). Und sie erhebt schwere Vorwürfe in Richtung Staatstheater. Die Antwort des Intendanten Uwe Eric Laufenberg ließ nicht lange auf sich warten. sensor veröffentlicht Goldmanns auch an die Presse und die kulturpolitischen Sprecher der Rathaus-Fraktionen verschickten Text, den diese ausdrücklich als persönliches Statement formuliert hat, und, mit seinem Einverständnis, die Replik des Intendanten im Wortlaut.

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