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Fluxus-Burger

Das von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden zum fünften Mal in Folge vergebene Stipendium Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen geht 2012 an den Künstler Stefan Burger (*1977 in Müllheim/Baden).  Das Stipendium wurde 2008 initiiert und setzt sich seitdem zum Ziel, internationale junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern, die in ihrem Werk die Ideen der Kunstbewegung Fluxus aufgreifen und diese weiterentwickeln. Neben einem Preisgeld in Höhe von 10.000 € beinhaltet das Stipendium einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in der hessischen Landeshauptstadt (Juni bis August 2012) sowie eine Einzelausstellung im Kunstverein (September 2012 bis Mai 2013) inklusive einer Publikation.

Die fünfköpfige Jury 2012 setzte sich zusammen aus Mary Bauermeister (Künstlerin, Gastgeberin von Fluxus-Veranstaltungen im Atelier Bauermeister 1960/61), Rein Wolfs (Künstlerische Leitung, Kunsthalle Fridericianum in Kassel), Michael Berger (Fluxus-Sammler und Mäzen, Wiesbaden), Dr. Isolde Schmidt (Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden) sowie Elke Gruhn (Künstlerische Leitung, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden) und konnte diesmal aus 65 Nominierungen eine Entscheidung treffen.

In der Begründung der Jury heißt es: „Stefan Burger spürt in seinen Arbeiten versteckten Wahrheiten und scheinbar unwichtigen Wichtigkeiten mit einem Humor nach, der mit wortspielerischen und alltagskulturellen Elementen jongliert. Seine Werke haben einen performativen Ursprung und werden in beständige und dreidimensionale „Bilder“ überführt. Performance ist für ihn das Ausgangsmaterial, aus dem er seine vielschichtigen Arbeiten mit hintergründigen Titeln entwickelt.“  Die bisherigen Follow Fluxus-Stipendiaten waren Emily Wardill (2008), Jimmy Robert (2009), Aslı Sungu (2010) und Kateřina Šedá (2011).

(Foto: NKV / Tanja Demarmels)

 

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