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Ingmar Jung bleibt Wiesbadens Mann in Berlin – CDU-Kandidat verteidigt Direktmandat bei Bundestagswahl

Ingmar Jung (rechts) am Wahlabend um 18 Uhr im „Café Nizza“ der Obermayr Business School bei der ersten Prognose.
SPD-Kandidatin Nadine Ruf (rechts) war im SPD-Fraktionshaus im Rathaus über Stunden ins Handystudium vertieft. Am Ende reichte es nicht für das Direktmandat. Fotos: Dirk Fellinghauer

Der Wahlabend aus Wiesbaden-Perspektive: Ein langer spannender Abend mit Vorsprung mal hier und mal da. Am Ende Jubel bei der CDU, lange Gesichter bei der SPD. Ingmar Jung hat bei der heutigen Bundestagswahl sein Direktmandat verteidigt und bleibt Wiesbadens Mann in Berlin. Das Nachsehen hatte Nadine Ruf, die sich über lange Strecken Hoffnung auf das Ticket nach Berlin machen konnte. Noch nicht klar war am Abend, ob sie über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag einziehen kann. Als kurz vor Mitternacht endlich alle 260 Stimmbezirke ausgezählt waren, hatte Jung 26,3 Prozent und Ruf 25,8 Prozent der Erststimmen ergattert. Sehr glücklich über ihr Ergebnis von 19,2% äußerte sich die Drittplatzierte Dr. Uta Brehm von den Grünen. Auch Lucas Schwalbach von der FDP war zufrieden über seine 10,4 %. Auf den Plätzen folgten AfD-Mann Erich Heidkamp mit 6,8 %, Daniel Winter von den Linken mit 4,9 % sowie Ulrike Fröhlich (Die Basis, 1,7 %), Samater Liban (Volt, 1,4%),  Lukas Haker von Die PARTEI und Andre Wittmann von den Freien Wählen mit je 1,2% sowie Yasmin Schulze (Piraten, 0,6%), Felicitas Klings (Die Humanisten, 0,3%), Lucien Peter (LKR, 0,1%), Alexander Hartmann (Büso, 0,1%). (Text/Fotos: Dirk Fellinghauer)

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