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Walhalla-Zukunft heute Thema im Kulturbeirat – OB und WVV-Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende zu Gast

Demnächst ist der mittlerweile 3. „Jahrestag“ der damals völlig überraschenden kompletten Schließung des Walhalla-Theaters. Der Kulturbeirat Wiesbaden hat die Zukunft des im doppelten Sinne zentralen Gebäudekomplexes von Anfang an zu einem seiner Schwerpunktthemen gemacht. Auch heute steht das Thema auf der Tagesordnung, dazu hat sich auch ein besonderer Gast zur für alle Interessierten öffentlichen Sitzung ab 18 Uhr im Raum 318 des Rathauses angesagt. (mehr …)

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Eier, Hühner, Widersprüche – Walhalla-Zukunft nach Kulturbeirats-Dialog heute Thema im Kulturausschuss

Mit einem offenen Bürgerdialog hatte der Kulturbeirat in seiner jüngsten Sitzung – am 857. Tag des Leerstands – den Blick auf die weiterhin ungewisse Zukunft der Walhalla-Immobilie gerichtet – und Interessantes zutage gefördert, in der Einschätzung der Lage und der erforderlichen weiteren Schritte.  Neben insgesamt sachlich-konstruktiv-kritischem Austausch und Diskussion krachte es zwischenzeitlich auch gewaltig zwischen handelnden – und zum Handeln bereiten – Akteuren. Heute – am 872. Tag des Leerstands – ist nun der Kulturausschuss wieder an der Reihe. In der öffentlichen Sitzung um 17.30 Uhr im Raum 318 im 3. Stock des Rathaus geht es ebenfalls um die Walhalla-Zukunft. Interessierte sind willkommen. (mehr …)

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857 Tage Walhalla-Leerstand – (mal wieder) Zeit für Dialog: Kulturbeirat lädt Interessierte und Involvierte ein

Heute vor 857 Tagen wurde das Walhalla völlig überraschend geschlossen und ist seither für jede öffentliche Nutzung gesperrt. 857 Tage Leerstand – und weiter? „Every Exit is an Entrance Somewhere Else“ – die Spur, die der Wiesbadener Michael Müller bei der Ausstattung der privaten Party eines bekannten Wiesbadener Unternehmers im Walhalla hinterlassen hat, befindet sich bis heute im Gebäude. Der mögliche „Entrance“ zu einer künftigen Nutzung des Gebäudekomplexes inmitten der Innenstadt ist aber auch 857 Tage nach dem erzwungenen  „Exit“ offen. Grund genug für einen „offenen Dialog zur Walhalla-Immobilie“, findet der Kulturbeirat der Landeshauptstadt und lädt zu selbigem alle Interessierten an diesem Dienstag ins Rathaus ein. (mehr …)

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Walhalla-Stand der Dinge und Vertrauenskrise: Brisantes in heutiger öffentlicher Stadtverordnetenversammlung

Brisante, topaktuelle und stadtbewegende Themen stehen auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, die heute um 16 Uhr im Rathaus beginnt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, dem Diskussionsgeschehen von der Besuchertribüne aus zu folgen. Es geht um Anträge der Fraktionen unter anderem zu den Themen „Innenstadt zukunftsfähig machen“, „Weg für eine kulturelle Nutzung des Walhallas ebnen“, „Vertrauen zurückgewinnen – Umfassende Revision ermöglichen“ sowie „Resolution gegen den Filz“. In der Fragegestunde geht es unter anderem um eine mögliche kulturelle Nutzung des „Palast-Hotel“-Gebäudes am Kranzplatz. (mehr …)

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Spannender WI-Dienstag: Walhalla im Kulturbeirat, Showdown bei CDU, OB-Kandidaten-Kür bei Grünen

Turbulente Zeiten herrschen gerade in Wiesbaden, im Rathaus und in einzelnen Parteien geht es mächtig rund, der Ausgang diverser Entwicklungen, Affären und Projekte ist offen. Geballt geschieht so einiges von Bedeutung am heutigen Dienstag. Im Kulturbeirat, der ab 18 Uhr öffentlich (=Interessierte willkommen) im Rathaus (Raum 22, im Erdgeschoss) tagt, steht erstmals das Dauerthema „Walhalla – Sanierung und künftige Nutzung“ auf der Tagesordnung. Außerdem diskutiert das 25 Mitglieder starke Gremium (Foto) die „Sichtbarkeit durch Werbung für Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum“ und die Planung einer ersten eigenen Veranstaltung zur Situation der freien Theater am 25. Februar. Fast zeitgleich läuft der „Showdown“-Parteitag der CDU, die derzeit in Folge der Turbulenzen um die Herren Ralph Schüler und Bernhard Lorenz nicht zur Ruhe kommt. Der Bogen der direkt oder indirekt betroffenen Personen spannt sich mittlerweile bis zum Parteivorsitzenden Oliver Franz und zum Ehrenvorsitzenden Horst Klee, in einer (bisherigen) Nebenrolle agiert CDU-OB-Kandidat Eberhard Seidensticker. Spannend wird es auch bei den Grünen, die heute auf einer Mitgliederversammlung ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten für die OB-Wahl im Mai küren. Christiane Hinninger? Andreas Kowol? Weder noch? Sie werden es sich gut überlegen –  sollte nämlich die Affäre um OB Sven Gerich, gegen den die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen hat, für diesen richtig schlecht ausgehen, könnten sich für die Grünen plötzlich realistische Chancen zur Übernahme des Rathaus-Sessels auftun. Und noch ein wichtiges Wiesbadener Thema, die Wiesbaden Biennale, steht im Mittelpunkt des (fast ausverkauften) „Talk im Foyer“-Streitgesprächs zwischen Staatstheater-Intendant (und Kulturbeirats-Mitglied) Uwe Eric Laufenberg und Wiesbadener Kurier-Chefredakteur Stefan Schröder zum Thema „Kunst darf das?!“ Ein Livestream bei Facebook ist geplant.  (dif/ Foto Thomas Weichel)

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„2,05 Millionen? Keine Panik!“ OB beschwichtigt in Sachen Fördergelder für Walhalla-Sanierung

Von Dirk Fellinghauer. Archivfoto Offert Albers.

Die Stadt hat den Stichtag 31.12.2018 verstreichen lassen: Die 2,05 Millionen Kulturetat-Fördermittel des Bundes, die seit November 2016 für eine Sanierung des seit nun ziemlich genau zwei Jahren für jede Nutzung gesperrten Walhalla-Gebäudekomplexes reserviert waren, sind verfallen. Laut OB Sven Gerich ist dies kein Grund zur Panik. Via Kommentar zum „2,05 Millionen? Scheiß´ drauf“-Beitrag von sensor kündigt er auf der Facebook-Seite unseres Magazins eine erneute Beantragung des Bundeszuschusses an: „Ich bin da ganz optimistisch“, schreibt er. Die Berichterstattung tut er als „Geschrei“ ab. (mehr …)

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2,05 Millionen? Scheiß´ drauf! Stadt lässt Fördergelder für Walhalla-Sanierung verfallen

Von Dirk Fellinghauer (mit Bericht aus dem Wiesbadener Kurier von André Domes).

„Walhalla: Millionen benötigt, Millionen verschenkt“, lautet eine Zwischenüberschrift in der Titelgeschichte der aktuellen sensor-Ausgabe zum Thema „Alles erledigt?“, in der wir zum Jahresende abklopfen, welche aktuellen Wiesbaden-Projekte vorangehen und welche stocken. Eindeutig ins Stocken geraten: das buchstäbliche zentrale Wiesbaden-Projekt „Walhalla-Zukunft“. Außer (Heraus-)Reden (über Gutachten, Kosten, Prüfungen, Schätzungen) wenig gewesen, lässt sich zusammenfassen, was hier zuletzt (nicht) passiert ist. „Besonders ärgerlich: 2,05 Millionen Sanierungszuschuss vom Bund, die einst die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder als eine Art `Abschiedsgeschenk´ in Berlin klargemacht hatte, ließ man inzwischen `verfallen´“, steht in der sensor-Titelstory. Nun haben Lilienjournal und Wiesbadener Kurier intensiv bei den Berliner Fördergeldgebern nachgefragt. Und herausgefunden: Das Geld wäre noch zu „retten“. Am 31.12. war nicht nur jahrelang „Wüstenrot-Tag“. Am 31.12. ist auch Walhalla-Fördergelder-Sicherungs-Tag. (mehr …)

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VERSCHOBEN Mit ganz eigener Note: Erna Rot jazzt witzig, charmant und bodenlos frech im Walhalla im Exil

UPDATE – DAS KONZERT WURDE KURZFRISTIG AUF 2019 VERSCHOBEN – WIR WERDEN ÜBER DEN NEUEN TERMIN INFORMIEREN. „Zeitgemäßer Jazz, der klingt so!“ (NOZ) „Diese Songs hüpfen in den Ohren und sind dennoch keine lulligen Ohrwürmer!“ (Jazzthing) „Gute Laune mit Niveau, Originalität und jeder Menge Wodka.“ (Schallmagazin) Drei Pressestimmen, einhellige Begeisterung. Sie gilt Erna Rot, die am Freitag, 21. Dezember, das Walhalla im Exil-Jahr mit einem nochmal ganz besonderen Konzert beschließt.

Erna Rot macht jungen, deutschen Jazz, mit einer ganz eigenen Note. Die gebürtige Berlinerin und Wahlkölnerin vertont ironische Geschichten und Beobachtungen aus dem
Alltag, in denen sich schnell so manch einer von uns wiederfindet. Mit Einflüssen aus Swing, Bluegrass und klassischer Singer-/ Songwriter Tradition erweitert sie den Jazz, wie ihr gerade der Schnabel gewachsen ist.

Nach dem Debutalbum „Ode an die Freude“ (Ozella 2015), setzt sie mit dem Nachfolger „Angst & Weltschmerz“ (ACT 2018) ihr Thema passend zum aktuellen Zeitgeist. Selbstverständlich mit einem Augenzwinkern. Männer, die sabbernd nachts alleine Zug fahren; Eisbären, die auf einsamen Schollen schlafen oder Papierschiffe, die spätestens am Gartenzaun den Geist aufgeben. Mit Witz, Charme und einer Portion bodenloser Frechheit, hat sich die die Sängerin, zusammen mit ihrer Band, ein breites Publikum erspielt und beim renommierten Jazzlabel ACT einen neuen Heimathafen gefunden. Neben der Musik schreibt sie für Film und Fernsehen und ist Regiestudentin an der Kunsthochschule für Medien Köln.

sensor präsentiert Erna Rot im Walhalla im Exil und verlost 1×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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sensor-Wochenendfahrplan: Nach Walhalla wollen nicht nur Wikinger!

Text: Kaspar Lauck. Fotos: Veranstalter

„Tuba or not Tuba“ (To be or not To be) heißt die Veranstaltung im Hess. Staatstheater am Sonntag.  Nur einige Stunden später findet der „Schlechte Witze Wettbewerb“ in der Kreativfabrik statt. Ein Schelm, wer zwischen den ersten beiden Sätzen einen Zusammenhang sieht. „Tuba or not Tuba“ gibt aber auch noch für ein anderes Event eine steile Überleitungsvorlage: Das Walhalla im Exil hat eine Inszenierung für die Hamletmaschine auf die Beine gestellt. Die Premiere, von der das Bild stammt, war bereits am 02. November und schwer erfolgreich. Die Antwort auf die Frage „To be or not to be?“ muss also lauten: To Walhalla!  (mehr …)

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Tag der Architektur – Walhalla Wiesbaden: Was alles war und was alles werden könnte

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Tag der Architektur in ganz Deutschland und auch in Wiesbaden. Im Büro Hoga in der Kellerstraße informierten in diesem Jahr der Architekt Dirk Hoga gemeinsam mit dem Designer Michael Müller (Stilbruch) und dem Bauhistoriker Dr. Martino La Torre sowie weiteren Mitstreitern der Vision Walhalla-Studios (www.walhalla-studios.de) über ihr gemeinsames Projekt zur Revitalisierung des Wiesbadener Walhalla-Theaters und über die spannende und wechselvolle Vergangenheit des 1897 eröffneten und seit Anfang 2017 für jede Nutzung gesperrten historischen Theaters im Herzen der Innenstadt. Über das, was war. Und über das, was werden könnte.

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Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff: „Walhalla-Wiederbelebung so wichtig wie eine neue Rheinbrücke“

Interview: Dirk Fellinghauer. Fotos: Martino La Torre/Dirk Fellinghauer.

Mit klaren Worten macht sich Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff für eine Wiederbelebung des Walhalla-Theaters stark. Die Stadt Wiesbaden warnt er im sensor-Exklusivinterview vor einer „Krämermentalität“ im Umgang mit der sowohl historisch wie für die Zukunft bedeutenden Immobilie im Herzen der Innenstadt. Der 1939 in Wiesbaden geborene weltbekannte Regisseur, der 1979 für seinen Film „Die Blechtrommel“ den „Oscar“ gewann, war im Rahmen des Deutschen FernsehKrimi-Festivals in seiner Heimatstadt zu Gast. Im Caligari präsentierte er seinen ZDF-Krimi „Der namenlose Tag“. Am Morgen danach trafen wir den in Potsdam-Babelsberg lebenden Filmemacher im Hotel Oranien. Morgens um 8.30 Uhr nahm er nach seinem Frühstück hellwach, deutlich und leidenschaftlich Stellung zur Situation und Diskussion rund um das Walhalla. Schlöndorff traf auch Michael Müller und Dr. Martino La Torre vom „Walhalla Studios“-Team und zeigte sich sehr beeindruckt von deren vielfältigem und weitreichendem Konzept für eine künftige Bespielung des Hauses. (mehr …)

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Wirbel um Walhalla-Zukunft – zwischen Horror-Schilderungen, Kultur-Beteuerung und Abriss-Gerüchten

Von Dirk Fellinghauer. Foto privat.

In Kontrast zur Freude über den gelungenen Start des Walhalla-Vereins im (unfreiwilligen) Exil in der Nerostraße hört man in Sachen Zukunft des historischen Walhalla-Gebäudes mal wieder Töne, die allen Alarmglocken Anlass zum kräftigen Schrillen geben. In einem Bericht der Frankfurter Rundschau stellt die stadteigene WVV Holding als Eigentümerin der Immobilie eine künftige kulturelle Nutzung wieder in Frage. sensor hat bei der WVV nachgefragt. Die Antworten relativieren, ebenso wie spätere Aussagen im städtischen Kulturausschuss, einerseits die gemachten Aussagen, andererseits verstärken sie Befürchtungen. Selbst Gerüchte, dass es am Ende sogar zu einem Abriss des historischen und denkmalgeschützten Gebäudes kommen könnte, werden nicht eindeutig dementiert. (mehr …)