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sensor-Wochenendfahrplan: Feiern, Kino, Theater und und und – und: Alles mit Vorsicht genießen!

Peter Bernhard „Akt“, Acryl auf Packpapier, 100×75 cm – ein Werk in der neuen „Gruppe Brotlos“-Ausstellung in der Galerie H22.

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos: Veranstalter.

„Die“ Zahlen explodieren, das Veranstaltungs- und Ausgehangebot in gewisser Weise aus. Daher die Devise: Ausgehen, Vergnügen, Freude, Zusammenkommen – alles mit Vorsicht genießen!

///FREITAG///

Literarische Mittagspause in der Mauritius-Mediathek – es liest Phoebe Schröder. Die kostenlose literarische Mittagspause findet wieder als Live-Lesung im Lesecafé auf Ebene 2 statt. Die Vorlesezeit ist offen für alle und schafft mit einer 30- bis 40-minütigen Lesung mit anschließender Diskussion eine kleine Auszeit vom Alltag. Um 12.30 Uhr.

Rotweinwoche – Quer durch Afrika! Vanille, Mokka, Tabak, Kakao. Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Heidelbeere. Pflaumen, Kirschen. Holznoten, Schokolade. Zimt, Nelken, Ingwer, Muskatnuss – vielfältige Aromen des Rotweines in unserer Rotweinwoche. Weine aus aller Welt! Schärfen Sie Ihre Sinnesorgane. Riechen, schmecken und die Farbe eines Rotweines einordnen. In unserer Rotweinwoche können Sie Weine aus der ganzen Welt verkosten. Ab 16 Uhr im Loftwerk.

Livestream Format: „Wir im Norden live“ der SPD Wiesbaden Nord. Es geht um die Themenfelder: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und das „Wir“ in unserer Stadt, in unserem Viertel. Die SPD Wiesbaden konnten spannende Gesprächspartner*innen aus dieser Stadt, aber auch direkt aus dem Gebiet des Ortsvereins, gewinnen: Verena Delto vom aktiven Museum Spiegelgasse, Dagmar Hansen von XENIA e.V. und als Vertreter des Amtes für Zuwanderung und Integration Klaus Burgmeier, werden miteinander sprechen. Moderiert wird der auf Facebook und Youtube ausgestrahlte Livestream von Isabel Maino-Amer, Ortsvereinsvorsitzende der SPD Wiesbaden Nord. Um 16.30 Uhr.

sensor präsentiert: exground filmfest 34 startet. Heute Abend startet exground filmfest 34 in der Caligari FilmBühne mit „Queen of Glory“ von Nana Mensah in Anwesenheit von Kamerafrau Cybel Martin. Vom 12. bis zum 21. November präsentiert das Festival über 150 unabhängig produzierte Lang- und Kurzfilme aus 47 Ländern auf der großen Leinwand, darunter 13 Welt-, fünf internationale, zwei Europa-, 26 Deutschland- und zahlreiche Rhein-Main-Premieren. Neben dem Filmprogramm erwartet die Gäste ein spannendes Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden, Ausstellungen, Filmquiz und einer Lesung. Zahlreiche Filmgäste aus dem In- und Ausland werden in Wiesbaden erwartet, um mit dem Publikum über ihre Filme zu diskutieren. Um 19 Uhr.

„Was den Weg versperrt, bringt uns vorwärts“ (Albert Camus) …wie interkulturelle Verständigung gelingen kann. In   Wiesbaden   leben   Menschen   aus   167   Nationen. Und   alle   bringen   aus   ihrer Heimat   kulturelle   Prägungen   mit.    Deshalb   ist   das   nachbarschaftliche    Miteinander   nicht   immer   konfliktfrei. Sie   sind   herzlich   eingeladen,    Ihre   Fragen   und   Gedanken  in   die    Diskussion   einzubringen. Dialog mit Cristiana Moschini-Dubois. Um 19 Uhr im Georg-Buch-Haus.

Whither must I wander: An evening of English Song. Benjamin Russell (Bariton) und Christina Domnick (Klavier) bieten ein Abendprogramm mit englischen Liedern – „Whither must I wander“ – in der Englischen Kirche (St. Augustine’s Church, Frankfurter Str. 3) an. Eintritt frei. Spenden willkommen. Um 19 Uhr.

Madeleine Sauveur: Lassen Sie mich durch – ich bin Oma! Madeleine Sauveur, Komödiantin mit vielen Gesichtern und Musikkabarettistin mit imposanter Gesangsstimme, hatte immer eine genaue Vorstellung davon, wie die Zeit jenseits der 60 aussieht: Da werden Träume verwirklicht, für die vorher nie Zeit war! Endlich in Borneo eine Orang-Utan-Station aufbauen und mit Installateur Kowalski im Bad eine Fußbodenheizung installieren – und sie hat sich fest vorgenommen, zum ersten Mal im Leben nur an sich zu denken. Doch dann kommt der Anruf, der alles verändert: „Hallo Mama! Du bist jetzt Oma! “ – und schon sind alle Pläne Makulatur. Um 19 Uhr im Theater im Pariser Hof.

Doktors Dilemma im Staatstheater. Genau zehn Therapieplätze für schwerkranke Tuberkulose-Patienten hat der angesehene Arzt Colenso Ridgeon zu vergeben: Mithilfe eines neuen, nur von ihm korrekt zu verabreichenden Medikamentes kann der Mediziner die Leben dieser handverlesenen Schar retten. Um den letzten verfügbaren Platz buhlen jedoch zwei »Bewerber«: der hochbegabte, moralisch aber höchst fragwürdige Kunstmaler Louis Dubedat sowie der sozial engagierte Armenarzt Dr. Blenkinsop. Wen aber soll Ridgeon in sein Programm aufnehmen, das Genie oder den Wohltäter? Um 19.30 Uhr.

Der Spätlesereiter – ein Dinnertheater rund um die Erfindung der Spätlese. Theater mal ganz anders erleben. Mittendrin fast wie auf der Bühne? Begegne Napoleon und Fürst Metternich – beide zum Greifen nah im ehemaligen Palasthotel. Erlebe, wie aus dem einfachen Gutsarbeiter Karl Meisen, bekannt als der Karl der Spätlesereiter, ein einflussloser Hofkapellmeister wird. Politische Wirren, eine bedeutende Frau, die den Weg in die Geschichtsbücher leider nie gefunden hat, verändert die Weltgeschichte oder zumindest die des Rheingaus sowie wichtige historische Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte und Fürst Metternich. Heute und Samstag jeweils um 19.30 Uhr im Theater im Palast (-Hotel am Kranzplatz).

Il Trovatore im Staatstheater. Die Handlung gleicht einem Alptraum, in dem die Vergangenheit und die Toten die Gegenwart der Lebenden beherrschen. So bestimmt Azucenas Rache für die Verbrennung ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen durch den alten Grafen Luna das Schicksal aller Figuren. Sie trennte die Brüder Manrico und Luna voneinander, sie erstickt jeden Freiraum für Leonoras und Manricos Liebe in Zeiten des Konflikts. Um 19.30 Uhr.

Figure im Kunsthaus. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind wir mehr denn je eingeschlossen in mediale Strukturen – ganz so wie die herausragende Tänzerin Esther Baio in der neuen Choreografie von Willi Dorner. Als analoge und zugleich digitale Existenz ist sie eine wie du und ich und wird als Userin in Bilder übertragen und zu einem sich selbst inszenierenden Avatar. Auch nach gut anderthalb Jahren Covid-19-Pandemie sind wir immer noch auf Kommunikationsstrukturen angewiesen, auf Medien, die uns keinen direkten Kontakt erlauben und uns neue Formen der Kommunikation aufzwingen. Um 20 Uhr.

Jo van Nelsen: „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund“. Jo van Nelsens Karriere begann 1989 mit einem wahren Paukenschlag: Sein Dancefloorhit „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ (Culture Beat feat. Jo van Nelsen) war 18 Wochen in den deutschen Charts. Bis heute Club- und Radio-Hit auf der ganzen Welt, zahlreiche Remixe und über eine halbe Million Klicks des Videos auf YouTube. Zum 30jährigen Jubiläum des Hits und seiner Karriere erinnert sich van Nelsen mit seinem Pianisten Bernd Schmidt nun an seine Anfänge und hebt so manchen Schatz aus seinen Bühnenauftritten der letzten 30 Jahre in einem sehr persönlichen Cross-Over-Programm. Um 20 Uhr im thalhaus.

Revanche von Anthony Shaffer. Kriminell wird mit Uwe Naumann und Jürgen Knittl. Männer sind Spieler. Sie lieben die Herausforderung, das Risiko und den Wettkampf. Sie lieben es, Schicksal zu spielen und der Wirklichkeit die Möglichkeit entgegenzusetzen. Sie lieben es, den Gegner zu demütigen. Spiel ist die intellektuelle Variante des Kampfes. Je höher der Einsatz, desto größer der Genuss: In Anthony Shaffers Kriminalstück „Revanche“ ist die Siegprämie eine Ehefrau, die zugleich Geliebte ist. Man fühlt sich mitunter in die gemütliche Atmosphäre eines Agatha-Christie-Krimis versetzt. Heute und Samstag um 20 Uhr und Sonntag um 18 Uhr im Akzent Theater.

Purgatorio. Medea und Jason begegnen sich im Fegefeuer. Beide sind Täter, beide sind Opfer. Werden sie sich in Lügen verstricken oder schaffen sie es, sich der Wahrheit zu stellen? Ariel Dorfman holt den Mythos in unsere Zeit und skizziert die Szenerie seines emotional-psychologischen „Fegefeuers“. Um 20 Uhr im Marleen.

Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue. Vier Frauen treffen am Flughafen aufeinander, die zwei Dinge gemeinsam haben: Sie warten auf den verspäteten Flug nach New York UND sie befinden sich in den Wechseljahren. Mit viel Witz, Tempo und ohne falsche Hemmungen rocken die vier „Ladies im Hormonrausch“ die Bühne mit legendären Pop- und Rocksongs der 70er bis 90er Jahre. Heute und Samstag um 20 Uhr im Velvets Theater.

68er Spätlese. Drei Alt-68er treffen sich im Heute wieder und erinnern sich an ihre verrückte Zeit 1968: Mit ihren Gesangskünsten kämpfen Eddy und Rollin um die Gunst von Susi, die durch ihren stetigen Sinneswandel immer wieder frischen Wind in den alten Probekeller bringt, während die übermächtige Mutter kochlöffelschwingend zum Lernen drängt. Sie treffen sich noch einmal 1981: Rollin ist gerade aus Irland zurückgekehrt, Eddie kommt aus Indien zurück und Susie arbeitet in ihrer Kommune an einer Kompostwürmerzucht. Mit Mediation, spiritueller Musik und Tarot versuchen Eddie und Susie, Rollin zu heilen, der ihnen zu „grobstofflich“ erscheint. Am Ende begegnen sich die drei wieder im Heute. Heute und Samstag jeweils um 20 Uhr im Galli Theater.

StattMitteMorgenrot: Performance in der Musikbibliothek. StattMitteMorgenrot ist eine Performance mit drei künstlerischen Zugängen (Lyrik, Video, Musik), die sich mit der Vielschichtigkeit städtischer Lebensformen und mit den Fluchten daraus auseinandersetzt. Im Zusammenspiel der Akteure entstehen Sprach- und Klangräume mit ausdruckstarken Bildern. In den poetischen Texten von Bernd Stickelmann, Essayist und Lyriker, wird das Unergründliche der Stadt in Gedichten ausgedrückt und eingefangen. Nicolaus Werner, Bildender Künstler aus Wiesbaden, erzählt mit Videosequenzen urbane Wirklichkeiten, die dann selbst zur Wirklichkeit werden. Hans-Jürgen Fischer, alias Hansi Fischer, bringt ausdrucksstarke und melodische Klänge auf dem Saxophon und der Flöte ein. In den frühen 70er-Jahren wirkte er bei den legendären Krautrock-Bands „Xhol Caravan“ und „Embryo“ mit. Reinald Döbel kontrastiert die Gedichte und Videobilder mit rhythmisierten Klangformen auf dem Keyboard und der Kalimba. Um 20 Uhr.

Fotos: Artists und Luc Kordas.

Doppelkonzert ACHTER 37 + 38 im Kulturforum. Der Abend der Schlagzeugerinnen: Die frisch gekürte SWR-Jazzpreisträgerin Eva Klesse im Quartett „Trillman“ und Katharina Ernst aus Wien im Duo ALSO mit „Sound-Expermenteur“ Martin Siewert an der E-Gitarre. Um 20 Uhr.

Diese Nacht – oder nie! – Kammerspiele Wiesbaden. Die fröhlich-freche Floristin Claudine mit Vorliebe für Schlager und Chansons ist attraktiv, aber nicht mehr ganz so jung und frisch, wie sie es sich wünschen würde, denn sie ist verliebt. Seit fünf Jahren. In Valentin. Aber für den gutaussehenden Mann ist sie nur sein „bester Kumpel“, mit dem er unkomplizierte Abende vorm Fernseher oder beim Fußball verbringen kann. All die Jahre hatte sie nie den Mut, ihm ihre Liebe zu gestehen – und genau das soll sich jetzt ändern. Heute und Sonntag jeweils um 20 Uhr Uhr

///SAMSTAG///

Hessen total international – Jugend-Infobörse über Auslandsaufenthalte. „Gemeinsam die Welt entdecken“ ist das Motto der 15. Jugend-Infobörse „Hessen total international“, auf der Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Eltern über internationale Bildungs-, Reise- und Begegnungsprogramme informieren können. 27 Institutionen, Vereine und Austauschorganisationen informieren über Jugendbegegnungen, Freiwilligenarbeit, Schulaufenthalte im Ausland, Ferienfreizeiten, Sport- und Sprachreisen, Auslandspraktika, Au-Pair und Work & Travel-Aufenthalte. Darüber hinaus kann man sich auch zu Stipendien, Auslands-BAföG und anderen Finanzierungsmöglichkeiten beraten lassen. Der Eintritt ist kostenlos. Von 10 bis 15 Uhr im Rathaus Wiesbaden.

Infostand Wiesbaden neu bewegen e.V. Von 11 bis 15 Uhr wird in der Kirchgasse/Langgasse, Ecke Marktstraße über die neuen Aktionen informiert. Außerdem werden Unterschriften für das Volksbegehren Verkehrswende Hessen gesammelt.

Tannhäuser. Mit Kammersänger Prof. Dr. h.c. Erwin Stephan. In einer konzertanten Aufführung, als öffentliche Probe, mit insgesamt neun Gesangssolist:innen, wird der als Kammersänger gewürdigte Tenor mit 72 Jahren ein letztes Mal den Tannhäuser singen. Um 11 Uhr im Marleen.

Ali Baba der & die 40 Räuber. „Sesam öffne dich“ – Mit diesem Spruch eröffnet sich für den armen Holzfäller Ali Baba ein großer Schatz in einem geheimnisvollen Berg. Er nimmt sich einen kleinen Teil des Schatzes mit, um von nun an ein besseres Leben zu führen. Als sein habgieriger Bruder Kazim davon erfährt, will er es ihm gleichtun – doch da überraschen ihn die 40 Räuber und seine Gier wird ihm zum Verhängnis. Heute uns Sonntag jeweils um 11 Uhr im Galli Theater.

Tag der offenen Tür an der Montessori Schule Wiesbaden. Ab 11.30 Uhr: Begreifen statt Pauken. Um 12.45 Uhr: Lernen lernen. Um 13.15 Uhr: Stärken stärken und ab 14 Uhr „Die Lust am Selberlernen“.

Vergänglichkeit: Ausstellungsprojekt des BBK Wiesbaden in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und mit drei Kirchen. Doris Bardong und Renate Reifert – beide beschäftigen sich in ihrem jeweiligen Ausstellungsprojekt, das vom 13. bis 26. November in der Marktkirche zu sehen ist, mit der Vergänglichkeit aller irdischen Erscheinungsformen. Heute um 15 Uhr findet die Eröffnung der Ausstellung statt mit einer Einführung von Felicitas Reusch und Orgelmusik von Hans Uwe Hielscher. Die Installation von Doris Bardong besteht aus 18 Würfeln 20 x 20 x 20 cm. Auf den Würfeln sind die uns täglich begegnenden Linien zu sehen, mit denen die Risse im Asphalt ausgebessert werden. Renate Reifert greift in ihrem PANGAEA- Projekt weit zurück in die Vergangenheit unseres Planeten. Aus dieser Werkreihe zeigt sie die Kugeln: Tusche auf Glas bzw. mit Eitempera bemalte Keramik unterschiedlicher Größe. In dieser Serie erfolgt einerseits eine Auseinandersetzung mit geologischen Wirklichkeiten.

Gruppe Brotlos in der Galerie H22. Die Wiesbadener Galerie H22 in der Herderstraße 22 in Wiesbaden zeigt vom 13. November bis 12. Dezember Werke der Künstler:innen der „GRUPPE BROTLOS“. Unter dem Titel „ZWEITER AKT“ stellen die 15 Mitglieder der Gruppe neue Zeichnungen und Gemälde aus, die während der gemeinsamen Arbeit entstanden sind. Diese zweite Gemeinschaftsausstellung wird am 13. November von 14 bis 18 Uhr in der Galerie H22 eröffnet, eine Bewirtungsmöglichkeit bietet das gegenüberliegende Café Fari.

Geöffnet ist die Ausstellung an allen Samstagen und Sonntagen bis zum 12. Dezember jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Ausstellung: Russ Meyers Bosomania. US-amerikanischer Kriegsfilmer, Selfmade-Millionär und Großmeister des Atombusens. Ein unangepasster Filmemacher, stilbildend und konsequent. Vom Nudie-Cutie über rohe Gangster-Dramen zur Sexploitation und Satire, alles ohne Porno. Die Ikonografie der Plakate nimmt uns mit auf eine Reise durch die 1960er-, -70er- und -80er-Jahre. Unter anderen huldigen John Waters und Quentin Tarantino Russ Meyer als eines ihrer Vorbilder. Um 16 Uhr.

Du bist in Ordnung, Charlie Brown! im Staatstheater. Da ist zunächst einmal Charlie Brown, der unsterblich in das kleine rothaarige Mädchen verliebt ist. Dann ist da die eingebildete Lucy, die eines Tages Königin werden möchte, der fanatische Beethoven-Fan Schröder, Linus, der ohne seine Schmusedecke nicht leben kann, Charlies kleine Schwester Sally und natürlich Snoopy, der als Fliegerass gegen den fürchterlichen Roten Baron kämpft. Heute um 16 Uhr und Sonntag um 15 Uhr.

Rotweinwoche – Spanisches Temperament! Vanille, Mokka, Tabak, Kakao. Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Heidelbeere. Pflaumen, Kirschen. Holznoten, Schokolade. Zimt, Nelken, Ingwer, Muskatnuss – vielfältige Aromen des Rotweines in unserer Rotweinwoche. Weine aus aller Welt! Schärfen Sie Ihre Sinnesorgane. Riechen, schmecken und die Farbe eines Rotweines einordnen. In unserer Rotweinwoche können Sie Weine aus der ganzen Welt verkosten. Ab 16 Uhr im Loftwerk.

Der kleine Muck. Der gewitzte Muck tritt in den Dienst einer Zauberin und findet bei ihr magische Zauberpantoffeln, mit denen er sich blitzschnell von Ort zu Ort bewegen kann. Ein geheimnisvoller Wanderstock, der Muck ebenfalls in die Hände fällt, beschert seinem Besitzer großen Reichtum. Auf seiner langen Reise erreicht der kleine Muck das Reich des mächtigen Sultans, in dessen Tochter er sich verliebt. Doch der hinterlistige Sultan stellt Muck auf die Probe. Heute und Sonntag um 16 Uhr im Galli Theater.

Tristan und Isolde im Staatstheater. Wie kein anderes Werk der Opernliteratur führt »Tristan und Isolde« die Liebe zwischen zwei Menschen in ihrer ekstatischsten Form vor. Wie kein Komponist vor ihm, folgt Richard Wagner hier dem »Triebleben der Klänge« (um eine Formulierung Arnold Schönbergs aufzunehmen) und beschwört einen permanenten Rausch. Um 17 Uhr.

Arnim Töpel: Nur für kurze Zeit – alles gloffe? Er gilt als „Bluesdenker am Piano“, „feinsinnige Ausnahmeerscheinung“ und „Philosoph unter den Kabarettisten“, wird geschätzt „für sprachliche Eleganz und musikalische Klasse“. Seit 1999 steht er beruflich auf der Bühne, davor war der gelernte Jurist viele Jahre Radio-Talker beim Südwestfunk in Baden-Baden. Schon sein Debüt-Programm „Sex ist keine Lösung“ bescherte ihm den Deutschen Kleinkunstpreis, seine Verdienste um unsere Sprache jüngst die Hermann-Sinsheimer-Plakette der Stadt Freinsheim. Dank seinem Kommissar Günda ist der Masterbabbler nun auch noch erfolgreicher Mundartkrimi-Autor. Um 19.30 Uhr im Theater im Pariser Hof.

Gespenster im Staatstheater. Henrik Ibsens »Gespenster« waren eines der skandalträchtigsten Stücke des 19. Jahrhunderts. Ibsen stellt darin eine tief verrottete und bigotte Gesellschaft dar, deren Handlungen mit ihrer Moral in offenem bzw. geflissentlich verdecktem Widerspruch stehen. Was der Autor unter dem Teppich hervorkehrte, wollten seine Zeitgenossen nicht wahrhaben: Ehebruch, Alkoholismus, Geschlechtskrankheiten oder gar angedeuteter Inzest. Um 19.30 Uhr.

Foto: menschfotograf.

Jan van Weyde: „Große Klappe die Erste“ – Stand up Comedy im Thalhaus. Jan van Weydes Solo-Programm umfasst den ganzen Wahnsinn, mit dem ein Familienvater zu kämpfen hat, der mit einem Beruf „in den Medien“ seine Familie zu ernähren versucht. Ob als Werbegesicht, auf der Bühne oder im Tonstudio – oder eben in der Rolle seines Lebens: als Papa. Um 20 Uhr.

Leichenschmaus – wie das Leben so spielt. Wie das Leben so spielt – Ein lieber Verwandter ist gestorben, und nach und nach trudelt die Trauergemeinde ein. Doch ist Onkel Horst nur aufs Erbe scharf? Will Nichte Dörte endlich ein düsteres Familiengeheimnis ans Licht bringen? War der oder die Verstorbene wirklich ein so wunderbarer Mensch, wie nun alle sagen? Das Publikum gestaltet dieses Kammerspiel mit, in dem viele Überraschungen garantiert sind. Die Wahrheit kommt Stück für Stück ans Licht. Ein improvisiertes Theaterstück, bei dem zu Beginn das Publikum seine Ideen einbringen kann. Um 20 Uhr im Marleen.

Trio Surprise. Mit Christian Kassühlke (Kontrabass/Fagott), Kai Winter (Saxophone) und Wolfgang Schliemann (Schlagwerk). Im gleichberechtigten Zusammenspiel konzentrieren sich die drei Musiker auf verdichtete Improvisationen mit außergewöhnlicher Dynamik und klanglicher Vielfalt. Dabei verfolgen Kassühlke, Schliemann und Winter eine Ästhetik und Formensprache, die – auf der Höhe der Zeit – von Free Jazz ausgehend auf die amerikanische und englische Tradition der frei improvisierten Musik Bezug nimmt. Neben Improvisationen im besten Sinne, verspricht das Konzert für alle Beteiligten Überraschendes, das dem Namen des Trios gerecht wird. Um 20 Uhr in der Kulturstätte Montabaur.

Tag des Aufschreis-Film im Walhalla im EXIL. 2020 erschüttert Corona das Weltgeschehen. Die Klima-Krise? Verdrängt aus dem öffentlichen Diskurs! Die jugendlichen Aktivist*innen von Fridays for Future sehen sich ihrer wirkungsvollsten Protestformen beraubt. Aber sie geben nicht klein bei. Unermüdlich forschen sie nach neuen Möglichkeiten, die Politiker zum Umdenken zu bewegen. Doch von rechts hagelt es Anfeindungen und auch der innere psychische Druck ist immens.  Um 20 Uhr.

0611 Club in der Brita-Arena. Endlich wieder tanzen – mit der Band GLOW und DJ Taikee. Mit nicht zu glaubenden 595 Tagen Verspätung geht der von allen so lang ersehnte 0611Club in der BRITA-Arena in die nächste Runde – und auch dieses LIVEMUSIK-Event mit der Band GLOW wird wieder ein Stimmungs-Spektakel.  Mit dieser Veranstaltungsreihe sollen sich vor allem die Ü40-jährigen in das schöne Ambiente der Business-Lounge der BRITA-Arena einfinden. Dort wird wieder Musik live gespielt, die man normalerweise live so noch nicht gehört hat. Bei diesem Event gibt es regional ansässiges Bier (Jüngling Bier), wunderbaren Wein (Koegler aus Eltville) und wohlschmeckende Samosas mit der einzigartigen „Kaly´s Gute-Laune-Sauce“ – und dazu prickelnden Sekt von Henkell. Um 21 Uhr. Weitere Infos unter www.0611club.de

„Come to Gerda“ im Schlachthof. Techno/House/Elektro Festival in der Halle, im Kesselhaus und der Box. Mit Augen zu und Durch, Blütenwiese, Bouq, Brachiale Musikk, Geheimtip, Infected, Kommdisco, Muvin, Vinyl Brunch, Vollgaaas. Um 21 Uhr.

///SONNTAG///

Premiere: Kleiner König Kalle Wirsch im Staatstheater. Jenny und Max möchten ihrem Großvater ein ganz besonderes Geschenk zu Weihnachten machen. In einem kleinen Töpferladen entdecken sie einen Gartenzwerg, der sie mit seinen funkelnden Augen in den Bann zieht. Was sie nicht wissen: In dem Zwerg steckt der König der Erdmännchen, Kalle Wirsch, gefangen. Der heimtückische Zoppo Trump hat ihn in diese Lage gebracht, um ihn von seinem Thron zu stürzen. Jenny und Max befreien Kalle Wirsch und ein Abenteuer beginnt. Um 11 Uhr.

KulTour & Mehr lädt ein zu einem Herbst-Spaziergang über den Nordfriedhof. Bis zur Reformation begruben die Wiesbadener ihre Toten um die Mauritiuskirche, danach legten sie Begräbnisstätten am Rande der Stadt an, die im 19. Jahrhundert immer wieder erweitert und verlegt werden mussten. Als Grundeigentümer 1873 den Preis für das erforderliche Gelände zur Erweiterung des „Alten“ Friedhofs in die Höhe trieben, setzte Oberbürgermeister Lanz die Anlage eines neuen Friedhofs durch. Die EntdeckungsTour um 13 Uhr vor dem Hauptportal zum Nordfriedhof (Platter Straße, Bushaltestelle der Buslinie 6). Karten sind vor Ort erhältlich, Reservierung unter 0611/507427.

Lesung in neuer Kulturstätte Emma & Co. Peter H. E. Gogolin liest am  um 16 Uhr im Rahmen der PENLesereihe Lesungen in alle Himmelsrichtungen“ und bestreitet damit die erste Veranstaltung in der neuen Kulturstätte „Emma & Co – die Theaterwerkstatt“ im Hinterhof der Goebenstraße 19. Neugierige können außerdem ab dem 28.11. (und an den darauffolgenden Adventssonntagen) von 15 bis 18 Uhr die Tage der Werkstatteinblickebesuchen und dabei den offenen Proben beiwohnen.

Am Samstag kam das Sams zurück. Am Samstag kommt das Sams zurück, jenes kleine Wesen mit den roten Stachelhaaren, das der brave Herr Taschenbier gleich beim ersten Besuch so liebgewonnen hat. Zum Glück hat es sich überhaupt nicht verändert, das Sams, nur dass es sich jetzt auch auf komplizierte Wunschmaschinen versteht. Um 14.30 Uhr im Marleen.

Autorenlesung: „Geschichten, aus Liebe geschrieben“. Der Wiesbadener Autor Peter H. E. Gogolin liest in der Theaterwerkstatt Emma & Co. im Rahmen der PEN – Lesereihe »Lesungen in alle Himmelsrichtungen«. Voranmeldung unter karten@emma-und-co.de. Um 16 Uhr.

3. Orchesterkonzert der Mozart-Gesellschaft. Im Herzog-Friedrich-August-Saal in Wiesbaden konzertiert der vielfach ausgezeichnete Künstler Georgy Tchaidze mit dem Kammerorchester Sinfonietta Köln, das zu den profiliertesten Ensembles seiner Art gehört. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta Köln einen von der Kritik vielfach beachteten Weg, durch den die Besonderheiten der musikalischen Ästhetik und Klangsprache dieser Zeit mit den Bedingungen modernen Instrumentariums und des heutigen Konzertlebens verschmolzen werden. Um 16 und 18 Uhr.

Rotweinwoche – Hola Argentina! Vanille, Mokka, Tabak, Kakao. Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Heidelbeere. Pflaumen, Kirschen. Holznoten, Schokolade. Zimt, Nelken, Ingwer, Muskatnuss – vielfältige Aromen des Rotweines in unserer Rotweinwoche. Weine aus aller Welt! Schärfen Sie Ihre Sinnesorgane. Riechen, schmecken und die Farbe eines Rotweines einordnen. In unserer Rotweinwoche können Sie Weine aus der ganzen Welt verkosten. Ab 16 Uhr im Loftwerk.

Schüler:innenkonzert Musiklehrernetzwerk 2.0. Es spielen Schüler:innen des Musiklehrernetzwerkes 2.0 Werke für Blockflöte, Gesang, Querflöte, Gitarre, Klavier, Saxophon und Violoncello. Eintritt frei, Spenden willkommen. Um 17.30 Uhr im Marleen.

Wuhan – Die Verwandlung im Staatstheater. Ähnlich wie in Kafkas »Die Verwandlung« hat sich auch unsere Welt unwiderruflich verändert. Das Virus ist zu irgendeinem Zeitpunkt von einer Fledermaus (?) auf den Menschen übergesprungen und hat von dort aus seinen Weg in unsere Köpfe und unsere Gesellschaft angetreten. Danach war nichts mehr wie zuvor. Um 18 Uhr.

Wallenstein im Staatstheater. Friedrich Schiller beschreibt 1799 in seinem historischen Drama zeitlich verdichtet die letzten Tage des Kriegsherren Wallenstein, vom Höhepunkt seiner Macht bis zu dessen Ermordung. Um 18 Uhr.

Der Himmel – Ein dummes blaues Aug. Theatrale Installation von Büchners Lenz mit Ulrich Cyran. Kaum ein anderer Schauspieler kann wie Ulrich Cyran mit der Stimme eine ganze Welt erschaffen. Büchners Lenz erzählt das Schicksal eines Verzweifelten. Ein nur so vor Lebendigkeit strotzende Erzählung, der in der Literaturgeschichte seinesgleichen sucht. Um 18.30 Uhr im kuenstlerhaus43.

Sunday Night Live im Park Café. „Grand Opening“ für den neuen Live-Sonntagabend im Club auf der Rue mit Gio und Luana. Um 19 Uhr.

„Domingo Latino“ mit Claudia Carbo. Latin Feeling, Leidenschaft und gute Laune: Jazz- und Latinsängerin Claudia Carbo kommt ins Theater im Pariser Hof. Boleros aus der Tradition des „Buena Vista Social Club“, Folklore aus Mexiko und Kuba, Brasilianische Bossa Novas im Stil von Antonio Carlos Jobim und Traditionelle Tangos aus Argentinien, aus der Feder von Homero Manzi und Carlos Gardel. Um 19.30 Uhr im Theater im Pariser Hof.

Alexander Pfeiffer und Mr. Smith & The Jazz Police spielen in der Kulturstätte Monta. Nur 20 Plätze gibt es für dieses besondere Ereignis. Tickets unter www.therazorblades.us. Um 19.30 Uhr.

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