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sensor-Wochenendfahrplan: Jenseits vom Kollektivtrubel einen Treffer nach dem anderen landen

Von Kaspar Lauck. Fotos Dirk Fellinghauer (links), Veranstalter.

Nun läuft sie also, die Fußballweltmeisterschaft. WM-Spiele schauen, das geht ab sofort natürlich immer – wo in Wiesbaden besonders gut, verrät zum Beispiel der große sensor-Public Viewing-Ratgeber.  Nun soll es aber auch Menschen geben, die sich aus verschiedensten und verständlichen Gründen diesem Turnier entziehen wollen. All jenen (und natürlich auch allen anderen) bietet dieses Wochenende alles, was nötig ist, um bis zum Montag im Büro nicht ein einziges Ergebnis der WM zu kennen. (mehr …)

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sensor-Wochendfahrplan: Helmut Schmidt widerlegen, Qual der Wahl meistern, Wettergott anbeten

Von Kaspar Lauck, Fotos Dirk Fellinghauer (links), Veranstalter.

“Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen”, sagte Helmut Schmidt einst. Für Visionen gibt es einen viel besseren Ort, findet der sensor-Wochenendfahrplan und verweist auf “Der visionäre Rueschoppen” im Rahmen des Wilhelmstraßenfestes auf der “Wiesbaden-Meile” Burgstraße (Foto links). Was passieren kann, wenn man mit solchen Visionen nicht zum Doktor, sondern zu Werke schreitet, wird die erste Auflage des WAKKER-Festivals zeigen. Zu Werke schreiten wollen auch die Planer der heiß diskutierten Citybahn. Wer will, kann all diese Visionen am Samstag auf Herz und Raucherlunge prüfen. Und ansonsten prägen zwei Umstände dieses Wochenende: Qual der Wahl angesichts so viel paralleler “Muss”-Angebote und Daumen drücken, dass das Wetter hält. (mehr …)

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KUNSTgespräch zur Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten

Am 09. Juni ab 18 Uhr sind alle Interessierten eingeladen sich zu einem KUNSTgespräch in offener Runde in der BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32 zu treffen, das anlässlich der Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten stattfindet.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. 6. 2018 mit den Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32, Wiesbaden

Farbe ist momentan draußen in Fülle….
aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sich die Künstlerinnen und Künstler des BBK in ihrer aktuellen Ausstellung mit den mitunter so genannten Nichtfarben Schwarz und Weiß beschäftigen.

Es sind die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, welche die beteiligten 10 Künstlerinnen und Künstler Manfred Chladek, Rita Eller, Uta Grün, Tine Kaiser, Mathias Kupferschmid, Renate Reifert, Jürgen Schütz, Veit von Seckendorff, Christiane Steitz und Claudia Stöber faszinieren:

  • Den Kontrast ausreizen um somit die Erkennbarkeit der Zeichen zu optimieren.
  • Dem Material nachgehen und die optisch schwarze Tusche im Trockenprozess zart farbig auseinander dividieren lassen.
  • Weiße Ölfarbe in stark haptischen Flächen aufgetragen wird zu „Tastbildern“ für erblindete Menschen.
  • Eine Fotoserie dokumentiert den Auszug der Werkkunstschule aus dem Kunsthaus, visualisiert Ende und Neubeginn.
  • Mit einer schwarz-weiß Kopie des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ aus dem Louvre übertragen in einen Scherenschnitt dem „Endzeitgefühl“ nachgehen.
  • “schöne Bilder machen” versus Grausamkeit und Willkür einer ganz anders gearteten Welt.
  • Der Verlauf der Zeit zwischen den gegensätzlichen Polen Schwarz und Weiß zeigt sich in Collagen auf der Grundlage der Schriften des Augustinus.
  • Skurrile Skulpturen, die aus der Wand entwachsen fordern den Besucher heraus die Komfortzone zu verlassen.

 

www.bbk-wiesbaden.de

Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

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sensor-Wochenendfahrplan: Es ist niemals zu früh, aber immer zu spät

Von Kaspar Lauck. Fotos Veranstalter/Regina Brocke (Bild links).

Dieser sensor-Wochenendfahrplan muss sich leider nachsagen lassen, zu spät zu sein. Und das, ohne später dran zu sein als seine Vorgänger. Es ist allerdings so, dass er diese Woche auf viele Veranstaltungen hinweist, die schon losgegangen sind. Das japanische Filmfestival beispielsweise läuft schon seit vier Tagen und geht am Sonntag zu Ende. Trotzdem sollen euch tolle Events, wie dieses nicht vorenthalten bleiben. Daher hier jede Menge Ausgehtipps für euch getreu dem Motto: besser spät als nie. Und manche starten sowieso erst noch – für alle! Und – es gibt topaktuelle “Fake”-News in Sachen Ballett für Jugendliche … (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Raus aus den Federn!

Von Kaspar Lauck. Fotos Veranstalter.

“Carpe Diem!” legt einem der Wochenendfahrplan immer wieder ans Herz. In dieser Woche muss das leicht korrigiert werden: Carpe Manem! (Nutze den Morgen/Vormittag). Denn vor allem der Samstag ist vollgepackt mit Veranstaltungen, die schon vormittags starten. Beispielsweise der “Tag der Sportvereine” oder die “IHK-Bildungsmesse”, Beginn jeweils um 10 Uhr. Wer seinen Wecker Samstag leider überhört hat, bekommt in einigen fällen netterweise eine zweite Chance. Das “Lateinamerikanische Wochenende” am Schlachter etwa findet seinem Namen entsprechend auch am Sonntag statt. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Russische Stars im Stadion, vierbeinige Stars im Schlosspark

Von Kaspar Lauck. Fotos Veranstalter.

Das “größte Open-Air Event des Jahrzehnts” wird den Wiesbadenern dieses Wochenende versprochen. Mit Stars, die keiner kennt. Zumindest in Deutschland nicht. Warum das eventuell trotzdem spannend ist und was sonst noch so passiert lest ihr hier…

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sensor-Wochenendfahrplan: Drei Tage und Nächte für Gaumen, Ohren und Augen

Von Kaspar Lauck. Fotos Veranstalter.

Es lässt sich trefflich darüber diskutieren, welcher der fünf Sinne (Hören, Riechen, Schmecken, Sehen, Tasten) für den Menschen am wichtigsten ist. Um so schöner ist es, wenn man sich nicht entscheiden muss, da das Wochenende für alle genannten Wahrnehmungen Programm bereithält. Dabei geben die drei Tage in Wiesbaden sogar die Möglichkeit, jeden Sinn einzeln zu verwöhnen. Heute steht das Ohr im Mittelpunkt und darf sich über eine weitere “Sounds in the sun” Veranstaltung, sowie über die Releaseparty des neuen Albums von Falk Fatals Band Front freuen. Samstag darf sich das Trommelfell dann erholen. Beim Marktftrühstück “Erdbeeren, Spargel und co” stehen Gaumen und Nase ebenso im Mittelpunkt wie beim Tag der offenen Tür der Sekterei Henkell. Wer den Tag dann auch kulinarisch beenden will, kann dies bei der “Goodbye-Party” von Nassau Beef and Beer tun. Was fürs Auge ist dann der Sonntag (Achtung Muttertag!). Internationaler Museumstag und Modellbahnaustellung bieten genug, um sich bis zum nächsten Wochenende sattzusehehen. Und wenn man jetzt der Meinung ist, dass bei all dem der Tastsinn zu kurz kommt, geht am Sonntag mit seiner Mutter ins Schloss Freudenberg. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Drinnen- und Draußen-Angebote voller Aufforderungen und Forderndem

 

 

 

 

Von Kaspar Lauck. Fotos Winfried Schönbach (oben), Veranstalter.

“ACHTUNG!” lautet die Forderung des wohl größten Freiluft-Events des Wochenendes, dem Besser als nix!-Festival im Rheingau. Achtung ist in diesem Zusammenhang hauptsächlich an die Worte Respekt, Rücksicht und Toleranz verknüpft. Ähnlich imperativ fordert diese Werte auch Tina Teubner von ihrem Mann Ben Süverkrüp ein, Live und auf der Bühne! Einen etwas weniger fundamentalen Wunsch hat da Bülent Ceylan an sein Publikum, nimmt uns mit “lassmalache” aber auch in die Pflicht. Wer nun aber lieber gefordert statt aufgefordert wird, muss auch nicht Zuhause bleiben. Musik, die kaum mehr ist als Stille und der 200. Geburtstag von Karl Marx sorgen für entsprechende Veranstaltungen. (mehr …)

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Christine Prayon // Die Diplom-Animatöse

Die Diplom-Animatöse ist keine gemeine Animatöse. Sie ist eine Animatöse mit Diplom. Und das gibt es selten. Gehen Sie bei der Wahl Ihrer Abendveranstaltung auf Nummer Sicher: Entscheiden Sie sich für Künstler mit Gütesiegel. Christine Prayon, dem Fernsehpublikum besonders als Birte Schneider aus der ZDF heute-show bekannt, hat sich das Ulknudel-Diplom auf die Netzhaut tätowieren lassen. So können Sie Qualität schon von weitem erkennen.

Dieser Abend passt in keine Schublade, denn er ist zwei Stunden lang und mindestens genauso breit. Wenn Sie darüber jetzt herzlich lachen konnten, sind Sie hier genau richtig. Es wird noch mehr schlechte Witze geben. Außerdem wird Frau Prayon einige Präsidenten imitieren, schön singen, den ein oder anderen bewegenden Moment zerstören und möglichst viel Haut zeigen. Sie wird sich auch heute mal wieder nicht festlegen, ob es sich hier um Kabarett, Comedy oder eine Heizdeckenverkaufsveranstaltung handelt. Hauptsache absurd und ohne Chansons.

Auf dem Höhepunkt ihrer Animatösenkarriere wendet sich Christine Prayon nun den Enthüllungen zu, auf die wir lange gewartet haben. Sie verrät uns endlich, wer sie wirklich ist, welche seltene Krankheit sie hat. Ob es den deutschen Humor gibt und wenn ja, warum nicht. Wir erfahren die ganze Wahrheit über Jack Michaelson und die Große Deutsche Revolution. Wie Madame Sarkozy bei einem Lachanfall aussieht, wie das Wetter gestern wird und was Prayons Eltern und ihre Katze zu all dem sagen.

Datum
24.05.2018

Einlass 
19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn

19:30 Uhr

Tickets online oder im VVK
Mo. & Mi. 15 -18 Uhr

Theater im Pariser Hof
Spiegelgasse 9
65183 Wiesbaden
www.theaterimpariserhof.de
Facebook: @theaterimpariserhof

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sensor-Wochenendfahrplan: Vielfältiges Vergnügen voller Treffer zwischen Kunst, Kultur und Leibeswohl

Von Nico Lange. Fotos Veranstalter.

Manchmal ist unsere Stadt mehr Kultur – manchmal schreit sie aus jeder Hofeinfahrt “Party”. An diesem Wochenende hält sich das Angebot die Waage. Die Stadt-Revue über Wiesbaden “Casino Totale” klingt wundervoll; davor, danach oder das ganze Wochenende kann man sich mit Freunden am Schlachthof verabreden und dort Schoppen trinken, während die Kinder spielen, Karussel fahren und die Szenerie durch Fässer- und Messerwerfer und die gigantische Winzer-Olympiade aufgemischt wird. Auch “Kultur im Park” startet (unter anderem) damit offiziell in die Saison. Premieren, Kino gucken im Biebricher Schloss oder – mit Badesalz- und SGE-Fan Henni Nachtsheim – im Caligari, außergewöhnliche Theater-Erlebnisse, geile Radtouren zum Schlemmern in den Rheingau oder PingPong im Heaven. Es ist einfach zu viel los in dieser Stadt. Keiner soll sagen, hier liegt der Hund begraben. In diesem Sinne “Tschüss” … dies ist mein letzter Wochenendfahrplan – der nächste Perlensucher steht schon in den sensor-Startlöchern. In meinen sechs Praktikums-Monaten habe ich  eines wirklich kapiert: : Es sind nicht die Veranstaltungen, die nicht da sind – es sind, wenn überhaupt, die Menschen, die nicht hingehen. In diesem Sinne – raus mit euch und genießt das schöne Wochenende und lasst noch Energie übrig, denn am 30. April geht’s beim Tanz in den Mai an vielen Stellen wieder richtig rund. (Apropos Tanz in den Mai – am 30. April veröffentlichen wir einen Tanz in den Mai-Guide – wer noch ultimative Tipps dafür hat oder selbst veranstaltet: schnell´ ne Mail mit Infos an hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff Maitanz.) (mehr …)

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“Lokale Aspekte” auf der Kunstmole im Schiersteiner Hafen

Am 27. April 2018, 16 Uhr wird auf der Kunstmole im Schiersteiner Hafen, 65201 Wiesbaden-Schierstein die diesjährige Ausstellung eröffnet, und täglich vom 27. April – 7. Oktober 2018 bei gutem Wetter von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit kostenlos zu besichtigen sein. Die vier KünstlerInnen Gabrielle Hattesen, Ingrid Heuser, Wladimir Olenburg und Horst Reichard blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die “Lokalen Aspekte” des am Rhein gelegenen Ausstellungsortes. Kooperationspartner dieser Freiluft-Ausstellung sind der Ortsring Schierstein e.V. und der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

Das Duo Gabrielle Hattesen/Ingrid Heuser interessiert an Schierstein die weit in die Vergangenheit zurückreichende Geschichte als Wohnstätte von Fährleuten, Schiffern, Fischern, Bootsbauern und Seifenherstellern. In den Fokus stellen sie dabei, dass in dem Alltag dieser sehr hart arbeitenden Menschen aber auch erzählt und gesungen wurde, um Kraft und Hoffnung zu gewinnen. Aus der Ambivalenz dieser von Realismus und Unwirklichkeit, Anmut und Hässlichkeit, Güte und Grausamkeit, Demut und List gekennzeichneten Inhalte der Märchen und Lieder haben sie ihre Objekte entwickelt.

Einen Ansatz, der sich direkt aus dem Hafen ableitet, wählt Wladimir Olenburg für seine Installation „Tauwerk“ . Das Tauwerk der Segelboote verleiht ihnen ein filigranes, lineares Korsett. In ihrer Abfolge, nebeneinander fein säuberlich angeordnet, bieten Masten und Taue ein Bild sich überschneidender, bewegender Linien. Alles ist in leichter, kaum wahrnehmbarer Bewegung.“

Für seine Arbeit „Husch, Husch. Pfusch, Pfusch.“ hat Horst Reichard einen ca. 170 Jahre alten Eichenholzbalken auf einem eisernen Bock mit einer beweglichen Achse montiert, so dass er wie eine Wippe bewegt werden kann. Die Oberseite des Balkens ist wie eine zweispurige Fahrbahn mit Fahrzeugmodellen bestückt und mit einer dünnen Bleifolie überzogen, aus der sich die Modellautos nur konturenhaft abzeichnen. Die Installation steht für die Labilität der überbordenden Verkehrsströme einschließlich ihrer tragenden und überbrückenden Architekturen und bezieht sich explizit auf die in unmittelbarer Nähe der Schiersteiner Hafens  ca. 60 Jahre alten Rheinbrücke, die derzeit durch ein neues Bauwerk ersetzt wird.

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Mark Britton // Mit Sex geht’s besser! Am 5.5. im Theater im Pariser Hof

Mark Britton
Foto: Melanie Grande

Nach dem Erfolg von „Ohne Sex geht’s auch (nicht)!“ setzt Mark Britton noch einen drauf mit seinem neuen Programm „Mit Sex geht’s besser!“, das nun erstmals in Wiesbaden zu sehen ist. (mehr …)