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Wer kann helfen? Nach tragischem Brand in der Goebenstraße suchen Bewohner dringend Wohnraum

feuerwehr_wiesbaden

Buchstäblich über Nacht haben an diesem Wochenende mehrere Wiesbadener Familien ihr Zuhause verloren, zumindest für einige Wochen oder auch Monate. Der tragische Wohnungsbrand in der Goebenstraße, bei dem eine hochbetagte Bewohnerin starb, hat das gesamte Haus bis auf weiteres unbewohnbar gemacht. Die Wohnungen wurden versiegelt und dürfen nicht betreten werden. In der Nacht von Freitag auf Samstag war ein Brand in einer Erdgeschosswohnung des Altbaus ausgebrochen, der schnell zu einer starken Rauchentwicklung im gesamten Haus führte. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Elf Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, aber nicht schwer verletzt. Das gesamte Ausmaß der Folgen des Unglücks sind noch nicht abzusehen. Fest steht, dass die Betroffenen, die für die ersten Tage in Hotels oder bei Bekannten und Verwandten unterkommen konnten, dringend Wohnraum benötigen. Insgesamt neun Haushalte, fast alle junge Familien mit Schulkindern, sind ohne Bleibe. Wer irgendwelche Möglichkeiten hat oder kennt, wo diese Familien für die nächsten Wochen oder Monate in Wiesbaden unterkommen können, wird gebeten, sich an Titus Grab (0611/9490458), der die Hilfe koordiniert, oder an die Hausbesitzerin Inge Brachet (0611/9812773) zu wenden – oder auch per Mail an hallo@sensor-wiesbaden.de, wir leiten Ideen und Angebote weiter. Das Gesundheitsamt wird Anfang der Woche Schadstoffmessungen im Haus durchführen. Anschließend werden genauere Einschätzungen möglich sein, welche Maßnahmen erforderlich sind und welche weiteren konkreten Hilfen und gegebenenfalls auch Sachspenden die Betroffenen benötigen. (dif)

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