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“Leuchtfeuer” – Neuer Gedichtband von Alexander Pfeiffer

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse, die heute Abend eröffnet wurde, legt der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer einen Auswahlband mit Gedichten aus den letzten drei Jahrzehnten vor. „Leuchtfeuer“, so der Titel, erscheint bei Rodneys Underground Press und wird vom Verlag folgendermaßen beworben: „Alexander Pfeiffer hat seine Sozialisation wie viele kreative Köpfe in der damals gesellschaftlicherseits ungeliebten Punkszene erfahren. Aber jeder Rausch endet irgendwann einmal, und Ende des Jahrtausends entschied er sich für das Krimi-Genre. Nichtsdestotrotz hängt sein Herz an der Unabhängigkeit, am Underground, wo er einst begann. Seine Gedichte sind Ausdruck dieser Lebenseinstellung, sie sind aber auch gereifte Erfahrungen, die im Hier und Jetzt leben.“ (mehr …)

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“Pre-Crime“ zeigt die Welt von morgen – und von heute: Der sensor-Film des Monats startet am Donnerstag

Der Sci-Fi-Film “Minority Report” ist Realität: Bei der Methode „Predictive Policing“ wird prognostiziert, wann und wo ein Verbrecher zuschlägt. Gefüttert wird der Polizeicomputer dafür mit persönlichen Informationen, die wir täglich freiwillig im Internet preisgeben. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder sind für ihren Dokumentarfilm um die halbe Welt gereist und haben Menschen getroffen, die täglich mit der Technologie arbeiten, aber auch Menschen, die Opfer dieser Technologie wurden. Faszinierend und furchterregend zugleich dringen utopische Kontrollszenarien immer mehr in unser Leben ein… Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen? Der sensor-Film des Monats läuft am Donnerstag, 12. Oktober (17.45 Uhr) im Murnau-Filmtheater – und am Freitag, 13. Oktober (20.30 Uhr) sowie am Sonntag, 15. Oktober (20.15 Uhr). Wir verlosen drei 2 für 1-Tickets (1 x bezahlen, 2 Personen schauen) – Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de

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Im sensor-Film des Monats: Paul, der übers Meer kam, Filmemacher Jakob Preuss – und eine Begegnung…

Paul Nkamani hat sich aus Kamerun bis Marokko durchgeschlagen. Hier lernt er Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherche ist. Paul ergattert einen Platz auf einem Schlauchboot, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die Bilder der Rettung und begibt sich auf die Suche nach Paul. Er findet ihn wieder. Als dieser beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv unterstützen oder in der Rolle des Beobachters bleiben? Viereinhalb Jahre, nachdem Pauls Odyssee begann, zieht dieser zu Jakobs Eltern in dessen ehemaliges Kinderzimmer. Als sensor-Film des Monats läuft „Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung“ am Freitag, 15. September, um 20.30 Uhr, im Murnau-Filmtheater, inklusive eines Gesprächs mit dem Regisseur im Anschluss. Weitere Vorführungen: Samstag und Sonntag, jeweils um 18 Uhr. Wir verlosen drei 2 für 1-Tickets – Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de

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Atemberaubende Graphic-Novel-Verfilmung: “Atomic Blonde” läuft schrill, cool, sexy, explosiv im Caligari


Die FBW, die Deutsche Film- und Medienbewertung, präsentiert – und diskutiert im anschließenden Gespräch – ein ausgewähltes Filmwerk. Die „atemberaubende Graphic-Novel-Verfilmung“ „Atomic Blonde“ sei schrill, cool, sexy, bunt und schnell, gewalttätig, explosiv, ein Genrefilm im Spannungsfeld zwischen filmischem Anspruch und Kriterien des Jugendschutzes. Ein Film, der polarisieren kann. Was hat die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), die sich dem wertvollen Film verpflichtet fühlt, bewogen, das Prädikat „besonders  wertvoll“ zu verleihen? Und was hat die FSK dazu veranlasst, den Film ab 16 Jahren freizugeben? sensor verlost 3×2 Freikarten für die Vorführung am Samstag, 16. September, um 20 Uhr, bei der Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörde bei der FSK) und Prof. Dr. Marcus Stiglegger (Juryvorsitzender der FBW, Professor für Fernsehen und Film und Vizepräsident der DEKRA Hochschule für Medien Berlin, Film- und Medienwissenschaftler) mit dem Publikum diskutieren. Mail an losi@sensor-wiesbaden.de (dif/Foto FBW)

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Produkt des Monats der Wiesbadener Tourist-Information: “Geisterchoral”


Die Wiesbadener Tourist-Information präsentiert regelmäßig ein “Produkt des Monats”. Im September 2017 ist dies der Kriminalroman “Geisterchoral” von Alexander Pfeiffer, erschienen im Emons-Verlag im Oktober 2016. Im Mittelpunkt des Romans steht der Filmvorführer Sänger, der im Wiesbadener Caligari-Kino arbeitet und im Laufe der Geschichte zu einem Privatdetektiv wider Willen wird. “Ich wusste es schon immer: Ins Kino gehen verändert das Leben”, merkte der weithin bekannte Krimiautor Wolfgang Schorlau an. “Sie glauben mir nicht? Dann lesen Sie ‘Geisterchoral’ mit Filmvorführer Sänger als Ermittler. Vielleicht ändert sich dann auch Ihr Leben.” Das Buch ist ab sofort in der Tourist-Information am Marktplatz erhältlich und kann auch online über deren Website bestellt werden.

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“Von Menschen und Katzen”: Die Dokumentation “Kedi” zeigt die Vierbeiner ganz nah – sensor verlost Freikarten

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm “Kedi – von Menschen und Katzen” begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebendige Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen. Zu sehen gibt es diese Aufnahmen im Murnau-Filmtheater: am Donnerstag, 10. und Sonntag, 13. August, jeweils um 18.15 Uhr – sowie am Freitag, 11. August, um 20.15 Uhr. sensor präsentiert und verlost hierzu 2×2 Freikarten – einfach eine Mail an losi@sensor-wiesbaden.de!

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Caligari erhöht Eintrittspreise: Abendfilme 1 Euro teurer – Künftig regelmäßig Kurzfilme als Vorprogramm

Mit erhöhten Eintrittspreisen meldet sich die Caligari Filmbühne aus der Sommerpause zurück. “Es ist wieder soweit: Nach 5 Jahren erhöhen wir die Eintrittspreise wegen gestiegener Betriebskosten”, verkündet das Caligari-Team im frisch erschienenen Programmheft. Das “Traumkino” für Kinder kostet künftig 3,50 anstatt 3 Euro, die Abendfilme 7 Euro anstatt 6 Euro. Bereits gekaufte 10er-Karten und Gutscheine können bis zum Jahresende ohne Aufpreis eingelöst werden. Es wird jedoch mit Beginn der neuen Spielzeit im Caligari nicht nur mehr verlangt, sondern auch mehr geboten: Künftig werden jeden Monat ausgewählte Kurzfilme unterschiedlicher Genres als Vorfilm bei einzelnen Veranstaltungen im Abendprogramm und im “Traumkino” gezeigt. Den Auftakt im August machen im Abendprogramm der Experimentalfilm “Olgastrasse 18” und der Animationsfilm “Tango”. Als erster Film nach der Sommerpause wird am 21. August um 17.30 Uhr zum 100. Geburtstag von Robert Mitchum “Vor Hausfreunden wird gewarnt” laufen. Neben dem regulären Programm werden unter anderem auch im Rahmen der “Wiesbadener Fototage” Dokumentationen über Robert Doisneau, Robert Frank und Robert Mapplethorpe gezeigt. www.wiesbaden.de/caligari (dif)

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Leid und Sterben im sensor-Film des Monats: Das Murnau-Filmtheater zeigt “den Tod von Ludwig XIV”

Leid und Sterben machen auch vor den Mächtigsten, ja, vor dem Absoluten nicht Halt: Der Sonnenkönig Ludwig XIV., eine Paraderolle für die Truffaut-Ikone JeanPierre Léaud, verspürt im August des Jahres 1715 nach einem Spaziergang ganz plötzlich Schmerzen im Bein. Die nächsten Tage verbringt er in seiner Kammer, führt die Regierungsgeschäfte bestmöglich weiter und gleitet allmählich seinem Tod entgegen. Ein Historienfilm mit Opulenz auf engstem Raum: Der Totentanz eines Bettlägerigen, während um ihn herum schon eifrig an der Zukunft – ohne ihn – gebastelt wird. „Der Tod von Ludwig XIV.“ läuft am Donnerstag, 6. Juli, um 20.15 Uhr sowie am Samstag, 8. Juli, um 17.45 Uhr im Murnau-Filmtheater. Und es gibt „2 für 1“-Tickets für drei Kinofans: Einfach eine Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de schicken!

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Bespielen der Wiese geboten: Open-Air-Filmfest “Bilderwerfer” startet am Donnerstag

Die Wiese ist bereit und verkündet es schon: Das Open Air Filmfestival mit dem besonderen Flair auf der großen Wiese direkt gegenüber vom Wiesbadener Hauptbahnhof feiert Geburtstag. Seit zwanzig Jahren bringen die Macherinnen und Macher bei freiem Eintritt ausgesuchte aktuelle Filme unter den Sommerhimmel. In diesem Jahr laufen in den Reisinger Anlagen an vier Wochenenden bei gutem Wetter (jeweils von Donnerstag bis Samstag) nach Einbruch der Dunkelheit unter anderem „Paterson“, „Das brandneue Testament“, „T2 Trainspotting“ und „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“. Den Auftakt macht am Donnerstag “Parchim International”. Das volle Programm: www.bilderwerfer.de (dif)

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Es ist angerichtet: Konzerte, Kino und Theater im Freien – sensor blickt hinter die Sommerfestival-Kulissen

Von Hendrik Jung. Fotos Kai Pelka.

Es duftet nach Ofengemüse und Hühnchen in dem nah am Rheinufer gelegenen ehemaligen Weingut, in dem die Büros der Rheingau Musik Festival Konzertgesellschaft mbH untergebracht sind. Bis unter das Dach wird hier auf drei Etagen intensiv gearbeitet – an der Sponsorensuche, am Programm des kommenden Jahres (2018), das zu 85 Prozent bereits feststeht, und auch schon an dem der Folgejahre und an der Entwicklung des Unternehmens. (mehr …)

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sensor-Film: „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ – Großstadtmenschen und ihre Suche nach Beziehungsglück

Der sensor-Film des Monats Juni heißt  „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ und läuft am 8. (17.45 Uhr), 9. (20.15 Uhr), 10. (17.45 Uhr), 11. (20.15 Uhr) Juni im Murnau-Filmtheater. Wie in Helmut Kraussers gleichnamigen Roman, lässt Lars Montag in seinem Kinodebüt mehr oder minder junge Großstadtmenschen mit unterschiedlichen Haltungen und Lebensentwürfen aufeinanderprallen und zeigt, wie schwierig es ist, heute eine glückliche Beziehung zu führen. Ärztin Julia mietet sich über eine Escort-Agentur den Callboy Vincent. Er wiederum hat ein spezielles Abkommen mit seiner Freundin Vivian. Julias Ex Uwe lebt seine Fantasien mit der Internet-Bekanntschaft Janine aus. Im Supermarkt gerät er mit dem pensionierten Lehrer Ekki aneinander. Dieser hat ein dunkles Geheimnis, das mit Teenie Swentja zusammenhängt. Sie führt mit Mahmud und Johannes eine Dreiecksbeziehung… Wir verlosen „2 für 1“-Tickets für 3 Kinofans, Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de

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Appetit auf Japan? Auf nach Frankfurt! Nippon Connection lockt mit Filmen, Kultur, Konzerten und mehr

Mit vollen Rängen startete das Japanische Filmfestival NipponConnection in Frankfurt. Mehr als 300 Kinoliebhaber, aus Japan angereiste Filmschaffende sowie geladene Ehrengäste nahmen an der feierlichen Eröffnung im Künstlerhaus Mousonturm teil. Noch bis Sonntag, den 28. Mai, werden beim weltweit größten Festival für japanischen Film, das von rund siebizig Ehrenamtlichen organisiert wird, rund 100 Lang- und Kurzfilme aus verschiedensten Genres zu sehen sein. Veranstaltungsorte sind neben dem Künstlerhaus Mousonturm das Theater Willy Praml in der Naxoshalle, das Deutsche Filmmuseum, das Mal Seh’n Kino, das Theater die Käs,das Atelier Naxoshalle, der Ausstellungsraum Eulengasse und das Atelierfrankfurt. (mehr …)