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Reise durch “66 Kinos” – nostalgische Liebeserklärung mit kritischen Fragen: Regisseur zeigt sensor-Film persönlich

Einen Kinofilm über die Kinolandschaft in Deutschland hat Regisseur Phillipp Hartmann innerhalb eines Jahres auf seiner Reise durch 66 deutsche Kinos geschaffen. “66 Kinos” ist ein dokumentarisches Essay, das den Stellenwert des Kinos als gesellschaftlichen Ort von heute und in der Zukunft zeigt. Wie dabei jeder Kinomacher seine eigene Strategie verfolgt und wie sie die Zukunft der Branche sehen, verrät dieser Film, der unter anderem vom Kuratorium junger deutscher Film gefördert wurde. Einerseits eine nostalgische Liebeserklärung an den Ort Kino, scheut sich der Film andererseits auch nicht davor, die unangenehmen Fragen nach der ungewissen Zukunft von Lichtspielhäusern jenseits von Blockbuster-Multiplexen zu stellen. Der Regisseur ist beim sensor-Film des Monats zur Wiesbadener Erstaufführung am Freitag, 15. Dezember, um 20.15 Uhr im Murnau-Filmtheater persönlich vor Ort. Wir verlosen 5×2 Freikarten – schicke eine Mail mit Nennung eures ganz persönlichen Lieblingskinos, in Wiesbaden oder anderswo, an losi@sensor-wiesbaden.de

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Filmschaffende formieren sich: Neuer Netzwerk-Verein – Branchentreff heute im Rathaus

Wiesbaden war mal Filmstadt. Und ist es eigentlich immer noch. Nur bekommt kaum noch jemand so richtig mit. Damit sich das ändert, damit das äußerst vielfältige Film- und Medienschaffen in der Stadt wieder spürbarer und sichtbarer wird und auch, damit sich die Filmschaffenden – ob Unternehmen, Institutionen, „Einzelkämpfer“, Hochschulen – untereinander besser vernetzen, wurde, nach intensiver Vorarbeit der langjährigen ZDF-Kulturredakteurin Dr. Jutta Szostak, der breit aufgestellte Verein „Filmstadt Wiesbaden Netzwerk e.V.“ gegründet. Zum nächsten Branchentreff heute um 19 Uhr im Rathaus sind alle Film- und Medienschaffenden willkommen.

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Ikone in town: Anne Clark präsentiert an diesem Samstag ihren Film bei Exground – sensor verlost Freikarten

Am 25. Januar 2018 kommt das Filmporträt “I´ll Walk Out Into Tomorrow” über die britische Musik-Ikone Anne Clark in die deutschen Kinos. Bereits an diesem Samstag, 25. November, läuft der Film exklusiv beim exground Filmfest. Und das Beste: Anne Clark wird anreisen, um den Film bei der Vorstellung um 17.30 Uhr in der Filmbühne Caligari persönlich zu präsentieren. Als Medienpartner des Festivals verlosen wir 3×2 Freikarten. Schreibt uns, warum ihr unbedingt dabei sein müsst, bis heute um 16 Uhr an losi@sensor-wiesbaden.de (dif)

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Gedichte beim Filmfest: Alexander Pfeiffer verpackt urbane Realitäten in Verse – Buchpremiere bei Exground


“Du atmest ein, atmest aus – mehr ist nicht dabei, mehr wird nicht draus. Du atmest aus, atmest ein – mehr ist nicht dabei. Was soll schon sein?” Der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer legt in diesem Herbst einen Auswahlband mit Gedichten aus den letzten drei Jahrzehnten vor. Fern verkopfter Wortspielereien und Naturbetrachtungen aktuell gefeierter junger deutscher Lyriker verpackt Pfeiffer urbane Realitäten in Verse, ähnlich wie Songs. „Leuchtfeuer“ – das ist Sehnsucht, Scheitern und das ungebrochene Verlangen nach etwas mehr als bloßem Existieren. Zur musikalischen Lesung mit dem Autor sowie Martin Schmidt an der Gitarre und Eberhard Emmel an Saxofon und Bassklarinette lädt der Kulturpalast am Donnerstag, 23. November, um 20 Uhr im Rahmen des auf Hochtouren laufenden Exground Filmfestes. www.alexanderpfeiffer.de sensor präsentiert und verlost 2×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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Sehnsucht, Sex und andere Obsessionen: B3 Biennale entdeckt das Begehren – Wir haben Freikarten

Am Tag verbringen die Menschen im Schnitt fast fünf Stunden mit bewegten Bildern, sagen aktuelle Studien. Neben Medien und Kommunikation erobern sie zunehmen auch den öffentlichen Raum und die Kunst. Exakt diesen Entwicklungen widmet sich seit 2013 aller zwei Jahre die „B3 Biennale des Bewegten Bildes“ in Frankfurt/Main, mittlerweile ein zentraler internationaler Hotspot für Kreative aus den Disziplinen Kunst, TV/Film, Web, Games, VR/AR. Konferenz-Programm und Kunstausstellungen der B 3 haben allein in den Jahren 2015/2016 rund 370.000 Besucher erreicht. Liebe, Gier, Lust, Sehnsucht, Angst, Verlangen  – das menschliche Begehren in all seinen Ausprägungen  – steht im Mittelpunkt der diesjährigen B3 in Frankfurt/Main, die nach der Biennale in Venedig und der Documenta das aufregende Kunstjahr 2017 würdig abschließt. In der zentralen Leitaustellung verarbeiten 80 Künstler_innen aus 20 Ländern in ihren Videoinstallationen, Kurz-und Spielfilmen, aber auch per Computerspiel sowie in Virtual und Augmented Reality-Projekten unter dem Leitthema „ON DESIRE“ Themen wie Identität, Macht, Religion, Heimat, Flucht, Sexualität. (mehr …)

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Bescheidene Ikone gibt sich die Ehre: Anne Clark präsentiert Film persönlich bei Exground

Anne Clark ist eine Ikone des Dark Wave, eine außergewöhnliche, erfolgreiche und einflussreiche Musikerin, und eine großartige und äußerst bescheidene Persönlichkeit – und sie kommt zum Exground Filmfest nach Wiesbaden. Soeben gab das heute startende Filmfestival bekannt, dass die britische Ausnahmekünstlerin am kommenden Samstag, 25. November, persönlich den Film “Anne Clark – I´ll Walk Out Into Tomorrow” vorstellen wird, wenn er um 17.30 Uhr in der Caligari Filmbühne vor dem deutschen Kinostart (25. Januar 2018) gezeigt wird. Auch der Regisseur des Dokumentarfilms, Claus Withopf, wird in Wiesbaden dabei sein. (mehr …)

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“Wiesbaden Young & Fresh”-Videopremiere: Kreative Studenten zoomen professionell auf Hotspots der Stadt

Videoclips, die Städte vorstellen, können öde und verstaubt rüberkommen – oder auch “Young & Fresh”. So nennen Shaolin Tran (Foto unten, Mitte, bei den Dreharbeiten) und Moritz Schäfer (rechts) , die sich über ihr Media Management-Studium an der Hochschule RheinMain kennengelernt haben, ihr gelungenes Wiesbaden-Videoporträt. Eine Reihe Hotspots unserer Stadt – acht Stationen von Cafés bis Clubs, vom ersten Kaffee des Tages bis zum letzten Absacker der Nacht – hat das kreative Duo knapp und knackig eingefangen. Das professionelle Ergebnis soll vor allem Studis in der Stadt Orientierung geben, ist aber auch für „ältere Semester“ sehenswert und inspirierend – ist exklusiv als Videopremiere hier auf sensor-wiesbaden.de zu sehen und ab sofort auf YouTube zu finden. “Die Idee ist daraus entstanden, dass wir als Studenten selber erfahren, an welche Dingen es, vor allem wenn man neu nach  Wiesbaden kommt, mangelt”, erklären die Beiden. Die vorgestellten Orte sind dabei nur ein Ausschnitt einer entgegen anders lautender Gerüchte gar nicht mal so kurzen Liste von “Young & Fresh”-Orten in Wiesbaden. Fortsetzung/en könnte/n also folgen … Wie gefällt euch der erste Aufschlag? (dif/ Foto: Laura Möbius)

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Die Neuerfindung der Wiesbadener Literaturtage durch einen konsequent vielseitigen Kurator im Herbst 2017

Zu einer Tour d’horizon durch das „BRD noir“ der Vorwendezeit wie durch das Museum Wiesbaden lädt Frank Witzel, Autor und Kurator der 20. Wiesbadener Literaturtage, ein. Das spartenübergreifende und traditionsreiche Festival, veranstaltet vom Kulturamt und Federführung des Literaturhauses Villa Clementine, startete am Sonntag furios – im Museum. Noch bis zum 16. November sind in Wiesbaden, Geburtsort und für die Dauer der Literaturtage wieder temporäre Heimat für Witzel, spannende Erlebnisse rund um die Literatur, aber auch weit darüber hinaus, möglich. (mehr …)

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Hommage an Eddie Constantine: „Alphaville” und „Tango durch Deutschland“ im Caligari (Freitag, ab 17.30 Uhr)

Eddie Constantine: Er war Multitalent, Sänger erfolgreicher Chansons, verkörperte Pulp-Fiction-Figuren wie Lemmy Caution und Nick Carter, war noch dazu einfach Eddie – und bis zu seinem Tod im Jahr 1993 Wahl-Wiesbadener. Zum 100. Geburtstag zeigt das Caligari im Oktober und November eine Auswahl seiner Filme – mit Gästen: der Witwe, seinen Töchtern Maya und Mia Constantine und Lutz Mommartz, dem Regisseur von „Tango durch Deutschland“. Zu sehen am Freitag, 27. Oktober, um 17.30 Uhr auf der Caligari-Leinwand. Und um 20 Uhr flimmert dort „Alphaville – Lemmy Caution gegen Alpha 60“.

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80 Filme, 22 Länder, 1 Schloss: Das “Trickfilm-Festival” startet am Donnerstag in Biebrich

Das dank seines künstlerisch hohen Niveaus über Deutschland hinaus angesehene Festival präsentiert in diesem Jahr 80 Beiträge aus 22 Ländern, darunter zwei programmfüllende Filme: der chinesische Fantasyfilm „Big Fish & Begonia“ von Xuan Liang und Chun Zhang sowie die in Japan mit dem dortigen Akademiepreis ausgezeichnete Manga-Verfilmung „In This Corner of the World“ des Regisseurs Sunao Katabuchi. Beide sind mit deutschen Untertiteln zu sehen. Unter dem Motto „Best of International Animation 2016/2017“ laufen – zwischen dem 26. und 29. Oktober in der Filmbewertungsstelle auf Schloss Biebrich – in vier Programmen 36 Beiträge, darunter die Hauptpreisträger der jüngsten internationalen Trickfilmfestivals und -wettbewerbe. Weitere Infos zum „Internationalen Trickfilm-Wochenende” gibt es hier: www.filme-im-schloss.de

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“Leuchtfeuer” – Neuer Gedichtband von Alexander Pfeiffer

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse, die heute Abend eröffnet wurde, legt der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer einen Auswahlband mit Gedichten aus den letzten drei Jahrzehnten vor. „Leuchtfeuer“, so der Titel, erscheint bei Rodneys Underground Press und wird vom Verlag folgendermaßen beworben: „Alexander Pfeiffer hat seine Sozialisation wie viele kreative Köpfe in der damals gesellschaftlicherseits ungeliebten Punkszene erfahren. Aber jeder Rausch endet irgendwann einmal, und Ende des Jahrtausends entschied er sich für das Krimi-Genre. Nichtsdestotrotz hängt sein Herz an der Unabhängigkeit, am Underground, wo er einst begann. Seine Gedichte sind Ausdruck dieser Lebenseinstellung, sie sind aber auch gereifte Erfahrungen, die im Hier und Jetzt leben.“ (mehr …)

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“Pre-Crime“ zeigt die Welt von morgen – und von heute: Der sensor-Film des Monats startet am Donnerstag

Der Sci-Fi-Film “Minority Report” ist Realität: Bei der Methode „Predictive Policing“ wird prognostiziert, wann und wo ein Verbrecher zuschlägt. Gefüttert wird der Polizeicomputer dafür mit persönlichen Informationen, die wir täglich freiwillig im Internet preisgeben. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder sind für ihren Dokumentarfilm um die halbe Welt gereist und haben Menschen getroffen, die täglich mit der Technologie arbeiten, aber auch Menschen, die Opfer dieser Technologie wurden. Faszinierend und furchterregend zugleich dringen utopische Kontrollszenarien immer mehr in unser Leben ein… Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen? Der sensor-Film des Monats läuft am Donnerstag, 12. Oktober (17.45 Uhr) im Murnau-Filmtheater – und am Freitag, 13. Oktober (20.30 Uhr) sowie am Sonntag, 15. Oktober (20.15 Uhr). Wir verlosen drei 2 für 1-Tickets (1 x bezahlen, 2 Personen schauen) – Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de