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Kinder kostenlos im Bus mitnehmen: Nun machen Wiesbaden und Mainz gemeinsame Sache

eswe

 

Die Städte Mainz und Wiesbaden haben sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise bei der Kindermitnahmeregelung verständigt. „Gemeinsames Ziel ist und bleibt eine familienfreundliche und im Rhein-Main-Verkehrsverbund einheitliche Kindermitnahmeregelung“, so die beiden Oberbürgermeister Michael Ebling und Sven Gerich. Dieses Ziel werden die beiden Oberbürgermeister in einem Brief an den Vorsitzenden des RMV-Aufsichtsrates, den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, formulieren und die Vorzüge der bisherigen familienfreundlichen Regelung im VMW darstellen.

Mainz und Wiesbaden sind sich einig: In beiden Städten soll bis zur formalen Änderungen der Beförderungsbestimmungen in Absprache mit den beiden Verkehrsunternehmen ESWE Verkehr und Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) eine Kulanzregelung gelten, welche ganztätig die Mitnahme aller eigenen und maximal drei fremder Kinder ermöglicht und mit der auch der Beschluss des Magistrats in Wiesbaden umgesetzt werden kann.

„MVG und ESWE Verkehr hatten für die Umsetzung der Änderung eine längere Übergangszeit für die gültigen Jahreskarten und Abo-Kunden vorgesehen, diese Regelung wird jetzt auf die Monatskarten erweitert und bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 fortgesetzt“, erklären die beiden Verkehrsdezernentinnen und Vorsitzenden im VMW-Aufsichtsrat, Sigrid Möricke und Katrin Eder. Mit dieser Regelung werde sichergestellt, dass bei den Fahrgästen im Mainz-Wiesbadener Verkehrsverbund keine Irritationen entstehen. Gleichzeitig werde damit  Zeit gewonnen, um intensive Gespräche mit dem RMV zu führen.

„Wir möchten die Kollegen im RMV von den Vorteilen der langjährigen Regelung im VMW überzeugen“, so die beiden Oberbürgermeister. Selbst wenn dies nicht vollständig möglich sein sollte, soll im Interesse der Kunden auf jeden Fall eine abgestimmte Regelung im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden  erreicht werden.

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