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sensor-Wochenendfahrplan: Hauptstadtkunst, Filmstadt-Revival, Punk & Rock im Schlachthof, Filmmusik im Kurhaus

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos: Veranstalter.

„Berlin is Calling“ heißt es am Wochenende in Wiesbaden oder wohl eher WiCoPop* – bei der Ausstellungseröffnung im Neongolden. Ein Revival erlebt die Reihe Filmstadt Wiesbaden im Caligari und startet direkt mit zwei Dokumentarfilmen. Auf die Musik, welche Filme so besonders macht, wird sich bei „The Music of Hans Zimmer“ und dem Konzert zu „Herr der Ringe & der Hobbit“ konzentriert. Im Schlachthof wird eher zu Punk und Rock abgerockt. Egal, welche Vorlieben, dieses Wiesbaden-Wochenende hat etwas für jeden Geschmack zu bieten.

///FREITAG///

„Die Orgelpause“ – Orgelmusik während des Wochenmarktes in der Evangelischen Kirche Bierstadt. 20 Minuten Orgelmusik während des Wochenmarktes. Musik quer durch die Musikgeschichte und halb durch Europa. Thomas Schwarz spielt an der Steinmeyer-Orgel. Von 12 bis 12.20 Uhr.

Filmstadt Wiesbaden: „Die Buchbinder Gebrüder Sorajewski“ und „Der Fotograf Richard Rudolph“ im Caligari. Seit den 60er-Jahren arbeiteten Günter und Siegfried Sorajewski in ihrer kleinen Werkstatt in der Herderstraße. In Nassau lernten beide Buchbinder und übten diesen Beruf bis 2020 – über 80-jährig – zusammen aus. Neben Hotels, Landes- und Kommunalbehörden und Anwaltspraxen haben sie auch für den Schah von Persien, den Wiesbadener Künstler Bernd Brach und viele andere gearbeitet. Günter Sorajewski starb 2020, sein Bruder gab dann den Betrieb auf. Er starb 2021. Richard Rudolph übernahm in den 60er-Jahren das Fotogeschäft und die Arbeit als Pressefotograf von seinem Vater Willi Rudolph. Richard Rudolph wuchs im Westend auf und war als Kind begeistert vom „Jungvolk“ der Jugendorganisation der Nazis, während seine Eltern heimlich „Feindsender“ hörten. Doch die Weltbühne und Bücher von Tucholsky ließen bei Richard in der Kriegszeit Zweifel am Gesellschaftsmodell der Nazis aufkommen. Zu Gast ist Filmemacher Harald Kuntze. Um 17.30 Uhr.

„Die goldenen Jahre“ im Murnau Filmtheater. Ausgelassen feiern die Eheleute Alice und Peter ihren Ruhestand und freuen sich auf die anstehende neue Lebensphase. Auf einer Kreuzfahrt im Mittelmeer – ein Geschenk der Kinder – wollen sie sich als Paar wieder näherkommen, so zumindest der Plan von Alice. Doch als Peter seinen kürzlich verwitweten Freund Heinz ungefragt mit auf die Reise nimmt, ist es aus mit der erhofften Zweisamkeit und lange angestaute Eheprobleme treten ans Tageslicht. Um 17.30 Uhr.

Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ im Staatstheater. Man kann sich Spaßigeres vorstellen, als in diesem Athen zu leben, wo Väter ihre Töchter zum Tode verurteilen lassen, weil sie nicht den für sie ausgesuchten Bräutigam heiraten wollen. Aber zum Glück gibt es ja den Wald, in den sich die jungen Leute während der kurzen Sommernächte flüchten können. Um 19.30 Uhr.

„Jugend ohne Gott“ in der Wartburg. Eingebettet in die Geschichte eines Mordes zeichnet Horváth gekonnt das verstörend eindrückliche Bild einer ideologisch verblendeten Jugend am Beginn des NS-Regimes. Eine Kriminalgeschichte über erste Liebe und Sexualität, Gewalt und Gleichgültigkeit. Um 19.30 Uhr.

„Kalldewey, Farce“ im Staatstheater. „Kalldewey, Farce“ war in der Bundesrepublik der 1980er Jahre ein ungemein erfolgreiches Stück, doch Strauß’ witzige Dialoge und surreale Szenen haben auch 40 Jahre nach der Uraufführung nichts von ihrer porträtierenden Schärfe verloren. Freitag und samstags, jeweils um 19.30 Uhr.

Theater Curioso Darmstadt: „Das kunstseidene Mädchen“ im Theater im Palast. Die junge Stenotypistin Doris verlässt ihre rheinische Provinzheimat, um in der pulsierenden Hauptstadt ihr Glück zu suchen. Der Schatten der Nazi-Diktatur fällt bereits auf die wankelmütige Demokratie. Kann Doris, mit Humor und ihrer ganz besonderen Sicht auf die Dinge ihren Platz in Berlin behaupten? Um 19.30 Uhr.

Ausverkauft! „Flurgeflüster“ in den Kammerspielen.

Beobachtungsabend an der Sternwarte, Bierstadter Straße 47, 65189 Wiesbaden, auf dem Dach der Martin-Niemöller-Schule (separater Eingang). Der abnehmende Mond geht erst gegen Mitternacht auf, ist als am Beobachtungsabend nicht sichtbar. Jupiter und seine vier großen Monde sind den ganzen Abend über zu beobachten. Ab 20 Uhr.

„Schmetterling“ im Galli Theater. Die Schauspielerin Viviane Hanna springt hinein ins Leben. Doch überall wird sie konfrontiert mit vorgegebenen Rollenmustern. Immer wieder wird sie an den Anfang ihrer Transformation zurückgeworfen. Doch wie der Schmetterling, arbeitet sie sich durch jede Phase ihrer Entwicklung durch bis hin zur Seele. Um 20 Uhr.

Call Jane (OmU) im Caligari. Chicago, 1968. Während die Stadt und die Nation am Rande eines gewalttätigen politischen Umsturzes stehen, führt die Hausfrau Joy mit ihrem Mann und ihrer Tochter ein gewöhnliches Leben in der Vorstadt. Doch Joys erneute Schwangerschaft führt sie unerwartet in einen lebensbedrohlichen Zustand. Eine legale Abtreibung ist nicht möglich. Um 20 Uhr.

„Zeiten des Umbruchs“ im Murnau Filmtheater. New York im Spätsommer 1980: Paul ist das jüngste Mitglied einer gut situierten jüdischen Familie. Zu Beginn des neuen Schuljahres lernt Paul den Schwarzen Jonathan kennen, einen „Sitzenbleiber“, der in ärmlichen Verhältnissen bei seiner kranken Großmutter lebt. Doch es dauert nicht lange, bis Paul immer mehr bewusst wird, dass nicht jeder in dieser Welt die gleichen Chancen hat. Freitag um 20.15 Uhr, samstags um 17.15 Uhr (OmU).

“I love Hip Hop Das Original” im Europalace. Party auf 5 Floors bei Deutschlands größtem HIP HOP Event. I Love Hip Hop ist nicht nur irgendeine Party, sondern garantiert volle Dancefloors, unglaubliche Dancemoves und Premium Hip Hop. Von Hip Hop, Trap, Premium RnB , Reggaeton bis Funk & Old School wird alles dabei sein. Ab 21 Uhr.

„80-90-00 meets Auf der Stelle Techno“ im Schlachthof. Die 80er, 90er und 00er liefert wieder Hit auf Hit. Im Kesselhaus läuft auf dem zweiten Floor Techno und heizt den Feierwütigen ein. Ab 22 Uhr.

„Friday Club Night – Mixed Music“ im ParkCafé. Der neue Freitag im Park Café. Freitags wird ab sofort zu Mixed Music gefeiert. Freier Eintritt für Damen bis 0 Uhr. Ab 22 Uhr.

„Freischwimmer“ im Badhaus 1520. Bei elektronischer Musik den atemberaubenden neuen Club genießen. Ab 22.30 Uhr.

„Just K!D’n“ – Club Night mit DJ K!D im Wohnzimmer. DJ K!D war bereits in jungen Jahren von der Musik. Auf der Suche nach seinem Stil, spielte er in den Anfängen seiner DJ-Karriere verschiedensten Musiktitel (von Tech- & Deep-House bis Electro bis hin zu den 80er und 90er, sowie Mainstream). Er kennt sich in jedem Genre aus und ist somit ein wandlungsfähiger Allrounder aus dem Rheingau. Ab 23 Uhr.

///SAMSTAG///

„Galli Märchen Paradies“ – Märchentheater für die ganze Familie im Galli Theater. Hier wird für alle Kinder ab 3 Jahren ein Spielraum geschaffen, in welchem sie sich ohne Leistungsdruck, künstlerisch und spielerisch ausdrücken können. Unter Anleitung erfahrener Kinder Theater Trainer, die alle nach der Galli Methode ausgebildet sind, können die Kinder eintauchen in das zauberhafte Paradies der Märchen. Jeden Samstag um 10 Uhr.

Improtheater Schnuppertag im Theater im Palast. Improvisation heißt: Spontan reagieren auf das, was gerade passiert. Improvisationstheater für Einsteiger. Stärken der Rhetorik, Verrücktes machen und jemand anderes sein.  Alles ist möglich in den Improvisationskursen. Kursleiter Wolfgang Vielsack ist Schauspieler, Coach, Regisseur, Clowndoktor und Intendant des kuenstlerhaus43 und der Sommerfestspiele Wiesbaden. Von 10 bis 17 Uhr.

 

„Hello Obere Webergasse“ – Wiedereröffnung Jourdan – Mode nach Maß. Jourdan Herrenmode ist nach dem Auszug aus der Altstadt am neuen Standort in der Oberen Webergasse angekommen und öffnet die Türen, um die Gäste in den neuen Räumen zu begrüßen. Von 11 bis 18 Uhr.

Museumswerkstatt für Kinder im Museum Wiesbaden. „Tiere im Winter – Wir gestalten einen Tierschaukasten“. Nach fachkundiger Anleitung arbeiten die Kinder selbstständig. Um 11 Uhr.

„Die Schneekönigin“ im Galli Theater. Gerda geht auf eine lange Reise, um ihren Freund Kay zu suchen, der von der Schneekönigin entführt wurde. Sie trifft viele, die ihr helfen wollen. Aber letztlich muss Gerda alleine in den hohen Norden, um ihren Freund zu befreien. Samstag und sonntags, jeweils um 11 Uhr.

Öffentliche Führung: „Ernst Wilhelm Nay – Retrospektive“ im Museum Wiesbaden. Als documenta-Künstler hat der deutsche Maler Ernst Wilhelm Nay nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Bekanntheit erlangt. In seiner eigenständigen Bildsprache jedoch überführt Nay die Epoche des figürlichen Expressionismus der Klassischen Moderne in die gestische Abstraktion der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Um 14 Uhr.

Kinderkino: „Zugvögel – Wenn Freundschaft Flügel verleiht“ im Caligari. Ein Ei? Wirklich? Cathy ist nicht begeistert von dem Geburtstagsgeschenk ihres Vaters. Als das Küken schlüpft, sitzt Cathys Freundin Margaux vor dem Käfig und wird deshalb für das Entenküken zur Mutter. Margaux sitzt im Rollstuhl, und ihre Eltern wollen das kleine Entlein nicht behalten. Damit es nicht als Leberpastete endet, machen sich Cathy und Margaux heimlich auf, um den Vogel in freier Wildbahn auszusetzen. Samstag und sonntags, jeweils um 15 Uhr.

Neujahrs-Kammerkonzert – Wiener Bonbons im Foyer des Hessischen Staatstheaters. Musikerinnen und Musiker des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden und Sopran Annette Luig servieren Schmankerl aus der österreichischen Hauptstadt. Samstags um 15 Uhr, sonntags um 11 Uhr.

Ausstellungseröffnung „Berlin calling“ im Neongolden@WiCoPop* in der Kleinen Schwalbacher Str. 8. Insgesamt fünf Künstler:innen haben auf Einladung der Kuratorin Petra Bermes Einzigartiges nach Wiesbaden geschickt: Von Bierdeckeln, wilden Gemälden und PopArt-Kunst bis hin zu poetischen Collagen. Nach der Vernissage am 14. Februar von 16 bis 20 Uhr, kann die Ausstellung bis zum 11. Februar jeweils Dienstag, Mittwoch und donnerstags von 15 bis 19 Uhr, sowie samstags und sonntags von 13 bis 19 Uhr besichtigt werden. 

„Das tapfere Schneiderlein“ im Galli Theater. Schwupps, mit einem Streich erlegt das Schneiderlein sieben Fliegen. Er näht sich einen Gürtel, auf dem steht: „7 auf einen Streich“. Dann trifft er auf einen König, der ihm eine Menge schwieriger Aufgaben stellt. Samstag und sonntags, jeweils um 16 Uhr.

„Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert“ im Kurhaus. In einem großen Konzerterlebnis mit symphonischem Orchester, Chor und Stargästen wird die sagenhafte Welt der Hobbits, Elben und Orks zum Leben erweckt. Von den bedrohlichen Klängen Mordors und dem schrillen Angriff der schwarzen Reiter bis hin zu den wunderschönen lyrischen Melodien der Elben. Um 16 Uhr.

Junge Oper: „Gold!“ im Staatstheater. Jacob und seine Eltern leben am Meer. Allerdings sind sie so arm, dass sie sich nicht einmal Schuhe oder gar ein Haus leisten können. Doch als Jacob eines Tages mit seinem Vater zum Angeln geht, fängt Jacob einen besonderen Fisch. Um 16 Uhr.

„Annie Ernaux – Die Super-8 Jahre“ im Caligari. Im Winter 1972 gründet die französische Schriftstellerin Annie Ernaux mit ihrem Ehemann Philippe eine Familie, und die beiden legen sich eine Super-8-Kamera zu, die in der Folge während 9 Jahren ein französisches Mittelklasse-Leben aufzeichnet. Nicht nur Szenen einer Ehe, sondern auch Reisen an politisch außergewöhnliche Orte wie Chile, Albanien oder Russland werden dokumentiert. Um 18 Uhr.

Forumquiz der KBV im Forum Kohlheck, Kohlheckstraße 28. Das ultimative Forumquiz der Kohlhecker Bürgervereinigung. Ein Muss für alle Hobbyquizzer, Hirnakrobaten und Besserwisser. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung unter „kontakt@kbvev.de“ erwünscht, aber auch Spontanquizzer sind willkommen. Um 19 Uhr.

10. Igstadter Winterkerb am Wasserturm Igstadt. Mit den „Party Hits“ von DJ Flex auf die Kerbesaison 2023 freuen. Die Kerbegesellschaft hat wieder diverse Getränke bereitgestellt, damit jeder auf seine Kosten kommt. Das Imbißteam der ‚Ihster Knierime Gard‘ sorgt mit leckerem Essen für das leibliche Wohl. Außerhalb des Partyzeltes gibt es einen Glühweinstand. Ab 19 Uhr.

„Cabaret“ im Großen Haus. »Willkommen! Bienvenue! Welcome!«, so begrüßt der Conférencier allabendlich seine Gäste im berüchtigten Berliner Kit-Kat-Club Anfang der 1930er Jahre. Dies ist auch der Ort, an dem die Tänzerin Sally Bowles und der Schriftsteller Clifford Bradshaw erstmals aufeinandertreffen – und sich ineinander verlieben. Um 19.30 Uhr.

„Leichenschmaus & Schwarze Katzen“ im Künstlerhaus43. Schräg-skurriler Theaterabend mit kleinem Leichenschmaus. Das Theaterspektakel beginnt bereits vor dem Einlass, in unmittelbarer Nähe des beim Kochbrunnen-Tempel. Ab viertel nach Sieben wird mit einem Gläschen Sekt oder Selters empfangen. Um 19.30 Uhr.

Buntes Neujahrskonzert in der Anglikanischen Kirche „St. Augustine´s Church“, Frankfurter Straße. Um 19.30 Uhr.

„Die Pest“ im Staatstheater. Kaum ein Stück könnte besser zur aktuellen Weltlage passen, als Albert Camus’ Roman »Die Pest« aus dem Jahr 1947. Der Bericht des Arztes Dr. Bernard Rieux zum Verlauf der Pestseuche in Oran weist erstaunliche Parallelen zur Corona-Krise auf. Um 19.30 Uhr.

„Ein Satz zu viel!“ – Komödie von Eric Assous im Akzent Theater. Manchmal ist es besser, wenn man das, was man sieht, nicht sieht, das, was man hört, überhört und vor allem den Mund hält. Wenn Türen knallen und Sätze fallen kommt schnell ein Satz zu viel! Dann kann man plötzlich nichts mehr überhören und übersehen, dann geht’s los! Wer ist eigentlich wer, wann, mit wem, warum? Ein Familien-Chaos pur! Um 20 Uhr.

“The Music of Hans Zimmer & Others – A Celebration of Film Music” im Kurhaus. Kein anderer Komponist hat die Filmwelt in den vergangenen zwei Jahrzehnten so beeinflusst wie der Oscar-, Globe- und Emmy-Gewinner Hans Zimmer mit seinen umwerfenden Kompositionen. Die Besucher:innen erwartet ein grandioser musikalischer Abend mit Symphonieorchester, Chor, Solisten, einer Lichtshow und ausgewählten Filmausschnitten, wie „Der König der Löwen“, „Fluch der Karibik“ oder „Interstellar“. Um 20 Uhr.

„Dem Leben auf der Spur“ (OmU) im Caligari. Frank Fogle, ein sanftmütiger, etwas unbeholfener Mann, sieht sich nach dem Tod seiner geliebten Frau Anna nach langer Zeit mit seinem entfremdeten Sohn Sean konfrontiert. Denn kurz vor Annas Tod hat sie Frank das Versprechen abgenommen, gemeinsam mit Sean von Alabama nach Nordirland zu reisen, um ihre Asche an einem abgelegenen, idyllischen See zu verstreuen. Samstag um 20 Uhr, sonntags um 17.30 Uhr.

art.ist: Uwe Olberg spielt Ellington in der Walkmühle. Duke Ellington gehört zu den bedeutendsten Musiker:innen des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Stücke sind heute herausragende Jazz-Standards. „Die Musik von Ellington begleitet mich schon mein ganzes Leben und sein Piano-Stil hat durchaus Spuren bei mir hinterlassen. Neben meiner eigenen Musik tauche ich immer gerne in die Jazz- Tradition“, sagt Uwe Oberg. Um 20 Uhr.

„Im Zwischenreich“ im Galli Theater. Antonella Haberstroh hat einen Autounfall und denkt, sie sei mit dem Schrecken davongekommen. Doch ihr Gegenüber Luzifer Lutz, genannt Luzi, erweist sich als penible Mitarbeiterin der Reinkarnationsbehörde mit der Aufgabe, die Große Prüfung an der Schwelle zwischen Leben und Tod nach allen Regeln himmlischer Bürokratie durchzuführen. Um 20 Uhr.

„Crimes of the Future“ im Murnau Filmtheater. In einer dystopischen Welt, in der nur noch wenige in der Lage sind, Schmerzen zu empfinden, entwickeln mehr und mehr Menschen Organe mit bislang unbekannten Fähigkeiten. Performance-Star Saul Tenser nutzt seine Mutationen für die Kunst: In umjubelten Avantgarde-Shows lässt er sich die neu erwachsenen Körperteile von seiner Partnerin Caprice vor Live-Publikum herausoperieren. Samstag um 20.15 Uhr (OmU), sonntags um 19 Uhr (DF).

Nitribitts / Skuff / Riot Please – Schlachthof Probehaus Konzert im Kesselhaus am Schlachthof. Seit Ende 2009 hat der Wiesbadener Rock`n`Roll eine grimmige Falte mehr: Die Nitribitts, die sich nicht scheuen, Howlin`Wolf und Ray Charles mit Garagen-Punk’n‘Roll zu kombinieren. Dazu spielen auf: Riot Please mit feinstem Bembel-Punk und Skuff aus dem linksrheinischen Bereich mit ihrem grungigen Riffrock. Um 20.30 Uhr.

„Supreme Saturday Night“ im Euro Palace. Die Mega Party auf 5 Floors in Deutschlands größter Diskothek. In der Shisha Lounge läuft HIP HOP, Reggaeton & Charts, während im Club zu House, Elektro & Techno getanzt wird. Ab 21 Uhr.

„Night Out“ im ParkCafé. Der neue Samstag in der Wilhelmstraße, bei HipHop & Mixed Music  in die Nacht tanzen. Ab 22 Uhr.

“Inurfase Chronicles: Oblivion”: Hardcore-Techno Festival in der Schlachthof-Halle. Eine Expedition durch die 4. Dimension, sich bewegend zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Dazu laden Angerfist, Mad Dog, DRS, Unproven vs Juliëx, GridKiller, Brainstorm und Host Alee ein. Ab 22 Uhr.

„Wellenreiter“ im BadHaus.1520. Es ist wieder soweit: Endlich wieder den Samstag zu feinster elektronischen Musik in den Gemäuern des Badhaus ausklingen lassen. Ab 22.30 Uhr.

Club Night mit DJ Urban O im Das Wohnzimmer. Wenn es um urbanen Clubsound in Deutschland geht, ist URBAN O aus der Szene nicht mehr weg zu denken. Er bespielt deutschlandweit und international verschiedenste Partycrowds. Ab 23 Uhr.

///SONNTAG///

Fasanerie entfacht Feuer im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie. Im Rahmen des Erwachsenenprogramms bietet die Fasanerie eine Veranstaltung zu dem Thema „Feuer entfachen“ an. Das Entfachen eines Feuers mit einem Feuerbohrer-Set ist das Ziel. Die Kosten betragen 15 Euro pro Person. Treffpunkt ist am Baum vor dem Besucherzentrum. Anmelden und informieren kann man sich per E-Mail unter dmaruschka@web.de. Von 10 bis 12 Uhr.

Gemeinschaftsausstellung bei WUNSCH Contemporary in Wiesbaden Bierstadt, Eisenacher Straße 52. Zu sehen sind Illustrationen und digitale Malerei von mir und Holz- und Kermaikreliefs sowie Malerei von Thomas Vogel. Von 11 – 14 Uhr.

Willkommens-Führung „Hereinspaziert –  Natur“ in Russischer Sprache im Museum Wiesbaden. Das Museumsteam erweitert in Kooperation mit den Freunden des Museums Wiesbaden e.V. sein Vermittlungsangebot um eine Reihe von kostenfreien Führungen und Workshops auf Ukrainisch und Russisch. Der Eintritt für Geflüchtete ist frei. Begleitpersonen erhalten ermäßigten Eintritt und können sich hier informieren. Tickets sind sowohl über den Onlineshop des Museums buchbar als auch an der Kasse erhältlich, sowie per Telefon auf Deutsch unter 0611 – 335 21 85 und auf Russisch unter 0611 – 335 2290. Um 11.15 Uhr.

Öffentliche Führung: „Menschenbilder im Wandel der Zeit“ im Museum Wiesbaden. Die von Fachwissenschaftler:innen des Museums Wiesbaden geleiteten öffentlichen Führungen orientieren sich an den Sammlungsschwerpunkten und den Sonderausstellungen des Museums. Um 14 Uhr.

Familienführung: „Tiere im Winter“ im Museum Wiesbaden. Die Tiere des Winters lassen sich geduldig beobachten, erforschen und im Anschluss an die Führung auch zeichnen. Ein paar Wintergefühle im Museum. Um 15 Uhr.

Offenes Atelier für Familien: „Versteckt! Tier-und Menschenformen bei E.W. Nay entdecken und dazu selbst malen und collagieren!“  im Museum Wiesbaden. Im Rahmen einer gemeinsamen aktiven Erkundung der Sammlungen von Kunst und Natur, wird dort gemeinsam gemalt, gezeichnet und mit spannendem Material den Dingen auf den Grund gegangen. Um 15 Uhr.

Deutsche Philharmonie Merck – Benefizkonzert zum neuen Jahr 2023 im Kurhaus. Mozart und sein größter Fan: Sie begegnen sich beim Benefizkonzert zum Neuen Jahr. Mozarts „unendlich feine und reich gegliederte Seelengebilde“ fanden in Richard Strauss einen tiefen Bewunderer. Und so atmet die Musik des „Rosenkavalier“ auch ganz den Mozart’schen Geist. Ein besonderer Mozart-Vertrauter ist hier auch der Pianist Melvyn Tan: Schon in den 1980ern widmete er sich den Mozart-Klavierkonzerten auf dem historischen Hammerflügel. Um 16 Uhr.

Duo Lumimare auf der Pluspunkt-Bühne, Lilienthalstraße 15, 65205 Wiesbaden. Pianist Mathias Schabow und Flötistin Michaela Neuwirth kreieren Musik zwischen Klassik und Meer, feinsinnige Kompositionen zwischen Neo-Classic, Minimal, Jazz und Avantgarde. Um 16 Uhr.

„Die lustige Witwe“ im Staatstheater. Mit der Uraufführung von Franz Lehárs »Die lustige Witwe« am 30. Dezember 1905 erlebte die Ära der sogenannten »silbernen Operette« ihren Glanz- und Höhepunkt und bescherte dem Genre in der Folge eine unvergleichliche Blüte. Bis heute zählt das Werk zu den meistgespielten Operetten überhaupt. Um 16 Uhr.

„Der Tiger“ im Murnau Filmtheater. In Berlin treibt ein unheimlicher Verbrecher sein Unwesen. Morde, Überfälle und Einbrüche geschehen, doch weiß niemand, wer der „Tiger“ ist. Selbst die Unterwelt zerbricht sich den Kopf. Ein Mann im Frack betritt den Raum und bezahlt mit einem druckfrischen 100 Mark-Schein. Plötzlich ertönt ein Schuss… Um 17 Uhr.

„Mord auf Schloss Haversham“ im Staatstheater. Schauspieler:innen, die ihren Text nur unzureichend können, Bühnenbildelemente die herunterstürzen und ein wildes Verwechslungsspiel von Requisiten sind fester Bestandteil dieser Aufführung, in der eigentlich der Mörder des Hausherrn von Schloss Haversham gejagt werden soll. Um 18 Uhr.

“Reservoir Dogs“ (OmU) im Caligari. Nachdem ein sorgfältig geplanter Raubüberfall schiefgeht, sammeln sich die überlebenden Beteiligten in einem Lagerhaus. Mr. Orange ist angeschossen und wird von Mr. White gerade so am Leben gehalten, auch Mr. Pink und Mr. Blonde treffen dort ein. Außer ihren Decknamen wissen die Kleinkriminellen nichts voneinander und sind dementsprechend misstrauisch. Schnell wird klar: Es gibt einen Maulwurf unter ihnen! Um 20 Uhr.

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