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Wen würdet ihr wählen, wenn …? Wiesbaden bekommt lokal-o-mat zur Kommunalwahl 2016 – Entscheidungshilfe, die Spaß macht

lokalomat_wiesbaden

 

Wen würdet ihr wählen, wenn heute Kommunalwahl in Wiesbaden wäre? Liegen wir richtig mit unserer Annahme, dass diese Frage bei vielen von euch ein Schulterzucken auslöst? Damit ihr eine Idee habt, wen ihr wählen könnt – und warum -, wenn am 6. März 2016 Kommunalwahl in Wiesbaden ist, geht zur Kommunalwahl 2016 in unserer Stadt erstmals der lokal-o-mat an den Start. Wiesbaden wird, nach Aahlen und der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf, die bundesweit dritte Stadt sein, die dieses neue und innovative Online-Tool zur Kommunalwahl nach Vorbild des bekannten Wahlomaten anbieten wird. Ein Redaktionsteam, in das auch sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer berufen wurde, hat seine Arbeit aufgenommen, um die Thesen zu erarbeiten. Die zweite Sitzung ist an diesem Montag, Mitstreiter sind noch willkommen. Mitte Januar, sechs Wochen vor dem Wahltermin, soll der lokal-o-mat Wiesbaden online gehen.

30 Thesen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern, die in und für Wiesbaden relevant sind, sollen es sein, die über den lokal-o-maten formuliert und veröffentlicht werden. Alle im Wiesbadener Stadtparlament vertretenen Fraktionen werden im Vorfeld aufgerufen, ihre Positionen zu den einzelnen Thesen beizusteuern. Nutzer des lokal-o-maten, also in erster Linie (potenzielle) Wähler, können ihre Meinung zu den Thesen (“Stimme zu” / “Neutral/Weiß nicht” / “Stimme nicht zu”) anklicken und erfahren über die Onlineauswertung, bei welchen der Wiesbadener Parteien die Übereinstimmung mit den persönlichen Positionen am größten ist.

Wolf Dittmayer vom eigens für dieses Projekt gegründeten, in Köln ansässigen Verein GIdB Gesellschaft für Information und demokratische Beteiligung e.V. berichtete bei der Auftaktsitzung des lokal-o-mat-Redaktionsteams von den guten Erfahrungen und hohen Nutzerzahlen bei den ersten beiden realisierten lokal-o-maten. Neben dem informativen Wert und inhaltlichen Erkenntnissen hätten die Nutzer bei Befragungen auch angegeben, dass der wahl-o-mat auch Spaß gemacht habe.: “Wann hört man das Wort Spaß sonst schon im Zusammenhang mit Politik?”, fragte Dittmayer.

OB unterstützt Projekt: “Zur Reflexion über Lokalpolitik anregen”

In Wiesbaden wird das Projekt auf Initiative des Amtes für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik unter Federführung von Dr. Ersin Özşahin realisiert – mit ausdrücklicher Unterstützung des Oberbürgermeisters: “Ich halte den Nutzen des Projekts für außerordentlich hoch: Wir können auf diese Art und Weise die Bürgerschaft zur Reflexion über Lokalpolitik anregen, informieren die Bürgerinnen und Bürger über die Positionen der Parteien, laden zur Diskussion über die Themen der Kommunalpolitik ein und motivieren damit zur Teilnahme an der Wahl. Dies gilt besondere für Erst- und Jungwähler”, schrieb Sven Gerich in der Einladung zur Mitwirkung im Redaktionsteam.

Mit Blick auf die Motivation von Erst- und Jungwählern wurden in das Redaktionsteam primär Vertreter Wiesbadener Jugendorganisationen wie Stadtjugendring, Jugendparlament, Stadtschülervertretung, AStA der Hochschule RheinMain und Verein zur politischen Partizipation eingeladen. Ziel- und Nutzergruppen sollen aber letztlich Interessierte jeden Alters sein. Wer noch einsteigen und der Entwicklung und Realisierung des lokal-o-maten für Wiesbaden aktiv mitwirken will, kann sich bei Ersin Özşahin unter 0611/31 3210 oder statistik@wiesbaden.de melden. Die zweite Redaktionssitzung findet am Nachmittag des Montag, 19. Oktober, statt.

WELCHE THEMEN UND THESEN WÜNSCHT IHR EUCH? EINFACH HIER KOMMENTIEREN ODER MAIL AN hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff lokal-o-mat

http://www.lokal-o-mat.de 

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