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Arbeit in Quarantäne: „Kohletrommel“-Ausstellung von Leonard Schlöder im Kunstraum als No-go-Area

Bis zum 29. Februar ist die Ausstellung „Kohletrommel“ des Künstlers Leonard Schlöder im Kunstraum in der Faulbrunnenstraße 5 zu sehen. Die Eröffnungsperformance findet dort am 24. Januar um 19 Uhr statt.

In seiner Rauminstallation verwandelt Schlöder den Kunstraum in eine No-go-Area. Das Publikum bleibt vor den sichernden Scheiben des Schaufensters. Von dort lässt sich die Kohletrommel in Aktion betrachten. Eine Arbeit in Quarantäne.

Es ist der ästhetische Reiz des ungewöhnlichen und gefährlichen bildhauerischen Materials, was Schlöder am Kohlestaub fasziniert. Die Trommel dient dabei als die ausführende maschinelle Prothese des Künstlers. Sie ist Vermittler zwischen Bildhauer und Material, über das Schlöder sagt: „Der Staub ist wichtiger als die Maschine“.

Der Kunstraum ist eine Initiative der Interessengemeinschaft der Galerien in Wiesbaden mit Unterstützung der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (SEG).

Diese Ausstellung Kohletrommel ist ein von Helena Hafemann kuratiertes ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt von  Max Vizard (Grafische Gestaltung), Judith Zelent (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit),  Laslo Chenchanna und Sina Ebert (Assistenz).

(sun/Foto: Veranstalter)