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Vier Künstler, ein Thema: Galerie Kunst-Schaefer zeigt ab Freitag Formen von “Urban Art”

Urban Art! Die gibt es ab Freitag, 21. April, bei Kunst-Schaefer zu sehen und zu bestaunen. Denn die Galerie in der Faulbrunnenstraße hat vier Künstler zu sich eingeladen. Allesamt setzen sie sich in ihren Werken mit urbanen Räumen auseinander. Selbige finden auf unterschiedliche Weise einen zeitgemäßen Ausdruck: Danielle Zimmermann präsentiert sie in ihrer Malerei, Performance und in Objekten. Holger Zimmermann ist ebenfalls der Malerei sowie der Collage zugewandt. Sylvain Mérot erschafft neben Objekten auch Skulpturen und Zeichnungen. Ottokar Reimann widmet sich der Fotografie. Um 19 Uhr feiert die Ausstellung mit Performance und Livemusik Eröffnung – wer bereits verplant ist, hat bis bis zum 3. Juni Gelegenheit, sie zu besuchen.

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So wohnt Wiesbaden: Peer „Auxpeer“ Koch – Glücklich im Kreativ-Refugium

Von Mara Braun. Fotos Jason Sellers.

„Dieses Haus hat einfach Seele. Das mag ich so daran!“ Peer Koch bewegt den Arm durch die Luft, als wolle er die Außenwände des Kutscherhäuschens berühren. Die Bewegung bezieht auch alles mit ein, was um das Haus herum ist: den verwunschen wirkenden Garten voller Efeu, die Terrasse, den Himmel über Sonnenberg. Knapp zwei Jahre wohnt der kreativschaffende Künstler und Designer in seiner Räuberhöhle vor den Toren der Stadt. „Die Wohnung war ein Glücksfall.“ Wer das Grundstück durch das eiserne Hoftor betritt, lässt das Vorderhaus links liegen, um AUXPEER, so Kochs Künstlername, zu besuchen. Im Hof: die ehemalige Garage der Kutsche, für den passionierten Radfahrer eine Art ausgelagerte Riesenabstellkammer. (mehr …)

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Ein Gedicht in 25 Handschriften: Das und mehr zeigt Künstlerin Gabrielle Hattesen ab Freitag im Rathaus

Das berühmte Gedicht “still I rise” von Maya Angelou (1928 bis 2014), amerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin, inspirierte die Künstlerin zu ihrer Arbeit. 25 ihr bekannte und von ihr geschätzte Frauen konnte sie für ihr Projekt gewinnen, jeweils eine Strophe des Gedichts mit der Hand zu schreiben. Diese Schriftvariationen werden als großformatige Installationen im Foyer des Rathauses zu sehen sein. In Verbindung dazu schuf Gabrielle Hattesen Bildobjekte. Die Wiesbadener Künstlerin beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Bildobjekten und Objekten aus leichten, transparenten Materialien und sucht konsequent die Auseinandersetzung mit der in Papier, Stoff, Folie und Plexiglas Halt bietenden, aber ebenso Durchlass gewährenden Textur. Das Flüchtige, das Angedeutete ist unbedingt Konzept und lädt dazu ein, die Wahrheit in flüchtigen, listenreichen Einblicken zu erkennen. Die Eröffnung wird am Freitag, 7. April, um 19 Uhr mit Worten von Dr. Stefan Soltek, Leiter des Klingspor Museums Offenbach und Kurator der Ausstellung, gefeiert. Selbige läuft noch bis zum 19. April.

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Das Walhalla ist wieder im Exil – diesmal im Chopan mit “Raum (0)” und dem kritischen Stück “Fressen”

Freiheit: nicht kämpfen – nicht zweifeln. Liebe: weder vertrauen noch glauben. “Raum (0)” zeigt in Uraufführung ein Stück Theater. Das moderne Überfließen der Menschen in den dauermöglichen Überfluss drückt sich im vielfältigen Akt des Fressens aus. Der Mensch frisst die Tiere, die Pflanzen, die Erde, die Waren, alles Weitere und sich selbst. Am Fressakt schimmert die Konstruktion des Ichs, das angetrieben in ständiger Unruhe niemals satt wird. Die Menschen können noch so viel in sich hineinschlingen, unsterblich werden sie dennoch nicht. In traumhaft grausamen Bildern inszeniert “Raum (0)” assoziativ die inneren Zustände hinter diesem Fressen. Die besondere Vorführung läuft am Freitag, 7. April, und Samstag, 8. April, jeweils um 20 Uhr im Chopan – das sich wie so viele Wiesbadener Kulturstätten solidarisch zeigt und dem Walhalla im Club in der Bleichstraße ein passendes “Exil” zur Verfügung stellt.

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Sensationelle Kunst? Geschenkt! Mäzen vermacht Museum Wiesbaden einmalige Jugendstil-Sammlung

Das Museum Wiesbaden bekommt eine Sammlung mit Werken des Jugendstils und Symbolismus geschenkt, die europaweit ihresgleichen sucht. “Sensations-Schenkung für das Museum Wiesbaden” ist entsprechend euphorisch die Pressemitteilung, verfasst vom verantwortlichen Ministerium, überschrieben. Der Wiesbadener Mäzen Ferdinand Wolfgang Neess überlässt 570 Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert dem Landesmuseum, das nun eine Dauerausstellung einrichten wird. Sie soll am 28. Juni 2019, dem 90. Geburtstag, des Mäzens, eröffnet werden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein und das Sammlerehepaar (auf dem Foto vor dem Werk Heimkehr von Heinrich Vogeler aus dem Jahr 1898) haben heute im Beisein von Museumsdirektor Dr. Alexander Klar den Schenkungsvertrag unterzeichnet. Mit allein etwa 80 Gemälden, rund 100 Möbelstücken und viele Vasen und Lampen und einem geschätzten Wert von über 41 Millionen Euro handelt es sich um die größte Schenkung in der Geschichte des Museums. Wiesbaden wird damit unverhofft zu einem Zentrum des Jugendstils. In unmittelbarer Nachbarschaft will bekanntlich ein weiterer Mäzen, Reinhard Ernst, auf der Wilhelmstraße 1 ein eigenes Museum für moderne Kunst bauen.  (dif/Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert)

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Mode, die Fragen stellt: Galatea Ziss lädt heute zur Premiere ihrer neuen Kollektion “Gruß aus Wiesbaden”

Die Wiesbadener Modemacherin Galatea Ziss lädt heute alle Interessierten zur Premiere ihrer neuen Frühjahr-Sommer Kollektion “Gruß aus Wiesbaden” in ihr Atelier ein. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Kommunikationsdesigner Kostyantyn Simkin, und mit  Unterstützung durch das Stadtarchiv Wiesbaden hat sie für ihre neue Kollektion zwei Stoffprints mit Collagen aus historischen Wiesbaden Motiven gestaltet. Dabei behandelt ein Print auf einem reinseidenen Twill das Motiv Kochbrunnen und Kranzplatz, der zweite Print auf einem Satin aus Bio-Baumwolle behandelt das Motiv Ringkirche und Westend. Die dadaistisch-anmutenden Collagen sollen zur Auseinandersetzung mit den Begriffen „Heimat“ und „Zuhause“ anregen und die aktuelle Frage “Wie (in was für einer Stadt, einem Land, einer Welt) wollen wir leben?” aufgreifen. Die Premiere der Kollektion findet im Rahmen eines öffentlichen Sektempfangs statt heute bis 16:00 Uhr bei Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche. (dif/Foto Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung)

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Beethoven bis Metallica: Yannick Streibert spielt “vorurteilsfreies Klavier” in Parkklinik Schlangenbad

Unter dem Motto „Das vorurteilsfreie Klavier“ lädt die Parkklinik in Schlangenbad am Freitag, 17. März, um 20 Uhr zu einem Konzertabend. Musikalischer Protagonist wird Yannick Streibert sein. Der 24-jährige Pianist präsentiert ein vielseitiges Programm: von Klassik und Romantik bis Metal und Rock. Mit musikalischen Vorurteilen aufräumen – das ist das Bestreben des Jungpianisten. In seinem zweistündigen Klavierkonzert wird der Künstler neben Werken der Klassik und Romantik eigene Arrangements aus Metal, Rock und Filmmusik darbieten. Stücke von Ludwig van Beethoven und Charles Valentin Alkan wechseln sich ab mit Songs von Metallica und Kansas. Mit seinem Stilmix möchte Streibert die Zuhörer aller Generationen ansprechen und für Klaviermusik begeistern. Der Konzertabend wird im ehemaligen Kursaal der Parkklinik stattfinden. Die Karten sind an der Abendkasse oder unter konzert@parkklinik-schlangenbad.de erhältlich.

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Wieder zu Hause: Vor 20 Jahren zog Mark Roberts aus in die weite Welt – jetzt kehrt der New Yorker Künstler heim

Von Falk Sinß. Fotos Niki Sneakers, Mary Roberts, We Are Temporary.

Der Rheingau ist vor allem wegen drei Dingen bekannt: Wein, Weinberge und das angenehme Klima. Wegen großer Künstler kennt man den am Rhein gelegenen Landstrich eher weniger. Klar, Goethe war mal da, aber wo war Goethe nicht schon alles gewesen? Eben. Aber es gibt sie, die Künstler, die im Rheingau und Wiesbaden aufgewachsen sind und dort ihre ersten Gehversuche unternommen haben. Da wäre natürlich Gisbert zu Knyphausen zu nennen, der in Wiesbaden geboren wurde und in Erbach aufwuchs, und mittlerweile als einer der besten und talentiertesten Songwriter Deutschlands gilt. Vielleicht taucht in dieser Aufzählung bald auch der Name Mark Roberts auf. (mehr …)

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Lebenswege: Als Kind wurde Bharathi Avireddy beim Musizieren geneckt, also wurde sie Tänzerin – mit Erfolg

Von Clia Vogel. Fotos Offert Albers.

„Ich tanze seit meinem zehnten Lebensjahr“, erzählt Bharathi Avireddy. Wir sitzen im Café Maldaner, naschen Beerentorte und Petit Fours: „Eigentlich komme ich aus einer Musikerfamilie. Ich bin die erste Profitänzerin bei uns.“ Auch Bharathi, geboren in Visakhapatnam, Südostindien,  hatte ursprünglich mit Musik angefangen. Als Kind hat sie das Saiteninstrument Vina gelernt. Zum Tanz kam sie über ihre Nichte. (mehr …)

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“Kunst gegen Bares” am Sonntag erstmals im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer lädt am Sonntag, 19. Februar, um 20 Uhr erstmalig zu einem spannenden Format mit dem Namen “Kunst gegen Bares”. Erfolgreich in Köln gestartet, erfreut sich das Konzept inzwischen deutschlandweit immer größerer Beliebtheit – und ist jetzt auch in Wiesbaden angekommen. Motto: Ein Abend, eine Bühne, 8 Künstler, 8 Sparschweine, 8 x 10 Minuten und ganz viel Spaß. Was das Publikum erwartet? Verschiedene Künstler – bei der Wiesbaden-Premiere Pascal Franke (musik), Chris Barett (comedy), Frank Albersmann (musik), Nick Schmid (comedy), Mega Martin (poetry), Xenia Be (musik), Andreas Turin (poetry), Saqib (comedy) und Tobias Gros (Geschichten), Clemens Eigler (Beatbox) – treten gegeneinander an, indem sie ihre außergewöhnlichen und/oder herausragenden Talente unter Beweis stellen. Vertreten ist alles, was Spaß macht: Musik, Comedy, Tanz, Dichtung, Magie,… Alle Künstler erhalten maximal zehn Bühnenminuten und müssen in dieser Zeit die Anwesenden von sich überzeugen. Denn das Publikum kürt den Gewinner, sozusagen das “Kapitalistenschwein” des Abends! Abgestimmt wird durch das Einwerfen von Geld in die Sparschweine der Künstler. Alle Infos hier. (leh/Bild Das Wohnzimmer)

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Do-It-Yourself-Fans aufgepasst! Am Wochenende ist die „KreativAll Wiesbaden“ in Wallau – sensor verlost Tickets

Die „KreativAll Wiesbaden“ bringt für drei Tage (Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Februar) geübte Heimwerker, leidenschaftliche Hobbyeinrichter und Kreative aller Art zusammen. Auf der großen Do-It-Yourself-Publikumsmesse im Messecenter Rhein-Main in Wallau präsentieren sich 120 Aussteller mit ihren Ideen. Bei ihnen dreht sich alles ums Basteln, Nähen, Backen, Gestalten, Wohnen und Designen. Wer sich gerade nach einem Tapetenwechsel sehnt, der kann sich bei verschiedenen Bühnenshows und in 40 Workshops inspirieren lassen, während die Jüngsten eine kostenfreie Betreuung erwartet. So manchem aus dem TV bekannt: Wohnexpertin Tine Wittler stattet der Messe einen Besuch ab. Alle Infos und das volle Programm auf www.kreativall-wiesbaden.de Wir verlosen 2×2 Tagestickets – einfach eine Mail an losi@sensor-wiesbaden.de senden. (leh/Foto Veranstalter)