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Da sind ja schöne Sommer-Aussichten: Poesie im Park, zum Ersten – Umweltfestival, zum Zweiten

„Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als im Sommer an zwei Tagen den Biebricher Schlosspark unter dem Motto `Poesie im Park – Eine Art-Festival´ zu `bespaßen´“, sagt das Kollektiv aus Kreativen, Interessierten und Netzwerkern unter dem Dach des neugegründeten Wiesbadener Vereins „GODOT – DieKulturWerkstatt“ über das, was sie am 4. und 5. August organisieren wollen (Foto: Alexa Sommer). Vom Töpfer- und Fotografiekurs, über die Lesung, die Tanz- Performance auf dem See, das Theater-Spielen am Bachlauf, und das Kammerkonzert im Freien, bis hin zum … – der Kreativität sollen im Rahmen des Park-(er)lebens keine Grenzen gesetzt sein. Alle Wiesbadener (und über die Stadt hinaus) Kultur-Schaffenden sollen angesprochen werden, ob sie künstlerisch etwas zu dem „Event“ beitragen wollen und können. www.poesie-im-park.de

Nachdem die Premiere im letzten Jahr Besucher und Beteiligte begeistert hat, stellt Johannes Löhde (Foto: Nele Prinz) in diesem Sommer das 2. Wiesbadener Umweltfestival im Aukammtal auf die Beine, allerdings zu einem späteren Termin: Am 10. und 11. August  (Freitagabend, Samstag tagsüber und abends) wird es in herrlicher Umgebung Informationen, Diskussionen, Programm für Groß und Klein und großartige Livemusik etwa von Bazaar, Afro Cuban Tigers of India und den Puerto Hurraco Sisters geben. sensor präsentiert das Umweltfestival, das jetzt auch bei Facebook vertreten ist, als Medienpartner.  (dif)

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KUNSTgespräch zur Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten

Am 09. Juni ab 18 Uhr sind alle Interessierten eingeladen sich zu einem KUNSTgespräch in offener Runde in der BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32 zu treffen, das anlässlich der Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten stattfindet.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. 6. 2018 mit den Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32, Wiesbaden

Farbe ist momentan draußen in Fülle….
aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sich die Künstlerinnen und Künstler des BBK in ihrer aktuellen Ausstellung mit den mitunter so genannten Nichtfarben Schwarz und Weiß beschäftigen.

Es sind die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, welche die beteiligten 10 Künstlerinnen und Künstler Manfred Chladek, Rita Eller, Uta Grün, Tine Kaiser, Mathias Kupferschmid, Renate Reifert, Jürgen Schütz, Veit von Seckendorff, Christiane Steitz und Claudia Stöber faszinieren:

  • Den Kontrast ausreizen um somit die Erkennbarkeit der Zeichen zu optimieren.
  • Dem Material nachgehen und die optisch schwarze Tusche im Trockenprozess zart farbig auseinander dividieren lassen.
  • Weiße Ölfarbe in stark haptischen Flächen aufgetragen wird zu „Tastbildern“ für erblindete Menschen.
  • Eine Fotoserie dokumentiert den Auszug der Werkkunstschule aus dem Kunsthaus, visualisiert Ende und Neubeginn.
  • Mit einer schwarz-weiß Kopie des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ aus dem Louvre übertragen in einen Scherenschnitt dem „Endzeitgefühl“ nachgehen.
  • “schöne Bilder machen” versus Grausamkeit und Willkür einer ganz anders gearteten Welt.
  • Der Verlauf der Zeit zwischen den gegensätzlichen Polen Schwarz und Weiß zeigt sich in Collagen auf der Grundlage der Schriften des Augustinus.
  • Skurrile Skulpturen, die aus der Wand entwachsen fordern den Besucher heraus die Komfortzone zu verlassen.

 

www.bbk-wiesbaden.de

Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

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Social Media Event im Nassauischen Kunstverein

Villa des Nassauischen Kunstvereins

Der Kultur-Blog-Club Wiesbaden konnte den Social Media Club Frankfurt, bei Fans in ganz Hessen beliebt für seine Social Media Walks, zu einem ersten Walk nach Wiesbaden locken. Der Club “gastiert” nun im Rahmen der WebWeek Rhein-Main am Dienstag, dem 22. Mai im Nassauischen Kunstverein in der Wilhelmstraße.

Bereits zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung H × B × T, einem Partnerprojekt der Fotografie-Triennale RAY 2018, können Kunst- und Social-Media-Begeisterte einen Blick hinter die Kulissen des Kunstvereins und der Ausstellung werfen. Geführt und begleitet werden sie von der künstlerischen Leiterin des Vereins, Elke Gruhn, sowie der Kuratorin der Ausstellung, Janine Drewes.

Nach dem Walk ist Zeit zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen. Alle, die regelmäßig twittern, instagrammen, facebookenbloggen oder eigene Videos auf YouTube veröffentlichen, sind zum Social Media Walk und dem anschließenden Netzwerken eingeladen.

Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, solltet Ihr Euch möglichst schnell anmelden. Und zwar spätestens bis Freitag, 18. Mai um 16 Uhr. Die Teilnahme an dem Walk ist kostenlos. Die genauen Anmelde-Bedingungen sowie die Anmelde-Adresse findet Ihr hier.

 

 

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Cirque Bouffon kehrt gewohnt fantastisch zurück: “Lunatique”-Premiere am 9. Mai im Kulturpark

Poetisch, verträumt und verspielt – das ist LUNATIQUE, die neueste Kreation des Cirque Bouffon. Nach der letzten Spielzeit an der Reduit in Mainz-Kastel wird Zirkusdirektor Frédéric Zipperlin mit seiner fantastischen Truppe das Chapiteau
vom 9. Mai bis zum 10. Juni  diesmal in Wiesbaden im Kulturpark hinter dem Schlachthof aufschlagen. sensor präsentiert das Gastspiel. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Drinnen- und Draußen-Angebote voller Aufforderungen und Forderndem

 

 

 

 

Von Kaspar Lauck. Fotos Winfried Schönbach (oben), Veranstalter.

“ACHTUNG!” lautet die Forderung des wohl größten Freiluft-Events des Wochenendes, dem Besser als nix!-Festival im Rheingau. Achtung ist in diesem Zusammenhang hauptsächlich an die Worte Respekt, Rücksicht und Toleranz verknüpft. Ähnlich imperativ fordert diese Werte auch Tina Teubner von ihrem Mann Ben Süverkrüp ein, Live und auf der Bühne! Einen etwas weniger fundamentalen Wunsch hat da Bülent Ceylan an sein Publikum, nimmt uns mit “lassmalache” aber auch in die Pflicht. Wer nun aber lieber gefordert statt aufgefordert wird, muss auch nicht Zuhause bleiben. Musik, die kaum mehr ist als Stille und der 200. Geburtstag von Karl Marx sorgen für entsprechende Veranstaltungen. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Vielfältiges Vergnügen voller Treffer zwischen Kunst, Kultur und Leibeswohl

Von Nico Lange. Fotos Veranstalter.

Manchmal ist unsere Stadt mehr Kultur – manchmal schreit sie aus jeder Hofeinfahrt “Party”. An diesem Wochenende hält sich das Angebot die Waage. Die Stadt-Revue über Wiesbaden “Casino Totale” klingt wundervoll; davor, danach oder das ganze Wochenende kann man sich mit Freunden am Schlachthof verabreden und dort Schoppen trinken, während die Kinder spielen, Karussel fahren und die Szenerie durch Fässer- und Messerwerfer und die gigantische Winzer-Olympiade aufgemischt wird. Auch “Kultur im Park” startet (unter anderem) damit offiziell in die Saison. Premieren, Kino gucken im Biebricher Schloss oder – mit Badesalz- und SGE-Fan Henni Nachtsheim – im Caligari, außergewöhnliche Theater-Erlebnisse, geile Radtouren zum Schlemmern in den Rheingau oder PingPong im Heaven. Es ist einfach zu viel los in dieser Stadt. Keiner soll sagen, hier liegt der Hund begraben. In diesem Sinne “Tschüss” … dies ist mein letzter Wochenendfahrplan – der nächste Perlensucher steht schon in den sensor-Startlöchern. In meinen sechs Praktikums-Monaten habe ich  eines wirklich kapiert: : Es sind nicht die Veranstaltungen, die nicht da sind – es sind, wenn überhaupt, die Menschen, die nicht hingehen. In diesem Sinne – raus mit euch und genießt das schöne Wochenende und lasst noch Energie übrig, denn am 30. April geht’s beim Tanz in den Mai an vielen Stellen wieder richtig rund. (Apropos Tanz in den Mai – am 30. April veröffentlichen wir einen Tanz in den Mai-Guide – wer noch ultimative Tipps dafür hat oder selbst veranstaltet: schnell´ ne Mail mit Infos an hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff Maitanz.) (mehr …)

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“Lokale Aspekte” auf der Kunstmole im Schiersteiner Hafen

Am 27. April 2018, 16 Uhr wird auf der Kunstmole im Schiersteiner Hafen, 65201 Wiesbaden-Schierstein die diesjährige Ausstellung eröffnet, und täglich vom 27. April – 7. Oktober 2018 bei gutem Wetter von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit kostenlos zu besichtigen sein. Die vier KünstlerInnen Gabrielle Hattesen, Ingrid Heuser, Wladimir Olenburg und Horst Reichard blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die “Lokalen Aspekte” des am Rhein gelegenen Ausstellungsortes. Kooperationspartner dieser Freiluft-Ausstellung sind der Ortsring Schierstein e.V. und der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

Das Duo Gabrielle Hattesen/Ingrid Heuser interessiert an Schierstein die weit in die Vergangenheit zurückreichende Geschichte als Wohnstätte von Fährleuten, Schiffern, Fischern, Bootsbauern und Seifenherstellern. In den Fokus stellen sie dabei, dass in dem Alltag dieser sehr hart arbeitenden Menschen aber auch erzählt und gesungen wurde, um Kraft und Hoffnung zu gewinnen. Aus der Ambivalenz dieser von Realismus und Unwirklichkeit, Anmut und Hässlichkeit, Güte und Grausamkeit, Demut und List gekennzeichneten Inhalte der Märchen und Lieder haben sie ihre Objekte entwickelt.

Einen Ansatz, der sich direkt aus dem Hafen ableitet, wählt Wladimir Olenburg für seine Installation „Tauwerk“ . Das Tauwerk der Segelboote verleiht ihnen ein filigranes, lineares Korsett. In ihrer Abfolge, nebeneinander fein säuberlich angeordnet, bieten Masten und Taue ein Bild sich überschneidender, bewegender Linien. Alles ist in leichter, kaum wahrnehmbarer Bewegung.“

Für seine Arbeit „Husch, Husch. Pfusch, Pfusch.“ hat Horst Reichard einen ca. 170 Jahre alten Eichenholzbalken auf einem eisernen Bock mit einer beweglichen Achse montiert, so dass er wie eine Wippe bewegt werden kann. Die Oberseite des Balkens ist wie eine zweispurige Fahrbahn mit Fahrzeugmodellen bestückt und mit einer dünnen Bleifolie überzogen, aus der sich die Modellautos nur konturenhaft abzeichnen. Die Installation steht für die Labilität der überbordenden Verkehrsströme einschließlich ihrer tragenden und überbrückenden Architekturen und bezieht sich explizit auf die in unmittelbarer Nähe der Schiersteiner Hafens  ca. 60 Jahre alten Rheinbrücke, die derzeit durch ein neues Bauwerk ersetzt wird.

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“Free Kirill”: Staatstheater-Intendant bietet Ex-Kanzler Gerhard Schröder seinem Freund Putin als Geisel an

Zu den diesjährigen Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden ist am 3. und 4. Mai das Ensemble des Gogol Centers Moskau mit seinem, von sensor als Medienpartner präsentierten, Gastspiel »Who is happy in Russia?« eingeladen  – eine Inszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov. Da Serebrennikov weiterhin in Moskau unter Hausarrest steht, entwarf Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, eine Kunstinstallation als politisches und künstlerisches Statement. (mehr …)

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Polizei sucht Blaulicht! Langfinger in der Kurzen Nacht: Diebstahl im Kunstverein Bellevue-Saal

Während der Kurzen Nacht der Galerien und Museen am vergangenen Samstag wurde im Kunstverein Bellevue-Saal ein Blaulicht gestohlen. Der Diebstahl wurde zur Anzeige gebracht.  Diese wird zurückgezogen, sollte der Dieb das blaue Stück zurückbringen. (mehr …)

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Helge Wagner zeigt erstmals Monster-Kunst: “Opening” heute im Wakker – Kommentar zur Konsumkultur

„Unter dem Titel `Original Monster Series´ präsentiert der Wiesbadener Künstler Helge Wagner eine Reihe detailverliebter Collagen, die sich der Ästhetik von Monstern, Zombies und Okkultismus zuwenden. Er kreiert einzigartige Charaktere, die auch als Hommagen an berühmte Comic-(Anti)Helden gesehen werden können. Als Grundlage seiner Collagen benutzt Wagner ausschließlich Werbe-Ikonografie aus Zeitungen, Magazinen, Prospekten und Flyern. Das Material hebt die künstlerischen Arbeiten auf ein nächstes konzeptionelles Level, denn es besteht hauptsächlich aus Stock-Fotografien und CGI’s (Computer Generated Images). Man braucht nicht viel Fantasie, um sich diese Bilder als Zombies der Fotografie vorzustellen, die, weder tot noch lebendig, durch die immer gleichen Werbemedien geistern. Helge Wagner haucht den Fragmenten unserer visuellen Kultur neues Leben ein und gibt, ganz nebenbei, einen ambivalenten Kommentar zur Konsumkultur unserer Zeit ab.“

Die Ausstellung „Original Monster Series“ im Wakker am Wallufer Platz (www.wakker-wiesbaden.de) zeigt 7 Collagen des Künstlers. „Opening“ am 19. April, 19 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt Helge Wagner: hw.cowoffice@gmail.com