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Der Kunstverein wird tragbar: Modedesigner aus Damaskus präsentiert Upcycling-Kollektion

Jamal Alfaouri begann seine Karriere als Modedesigner in Damaskus, musste mit dem Beginn des Syrienkrieges allerdings fliehen und seine Arbeit in Ägypten fortsetzen. Seit 2014 lebt er in Deutschland, wo er die Arbeit als Modedesigner wieder aufgenommen hat und nun ein neues Label in Wiesbaden aufbaut. Sein neues Atelier in der Luisenstraße 3 befindet sich in direkter Nachbarschaft des Nassauischen Kunstvereins auf der Wilhelmstraße. Und genau dort wird nun an diesem Samstag eine besondere Kollektion präsentiert. (mehr …)

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Julia Belot: Zwischen Sachlichkeit und Poesie – Offene Ateliertage

In der Rubrik “Kunst” gibt sensor regelmäßig Künstlerinnen und Künstlern Raum, um eine Auswahl ihrer Werke zu zeigen und sich selbst und ihre Kunst zu beschreiben. Diesmal: Julia Belot, die auch seit diesem Wochenende bis zum 11. November alle Interessierten in ihr Atelier in der Aarstraße einlädt. (mehr …)

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“Babe” in der Bahnhofstraße – Leander Rubrecht kündigt Poke Bowl-Gastronomie und Kunst-“Collectors Room” an

Bald ist es soweit mit “Babe” in der Bahnhofstraße 11. Leander Rubrecht kündigt hier ein Gastrokonzept für die schwer angesagten Hawaiischen Poke Bowls an – und einen “Collectors Room” für Kunst. Das klingt nach einer spannenden Kombination. (mehr …)

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Neue Kunstmesse: “Discovery Art Fair” will vom 1. bis 4. November auch Einsteiger und Entdecker begeistern

Die erste Ausgabe der neuen Frankfurter Kunstmesse „Discovery Art Fair“ öffnet im Forum der Messe Frankfurt vom 1. bis 4. November ihre Pforten und will beweisen, wie spannend und vor allem vielfältig aktuelle Kunst sein kann – und dazu bezahlbar auch für Einsteiger. BesucherInnen können in entspannter Atmosphäre in den Dialog mit internationalen KünstlerInnen  treten und originale Kunst erwerben. Kunstfreunde dürfen sich auf ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst in lockerer und kommunikativer Atmosphäre freuen, zur Premiere der Entdeckermesse zeigen auf 3.000m² Ausstellungsfläche 75 Aussteller aus 14 Ländern die Highlights aus ihrem jeweiligen Programmen von Malerei, Zeichnung und Druckgraphik über Skulptur und Installation bis zu Fotografie und Urban Art. Aus Wiesbaden sind die Galerie Rother-Winter, Mrs. Juan Xu (Foto: Skulptur “The Gesture” von Gao Brothers) und Smart-Collectors dabei. Nach dem Opening-Abend am Donnerstag, 1. November, von 18  bis 22 Uhr, hat die “Discovery Art Fair” am Freitag (freier Eintritt für Schüler und Studenten) und Samstag von 11 bis 21 Uhr und am Abschluss-Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.  Alle Infos hier. (kla/Foto Veranstalter/ Mrs. Juan Xu)

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Kleine Erinnerung: Heute wählen gehen!

Mit einem Motiv des weltbekannten Fotokünstlers Wolfang Tillmans, das Teil einer von ihm realisierten Kampagne zur Bundestagswahl war und dessen Botschaft heute so richtig ist wie damals, erinnern wir euch: Geht heute wählen! Die Wahllokale zur Landtagswahl haben bis 18 Uhr geöffnet. Und wenn ihr gerade nicht wisst, wo eure Wahlunterlagen abgeblieben sind: Ihr könnt auch nur mit Personalausweis wählen gehen. Gute Wahl! Hier geht es zum sensor-Fotoalbum mit Impressionen vom Landtagswahlkampf der verschiedenen Parteien in Wiesbaden. (dif/Foto Wolfgang Tillmans)

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Exil-Festival “Minenfeld”: Polizei schützt Demo für Kunstfreiheit, Prinz veranstaltet “Courage zeigen”-Lesung

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

“IN THE NAME OF LOVE oder EUPHORIE DES ZERFALLS. Demonstration für die Kunstfreiheit, die nur zu einer wurde weil uns das ANDERE nicht erlaubt wurde.” Mit diesen Worten hatte Mareike Buchmann von der Performancegruppe “Raum (0)” das angekündigt, was kürzlich am Platz der Deutschen Einheit seinen Anfang nahm und von dort zu einem bunten Spaziergang durch die Stadt wurde, der nach drei Stunden im Walhalla im Exil in der Nerostraße endete. (mehr …)

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Hohe Aufklärungsquote: „Tatorte Kunst“ blickt stolz auf 10 Jahre offene Ateliers zurück

In Wiesbaden gibt es viele Höfe und zweite Hinterhöfe, die Menschen, wenn sie nicht gerade dort wohnen oder arbeiten, normalerweise im Alltag nicht betreten können. Oder auch gar nicht wollen und einfach gar nicht auf die Idee kommen, mal hineinzuschauen. Was viele nicht ahnen: Dort entsteht Kunst. Kunst der unterschiedlichsten Art. Und diese Kunst wartet einmal im Jahr darauf, entdeckt, begutachtet, bestaunt und bei Gefallen auch gekauft zu werden. Direkt am Tatort. (mehr …)

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Das große 2×5 (+1)-Interview: Erdoğan-Statue, Eintagsfliege mit Langzeitwirkung

Interview und Foto: Dirk Fellinghauer

BERUF

Sie haben Wiesbaden mit Ihrem reichlich überraschenden Auftauchen auf dem Platz der deutschen Einheit ganz schön aufgemischt. Schlechtes Gewissen?

Nein, überhaupt nicht. Warum auch? Vor allem habe ich Wiesbaden und Wiesbadener miteinander ins Gespräch gebracht. Menschen mit Wurzeln in unterschiedlichsten Ländern, mit teilweise komplett konträren Ansichten, Kurden und Erdoğan-Fans, Schüler und Jugendliche und Rentner, Intellektuelle und sogenannte „einfache Leute“. Alle strömten herbei, viele von ihnen sprachen und stritten miteinander, mitten auf einem Platz in der Stadt, von Angesicht zu Angesicht, voller Temperament und Emotionen, ungefiltert und unmoderiert. So etwas war früher eigentlich selbstverständlich, heute kommt es kaum noch vor, höchstens hinter Bildschirmen und Tastatur versteckt in den Sozialen Medien. Und ganz nebenbei: Wiesbaden bundesweit in den Schlagzeilen, in Funk und Fernsehen und in der Weltpresse, von Washington Post bis New York Times – das hätte die Stadt ohne meinen Besuch wohl kaum geschafft. (mehr …)

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Nicht so oft – aber wenn, dann immer grandios: HessischeStaatsGalerie feiert heute Zehnjähriges

“Im metrischem System gehört es sich, an einem metrischem Ereignis was zu machen… “, haben die Akteure der buchstäblich staatstragend klingenden, in Wirklichkeit aber sehr abgefahrenen Oranienstraße-Hinterhof-Einrichtung “HessischeStaatsGalerie” gut erkannt und erklären ganz grundsätzlich: “Wir machen was.. Wir machen nicht so oft was.. Aber wir machen immerhin schon seit 10 Jahren nicht so oft was – und es war immer grandios.” Heute machen sie Geburtstagsparty, ab 20 Uhr bis Mitternacht in der Oranienstraße 6. Auch ein Grund zum Feiern: “Jetzt basteln wir an der nächsten Ausstellung und laden uns überraschenderweise wieder selbst als Künstler ein.” Angekündigt wird: “Diese Zwei altbekannten Haudegen sind die Hechte in der Suppe. 2 Fäuste für ein Ave Maria. Des Henkers bärtige Töchter.”. Geboten wird Kunst von Characterdesigner 28 und Monkey (HPZ), dem Graffiti Illustrator. Und die Einladung lautet: “Kommt und seht, auf dass es gut wird.” Am 3. November wird dann übrigens schon wieder was gemacht – Finissage zu der Ausstellung, für die heute Vernissage gefeiert wird. Und Geburtstag. Na, herzlichen Glückwunsch! (dif/Bild HessischeStaatsGalerie)

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Der Kurpark im spektakulär faszinierenden neuen Licht – “Lichtspiele Wiesbaden” starten heute

Der stimmungsvolle Genuss unter Sternen trifft auf ein imposantes Schauspiel aus funkelnden Lichtern. Dabei bewegen die Besucher sich frei auf dem Gelände, lassen sich treiben und entscheiden selbst, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Vorführungen und Attraktionen an den unterschiedlichen Schauplätzen bestaunen wollen. Vom 3. bis 14. Oktober finden im  Kurpark erstmals die “Lichtspiele Wiesbaden” statt – ein einzigartiges Programm mit professionellen Lichtspielprojektionen, die ein imposantes Schauspiel aus funkelnden Lichtern bieten – täglich bzw. abendlich ab 18 bis 23 Uhr. (mehr …)

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Eine Antwort schuldig geblieben – Wiesbaden, Erdoğans Zeigefinger und die Biennale

Von Malte Albrecht. Foto Dirk Fellinghauer.
Das Drama – oder die Tragödie? – um die Installation einer goldfarben besprühten – nicht goldenen – Statue des türkischen Präsidenten mitten in Wiesbaden war vielleicht das mutigste und klügste Projekt der diesjährigen “Wiesbaden Biennale”. Denn sie hat eines gezeigt: Es gibt sie noch, die politische Provokation, das demokratische Lebenselixier. Das Politische kehrt zu seinem eigenen Grundsatz zurück: dem Streit. Die Biennale hat dabei auch gezeigt, was passiert, wenn Politik im Angesicht demokratischer Praxis erstarrt und ihren Mut verliert. Denn es ist die Aufgabe von Politik, mutig Räume zu schaffen für öffentlichen Streit unter demokratischen Vorzeichen.
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MIDISSAGE “Positionen 2018 – Digitale Stadt” bei Kunst-Schaefer und im Kunstraum der IG Galerien Wiesbaden

Die Ausstellung “Positionen 2018 – Digitale Stadt” ist in vollem Gange, umso besser also, am Freitag den 7.9. um 18 Uhr  zur MIDISSAGE ganz analog auf ein Gläschen Wein in den Kunstraum der IG Galerien Wiesbaden Faulbrunnenstraße 5  und zu Kunst-Schaefer Faulbrunnenstraße 11 vorbeizuschauen und mit den Künstlerinnen und Künstler aus Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt ins Gespräch zu kommen.

“Positionen 2018 – Digitale Stadt” zeigt einen Querschnitt an Arbeiten, die sich mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft auseinandersetzen. Die unterschiedlichen künstlerischen Positionen nehmen hierauf Bezug und reflektieren die Entwicklung aus Sicht der teilnehmenden Künstler. Dabei liegt der Fokus der Ausstellung nicht ausschließlich auf digitalen Medien. Es sind die gesamte Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen zu sehen, die dieses gesellschaftlich relevante Thema differenziert beleuchten. Von affirmativ bis kritisch spannt sich der weite Bogen an Arbeiten, der dazu beitragen soll, das Thema Digitalisierung in den Fokus eines breiten gesellschaftlichen Diskurses zu stellen.

Noch bis zum 23.9.18 sind die künstlerischen Positionen in der BBK SCHAUstelle Wiesbaden, Nerostraße 32,  samstags und sonntags von 14.00 – 18.00 Uhr und bei Kunst-Schaefer, Faulbrunnenstr. 11, während der Öffnungszeiten: Di – Fr: 10:00 Uhr – 18:30 Uhr,  Sa: 10:00 Uhr – 16:00 Uhr zu sehen.
Das Programm, Termine sowie Informationen zu den Künstlern können Sie über die Webseiten www.positionen2018.de  und www.bbk-wiesbaden.de erfahren.
Die Ausstellung ist ein Förderprojekt des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und wird durch zahlreiche weitere Partner unterstützt.In Wiesbaden wird das Ausstellungsprojekt zusätzlich vom Kulturamt der Stadt Wiesbaden, der IG Galerien Wiesbaden, der SEG Wiesbaden und Kunsthistoriker Björn Lewalter Inhaber von  Kunst-Schaefer unterstützt.

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