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Hauseigentümer wünscht sich Walhalla-Verein als Mieter in der Nerostraße: “Das passt zu 100 Prozent”

Von Dirk Fellinghauer (Interview & Foto).

Der seit Januar heimatlose Walhalla Theater e.V. wäre absoluter Wunschmieter für den Eigentümer der leerstehenden Räume des geschichtsträchtigen Hauses in der Nerostraße 24. Wo über die letzten Jahre das “Gestüt Renz” und früher unter anderem “Jazz House” und “Wirtshaus” beheimatet waren, tut sich, wie hier berichtet, eine dauerhafte “Walhalla-im-Exil-Perspektive” auf. Im sensor-Interview erklärt der Wiesbadener Unternehmer und Manager Ralph Jerey, warum das “Walhalla im Exil” so gut in sein Haus passen würde. (mehr …)

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Es ist angerichtet: Konzerte, Kino und Theater im Freien – sensor blickt hinter die Sommerfestival-Kulissen

Von Hendrik Jung. Fotos Kai Pelka.

Es duftet nach Ofengemüse und Hühnchen in dem nah am Rheinufer gelegenen ehemaligen Weingut, in dem die Büros der Rheingau Musik Festival Konzertgesellschaft mbH untergebracht sind. Bis unter das Dach wird hier auf drei Etagen intensiv gearbeitet – an der Sponsorensuche, am Programm des kommenden Jahres (2018), das zu 85 Prozent bereits feststeht, und auch schon an dem der Folgejahre und an der Entwicklung des Unternehmens. (mehr …)

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“Illegal zu sprühen, ist das größere Abenteuer”: Interview mit New Yorker Graffiti- und Street-Art-Fotografenikone Martha Cooper – Gast beim “Meeting of Styles”-Festival

Interview und Fotos: Dirk Fellinghauer

Welch ein Auftakt für das “Meeting Of Styles”-Festival. Street Art und Graffiti-Fotografenikone Martha Cooper ist auf Einladung von Festivalgründer und -organisator Manuel Gerullis aus New York gekommen, um im Kontext Wiesbaden ihre Fotoausstellung zu eröffnen. Schnell war sie umringt, alle wollten Autogramme, Fotos, Selfies, und sie erfüllte geduldig und superherzlich jeden Wunsch. Ein beliebtes Signierobjekt neben ihren Büchern war auch die aktuelle sensor-Ausgabe: Als Medienpartner des “Meeting of Styles” haben wir Martha Cooper unsere Kunstseite gewidmet. Am Morgen nach der Eröffnung haben wir Martha Cooper in ihrem Hotel in Kastel zum ausführlichen Exklusivinterview getroffen, das zu einer spannenden Unterrichtsstunde in Sachen Graffiti und Street Art geriet. Dass die 74-Jährige, die demnächst eine eigene “Martha Cooper Bibliothek” in einem neuen Museum in Berlin bekommt, hellwach und neugierig ist, hatten wir schon mitbekommen. Aber dass sie Pokémon Go spielt … (mehr …)

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Das „Meisterwerk Körper” nimmt der Science Slam am Freitag im Schlachthof auseinander – kommt und hört

Zum 10. Mal bringen junge Nachwuchswissenschaftler ihre Forschung in zehnminütigen unterhaltsamen Beiträgen auf die Bühne. Dass Wissenschaft auf die große Bühne gehört, in diesem Fall am Freitag, 9. Juni, ab 20 Uhr im Schlachthof, soll der Science Slam mit dem Titel „Meisterwerk Körper“ beweisen. In lockerer Schlachthof-Atmosphäre werden die jungen Wissenschaftler – weibliche und männliche selbstverständlich! – kreativ und unterhaltsam ihr Publikum davon überzeugen, wie spannend die Wissenschaft doch sein kann. Der Slam wird durch den Featured Scientist Prof. Dr. Rainer Spessert aus Mainz eröffnet. Aus dem Bereich der Anatomie wird dieser über „Ein Organ betrachtet sich selbst“ slammen. Danach treten in der Wissensschlacht die auserwählten Sprachtalente gegeneinander an. Wer den besten Vortrag geliefert hat, entscheidet am Ende keine Jury, sondern das Publikum. Also: Applaus, Applaus und Slam frei! sensor verlost unter allen Wissensdurstigen 2×2 Freikarten. Einfach eine Mail an losi@sensor-wiesbaden.de senden!

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Graffiti-Festival „Meeting of Styles”: 120 Künstler aus 18 Ländern – und eine Fotografen-Ikone aus New York

 


“Alles so bunt hier”, werden die Besucher des weltweit größten internationale Graffiti-Festivals auch diesmal denken. 120 Graffiti-Künstlerinnen und -künstler aus 18 Ländern der Erde kommen zusammen, um vom 9. bis 11. Juni rund um den Brückenkopf Mainz-Kastel in einem interkulturellen Akt gemeinsam großformatige Wandbilder zu erstellen und rund 4000 Quadratmeter Wandflächen neu zu gestalten. Schon bevor es an die Wände geht, startet das Rahmenprogramm in Wiesbaden – der “Geburtststadt” des Festivals, das unter der Regie von Manuel Gerullis  inzwischen Ableger auf der ganzen Welt hat. Ein besonderes Highlight des Heimspiels ist dieses Jahr der Besuch von Martha Cooper aus New York. Die 74-jährige viel beschäftigte Fotografin gilt als Ikone der Graffiti-Kultur. Nach einer großen Ausstellung in ihrer Heimatstadt New York und Aufenthalten in St. Petersburg und Berlin, wo ihre Werke demnächst eine eigene Bibliothek im neuen “Urban Nation Museum” bekommen, kommt die gefragte Frau zur Eröffnung ihrer Ausstellung im Kontext in der Welfenstraße (7. Juni, 18 Uhr). Unter dem Titel “Back to the Old School” zeigt sie circa vierzig großformatige Arbeiten. Im Kontext finden auch Meet & Greet (8.) und Party (9.) statt. sensor ist als Medienpartner von “Meeting of Styles” am Start. Das volle Programm: www.meetingofstyles.com

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Aus der (T)raum: Das Kunsthaus soll saniert werden – die ansässigen Künstler verlieren ihre Arbeitsstätten

Von Laura Ehlenberger. Fotos Ivgenia Möbus.

In einem der großen, hellen Atelierräume sitzen sie auf einer alten Sofagarnitur beisammen: fünf Wiesbadener Künstler. Ihre Blicke lassen erahnen, welcher Ungewissheit sie sich in der momentanen Situation zu stellen haben. Seit gut zweieinhalb Jahren verfügt jeder von ihnen über ein eigenes Atelier im Kunsthaus. Mit Leidenschaft eingerichtet, nutzen sie ihre Räume zum Planen, Gestalten und Ausstellen. Nicht mehr lange. Nun sind sie dazu gezwungen, ihren Arbeitsplatz aufzugeben – denn dem in die Jahre gekommenen Gebäude steht eine umfangreiche Sanierung bevor. (mehr …)

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“Hazel Brugger passiert” am Donnerstag im Schlachthof – mit heißer Kabaretteinlage – zum Start in den Juni

In ihrem ersten abendfüllenden Programm zieht Hazel Brugger aus, die Welt zu verbessern. Immerhin für einen Abend. Virtuos und stets bescheiden brüskiert und berührt sie, kreiert wilde Geschichten aus dem Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche. Schonungslos, detailverliebt und mit viel Herz zerlegt Brugger die Welt in Einzelteile. Und führt ihr Publikum dabei stets über einen schmalen Grat, mal still, mal wild, aber immer sehr komisch. Zuletzt erhielt Brugger den Förderpreis der Stadt Mainz zum renommierten Deutschen Kleinkunstpreis. “Hazel Brugger passiert” am Donnerstag, 1. Juni, um 20 Uhr im Schlachthof – und sensor verlost 2×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de!
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Musik zwischen Raumfahrt und Science-Fiction – „Sternenklang“-Konzert heute wird die Wucht

Wenn die Mozart-Gesellschaft wie üblich Klassik-Konzerte veranstaltet, sind eigentlich Kurhaus, Casino-Gesellschaft oder Museum die Schauplätze des musikalischen Geschehens. Mit ihrem rührigen Vorsitzenden Karl-Werner Joerg ist die traditionsreiche Gesellschaft, die in der Zwischenzeit ein wenig eingestaubt war, aber verstärkt auch um neues Publikum bemüht  – mit neuen Formaten, frischen Ideen, und nun einer außergewöhnlichen, unerwarteten Konzertlocation: Im Schlachthof ist der Konzerttitel „Sternenklang“ Programm heute um 17 Uhr. Das Monumentalwerk „Die Planeten“ op. 32 von Gustav Holst wird dem „Star Wars“-Soundtrack von John Williams übergestellt. Das Ganze kann nur, musikalisch und als Ereignis, die Wucht werden. Als Kontrast, sozusagen zum Runterkommen, erklingt Charles Ives´ kurze Meditation „The unanswered question“. (mehr …)

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Welche Stadt-Kultur braucht Wiesbaden? Stadtgespräch heute im Kiezkaufhaus

Die Wirtschaft boomt. Das Bruttoinlandsprodukt steigt weiter. Aber wie geht es uns? Sind wir glücklicher als noch vor 10 Jahren, als das BIP bei x % war? Wie ist das Verhältnis arm-reich? Wie gehen wir miteinander um? Das Stichwort heißt Kultur. Wir sind geprägt von “immer weiter, schneller, höher”. Effizienz auf allen Kanälen. Aber was bleibt auf der Strecke? Wie könnte eine Stadt aussehen, die sich entschleunigt. Wo der öffentliche Raum wieder zur Begegnung einlädt. Wo Verweilen das Durchrasen ablöst. Wo Kinder auf den städtischen Plätzen spielen und Radfahrer willkommen sind.  Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Meinhard Miegel (Stiftung kulturelle Erneuerung) und Dr. Alexander Klar (Museum Wiesbaden) beleuchtet heute um 19 Uhr im Kiezkaufhaus, Wilhelmstraße 47 (Theaterkolonnaden), den Kulturbegriff und was konkret in Wiesbaden getan werden kann. Ganz im Sinne der Kultur, wird im Kiezkaufhaus neben Gesprächen auch musiziert. Stefanie Hazenbiller spielt Konzert-Akkordeon und Clara Holzapfel Violine. Willkommen sind alle, die etwas verändern wollen. Bei freiem Eintritt, versteht sich. 

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Harte Thesen, heiße Worte: Der Hessenslam kommt in die Stadt – am Donnerstag geht’s los!

Seit 18 Jahren organisieren die “Wilden Worte” Poetry Slams in und um Wiesbaden herum. Und pünktlich zur Volljährigkeit holen sie sich vom 11. bis 13. Mai die hessischen Landesmeisterschaften mal eben in die Stadt! Ort des Geschehens werden an den drei Tagen der Schlachthof und die Wartburg sein. Weitere Infos unter: www.hessenslam-2017.de

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Klassiker und Off-Locations, spannende Einblicke, spektakuläre Ausblicke: Nacht der Museen am Main

Am Samstag, 6. Mai, wird der kulturelle Abend in Frankfurt und Offenbach lang, aber ganz und gar nicht langweilig. Von 19 bis 2 Uhr morgens öffnen rund 40 Museen, historische Gebäude und Off-Locations ihre Türen und machen die Nacht zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk: Spannende Ausstellungen verschmelzen mit Performances, Führungen, Partys und Kulinarik. Mit nur einem Ticket erhalten Nachtschwärmer Zutritt zu allen teilnehmenden Veranstaltungsorten und freie Fahrt mit dem NACHT DER MUSEEN Shuttle-Service (Busse, Schiff, historische Straßenbahn). (mehr …)

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Kunst von Privat an Privat – die geht am Samstag im “The Art Outlet” in der Nerostraße 16 über die Ladentheke

Beim Kunstflohmarkt – wobei – wohl eher darf hier von einer Kunstbörse gesprochen werden, die Angela Cerny und Daniela Schumann von der Galerie Cerny und Partner am Samstag, 6. Mai, veranstalten, können die Kunstliebhaber, Schöngeister, (Hobby-)Innenarchitekten und “Flohmarkt”-Freunde dieser Stadt zwischen 11 und 15 Uhr ihre Sammlung erweitern. Dazu lassen sich im „The Art Outlet“ in der Nerostraße 16 wahre Schmuckstücke erwerben – nach dem Motto: Kunst von Privat an Privat! Und das Ganze kuratiert durch die Galerie.