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Auch Wiesbaden trauert um Helmut Schmidt – Kondolenzbuch liegt ab heute im Rathaus aus

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Auch im Wiesbadener Rathaus hat die Nachricht vom Tod des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (hier auf einem Foto im April 2009 in der Alten Oper Frankfurt – natürlich rauchend – zusammen mit dem früheren französischen Staatspräsidenten Giscard D´Estaing) große Trauer hervorgerufen. „Helmut Schmidt war ein großer Deutscher, ein großer Europäer und ein großer Sozialdemokrat. Mit hanseatischem Pragmatismus und Disziplin war er auch in schwierigen Zeiten ein überaus verlässlicher Steuermann. Sein klug analysierender Geist, seine väterlichen Ratschläge und seine Meinungsstärke werden uns fehlen“, würdigt Oberbürgermeister Sven Gerich den am Dienstag Verstorbenen. Damit auch die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ihrer Trauer, ihrem Mitgefühl und ihrem Respekt Ausdruck verleihen können, liegt ab heute im Foyer des Wiesbadener Rathauses ein Kondolenzbuch für Helmut Schmidt aus. „Wir verneigen uns vor einem vorbildlichen Demokraten, der die Geschichte unseres Landes nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich geprägt hat. Deshalb würde ich mich freuen, wenn viele Menschen unserer Stadt mit einem Eintrag im Kondolenzbuch Helmut Schmidt die letzte Ehre erweisen würden“, so der OB. Helmut Schmidt selbst hatte am 4. März 1978 als amtierender Bundeskanzler das Wiesbadener Rathaus besucht und sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Zuletzt lag im Wiesbadener Rathaus ein Kondolenzbuch anlässlich des Todes von Udo Jürgens aus, das damals nach Angaben der Stadt komplett gefüllt wurde. (dif/Archivfoto Dirk Fellinghauer)

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