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Vorträge, Filme, offene Türen – Wiesbaden erlebt eine “Woche der Architektur”

Es heißt nicht offiziell so, aber Wiesbaden erlebt in den nächsten Tagen eine regelrechte Woche der Architektur. Das Wiesbadener Architekturzentrum e.V. WAZ lädt zum Auftakt am Dienstag, 20. Juni, um 19 Uhr ein zum Vortrag “Christ & Gantenbein – Museumsbauten” im Museum Wiesbaden. Außerdem finden die “Wiesbadener Architekturfilmtage” im Caligari- und im Murnau-Kino statt. Und nächstes Wochenende öffnen diverse sonst für die Öffentlichkeit verschlossene Bauten ihre Türen zum eigentlichen “Tag der Architektur”. (mehr …)

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Das „Meisterwerk Körper” nimmt der Science Slam am Freitag im Schlachthof auseinander – kommt und hört

Zum 10. Mal bringen junge Nachwuchswissenschaftler ihre Forschung in zehnminütigen unterhaltsamen Beiträgen auf die Bühne. Dass Wissenschaft auf die große Bühne gehört, in diesem Fall am Freitag, 9. Juni, ab 20 Uhr im Schlachthof, soll der Science Slam mit dem Titel „Meisterwerk Körper“ beweisen. In lockerer Schlachthof-Atmosphäre werden die jungen Wissenschaftler – weibliche und männliche selbstverständlich! – kreativ und unterhaltsam ihr Publikum davon überzeugen, wie spannend die Wissenschaft doch sein kann. Der Slam wird durch den Featured Scientist Prof. Dr. Rainer Spessert aus Mainz eröffnet. Aus dem Bereich der Anatomie wird dieser über „Ein Organ betrachtet sich selbst“ slammen. Danach treten in der Wissensschlacht die auserwählten Sprachtalente gegeneinander an. Wer den besten Vortrag geliefert hat, entscheidet am Ende keine Jury, sondern das Publikum. Also: Applaus, Applaus und Slam frei! sensor verlost unter allen Wissensdurstigen 2×2 Freikarten. Einfach eine Mail an losi@sensor-wiesbaden.de senden!

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Graffiti-Festival „Meeting of Styles”: 120 Künstler aus 18 Ländern – und eine Fotografen-Ikone aus New York

 


“Alles so bunt hier”, werden die Besucher des weltweit größten internationale Graffiti-Festivals auch diesmal denken. 120 Graffiti-Künstlerinnen und -künstler aus 18 Ländern der Erde kommen zusammen, um vom 9. bis 11. Juni rund um den Brückenkopf Mainz-Kastel in einem interkulturellen Akt gemeinsam großformatige Wandbilder zu erstellen und rund 4000 Quadratmeter Wandflächen neu zu gestalten. Schon bevor es an die Wände geht, startet das Rahmenprogramm in Wiesbaden – der “Geburtststadt” des Festivals, das unter der Regie von Manuel Gerullis  inzwischen Ableger auf der ganzen Welt hat. Ein besonderes Highlight des Heimspiels ist dieses Jahr der Besuch von Martha Cooper aus New York. Die 74-jährige viel beschäftigte Fotografin gilt als Ikone der Graffiti-Kultur. Nach einer großen Ausstellung in ihrer Heimatstadt New York und Aufenthalten in St. Petersburg und Berlin, wo ihre Werke demnächst eine eigene Bibliothek im neuen “Urban Nation Museum” bekommen, kommt die gefragte Frau zur Eröffnung ihrer Ausstellung im Kontext in der Welfenstraße (7. Juni, 18 Uhr). Unter dem Titel “Back to the Old School” zeigt sie circa vierzig großformatige Arbeiten. Im Kontext finden auch Meet & Greet (8.) und Party (9.) statt. sensor ist als Medienpartner von “Meeting of Styles” am Start. Das volle Programm: www.meetingofstyles.com

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Aus der (T)raum: Das Kunsthaus soll saniert werden – die ansässigen Künstler verlieren ihre Arbeitsstätten

Von Laura Ehlenberger. Fotos Ivgenia Möbus.

In einem der großen, hellen Atelierräume sitzen sie auf einer alten Sofagarnitur beisammen: fünf Wiesbadener Künstler. Ihre Blicke lassen erahnen, welcher Ungewissheit sie sich in der momentanen Situation zu stellen haben. Seit gut zweieinhalb Jahren verfügt jeder von ihnen über ein eigenes Atelier im Kunsthaus. Mit Leidenschaft eingerichtet, nutzen sie ihre Räume zum Planen, Gestalten und Ausstellen. Nicht mehr lange. Nun sind sie dazu gezwungen, ihren Arbeitsplatz aufzugeben – denn dem in die Jahre gekommenen Gebäude steht eine umfangreiche Sanierung bevor. (mehr …)

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Geschäft des Monats: Chichino, Nerostraße 36

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Samira Schulz.

Chichino klingt irgendwie exotisch. Ist es aber gar nicht: Chichi-No! Also kein „Chichi“ Das hat sich Angelika Platte bei der Namensgebung ihres Modelabels gedacht. Chichi – laut Wikipedia „unnötiges Zubehör, siehe Firlefanz, Kokolores, Tand“ – gibt es nämlich wirklich nicht im Programm dieses cleanen, straighten Labels aus Wiesbaden. Angelika Platte hat es 2008 gegründet, seit 2010 residiert sie in der Nerostraße – „mein Kiez“, sagt sie. In der Tat fühlt sie sich hier gut vernetzt und arbeitet gerne mit anderen Kreativen zusammen: Fotografen, Galeristen, Tänzern. So ließ sie schon mal eine Kollektion von Tänzern des Staatsballetts tragen, die darin natürlich auch tanzten – im Pariser Hoftheater oder in der Galerie Rother Winter. (mehr …)

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Medienakademie feiert am 20. Mai fünfjähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

5 Jahre Medienakademie Wiesbaden: Das sind über 5 Jahre erfolgreiche Seminare und Workshops, individuelle Beratung und Projekte, tolle Teilnehmer und motivierte Dozenten, treue Kunden und Geschäftspartner – und das möchte natürlich gefeiert werden! Um „Danke“ zu sagen, öffnet die Fabrikation am Samstag, 20. Mai. von 11 bis 17 Uhr ihre Türen und lädt zu Vorträgen, einer Schnupperstunde und gibt Raum für gute Gespräche in den Räumen der “Fabrikation”. www.medienakademiewiesbaden.de

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Welche Stadt-Kultur braucht Wiesbaden? Stadtgespräch heute im Kiezkaufhaus

Die Wirtschaft boomt. Das Bruttoinlandsprodukt steigt weiter. Aber wie geht es uns? Sind wir glücklicher als noch vor 10 Jahren, als das BIP bei x % war? Wie ist das Verhältnis arm-reich? Wie gehen wir miteinander um? Das Stichwort heißt Kultur. Wir sind geprägt von “immer weiter, schneller, höher”. Effizienz auf allen Kanälen. Aber was bleibt auf der Strecke? Wie könnte eine Stadt aussehen, die sich entschleunigt. Wo der öffentliche Raum wieder zur Begegnung einlädt. Wo Verweilen das Durchrasen ablöst. Wo Kinder auf den städtischen Plätzen spielen und Radfahrer willkommen sind.  Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Meinhard Miegel (Stiftung kulturelle Erneuerung) und Dr. Alexander Klar (Museum Wiesbaden) beleuchtet heute um 19 Uhr im Kiezkaufhaus, Wilhelmstraße 47 (Theaterkolonnaden), den Kulturbegriff und was konkret in Wiesbaden getan werden kann. Ganz im Sinne der Kultur, wird im Kiezkaufhaus neben Gesprächen auch musiziert. Stefanie Hazenbiller spielt Konzert-Akkordeon und Clara Holzapfel Violine. Willkommen sind alle, die etwas verändern wollen. Bei freiem Eintritt, versteht sich. 

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Future Internet Kongress diskutiert hochkarätig Fragen der Digitalisierung – Kurzfristig kostenfrei anmelden

Hochkarätige Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Netzgesellschaft werden aktuelle Fragestellungen der Digitalisierung interdisziplinär diskutieren beim ganztägigen “Future Internet Kongress” am Donnerstag, dem 18. Mai, im House of Logistics & Mobility. “Die Digitalisierung als Gestaltungsaufgabe und Chance” ist das diesjährige Thema. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich und auch für Kurzentschlossene noch hier möglich. Nach der Eröffnung durch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gibt es Vorträge und Talks unter anderem von Hochkarätern wie Christian Baudis (Digitalunternehmer, Futurist und ehemaliger Google-Deutschland-Chef), Dr. Sandro Gaycken (Direktor des Digital Society Institute Berlin, ESMT Berlin, Technikphilosoph und Experte für Cyber-Kriminalität) oder Vince Ebert (Physiker und Kabarettist). Yvonne Hofstetter, Expertin für künstliche Intelligenz und Big Data, Bestsellerautorin und Juristin, spricht über “Mensch, Maschine! Künstliche Intelligenz und ihre Folgen”. Im Rahmen des Programms werden auch spannende Digitalprojekte aus Hessen vorgestellt.

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Harte Thesen, heiße Worte: Der Hessenslam kommt in die Stadt – am Donnerstag geht’s los!

Seit 18 Jahren organisieren die “Wilden Worte” Poetry Slams in und um Wiesbaden herum. Und pünktlich zur Volljährigkeit holen sie sich vom 11. bis 13. Mai die hessischen Landesmeisterschaften mal eben in die Stadt! Ort des Geschehens werden an den drei Tagen der Schlachthof und die Wartburg sein. Weitere Infos unter: www.hessenslam-2017.de

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Ferne, Sehnsucht, Erinnerung und Zeit auf der KUNSTMOLE SCHIERSTEIN 2017

Heute um 16 Uhr wird auf der Kunstmole im Schiersteiner Hafen die jährliche Ausstellung des Ortsring Schierstein e.V. mit Künstlern des Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) e.V. eröffnet. Bis zum 3. Oktober sind die eigens für diese Präsentation geschaffenen Werke täglich bis Einbruch der Dunkelheit zu besuchen. (mehr …)

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Lebenswege: Tonton, der Meistertrommler aus Guinea, hat sein Glück gefunden – und verbreitet es weiter

Von Carola Pahl. Fotos Nele Prinz.

Das westafrikanische Guinea ist eine Militärdiktatur mit einer Analphabetenrate von 56 Prozent, einer Lebenserwartung von 42 Jahren und Platz 139 von 167 auf der Korruptionsskala von Transparency International. Wie wird man international anerkannter Meistertrommler, wenn man in diesem Land geboren ist? Mit Talent, natürlich. Aber auch mit Glück. Tonton ist ein  Meistertrommler, ein Djembefolla aus Guinea. Tonton ist sein Künstlername, es bedeutet so viel wie „Onkel“ im guten, respektvollen Sinn. Mit viereinhalb Jahren musste Tonton auf die drei Kinder, die seine Mutter mit ihrem neuen Mann hatte, aufpassen. Sie ließen ihn den ganzen Tag allein, abends schlug ihn der Stiefvater. Er flüchtete zur Oma, wo es ihm nicht besser erging. Er musste putzen und durfte nicht zur Schule gehen. (mehr …)