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Komplexer kreativ: 5 Jahre nach der ersten sensor-Titelgeschichte – Was machen die Protagonisten?

“Heimliche Kreativhauptstadt” war im April 2012 die Quintessenz der allerersten sensor-Titelgeschichte über die Agenturszene in Wiesbaden. Fünf Jahre später haben wir die Protagonisten von damals wieder besucht. Und festgestellt: Sie sind komplexer kreativ.  (mehr …)

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Vier Künstler, ein Thema: Galerie Kunst-Schaefer zeigt ab Freitag Formen von “Urban Art”

Urban Art! Die gibt es ab Freitag, 21. April, bei Kunst-Schaefer zu sehen und zu bestaunen. Denn die Galerie in der Faulbrunnenstraße hat vier Künstler zu sich eingeladen. Allesamt setzen sie sich in ihren Werken mit urbanen Räumen auseinander. Selbige finden auf unterschiedliche Weise einen zeitgemäßen Ausdruck: Danielle Zimmermann präsentiert sie in ihrer Malerei, Performance und in Objekten. Holger Zimmermann ist ebenfalls der Malerei sowie der Collage zugewandt. Sylvain Mérot erschafft neben Objekten auch Skulpturen und Zeichnungen. Ottokar Reimann widmet sich der Fotografie. Um 19 Uhr feiert die Ausstellung mit Performance und Livemusik Eröffnung – wer bereits verplant ist, hat bis bis zum 3. Juni Gelegenheit, sie zu besuchen.

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sensor-Straßengespräch: Hakan, 34 Jahre, Rapper (Hako Fontaine)

Interview & Foto Laura Ehlenberger.

Sonntagmittag, strahlender Sonnenschein, mitten im Westend: Eine große Gruppe junger Männer ist vor dem „Pundy Bistro“ in der Gneisenaustraße versammelt, einer von ihnen filmt das Geschehen.

Hey ihr, was macht ihr da?

Wir drehen hier gerade ein Musikvideo.

Warum gerade hier? Und für wen ist das Video?

Für mich, besser gesagt für die Single „Meine Gang“, um sie auf meinem YouTube-Channel zu veröffentlichen. Ich mache Hip-Hop/Rap … Der Laden hier gehört einem Kollegen und passt einfach dazu. Das „Pundy“ ist nämlich eine Spiel- und Pokerlounge. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Peer „Auxpeer“ Koch – Glücklich im Kreativ-Refugium

Von Mara Braun. Fotos Jason Sellers.

„Dieses Haus hat einfach Seele. Das mag ich so daran!“ Peer Koch bewegt den Arm durch die Luft, als wolle er die Außenwände des Kutscherhäuschens berühren. Die Bewegung bezieht auch alles mit ein, was um das Haus herum ist: den verwunschen wirkenden Garten voller Efeu, die Terrasse, den Himmel über Sonnenberg. Knapp zwei Jahre wohnt der kreativschaffende Künstler und Designer in seiner Räuberhöhle vor den Toren der Stadt. „Die Wohnung war ein Glücksfall.“ Wer das Grundstück durch das eiserne Hoftor betritt, lässt das Vorderhaus links liegen, um AUXPEER, so Kochs Künstlername, zu besuchen. Im Hof: die ehemalige Garage der Kutsche, für den passionierten Radfahrer eine Art ausgelagerte Riesenabstellkammer. (mehr …)

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Ein Gedicht in 25 Handschriften: Das und mehr zeigt Künstlerin Gabrielle Hattesen ab Freitag im Rathaus

Das berühmte Gedicht “still I rise” von Maya Angelou (1928 bis 2014), amerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin, inspirierte die Künstlerin zu ihrer Arbeit. 25 ihr bekannte und von ihr geschätzte Frauen konnte sie für ihr Projekt gewinnen, jeweils eine Strophe des Gedichts mit der Hand zu schreiben. Diese Schriftvariationen werden als großformatige Installationen im Foyer des Rathauses zu sehen sein. In Verbindung dazu schuf Gabrielle Hattesen Bildobjekte. Die Wiesbadener Künstlerin beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Bildobjekten und Objekten aus leichten, transparenten Materialien und sucht konsequent die Auseinandersetzung mit der in Papier, Stoff, Folie und Plexiglas Halt bietenden, aber ebenso Durchlass gewährenden Textur. Das Flüchtige, das Angedeutete ist unbedingt Konzept und lädt dazu ein, die Wahrheit in flüchtigen, listenreichen Einblicken zu erkennen. Die Eröffnung wird am Freitag, 7. April, um 19 Uhr mit Worten von Dr. Stefan Soltek, Leiter des Klingspor Museums Offenbach und Kurator der Ausstellung, gefeiert. Selbige läuft noch bis zum 19. April.

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Geschäft des Monats: Mosaic Shop, Luisenstraße 17


Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka.

Ein Laden für Skater? Auch – aber nicht nur. Skateboards, sagt Moritz Osterkamp, machen eigentlich nur einen Bruchteil dessen aus, was im „Mosaic-Shop“  in der Luisenstraße verkauft wird. Die Regale sind voll mit coolen Klamotten, die man nicht an jeder Ecke sieht. Shirts und Hoodies, Skaterschuhe natürlich, aber auch Boxershorts, Caps, Jacken: „Wir haben eigentlich alles von Kopf bis Fuß“. (mehr …)

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Gute Nacht, Wiesbaden! sensor wagt die Bestandsaufnahme. Ergebnis: Wer suchet, kann finden

Von Nadine Kuhnigk und Dirk Fellinghauer. Fotos Nadine Kuhnigk, Dirk Fellinghauer , Sven-Helge Czichy, Pascal Swoboda.

„Gute Nacht, Wiesbaden“, heißt es gerne, wenn wieder eine Institution des Nachtlebens, wie zuletzt Gestüt Renz, Alibi (jetzt Paparazzi), Chopan (wieder offen) und Spital (jetzt Café del Sol), geschlossen wird. Bitter ist das, keine Frage. Trotz allem gilt aber weiterhin: Man kann eine gute Nacht haben in unserer Stadt. Eine Tour im Zickzack-Kurs durch Wiesbaden, über Clubs und Bars hin zu Kneipen und Pop-Up-Partylocations bringt Licht ins Dunkle. (mehr …)

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Mode, die Fragen stellt: Galatea Ziss lädt heute zur Premiere ihrer neuen Kollektion “Gruß aus Wiesbaden”

Die Wiesbadener Modemacherin Galatea Ziss lädt heute alle Interessierten zur Premiere ihrer neuen Frühjahr-Sommer Kollektion “Gruß aus Wiesbaden” in ihr Atelier ein. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Kommunikationsdesigner Kostyantyn Simkin, und mit  Unterstützung durch das Stadtarchiv Wiesbaden hat sie für ihre neue Kollektion zwei Stoffprints mit Collagen aus historischen Wiesbaden Motiven gestaltet. Dabei behandelt ein Print auf einem reinseidenen Twill das Motiv Kochbrunnen und Kranzplatz, der zweite Print auf einem Satin aus Bio-Baumwolle behandelt das Motiv Ringkirche und Westend. Die dadaistisch-anmutenden Collagen sollen zur Auseinandersetzung mit den Begriffen „Heimat“ und „Zuhause“ anregen und die aktuelle Frage “Wie (in was für einer Stadt, einem Land, einer Welt) wollen wir leben?” aufgreifen. Die Premiere der Kollektion findet im Rahmen eines öffentlichen Sektempfangs statt heute bis 16:00 Uhr bei Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche. (dif/Foto Galatea Ziss – Atelier für Bekleidung)

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„Meisterwerke im Tischlerhandwerk“ – Ausstellung in der Handwerkskammer


Es sind Kreativität bei der Gestaltung, gepaart mit handwerklichem Können bei der Umsetzung, gefragt, wenn junge Tischlerinnen und Tischler im Rahmen ihrer Meisterprüfung ein Möbelstück entwerfen und herstellen. Die Absolventen des aktuellen Meisterkurses haben sich ein halbes Jahr auf die praktische Prüfung vorbereitet. Mit ihrem Meisterstück schließen sie diese nun ab. Die Resultate gibt es in der Wiesbadener Handwerksammer in der Bierstadt Straße zu sehen. Nach der Vernissage der Ausstellung „Meisterwerke im Tischlerhandwerk“ ist diese bis zum 5. April zu den Öffnungszeiten zu sehen, in der “Kurzen Nacht” am 1. April außerdem von 19 Uhr bis Mitternacht. (leh/Bild Handwerkskammmer Wiesbaden)

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Agentur als Ausstellungsraum: Alexander Kilian macht den Anfang – Craft Beer, Stullen und Wein zur Vernissage

Das Café auf dem Campus der Agentur Scholz & Volkmer an der Schwalbacher Straße wird am Donnerstag, 9. März zur Ausstellungsfläche. Von nun an stellen in den Räumen im Souterrain regelmäßig wechselnde Künstler mit Bezug zur Region aus und präsentieren ihre Werke. Den Anfang macht Alexander Kilian aus Berlin. Das Team der Agentur, welches die Ausstellungsreihe in seiner Freizeit organisiert, lädt ab 18 Uhr ein zur Vernissage bei Craft Beer, Stullen und Wein. (mehr …)

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Wieder zu Hause: Vor 20 Jahren zog Mark Roberts aus in die weite Welt – jetzt kehrt der New Yorker Künstler heim

Von Falk Sinß. Fotos Niki Sneakers, Mary Roberts, We Are Temporary.

Der Rheingau ist vor allem wegen drei Dingen bekannt: Wein, Weinberge und das angenehme Klima. Wegen großer Künstler kennt man den am Rhein gelegenen Landstrich eher weniger. Klar, Goethe war mal da, aber wo war Goethe nicht schon alles gewesen? Eben. Aber es gibt sie, die Künstler, die im Rheingau und Wiesbaden aufgewachsen sind und dort ihre ersten Gehversuche unternommen haben. Da wäre natürlich Gisbert zu Knyphausen zu nennen, der in Wiesbaden geboren wurde und in Erbach aufwuchs, und mittlerweile als einer der besten und talentiertesten Songwriter Deutschlands gilt. Vielleicht taucht in dieser Aufzählung bald auch der Name Mark Roberts auf. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Andrea Gotzel, 36 Jahre, Bildungsreferentin, Vorsitzende Kulturpalast e.V.

Interview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Du bist eine von zwei hauptamtlichen Beschäftigten der „Jugendinitiative Spiegelbild“. Was macht ihr da? Was machst du da?

Wir gehören zum Aktiven Museum Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte und machen rassismuskritische Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft: Seminare, Workshops mit Jugendlichen, Fortbildungen, aber auch Netzwerkarbeit, das Projekt „Wir in Wiesbaden“, viel Koordinieren und Organisieren. Der deutsch-israelische Jugendaustausch ist eines meiner  besonderen Herzensprojekte. Und ich verantworte „X-Dream“, ein großes Präventionsprojekt im Bereich Extremismus. (mehr …)