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“Leuchtfeuer” – Neuer Gedichtband von Alexander Pfeiffer

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse, die heute Abend eröffnet wurde, legt der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer einen Auswahlband mit Gedichten aus den letzten drei Jahrzehnten vor. „Leuchtfeuer“, so der Titel, erscheint bei Rodneys Underground Press und wird vom Verlag folgendermaßen beworben: „Alexander Pfeiffer hat seine Sozialisation wie viele kreative Köpfe in der damals gesellschaftlicherseits ungeliebten Punkszene erfahren. Aber jeder Rausch endet irgendwann einmal, und Ende des Jahrtausends entschied er sich für das Krimi-Genre. Nichtsdestotrotz hängt sein Herz an der Unabhängigkeit, am Underground, wo er einst begann. Seine Gedichte sind Ausdruck dieser Lebenseinstellung, sie sind aber auch gereifte Erfahrungen, die im Hier und Jetzt leben.“ (mehr …)

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Krimistipendium geht an “Babylon Berlin”-Autor: Volker Kutscher zieht für vier Arbeitswochen nach Wiesbaden

Volker Kutscher wird mit dem Krimistipendium der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet. Im März 2018 wird der renommierte und bekannte Krimiautor im Rahmen des Stipendiums vier Wochen lang in Wiesbaden leben und arbeiten, einen von seinem Aufenthalt inspirierten Kurzkrimi schreiben und in der Jury des Deutschen Fernsehkrimifestivals mitwirken. Das mit 4.000 Euro dotierte Krimistipendium wird im kommenden Jahr zum zehnten Mal vergeben. „Im Herbst läuft die Serie ‚Babylon Berlin‘ nach den Romanen von Volker Kutscher und unter der Regie von Tom Tykwer im Fernsehen  an. Vor diesem Hintergrund ist es eine besondere Freude, Volker Kutscher in Wiesbaden beim spartenübergreifenden ‚KrimiMärz‘ zu Gast zu haben“, freut sich Kulturdezernent Axel Imholz über die topaktuelle Wahl. (mehr …)

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Vision für Wiesbaden: „Meine Küche & mein Herz”“ – In einem Kochbuch (aus dem Schelmengraben) um die Welt

Text: Projektgruppe „Meine Küche & mein Herz“. Fotos Ludmila Lorenz/Michael Link.

Blitzschnell führen die Hände das Messer, zerhacken Zwiebeln und Knoblauch und werfen die Zutaten ins heiße Öl. Es zischt und brutzelt. Der Duft von Kardamon, Piment und Paprika erfüllt den Raum. Als auch Linsen im Topf landen und mit Brühe abgelöscht werden, nimmt der Klassiker der äthiopischen Küche Form an.  Doch vor dem Genuss steht im Fotostudio Arbeit an. Wie so oft – immer donnerstags vormittags in den vergangenen Monaten – sind ganz besondere Protagonistinnen zum Shooting gekommen: Die Frauen der Projektküche aus dem Schelmengraben. Coco und Rahael sind diesmal die Gäste und machen mit ihren Paprika-Schiffchen mit Injera und zweierlei Linsengemüse dem selbstgewählten Gruppennamen „Die Linse“ alle Ehre. (mehr …)

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„Das geheime Frankreich“: Nils Minkmar nimmt seine Leser auf Abwegen mit ins Land – Freitag, 19.30 Uhr

Leben wie Gott in Frankreich … oder so ähnlich: Im Vorfeld des Gastlandauftritts der Frankfurter Buchmesse wirft der in Wiesbaden lebende Spiegel-Kulturjournalist Nils Minkmar, wohnhaft in Wiesbaden, einen Blick auf „Das geheime Frankreich“. Ist es zwar unser direkter Nachbar, so sind Land und Leute jedoch teilweise immer noch von zahlreichen Geheimnissen umgeben. Was auch gerade den Reiz ausmacht. Als einer der kundigsten Kenner des Landes nimmt Minkmar den Leser auf Abwegen mit ins Land und zeigt Zustand sowie Möglichkeiten der französischen Gesellschaft. Er erkundet – am Freitag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr, im Literaturhaus – den im Privaten anarchischen Lebensstil der Franzosen und ihren skeptischen Blick auf die Welt. Beides eine kaum zu berechnende Quelle der Kreativität, von der die Deutschen einiges lernen können. Wir verlosen 2 Exemplare von “Das geheime Frankreich” – Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

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ABGESAGT “Staatenlos” – zwischen Rassismus und Unterdrückung: Autorin Shumona Sinha im Literaturhaus – 19.30 Uhr

DIE VERANSTALTUNG WURDE KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse und des Gastlandauftritts von Frankreich ist die in Kalkutta geborene und 2001 nach Paris emigrierte Autorin Shumona Sinha am Dienstag, 19. September, um 19.30 Uhr, zu Gast im Literaturhaus Villa Clementine. Sie hat mit ihrem kontrovers diskutierten Roman „Erschlagt die Armen!“ in Frankreich große Bekanntheit erlangt. Bereits vor der Flüchtlingskrise klagte sie darin das europäische Asylsystem an und verlor daraufhin ihre Arbeit als Dolmetscherin für Asylsuchende bei einer französischen Migrationsbehörde. In ihrem neuen Roman „Staatenlos“ („Apatride“) erzählt sie bildreich und voller Wut anhand des Schicksals dreier Frauen von Rassismus, Sexismus und Unterdrückung in Frankreich wie in Indien.

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Herbst, Bücher, Wein – passt gut. Und das “Rheingau Literatur Festival” bringt es ab Mittwoch zusammen

Das “Rheingau Literatur Festival” feiert seinen 25. Geburtstag. Und pünktlich zur herbstlichen Jubiläums-WeinLese hält zwischen dem 14. und 24. September ein besonderer literarischer Jahrgang Einzug in einmalige Kulturstätten des Rheingaus. Pittoreske Weingüter, urige Sektkeller und die romantische Burg Schwarzenstein laden dazu ein, mit Literatur auf Tuchfühlung zu gehen. Das Konzept der WeinLese ist so einfach wie überzeugend: Dreh- und Angelpunkt jeder Veranstaltung ist der Dialog mit den Schriftstellern, die aus aktuellen oder bisher unveröffentlichten Werken Kostproben geben. Zusammen mit renommierten Moderatoren tauchen die Gäste intensiv in die vorgestellten Werke ein… Aus der Ernte des literarischen Jubiläumsjahrgangs 2016/17 unter anderem Peter Stamm, Stan Nadolny, Anne Chaplet, Jan Seghers, Ulrich Wickert und Ingo Schulze, der zum Abschluss des Festivals den Rheingau Literatur Preis verliehen bekommt, mit ihren neuesten Werken auserkoren – das Ganze mit einem kleinen Fokus auf Frankreich. Hier geht’s zum Programm.

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“Menschen mehr zu Menschen machen” – Alfred Grosser heute um 17 Uhr in den Kurhaus-Kolonnade

Ein moderiertes Gespräch und Diskussion mit dem bekannten Philosophen Alfred Grosser zu seinem (auch über die heutige Veranstaltung hinaus lesenswerten) Buch “Le Mensch – Die Ethik der Identitäten” veranstaltet die Hessische Landeszentrale für politische Bildung heute um 17 Uhr in den Kurhaus-Kolonnaden. Der Eintritt ist frei. In seinem Leben und in seinem Werk wendet sich Grosser, der in dieser Woche schon im Presseclub Wiesbaden zu Gast war, gegen groben Vereinfachungen, beziehungsweise Vereinnahmungen: “Es gibt nicht ‘die’ Juden, ‘die’ Deutschen, ‘die’ Muslime, ‘die’ Flüchtlinge, es gibt die Anderen”, sagt der 92-Jährige. Grosser scheut auch vor kontroversen Aussagen nicht zurück, ist aber immer um Verständnis der Menschen füreinander bemüht. Er klagt nicht an, sondern weist sanft und differenziert auf das gegenseitige Verstehen hin. Seine Aufgabe sieht er darin, “Menschen mehr zu Menschen zu machen”, wie er in ZDF Kulturzeit sagt. “Literatur und Politik” ist eine Veranstaltungsreihe in der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Nach Ihrem Arbeitsalltag wollen wir Ihnen in ungezwungener Atmosphäre aktuelle Neuerscheinungen, spannende Bücher sowie bemerkenswerte Autorinnen und Autoren vorstellen. (dif/Foto Dietz Verlag)

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Produkt des Monats der Wiesbadener Tourist-Information: “Geisterchoral”


Die Wiesbadener Tourist-Information präsentiert regelmäßig ein “Produkt des Monats”. Im September 2017 ist dies der Kriminalroman “Geisterchoral” von Alexander Pfeiffer, erschienen im Emons-Verlag im Oktober 2016. Im Mittelpunkt des Romans steht der Filmvorführer Sänger, der im Wiesbadener Caligari-Kino arbeitet und im Laufe der Geschichte zu einem Privatdetektiv wider Willen wird. “Ich wusste es schon immer: Ins Kino gehen verändert das Leben”, merkte der weithin bekannte Krimiautor Wolfgang Schorlau an. “Sie glauben mir nicht? Dann lesen Sie ‘Geisterchoral’ mit Filmvorführer Sänger als Ermittler. Vielleicht ändert sich dann auch Ihr Leben.” Das Buch ist ab sofort in der Tourist-Information am Marktplatz erhältlich und kann auch online über deren Website bestellt werden.

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sensor exklusiv: So soll der neue Kulturbeirat aussehen – Gastbeitrag von Dorothea Angor / Heute Präsentation

Das hochkulturelle Staatstheater Wiesbaden (Foto Sven-Helge Czichy) gehört ebenso zur Wiesbadener Kulturlandschaft wie zum Beispiel das undergroundige “Sabot” (Foto Dirk Felinghauer). Die Wiesbadener Kultur aller Sparten und Spielarten soll sich im neuen Kulturbeirat wiederfinden und Gehör finden.

Wiesbaden bekommt einen Kulturbeirat. Das ist beschlossene Sache. Aber wie soll er konkret aussehen? Das erklärt Dorothea Angor aus der Verhandlungsgruppe der Rathaus-Kooperation in einem sensor-Gastbeitrag. Eine erste öffentliche Präsentation und Diskussion der Vorschläge findet heute um 17 Uhr im Kulturforum am Schillerplatz statt. (mehr …)

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Das vielleicht beste Buch der Welt? Stefan Üblacker präsentiert Die Ärzte-Wälzer „Das Buch Ä” bei Lesung 3.0


Wie gut, dass es nun „Das Buch Ä“ gibt. Ausgestattet mit der Dicke eines opulenten Couch-Fußes, hat Stefan Üblacker der besten Band der Welt auf 768 Textseiten (160 Bildseiten mal nicht mitgerechnet) ein literarisches Denkmal gesetzt. Endlich gibt es nun den allumfassenden Blick auf die Karriere von Die Ärzte aus Berlin. Von kurz nach früher bis eben jetze pflastern unzählige Anekdoten, Zeitzeugenberichte und historische Quellen dem Leser oder der Leserin den Weg durch über 30 Jahre Bandgeschichte. Verstärkt von der zweitbesten Band der Welt, Reis against the Spülmachine, wird diese Veranstaltung ein nach einhelliger Meinung bunter Abend mit Filmen, Fotos und Liedern. Ach ja, gelesen wird zwischendurch auch. sensor präsentiert die “Lesung 3.0” am Pfingstmontag, 5. Juni, um 20 Uhr in der Schlachthof-Halle und verlost 3×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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Wer könnte besser fabulieren als Saša Stanišić – heute im Staatsarchiv über utopischen Ort, der grandios unterging

Ein deutscher Kommunist und ein Indianer sitzen am Lagerfeuer, irgendwo in Texas… Wer könnte besser fabulieren als Saša  Stanišić. Wie dieses Abenteuer weitergeht, erfahren die Besucher der Lesung um 18 Uhr im Hessischen Hauptstaatsarchiv (Mosbacher Straße 55). Veranstaltet wird diese als Teil des Projekts „Autoren im Transit“ von hr2-kultur und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain. „Autoren im Transit“ lädt Schriftsteller ein, sich künstlerisch mit Orten der Region auseinanderzusetzen, die für die Themen „Migration“ und „Kulturtransfer“ stehen. Stanišić hat sich mit der Geschichte der Siedlung „Bettina“ beschäftigt – einem utopischen Ort, der grandios unterging, aber unvergessen blieb. Die Siedlung am Llano River wurde 1847 von einer Gruppe junger, kommunistisch orientierter Intellektueller aus Hessen-Darmstadt und Heidelberg gegründet. Der Ort wurde danach zur Geisterstadt. Im Hessischen Landesarchiv finden sich zahlreiche Dokumente. Saša Stanišić gibt einigen dieser Männer ein Gesicht und eine Psyche, Charakter und Wünsche und erzählt die Geschichte einer Glücksuche im texanischen Nirgendwo. (leh/Foto Veranstalter)

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Ein Besuch in Nepal, ein neuer Roman – am Mittwoch besucht “Crazy”-Autor Benjamin Lebert das Literaturhaus

Benjamin Lebert war für eine Hilfsorganisation in einem Kinderheim in Nepal tätig, die Erlebnisse dort bilden die Grundlage für seinen neuen Roman: „Die Dunkelheit zwischen den Sternen“. Darin erzählt er von den Kindern Shakti, Achanda und Tarun. Sie alle haben schlimme Erlebnisse hinter sich. Irgendwie gelingt es ihnen jedoch zu fliehen und sie finden eine Zuflucht in einem Kinderheim. Dort träumen sie von Freundschaft, einer Plegefamilie oder etwa einem Motorrad. Doch diese Ahnung von Glück wird immer wieder von ihren dunklen Erinnerungen durchbrochen. Benjamin Lebert, dessen erster Roman „Crazy“ 1999 erschien und sowohl verfilmt als auch in 33 Sprachen übersetzt wurde, gibt Einblick in ein Land, in dem ein Kinderleben wenig wert ist. Er erzählt von der harten Wirklichkeit, aber auch von Hoffnung. Am Mittwoch, 10. Mai, um 19.30 Uhr nimmt er die Besucher der Villa Clementine mit auf jene Reise.