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Weltbestseller, berührend auf der Bühne: “Oskar und die Dame in Rosa” im kuenstlerhaus43

“Oskar und die Dame in Rosa”,  ein Theaterstück nach dem gleichnamigen Weltbestseller von Éric-Emmanuel Schmitt, ist am 2. und 3. November um 20 Uhr im kuenstlerhaus43 zu erleben. “In ihrem Solostück fesselt Angelique Verdel das Publikum”, schrieb die Augsburger Allgemeine. Der Ausgangspunkt der Geschichte:  Oskar ist zehn Jahre alt und Patient in einem Kinderkrankenhaus. Weder die Ärzte noch seine Eltern bringen es über das Herz, dem Jungen zu sagen, wie es wirklich um ihn steht.  (mehr …)

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Exil-Festival “Minenfeld”: Polizei schützt Demo für Kunstfreiheit, Prinz veranstaltet “Courage zeigen”-Lesung

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

“IN THE NAME OF LOVE oder EUPHORIE DES ZERFALLS. Demonstration für die Kunstfreiheit, die nur zu einer wurde weil uns das ANDERE nicht erlaubt wurde.” Mit diesen Worten hatte Mareike Buchmann von der Performancegruppe “Raum (0)” das angekündigt, was kürzlich am Platz der Deutschen Einheit seinen Anfang nahm und von dort zu einem bunten Spaziergang durch die Stadt wurde, der nach drei Stunden im Walhalla im Exil in der Nerostraße endete. (mehr …)

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Klein, aber fein : Die Salon-Kultur feiert eine Renaissance in Wiesbaden und Mainz

Text: Minas. Fotos: Stephan Dinges

Ein helles Wohnzimmer im Wiesbadener Komponistenviertel – weiße Wände, weiße Vorhänge und ein weißes Schleiflackregal. Grafik an der Wand, ein gepflegter Kamin. Unter den wenigen Büchern vor allem Reiseführer in die Metropolen der Welt. Und 25 Ikea-Klappstühle, natürlich auch weiß. Wir befinden uns in einem bürgerlichen Salon. Nachdem sich etwa 20 Personen im Vorgarten zu Mineralwasser und Erdbeeren begrüßt haben, lauscht man der Lesung von Romanautorin Sylvie Schenk. Nach dem Schlussapplaus gibt es Wein und selbstgebackene Quiche. Das ist Wiesbadener Salonkultur. (mehr …)

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Berührende Spurensuche: “Ich will den Himmel mit Händen fassen” am 12.09. im thalhaus

„Ich will den Himmel mit Händen fassen“ heißt der Abend für Selma Merbaum am 12. September um 20 Uhr im GOJ-T-A-TR im thalhaus. Die musikalisch-szenische Lesung mit Petra Steck (Schauspiel & Rezitation) vom Wiesbadener GOJ T-A-TR sowie dem renommierten Jazztrio um Thomas Bachmann, der auch die Musik für den Abend komponierte, begibt sich auf eine ganz eigene, berührende Spurensuche zu Selma, die – so der letzte Eintrag in ihrem Album – “keine Zeit gehabt“ hat, zu Ende zu schreiben”. 1942 starb sie mit 18 Jahren in einem SS-Arbeitslager in der Ukraine; ihre Gedichte jedoch gehören heute zur Weltliteratur. www.thalhaus.de, www.goj-theater.de (kla/Foto Veranstalter)

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Schreibwütige Jugendliche treffen sich mit Wiesbadener Schriftsteller – Schreibwerkstatt startet am 6. September

Die Schreibwerkstatt „Die Schreibwütigen“ startet:  Ab dem 6. September können sich Jugendliche von 15 bis 18, die etwas über das literarische Schreiben lernen möchten, bis Anfang November jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr unter Anleitung des Wiesbadener Autors Alexander Pfeiffer im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1/Ecke Wilhelmstraße, treffen. Zum Abschluss werden die entstandenen Texte in einem Reader zusammengestellt. Außerdem werden sie in einer öffentlichen Lesung im Literaturhaus vorgestellt. Schreiben bedeutet Entdecken. Jede Geschichte birgt ein Geheimnis, nicht nur für den Leser, sondern auch und zuerst für den Autor. Bevor er seine Entdeckungen vor dem Leser ausbreiten kann, muss er sie schreibend machen. Er muss sich über die Dinge klar werden, die seine Geschichte vermitteln soll. Genau dabei versucht Alexander Pfeiffer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Werkstatt zu helfen: Beim Entdecken der eigenen Geschichte und beim Finden der nötigen Mittel, um diese so zu erzählen, dass sie auch für Leser und Zuhörer spannend ist.  Infos zu Alexander Pfeiffers Arbeit im Bereich Schreibwerkstätten  unter: www.alexanderpfeiffer.de/service/schreibwerkstaetten. Rückfragen an: katharina.dietl@wiesbaden.de. (dif/Foto Carina Faust)

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“Die Finale Lesebühne” ist zurück – kein Comeback heute ab 19.30 Uhr

Es geht wieder los! Die Sommerpause ist vorbei und die Finale Lesebühne springt mit Anlauf in den Spätsommer! Heute um 19.30 Uhr geht´s los im Finale in der Emser Straße, Motto “Don´t Call it a Comeback”.  Wer auf der Bühne steht und sitzt und liest – Überraschung. Dass es sich lohnen wird, vorbeizuschauen: Keine Überraschung!

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Leidenschaftlich unperfekt: Sympathisch-chaotische Crew schenkt der Stadt “Poesie im Park – eine Art Festival”

Von Kaspar Lauck. Foto Veranstalter.

Da entsteht etwas Neues in Wiesbaden-Biebrich. Ein neues Festival. Oder besser gesagt eine Art Festival. So lautet nämlich der Untertitel von „Poesie im Park“.  Für zwei Tage, am kommenden Wochenende 4. und 5. August, soll der Biebricher Schlosspark mit einem großen Kulturangebot belebt werden. Dahinter steckt aber nicht etwa die Stadt oder irgendein etablierter Verein, sondern einfach ein Kollektiv an engagierten Kreativen. (mehr …)

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Christoph Meckel erhält heute Wiesbadener Lyrikpreis Orphil- Debütpreis an Sibylla Vričić Hausmann

Christoph Meckel *12.06.1935
Schriftsteller, Graphiker

Eine Fachjury hat sich einstimmig entschieden: Der Schriftsteller Christoph Meckel erhält heute im Literaturhaus Villa Clementine den Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden, der an den 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell erinnert. Kulturdezernent Axel Imholz übergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an Christoph Meckel für sein Lebenswerk und insbesondere für den 2017 erschienenen Band „Kein Anfang und kein Ende. Zwei Poeme“ (Carl Hanser Verlag). Mit Christoph Meckel zeichnet die Jury einen vielseitigen Schriftsteller aus, dessen „über Jahrzehnte gewachsenes literarisches Werk sich in die abendländische Dichtungstradition ein- und sie fortschreibt“. Zudem zeichnet die Jury die 1979 in Wolfsburg geborene Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann für ihren Gedichtband „3 Falter“ den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt die aus Wiesbaden stammende Baritonsaxophonistin Kira Linn. Sie wird am Klavier von Lukas Moriz begleitet. Ab 20 Uhr in der Villa Clementine. (kal/Foto Veranstalter)

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Wir wollen draußen bleiben! Frischluft-Veranstaltungen locken – sensor zeigt euch, was ihr nicht verpassen dürft

Auch dieser Sommer ist wieder vollgepackt mit mit tollen Veranstaltungen unterm freien Himmel. sensor präsentiert euch die bevorstehenden Highlights im Überblick. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Drinnen- und Draußen-Angebote voller Aufforderungen und Forderndem

 

 

 

 

Von Kaspar Lauck. Fotos Winfried Schönbach (oben), Veranstalter.

“ACHTUNG!” lautet die Forderung des wohl größten Freiluft-Events des Wochenendes, dem Besser als nix!-Festival im Rheingau. Achtung ist in diesem Zusammenhang hauptsächlich an die Worte Respekt, Rücksicht und Toleranz verknüpft. Ähnlich imperativ fordert diese Werte auch Tina Teubner von ihrem Mann Ben Süverkrüp ein, Live und auf der Bühne! Einen etwas weniger fundamentalen Wunsch hat da Bülent Ceylan an sein Publikum, nimmt uns mit “lassmalache” aber auch in die Pflicht. Wer nun aber lieber gefordert statt aufgefordert wird, muss auch nicht Zuhause bleiben. Musik, die kaum mehr ist als Stille und der 200. Geburtstag von Karl Marx sorgen für entsprechende Veranstaltungen. (mehr …)

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Deutschländer mit zweiter Heimat: “Die Zeit”-Kulturchef Ijoma Mangold heute in der Kulturstätte Montabaur

Ijoma hat dunkle Haut, dunkle Locken. Mit Nachnamen heißt er Mangold. In den siebziger Jahren wächst er in Heidelberg auf. Sein Vater ist aus Nigeria nach Deutschland gekommen um eine Ausbildung zum Facharzt für Kinderchirurgie zu absolvieren. Seine Mutter stammt aus Schlesien. Heirat und Ehe kommen für das junge Paar nicht in Frage. Der Vater geht als Arzt nach Afrika zurück und gründet dort seine Familie. Erst zweiundzwanzig Jahre später sitzen Vater und Sohn in einem Krankenhauszimmer in Deutschland zusammen. Der Deutschländer Ijoma hat plötzlich eine zweite, fremde Heimat. Erzählend beantwortet der Kulturchef der ZEIT, Ijoma Mangold, in seinem Buch “Das deutsche Krokodil”, mit dem er heute um 20 Uhr in der Kulturstätte Monta kommt, diese Lebensfragen, hält seine Geschichte und deren dramatische Wendungen fest, die Erlebnisse mit seiner deutschen und mit seiner afrikanischen Familie. Und nicht zuletzt seine überraschenden Erfahrungen mit sich selbst. www.kulturstaette-montabaur.de sensor verlost 2×2 Freikarten: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

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“Verräter” Can Dündar streng bewacht zur Lesung und Diskussion in Wiesbaden – Vorverkauf nur bis 21.04.

Can Dündar © Milena Schlösser

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freiheit für das Wort“ kommt der türkische Journalist Can Dündar am 26. April nach Wiesbaden. Wegen der erwarteten großen Nachfrage wurde die Lesung und Diskussion ins Kulturforum am Schillerplatz verlegt.  Dündar ist der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung „Cumhuriyet“. Er glaubt noch an die „andere“ Türkei, die demokratisch und weltoffen ist. Doch wer noch Widerspruch wagt, wird in der Türkei als Terrorist oder Landesverräter diffamiert. Seit Juni 2016 lebt Dündar im Exil in Berlin. Auch hierzulande kann der Journalist sich nicht frei bewegen – den fanatischen Anhängern von Erdogan gilt er als Landesverräter und wird von Landsleuten massiv bedroht. Im Gespräch mit Wiesbadener Kurier-Chefredakteur Stefan Schröder wird es um Dündars aktuelles Buch „Verräter. Aufzeichnungen im deutschen Exil“ gehen sowie allgemein über die Situation in der Türkei und das Thema Meinungsfreiheit. Die Veranstaltung findet unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen, begleitet von Landeskriminalamt, Polizei Westhessen udn einem privaten Sicherheitsdienst, statt.  Einen Kartenvorverkauf gibt es nur bis zum Samstag, 21. April, und nur in der Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. Es gibt keine Abendkasse. Einlass zwischen 18.15 und 19:15 Uhr. Aus Sicherheitsgründen können Karten nur erworben werden, wenn beim Kauf Namen, Geburtsdatum sowie Adresse angeben werden. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Einlass muss ein gültiger Personalausweis oder ein Reisepass mit Meldebescheinigung zum Abgleich mit der Besucherliste vorgezeigt werden. Ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen verlosen wir 3 Exemplare von Can Dündars Buch “Verräter. Aufzeichnungen im deutschen Exil” – einfach eine Mail mit Absender und Postanschrift schicken an losi@sensor-wiesbaden.de

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