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Das vielleicht beste Buch der Welt? Stefan Üblacker präsentiert Die Ärzte-Wälzer „Das Buch Ä” bei Lesung 3.0


Wie gut, dass es nun „Das Buch Ä“ gibt. Ausgestattet mit der Dicke eines opulenten Couch-Fußes, hat Stefan Üblacker der besten Band der Welt auf 768 Textseiten (160 Bildseiten mal nicht mitgerechnet) ein literarisches Denkmal gesetzt. Endlich gibt es nun den allumfassenden Blick auf die Karriere von Die Ärzte aus Berlin. Von kurz nach früher bis eben jetze pflastern unzählige Anekdoten, Zeitzeugenberichte und historische Quellen dem Leser oder der Leserin den Weg durch über 30 Jahre Bandgeschichte. Verstärkt von der zweitbesten Band der Welt, Reis against the Spülmachine, wird diese Veranstaltung ein nach einhelliger Meinung bunter Abend mit Filmen, Fotos und Liedern. Ach ja, gelesen wird zwischendurch auch. sensor präsentiert die “Lesung 3.0” am Pfingstmontag, 5. Juni, um 20 Uhr in der Schlachthof-Halle und verlost 3×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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Wer könnte besser fabulieren als Saša Stanišić – heute im Staatsarchiv über utopischen Ort, der grandios unterging

Ein deutscher Kommunist und ein Indianer sitzen am Lagerfeuer, irgendwo in Texas… Wer könnte besser fabulieren als Saša  Stanišić. Wie dieses Abenteuer weitergeht, erfahren die Besucher der Lesung um 18 Uhr im Hessischen Hauptstaatsarchiv (Mosbacher Straße 55). Veranstaltet wird diese als Teil des Projekts „Autoren im Transit“ von hr2-kultur und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain. „Autoren im Transit“ lädt Schriftsteller ein, sich künstlerisch mit Orten der Region auseinanderzusetzen, die für die Themen „Migration“ und „Kulturtransfer“ stehen. Stanišić hat sich mit der Geschichte der Siedlung „Bettina“ beschäftigt – einem utopischen Ort, der grandios unterging, aber unvergessen blieb. Die Siedlung am Llano River wurde 1847 von einer Gruppe junger, kommunistisch orientierter Intellektueller aus Hessen-Darmstadt und Heidelberg gegründet. Der Ort wurde danach zur Geisterstadt. Im Hessischen Landesarchiv finden sich zahlreiche Dokumente. Saša Stanišić gibt einigen dieser Männer ein Gesicht und eine Psyche, Charakter und Wünsche und erzählt die Geschichte einer Glücksuche im texanischen Nirgendwo. (leh/Foto Veranstalter)

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Ein Besuch in Nepal, ein neuer Roman – am Mittwoch besucht “Crazy”-Autor Benjamin Lebert das Literaturhaus

Benjamin Lebert war für eine Hilfsorganisation in einem Kinderheim in Nepal tätig, die Erlebnisse dort bilden die Grundlage für seinen neuen Roman: „Die Dunkelheit zwischen den Sternen“. Darin erzählt er von den Kindern Shakti, Achanda und Tarun. Sie alle haben schlimme Erlebnisse hinter sich. Irgendwie gelingt es ihnen jedoch zu fliehen und sie finden eine Zuflucht in einem Kinderheim. Dort träumen sie von Freundschaft, einer Plegefamilie oder etwa einem Motorrad. Doch diese Ahnung von Glück wird immer wieder von ihren dunklen Erinnerungen durchbrochen. Benjamin Lebert, dessen erster Roman „Crazy“ 1999 erschien und sowohl verfilmt als auch in 33 Sprachen übersetzt wurde, gibt Einblick in ein Land, in dem ein Kinderleben wenig wert ist. Er erzählt von der harten Wirklichkeit, aber auch von Hoffnung. Am Mittwoch, 10. Mai, um 19.30 Uhr nimmt er die Besucher der Villa Clementine mit auf jene Reise.

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Spannende Porträts afghanischer Frauen – Nahid Shahalimi liest heute in der Kleinen Schwalbacher

Nahid Shahalimi wurde in Afghanistan geboren, floh in den 80er-Jahren mit Mutter und Schwestern nach Kanada. Seit 2000 lebt sie in München. Für das Buch “Wo Mut die Seele trägt – Wir Frauen in Afghanistan” ist sie mehrmals nach Afghanistan gereist, hat Frauen und Mädchen getroffen und mit ihnen über Träume, Mut, Trauer und Freude gesprochen. Heute kommt sie nach Wiesbaden und liest um 19.30 Uhr in der Kleinen Schwalbacher Straße 3+5, in den neuen Räumen des Projekts “Angekommen” im 1. Stock. In 20 Portraits erfahren Leserinnen und Leser unter anderem von einer Dirigentin, einer Psychiaterin, einer Graffiti-Künstlerin, einer Sportlerin, einer Pilotin; aber sie hören auch von Frauen, die im Krieg gekämpft haben oder sich politisch engagieren ohne Angst; und von Frauen, die Opfer wurden und deren Familien erzählen. Obwohl der Weg dieser Frauen gefährdet ist, ist die Autorin auf eine Welt der Hoffnung gestoßen. Geflüchtete haben zu der heutigen Lesung freien Eintritt.  Die Lesung findet in deutscher Sprache statt. Die Autorin spricht auch Dari, Französisch und Englisch. (dif/Foto: privat / Elisabeth Sandmann Verlag)

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“go east”: Der Tscheche Jaroslav Rudiš liest am Freitag im Literaturhaus – aus seinem Roman “Nationalstraße”

Der Roman „Nationalstraße“ von Jaroslav Rudiš gleicht einem Schlag in die Magengrube – und basiert auf einer realen Figur: Gekonnt schlüpft der tschechische Autor darin in einem Monolog in den Kopf und den Körper eines Schlägers. In einer Kooperationsveranstaltung mit dem goEast-Filmfestival stellt der 1972 geborene Autor sein Buch am Freitag, 28. April, um 19.30 Uhr im Literaturhaus vor. Vandam wohnt noch immer in der Plattenbausiedlung seiner Kindheit. Einst war er ein Held, einer von denen, die die samtene Revolution ins Rollen brachten. Einige Wochen später hat die Protestbewegung das kommunistische Regime hinweggefegt. Damals war Vandam ein junger Polizist, 25 Jahre später ist er kein Held mehr, sondern ein Verlierer: Wegen Gewaltexzessen aus dem Polizeidienst entfernt, prügelt er sich als einsamer Schläger durch Tage und Nächte und hebt im Fußballstadion regelmäßig die rechte Hand zum Hitlergruß.

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Wladimir Kaminers Mama holt nun alles nach – Der gestandene Mann liest und legt anschließend auf

Wladimir Kaminer hat nicht nur eine gute Mutter. Er hat vor allen Dingen eine kluge Mutter. Vielleicht ist seine Mutter sogar eine pädagogische Vorreiterin: Statt ihre Zeit mit der Erziehung von Kleinkindern zu vergeuden, hat sie einfach abgewartet. Zuerst das Kleinkindalter, denn in dem Alter sind die Kinder eh zu klein und dumm, um die Weisheit der Älteren zu verstehen. Danach die Pubertät, denn in dieser Zeit wehren Kinder sowieso alles ab, was von außen kommt. Dann die ersten Gehversuche als Erwachsener. Aber jetzt, wo sie einen gestandenen Mann vor sich hat, der zuhören und sie verstehen kann, holt sie alles nach und natürlich weiß sie alles und das auch noch besser. Aber auch Kaminer hält sich nicht zurück. Die Besucher der Lesung “”Mama was tun? Von guten Ratschlägen und anderen Verhängnissen” am Freitag, 21. April, um 20 Uhr im Tattersall erwartet ein amüsanter Abend mit dem best-of mütterlicher Erziehungsweisheiten, Geschichten über das ewig-Kind-sein und über Russland anlässlich „100 Jahre Große  Oktoberrevolution“. Und nach der Lesung: Treppe runter, Tür auf und Willkommen in der Russendisko im Kulturpalast. Motto: „Schmeißt die Gläser an die Wand“, natürlich auch ohne Lesung zu haben. sensor präsentiert und verlost 3×2 Freikarten für Lesung inklusive Disco: losi@sensor-wiesbaden.de

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Wiesbaden-Kurzkrimi wird mit Live-Blues garniert: Wolfgang Schorlau liest, erzählt und spielt

Im Rahmen des Festivals „Wiesbadener KrimiMärz“ stellt Bestsellerautor Wolfgang Schorlau am Mittwoch, 8. März um 19.30 Uhr in der besonderen Kulisse der Wiesbadener Casino-Gesellschaft seinen Wiesbaden-Kurzkrimi vor. Er wird aber nicht nur lesen, sondern auch mit seiner Georg-Dengler-Bluesband zu erleben sein. Wir verlosen Freikarten. (mehr …)

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“Kunst gegen Bares” am Sonntag erstmals im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer lädt am Sonntag, 19. Februar, um 20 Uhr erstmalig zu einem spannenden Format mit dem Namen “Kunst gegen Bares”. Erfolgreich in Köln gestartet, erfreut sich das Konzept inzwischen deutschlandweit immer größerer Beliebtheit – und ist jetzt auch in Wiesbaden angekommen. Motto: Ein Abend, eine Bühne, 8 Künstler, 8 Sparschweine, 8 x 10 Minuten und ganz viel Spaß. Was das Publikum erwartet? Verschiedene Künstler – bei der Wiesbaden-Premiere Pascal Franke (musik), Chris Barett (comedy), Frank Albersmann (musik), Nick Schmid (comedy), Mega Martin (poetry), Xenia Be (musik), Andreas Turin (poetry), Saqib (comedy) und Tobias Gros (Geschichten), Clemens Eigler (Beatbox) – treten gegeneinander an, indem sie ihre außergewöhnlichen und/oder herausragenden Talente unter Beweis stellen. Vertreten ist alles, was Spaß macht: Musik, Comedy, Tanz, Dichtung, Magie,… Alle Künstler erhalten maximal zehn Bühnenminuten und müssen in dieser Zeit die Anwesenden von sich überzeugen. Denn das Publikum kürt den Gewinner, sozusagen das “Kapitalistenschwein” des Abends! Abgestimmt wird durch das Einwerfen von Geld in die Sparschweine der Künstler. Alle Infos hier. (leh/Bild Das Wohnzimmer)

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Nobelpreisträger rockt die Festhalle: Bob Dylan kommt am 25. April zum Konzert nach Frankfurt

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Das Nobelpreis-Komitee lässt er zappeln, für seine Fans legt er sich fest: Bob Dylan kommt am 25. April 2017 zum Konzert in die Frankfurter Festhalle. Der Ausnahmekünstler bedeutet „für die Popmusik das Gleiche wie Einstein für die Physik“, schrieb das US-Nachrichtenmagazin Newsweek. Dylan ließ sich nie vereinnahmen, er bestimmte Tempo, Rhythmus und Inhalt. Er definierte mit seinen Songs Ideale, Ängste, Stimmungen von Generationen. Die Poesie seiner Texte und die Lyrik seiner Lieder verlieh ihm literarische Qualität. Die überragende Bedeutung von Bob Dylan fand jetzt auch in der Verleihung des Nobelpreises für Literatur Ausdruck, den er als bisher einziger Musiker erhielt.  Nun kommt der Wegbereiter der Folk- und Rockmusik, dessen Gesamtauflage mehr als 110 Millionen Tonträger beträgt, zu vier Konzerten nach Deutschland. Nach Hamburg, Lingen und Düsseldorf wird er zum Finale seiner Deutschland-Visite vor unserer Haustür in Frankfurts “gut Stubb” auftreten. Der Vorverkauf hat heute um 10 Uhr begonnen. (dif/Foto Livenation)

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Glückwunsch, Saskia Hennig von Lange: Autorin erhält heute George-Kornell-Preis im Literaturhaus

41_bild_brenantopreis_2015_saskia_henning_von_lange_by_stefan_freundAlle zwei Jahre wird im Literaturhaus Villa Clementine der George-Konell- Preis für ein literarisches Gesamtwerk oder eine Erstveröffentlichung vergeben.  Heute erhält die in Frankfurt lebende Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange die diesjährige Auszeichnung. Ausgewählt wurde sie von einer Jury, bestehend aus Shirin Sojitrawalla (freie Journalistin, Literaturkritikerin), Gudrun Olbert (Leiterin Büchergilde Gutenberg), Dr. Alexander Hildebrand (Journalist) und Susanne Lewalter (Leiterin Literaturhaus Villa Clementine). Der Preis wird der Schriftstellerin heute von Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz überreicht. “Bedanken” wird sich die Preisträgerin mit einer Lesung aus ihren Werken. (mehr …)

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“Demokratie kann was aushalten”: Klaus Maria Brandauer über Rechtspopulisten – und Advent ohne Mitsinggefahr

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“UPDATE 15.12.:  Mitteilung des Konzertveranstalters: Aufgrund unvorhergesehener kurzfristig aufgetretener organisatorischer Probleme muß das für den 18. Dezember 16 um 17.00 Uhr geplante Gastspiel „Eine weihnachtliche literarisch musikalische Lesung“ mit Klaus Maria Brandauer, Rezitation, und Sebastian Knauer, Klavier, im Christian Zais Saal des Kurhauses Wiesbaden abgesagt werden.Bereits erworbene Karten können an der Konzertkasse, an der sie gekauft wurden, zur Erstattung zurückgegeben werden.”

Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: Christof Mattes.

Mit Klaus Maria Brandauer wird einer der unbestritten bedeutendsten Schauspieler deutscher Sprache am 4. Advent in Wiesbaden auftreten. Das 73-jährige Schauspiel-Genie kann mittlerweile auf über 50 Jahre Bühnen- und Film-Präsenz zurückschauen. Der mit nationalen und internationalen Preisen überhäufte Österreicher mit Wohnsitzen in Altaussee, Wien, Berlin und New York ist seit Jahrzehnten Ensemble-Mitglied des Wiener Burgtheaters. Dem ganz großen Publikum ist er natürlich durch seine Welterfolge als Filmschauspieler bekannt geworden (“James Bond – Sag niemals nie”, “Jenseits von Afrika”, “Mephisto”, “Oberst Redl” und viele mehr). Im intimen Christian-Zais-Saal des Kurhauses präsentiert Brandauer am Sonntag, 18. Dezember, um 17 Uhr gemeinsam mit dem 1971 geborenen Pianisten Sebastian Knauer “”Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4, dann steht das Christkind vor der Tür”. Im Interview mit sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer verspricht der Vater zweier Söhne sehr unterschiedlichen Alters (geboren 1963 und 2014) ein überraschendes Programm – und hat außerdem Ratschläge für den Umgang mit Rechtspopulisten und eine Antwort auf die Frage, ob er als Schauspieler gerne Donald Trump verkörpern würde, parat. (mehr …)

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Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: GOJ T-A-T-R präsentiert heute erstmals Abend für Selma Merbaum

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Heute hat das neue und sehr besondere Projekt des GOJ T-A-T-R im thalhaus Premiere: „Ich möchte den Himmel mit Händen fassen“ heißt ein Abend für Selma Merbaum, der um 20 Uhr beginnt. Selma Merbaum wurde 1924 in Czernowitz geboren.1942 stirbt sie im NS-Arbeitslager Michailowka/Ukraine an Flecktyphus. Sieht man eines der wenigen Fotos, die von ihr geblieben sind, denkt man unwillkürlich an Anne Frank. Selmas „Tagebuch“ sind 58 Gedichte, zusammengestellt für ihren Freund Lejser Fichman zu einem Album, dem sie den Titel „Blütenlese“ gibt. (mehr …)