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Christoph Meckel erhält heute Wiesbadener Lyrikpreis Orphil- Debütpreis an Sibylla Vričić Hausmann

Christoph Meckel *12.06.1935
Schriftsteller, Graphiker

Eine Fachjury hat sich einstimmig entschieden: Der Schriftsteller Christoph Meckel erhält heute im Literaturhaus Villa Clementine den Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden, der an den 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell erinnert. Kulturdezernent Axel Imholz übergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an Christoph Meckel für sein Lebenswerk und insbesondere für den 2017 erschienenen Band „Kein Anfang und kein Ende. Zwei Poeme“ (Carl Hanser Verlag). Mit Christoph Meckel zeichnet die Jury einen vielseitigen Schriftsteller aus, dessen „über Jahrzehnte gewachsenes literarisches Werk sich in die abendländische Dichtungstradition ein- und sie fortschreibt“. Zudem zeichnet die Jury die 1979 in Wolfsburg geborene Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann für ihren Gedichtband „3 Falter“ den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt die aus Wiesbaden stammende Baritonsaxophonistin Kira Linn. Sie wird am Klavier von Lukas Moriz begleitet. Ab 20 Uhr in der Villa Clementine. (kal/Foto Veranstalter)

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sensor-Wochenendfahrplan: Drinnen- und Draußen-Angebote voller Aufforderungen und Forderndem

 

 

 

 

Von Kaspar Lauck. Fotos Winfried Schönbach (oben), Veranstalter.

“ACHTUNG!” lautet die Forderung des wohl größten Freiluft-Events des Wochenendes, dem Besser als nix!-Festival im Rheingau. Achtung ist in diesem Zusammenhang hauptsächlich an die Worte Respekt, Rücksicht und Toleranz verknüpft. Ähnlich imperativ fordert diese Werte auch Tina Teubner von ihrem Mann Ben Süverkrüp ein, Live und auf der Bühne! Einen etwas weniger fundamentalen Wunsch hat da Bülent Ceylan an sein Publikum, nimmt uns mit “lassmalache” aber auch in die Pflicht. Wer nun aber lieber gefordert statt aufgefordert wird, muss auch nicht Zuhause bleiben. Musik, die kaum mehr ist als Stille und der 200. Geburtstag von Karl Marx sorgen für entsprechende Veranstaltungen. (mehr …)

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Deutschländer mit zweiter Heimat: “Die Zeit”-Kulturchef Ijoma Mangold heute in der Kulturstätte Montabaur

Ijoma hat dunkle Haut, dunkle Locken. Mit Nachnamen heißt er Mangold. In den siebziger Jahren wächst er in Heidelberg auf. Sein Vater ist aus Nigeria nach Deutschland gekommen um eine Ausbildung zum Facharzt für Kinderchirurgie zu absolvieren. Seine Mutter stammt aus Schlesien. Heirat und Ehe kommen für das junge Paar nicht in Frage. Der Vater geht als Arzt nach Afrika zurück und gründet dort seine Familie. Erst zweiundzwanzig Jahre später sitzen Vater und Sohn in einem Krankenhauszimmer in Deutschland zusammen. Der Deutschländer Ijoma hat plötzlich eine zweite, fremde Heimat. Erzählend beantwortet der Kulturchef der ZEIT, Ijoma Mangold, in seinem Buch “Das deutsche Krokodil”, mit dem er heute um 20 Uhr in der Kulturstätte Monta kommt, diese Lebensfragen, hält seine Geschichte und deren dramatische Wendungen fest, die Erlebnisse mit seiner deutschen und mit seiner afrikanischen Familie. Und nicht zuletzt seine überraschenden Erfahrungen mit sich selbst. www.kulturstaette-montabaur.de sensor verlost 2×2 Freikarten: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

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“Verräter” Can Dündar streng bewacht zur Lesung und Diskussion in Wiesbaden – Vorverkauf nur bis 21.04.

Can Dündar © Milena Schlösser

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freiheit für das Wort“ kommt der türkische Journalist Can Dündar am 26. April nach Wiesbaden. Wegen der erwarteten großen Nachfrage wurde die Lesung und Diskussion ins Kulturforum am Schillerplatz verlegt.  Dündar ist der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung „Cumhuriyet“. Er glaubt noch an die „andere“ Türkei, die demokratisch und weltoffen ist. Doch wer noch Widerspruch wagt, wird in der Türkei als Terrorist oder Landesverräter diffamiert. Seit Juni 2016 lebt Dündar im Exil in Berlin. Auch hierzulande kann der Journalist sich nicht frei bewegen – den fanatischen Anhängern von Erdogan gilt er als Landesverräter und wird von Landsleuten massiv bedroht. Im Gespräch mit Wiesbadener Kurier-Chefredakteur Stefan Schröder wird es um Dündars aktuelles Buch „Verräter. Aufzeichnungen im deutschen Exil“ gehen sowie allgemein über die Situation in der Türkei und das Thema Meinungsfreiheit. Die Veranstaltung findet unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen, begleitet von Landeskriminalamt, Polizei Westhessen udn einem privaten Sicherheitsdienst, statt.  Einen Kartenvorverkauf gibt es nur bis zum Samstag, 21. April, und nur in der Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. Es gibt keine Abendkasse. Einlass zwischen 18.15 und 19:15 Uhr. Aus Sicherheitsgründen können Karten nur erworben werden, wenn beim Kauf Namen, Geburtsdatum sowie Adresse angeben werden. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Einlass muss ein gültiger Personalausweis oder ein Reisepass mit Meldebescheinigung zum Abgleich mit der Besucherliste vorgezeigt werden. Ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen verlosen wir 3 Exemplare von Can Dündars Buch “Verräter. Aufzeichnungen im deutschen Exil” – einfach eine Mail mit Absender und Postanschrift schicken an losi@sensor-wiesbaden.de

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Verfolgter “Verräter”: Journalist Can Dündar kommt mit “Aufzeichnungen im deutschen Exil” nach Wiesbaden

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freiheit für das Wort“ rund um den Welttag des Buches kommt der türkische Journalist Can Dündar am 26. April nach Wiesbaden. Wegen der erwarteten großen Nachfrage wurde der Veranstaltungsort vom Literaturhaus ins Kulturforum am Schillerplatz verlegt. „Wer nicht gesessen hat, wird nicht Schriftsteller genannt“ – an diesen Satz erinnert sich der Journalist Can Dündar in seinen Aufzeichnungen aus dem Istanbuler Gefängnis Silivri. Dündar ist der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung „Cumhuriyet“. Er glaubt noch an die „andere“ Türkei, die demokratisch und weltoffen ist. Doch wer noch Widerspruch wagt, wird in der Türkei als Terrorist oder Landesverräter diffamiert. (mehr …)

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Tatort-Schauspielerin ChrisTine Urspruch heute mit “Menschen auf Reisen …” im Velvets Theater

Wo sonst Schwarzes Theater die Gäste zum Staunen bringt, wird Schauspielerin ChrisTine Urspruch, bekannt als “Sams” oder als “Alberich” im Münster Tatort (und als Ex-Bewohnerin von Wiesbaden), spannende, unterhaltsame, nachdenkliche und lustige Gedichte und Essays weltbekannter Dichter und Schriftsteller präsentieren. Eine außergewöhnliche musikalische Lesung mit dem Titel  „Menschen auf Reisen – Geschichten von unterwegs“ in einem außergewöhnlichen Theater. Musik gibt’s dazu auch – aus dem Saxophon von Christian Segmehl. Heute um 20 Uhr im Velvets Theater. (nil/Foto Veranstalter)

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Heimspiel im Biebricher Turnverein: Erfolgsschriftsteller Frank Witzel liest an wichtigem Ort seiner Kindheit

Der Ort vertraut, das Publikum gewogen – diese Annehmlichkeiten eines Heimspiels im Sport kommen jetzt auch Schriftstellern zugute. Die Veranstaltungsreihe „Heimspiel im Literaturland Hessen“ von hr2-kultur greift die persönlichen Hintergründe und Vorlieben von Autoren auf. In der nächsten Ausgabe kehrt der Schriftsteller Frank Witzel – preisgekrönt für seinen Romanmammut “Die Erfindung …”, Gastgeber der letzten Wiesbadener Literaturtage (Foto von der Pressekonferenz mit Literaturhaus-Leiterin Susanne Lewalter und Kulturdezernent Axel Imholz) am Donnerstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr in den Turnverein seiner Kindheit in Wiesbaden-Biebrich zurück. (mehr …)

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“Gescheit scheitern”, Autorenlesung und Vortrag mit Felix Maria Arnet am Donnerstagabend, 19 Uhr im heimathafen

 

 

 

 

 

 

 

 

Felix Maria Arnet weiß, wovon er spricht. Seine preisgekrönte Werbeagentur ging nach 18 Jahren in die Insolvenz. „Scheitern fühlt sich an wie eine leere Stadt: keiner mehr da.“ (mehr …)

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Beat-Poesie trifft Jazz: “Die Finale Lesebühne” startet heute im … Finale!

Beat-Poesie trifft Jazz: In geselliger Kneipen-Atmosphäre startet heute um 19.30 Uhr „Die Finale Lesebühne“ im Restaurant „Finale“, Emser Straße 4. Vorgetragen werden Poetry-Slam-Texte, Witziges, Nachdenkliches und Satirisches, wobei jeder Künstler maximal zehn Minuten Zeit hat. Am Lesestart sind heute Sammy, Hansi Kleingeld und Falk Fatal – ja, der Falk Fatal, den ihr von seinen monatlichen sensor-Kolumnen kennt und liebt (oder etwa nicht??). Jazzig begleitet wird die Lesebühne vom Wiesbadener DJ Dr. Love. Für kurzentschlossene Lesewillige wird es am Abend eine Wildcard geben. Der Eintritt ist frei, die Besucher können im Anschluss an die Veranstaltung mit einem Beitrag für das „Phrasenschwein“ entscheiden, was ihnen der Abend wert war.   www.facebook.com/finalepoetry

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Lesung in der Villa Clementine – Ingo Schulze “Peter Holtz”

Ingo Schulze ist mit seinem Roman „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ für die Shortlist des Wilhelm Raabe-Literaturpreises nominiert und stand damit außerdem auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Nun liest er im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden daraus und spricht mit dem freien Literaturkritiker Christoph Schröder. Mit Peter Holtz hat Schulze eine Figur geschaffen, die mit ihrer Schelmenhaftigkeit begeistert und uns die Gesellschaft mit anderen Augen sehen lässt. Peter Holtz, geboren 1974 am Vorabend des Endspiels der Fußball WM, wundert sich grundsätzlich über alles und führt dem Leser dadurch die Absurdität der sogenannten Gewissheiten unserer Welt vor Augen. Am 6. Dezember, 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine (NIL/ Foto Veranstalter)

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Handlungsort wird Bühne: Nienke Jos bringt “Die Einsamkeit der Schuldigen” ganz besonders ins Café

“Wie groß das Ausmaß der Abartigkeit ist, die so manchen Menschen begleitet, sollte sich niemand vorstellen können. Autoren schon.” (Nienke Jos) Genau ein halbes Jahr ist vergangen seit ihrer Premiere im Gastwerk Degenhardt. Jetzt lädt die Wiesbadener Autorin Nienke Jos erneut ein und macht den Handlungsort aus ihrem Buch am Donnerstag, 30. November, um 19 Uhr zur Bühne, und zwar mit einem ganz besonderen Trio. Der Hörbuchsprecher Kurt Kühl wird aus ihrem Thriller „Die Einsamkeit der Schuldigen“ lesen, der Pianist Simon Höneß die Leser musikalisch durch den grandiosen Roman tragen, und Nienke Jos selbst wird viel erzählen über das Buch und seine Protagonisten, über Wiesbaden und über ihr neues Leben als erfolgreiche Autorin, deren Thriller sogar auf die Leinwand kommt. Achtung: Nur Vorverkauf, keine Abendkasse. Karten gibt´s in der Buchhandlung Angermann und im GastwerkDegenhardt. (dif/Foto Christian Müller)