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Folklore … Festland … Fehlanzeige! “Vierergruppe” wirft das Handtuch, Wiesbaden begräbt Sommerfestival-Pläne

Von Dirk Fellinghauer (Text und Foto).

“Wiesbaden unterstützt `Folklore´-Nachfolger mit 200.000 Euro”. Eine schöne Headline und Nachricht war das im August 2018. Und eine großartige Ankündigung, dass am 24. und 25. August das erste “Festland”-Festival im Kulturpark stattfinden solle, als Nachfolger für das 2015 nach fast vierzigjähriger Geschichte gescheiterte “Folklore”-Festival. Wer sich den Termin bereits vorfreudig in den Kalender geschrieben hatte, und das dürfte in erster Linie die in Sachen Events und Ausgehmöglichkeiten nicht gerade verwöhnte Jugend der Landeshauptstadt sein, “darf” nun nach neuen Aktivitäten Ausschau halten. “Festland” wird nicht stattfinden – Wiesbadener Sommerfestival: Fehlanzeige! Die “Vierergruppe”, die seit sage und schreibe drei Jahren an einem Konzept für ein völlig neues Festival gearbeitet hatte, hat das Handtuch geworfen. (mehr …)

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Spannungsreicher Contemporary Jazz: Ensemble Entropie heute im EXIL

Ensemble Entropie – das ist Contemporary Jazz, kreiert von der Vierer-Combo Judith Gippert (Gesang), Nikolai Muck (Gitarre), Leon Lissner (Bass) und Fabian Habicht (Schlagzeug). Den Strukturen des traditionellen Jazz entwachsen, entwickelt die Musik des Ensemble Entropie ihre Kraft aus der Spannung zwischen Chaos und Ordnung, aus der Verbindung von freier Improvisation und mantrenartigen Ostinati. Zwölftonthemen fließen über Metrenwechsel in satte E-Gitarrensoli, percussive oder modale Klanglandschaften enden in kräftigen Unisonoparts und umgekehrt. Bei dem Quartett aus Berlin und Frankfurt am Main trifft die Spontanität des Jazz auf die Dynamik des Rock und die Offenheit der neuen Musik. Heute kommt das Ensemble nach Wiesbaden ins Wahalla im EXIL. Um 20 Uhr. (mwe/Foto Veranstalter)
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Kakkmaddafakka mit Tollhaus-Garantie: Herrlicher Indiepop aus Norwegen am 17. April im Schlachthof

Foto: Ruben Nesse

Mit einer Live-Besetzung von teilweise mehr als 12 Leuten schaffen es Kakkmaddafakka aus Norwegen noch jeden Konzertsaal in ein Tollhaus zu verwandeln. Besucher erwarten Ohrwürmer mit Retard-Effekt: Ein bisschen wie Rave ohne Elektronik, dafür mit einem Maß an Garage-Rock, Punk, Funk und sonstigem Rabbatz, der seinen melancholischen Grundton dabei nie verliert.  Das Online-Zine musikmussmit.de schrieb neulich über Kakkmaddafakka-Konzerte, “dass diese Band einfach nicht aufhöre, bis sämtliche Endorphine ausgeschüttet und durchgetanzt seien”. Das klingt nach guter Aussicht auch für das Schlachthof-Konzert am 17. April.   (sun/Foto: Ruben Nesse)

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“Die Unruhe” – Mareike Buchmann erforscht Phänomen mit Performance in der Walkmühle

In ihrer neuen abendfüllenden Performance erforscht die Tanz- und Performancekünstlerin Mareike Buchmann am 12. und 13. April im Künstlerverein Walkmühle, der nach umfassender Sanierung seinen Betrieb wieder aufgenommen hat, das Phänomen der Unruhe. Inspiriert wurde sie dazu von einer persönlichen Unruheempfindung: dem Restless Legs Syndrom (RLS).
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Chanson trifft Songwriter: Werkstatt-Session bei Petroll am 12. April

Eine neue Kulturreihe in Wiesbaden geht am 12. April in die zweite Runde: “Werkstatt-Session bei Petroll” – mit wunderbaren Künstlern zu Gast. Die Veranstaltungsreihe mit wechselnden Künstlern, leckerem Wein und freundlichen Gastgebern bietet in der besonderen Atmosphäre der Musikwerkstatt ein tolles Showprogramm. Den Abend gestalten zwei außergewöhnliche Künstler.
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Frittenbude tanzt wieder wider die Verhältnisse – sensor präsentiert Schlachthof-Show am 6. April

Wut trifft auf Liebe, Sucht auf Klarheit und Aggression auf Lässigkeit. Seit nunmehr 13 Jahren tanzt die Frittenbude an der Schnittstelle von Post- und Elektropunk, HipHop und Indie wider die Verhältnisse. Nicht-Einverstanden und dennoch latent glücklich, süchtig nach dem Leben und der Sucht an sich. „Rote Sonne“, ihr jüngstes Album, wie immer bei unseren Kumpels von Audiolith erschienen, fängt all die Widersprüche perfekt ein: Mal kryptisch, mal plakativ ziehen sich die Texte von Johannes Rögner durch das experimentierfreudige Soundbild von Martin Steer und Jakob Häglsperger. Frittenbude sind eine Band, die zu ihren Überzeugungen steht. Den Konzertabend am Samstag, dem 6. April, im Schlachthof eröffnet Lueam, einst Frontmann der Band Findus mit seinem Soloprojekt, das Rio Reiser, ZK und Frank Ocean zusammendenkt. sensor präsentiert und verlost 2×2 Gästeliste-Plätze: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de (dif/Foto Bastian Bochinski)

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10 Jahre “erLesen” – Dichterviertel-Buchhandlung feiert heute mit Livemusik und Lesungen vom Gerüst

Kein (April-)Scherz: erLesen, die Buchhandlung im Dichterviertel wird 10 Jahre!! Am 1. April 2009 eröffnete, unter manch skeptisch-spöttischen Blicken, Brigitte Endres eine kleine Kiezbuchhandlung in der Niederwaldstraße. Heute ist sie eine weit über das Viertel hinaus bekannte Institution mit einem ausgewählten Sortiment und einem Team aus inzwischen drei ausgebildeten Buchhändlern. Ein bis zweimal im Monat werden kleine Lesungen, Kunstabende, auch Whiskytastings veranstaltet. „Wir sind stolz, Mitglied bei den 6Richtigen, Wiesbadens unabhängigen und inhabergeführten Buchhändlern zu sein“, sagt die Inhaberin. Ab 18 Uhr sind am 1. April alle eingeladen zum Feiern  mit einem Kindermalwettbewerb, Lesungen vom Gerüst mit Arno Hermer, Jürgen Heimbach und Rita Rosen,und Rockmusik von den FABS. www.erlesen-wiesbaden.de

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Kaffeerösterei als Konzertlocation: “Loft Arts Music Show” feiert Premiere im Westend-Hinterhof

Schon als Kaffeerösterei ist Sebastian Schulz´ “Maldaner Coffee Roasters”-Hinterhof-Loft in der Hellmundstraße ein äußerst besonderer Ort. Nun wird dieser besondere Ort zum Schauplatz eines besonderen Livemusik- und Party-Ereignisses. “Loft Arts Music Show” feiert – präsentiert von sensor – am Freitag, 5. April, Premiere. Wer sich noch ein günstigeres Early-Bird-Ticket sichern möchte, schlägt heute zu. (mehr …)