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Erster Arbeitstag für Oliver Franz als Ordnungsdezernent

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Der CDU-Politiker Dr. Oliver Franz hat heute sein Amt als Wiesbadener Dezernent für Ordnung, Bürgerservice und Grünflächen angetreten. Er wird Nachfolger von Birgit Zeimetz, ebenfalls CDU. Der 42-jährige wurde mit den Stimmen der Großen Koalition im Rathaus gewählt. Zuletzt arbeitete er als stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung der hessischen Staatskanzlei. Der verheiratete Vater eines Kindes ist stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender mit besten Aussichten, als Nachfolger von Horst Klee den Kreisvorsitz seiner Partei zu übernehmen.

An seinem ersten Arbeitstag als Dezernent hat er sich in die Diskussion über das Regionalparkprojekt am Rathenauplatz eingeschaltet: „Ich habe das Grünflächenamt angewiesen, bis auf weiteres auf die vollständige Rodung der Hecke am Rathenauplatz in Kastel zu verzichten und stattdessen eine Kompromisslösung umzusetzen“, ließ er heute mitteilen.

Erste Amtshandlung: Heckenschnitt

Die Entscheidung erfolge in Absprache mit seinen Magistratskollegen und sehe vor, zunächst mit der Bearbeitung der Bereiche des Platzes zu beginnen, die nicht umstritten sind. Im nächsten Schritt sollen vier etwa sechs bis acht Meter breite Sichtachsen geschaffen werden. Der größte Teil der wild gewucherten Hecke bleibt laut Dr. Franz somit unangetastet. Er macht aber auch deutlich, dass ein vollständiger Verzicht auf Rodung der Hecke und Neugestaltung des Platzes weder mit den Planungen des Zuschussgebers, noch mit den gestalterischen Ansprüchen der Stadt vereinbar sei.

„Ich freue mich, dass mein Kompromissvorschlag auf offene Ohren gestoßen ist“, so Oberbürgermeister Sven Gerich. „Mit der Lösung, die Hecke zumindest weitgehend zu schonen, kommt die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern entgegen, die Kritik an der Rodung geübt haben. Gleichzeitig wird aber auch dem Auftrag der Stadtverordnetenversammlung und den Forderungen der Zuschussgeber Rechnung getragen – was vor allem für die Finanzierung des Projektes sehr wichtig ist.“  „Die nun angestrebte Lösung bildet die größtmögliche Schnittmenge der widerstreitenden Interessen“, so der neue Dezernent.

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