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Graffiti zum Leben erweckt – Der Wiesbadener Künstler Florian Krause bei der Luminale

Dater

 

Graffiti und Streetart haben sich mittlerweile als eigene Kunstform vielerorts etabliert. Was sie ausmacht, ist ihre Vergänglichkeit. Oft schon nach wenigen Tagen übermalt, bleibt am Ende nur das Foto des Werkes übrig. Doch was der 1977 in Hamburg geborene Wiesbadener Fotograf Florian Krause auf seinen Bildern festhält, ist weit mehr als das. Während der Langzeitbelichtung benutzt er Taschenlampen und andere Lichtquellen als „Lichtpinsel“. Zuerst beleuchtet er die Wand, dann entsprechend den Boden und Umgebung. So interpretiert er das Werk in den Raum hinein und erweckt es zum Leben. Es scheint, als ob es selbst leuchtet und aus der Wand ausbricht. Dass er dabei vollkommen auf Computernachbearbeitung verzichtet, macht die Magie seiner einzigartigen Bilder aus. Nach diversen Ausstellungen im Ausland stellt Florian Krause jetzt im Rahmen der heute beginnenden Lichtkunst-Biennale Luminale seine neuen Arbeiten zusammen mit anderen Graffiti/Lichtkünstlern in der Naxoshalle in Frankfurt aus. Eröffnung 13.März, 19 Uhr, Waldschmidtstraße 19www.florian-krause.com

 

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