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heimathafen-Vision zum Fünfjährigen: Umzug in das Alte Gericht – Begeisterte Reaktionen bei erster Präsentation

Wer Großes vorhat, darf auch etwas kokettieren. Zu Beginn des ersten Donnerstalk des Jahres, der im vollbesetzten heimathafen unter dem Titel: “In eigener Sache: Die heimathafen-Vision für Wiesbaden gestern, heute und morgen” stattfand, versuchte Hausherr Dominik Hofmann, allzu hohe Erwartungen an den in Vorankündigungen in Aussicht gestellten möglichen „großen Wurf“ etwas herunterzuschrauben. Als der Mann, der zusammen mit Abi von Schnurbein vor fünf Jahren den heimathafen gegründet und von Tag 1 bis heute zu einer aus Wiesbaden nicht mehr wegzudenkenden Erfolgsgeschichte gemacht hat, am Ende seiner Ausführungen angelangt war, war klar: Und ob das ein großer Wurf werden könnte, was der heimathafen, der in diesem Sommer fünfjähriges Bestehen feiert, als nächsten großen Schritt vorhat! (mehr …)

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BI „Haus der Stadtkultur“ resigniert: Privatisierung über „Tarnbegriffe“ statt öffentliche Nutzung im Alten Gericht

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Enttäuscht und ernüchtert zieht die Bürgerinitiative „Haus der Stadtkultur im Alten Gericht“ heute mit Blick auf den Kalender Bilanz: „Die Stadt beweist ein feines Gespür für Timing: Vor einem Jahr, am 14.12.15, gab es eine turbulente Bürgerversammlung zur Zukunft des Alten Gerichts. 366 Tage später soll die Änderung des Bebauungsplans, die aus dem öffentlichen ein Privatgebäude macht, ganz hinten auf der Tagesordnung möglichst lautlos durch die Stadtverordnetenversammlung gebracht werden. Wir bezweifeln, ob sich Wiesbaden über dieses Weihnachtsgeschenk zu Recht freuen kann“, heißt es zum Einstieg in eine Pressemitteilung zum Jahrestag der Bürgerversammlung. (mehr …)

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Verkauf des Alten Gerichts beschlossen: Nassauische Heimstätte erwirbt Areal für 2,9 Mio. Euro – Weg frei für Wohnungen und …?

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Der Hessische Landtag hat heute den Weg freigemacht für eine künftige Nutzung des seit 2009 leerstehenden Alten Gerichts in der Moritzstraße. Der zuständige Haushaltsausschuss hat dem Verkauf des 5.300-Quadratmeter-Areals zum Preis von 2,9 Millionen Euro an die Nassauische Heimstätte zugestimmt. Diese will, wie ursprünglich per „Letter of Intent“ verabredet, in dem denkmalgeschützten Gebäude grundsätzlich Wohnungen errichten. Die Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mit mehrheitlicher Beteiligung des Landes Hessen ist zusätzlich aber mittlerweile prinzipiell auch offen für weitere Nutzungen, die auch von der Wiesbadener Stadtpolitik angestrebt werden.

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Künstler müssen raus: Kurzfristige Kündigung im Alten Gericht – „Verhandlungen mit Nassauischer Heimstätte in Endphase“

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Von Dirk Fellinghauer.

Bittere Nachricht aus der Moritzstraße: Dem Mieter des Alten Gerichts, der Agentur projekt 48, wurde überraschend  gekündigt – und damit rund 17 Künstlern, die in den seit Jahren ansonsten leerstehenden Räumen im „Duldungsstatus“ gearbeitet haben. Sie müssen Hals über Kopf ihre Ateliers räumen. Der Auszug ist in vollem Gange. „Wiesbaden verliert einen stillen und kreativen Spot der Kunst- und Kulturszene“, kommentieren die bisherigen Mieter das „Aus“ für ihre Wirkungsstätte mit einzigartigem Flair im denkmalgeschützten Gebäude. Grund für die kurzfristige Kündigung ist der Beginn der Abbrucharbeiten am ehemaligen Gerichtsareal für das Neubauprojekt der Hochschule Fresenius. Das übrige Gelände, inklusive des nun zu räumenden Alten Gerichts, will das Land Hessen an die Nassauische Heimstätte verkaufen. „Die Vertragsverhandlungen befinden sich in der Endphase“, teilt der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBHI, vormals Hessisches Immobilienmanagement) heute per Pressemitteilung mit. Das denkmalgeschützte Gebäude solle an die Nassauische Heimstätte „zeitnah geräumt übergeben werden“. (mehr …)

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Los geht´s am Alten Gericht: Fresenius startet mit Vorbereitung des Bauvorhabens – Parkplatz muss geräumt werden

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Ab kommenden Montag beginnen die ersten Vorbereitungsarbeiten zum Bauvorhaben der Hochschule Fresenius in der Moritzstraße auf dem Areal des Alten Gerichts. Dabei handelt es sich um Maßnahmen zum Artenschutz, die in Abstimmung mit den beteiligten Ämtern umgesetzt werden. Das Gebäude an der Ecke Moritzstraße/Albrechtstraße ist zum Abriss in den nächsten Wochen vorgesehen. Deshalb ist die Sperrung des Gehweges entlang der Moritzstraße und der Albrechtstraße, sowie des gesamten Parkplatzes im Innenhof des Alten Gerichts unumgänglich. (mehr …)

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„Prüfstein für politische Kultur und Wertschätzung“: Was wird aus dem Alten Gericht? Initiative lädt zum Podiumsgespräch

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„Das Alte Gericht an der Moritzstraße wird immer mehr zum Prüfstein für die politische Kultur und Wertschätzung im Umgang mit dem Kulturerbe, mit kultureller Öffentlichkeit und Bürgerbeteiligung, mit Kernfragen der Stadtgeschichte, urbaner Identität und zukünftiger Stadtentwicklung in der hessischen Landeshauptstadt.“ Mit diesen Worten lädt die Initiative „Haus der Stadtkultur und Stadtgeschichte im Alten Gericht“ am Montag, 15. Februar, um 19.30 Uhr in die Casino-Gesellschaft in der Friedrichstraße 22 zum öffentlichen Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion ein. (mehr …)

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Fresenius baut Hochschul-Campus am Alten Gericht – und macht Weg frei für offene Diskussion über bestehendes Gerichtsgebäude

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Von Dirk Fellinghauer (Text & Fotos).

Nun ist es fix: Die Hochschule Fresenius baut ein neues Universitätsgebäude am Alten Gericht. Das Land Hessen als Eigentümer hat mit der Hochschule Fresenius einen Erbbaurechtsvertrag über ein Teilgrundstück des Alten Gerichts in der Moritzstraße geschlossen. „Die Hochschule erhält im Wege eines Erbbaurechts eine Fläche von rund 2.667 m² für eine Dauer von mindestens 60 Jahren, auf welcher ein Universitätsgebäude errichtet werden soll“, teilte das Hessische Finanzministerium heute mit. Spannender Nebeneffekt: Verantwortlichen der Wiesbadener Stadtpolitik, die im bestehenden Gebäude des Alten Gerichts unbedingt Wohnungen errichten lassen wollen – gegen den Willen einer Bürgerinitiative mit Tausenden Unterstützern und entgegen der Einschätzung von Fachleuten wie dem Gestaltungsbeirat und der Forderung von Gremien wie dem IHK-Ausschuss für Kreativwirtschaft – kommt mit dem „bedingungslosen“ Ja der Hochschule Fresenius zum neuen Standort Moritzstraße ein entscheidendes Argument abhanden. (mehr …)

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Lieber auf den zweiten Blick: Stadt und Land wollen Wohnungen im Alten Gericht bauen. Eine Initiative will mehr.

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Foto Heinrich Völkel und Andrea Diefenbach

Der Start der Kampagne ist ein wenig missglückt. Als die neu gegründete Initiative „Haus der Stadtkultur und Stadtgeschichte im Alten Gericht“ mit einer ausführlichen Pressekonferenz an die Öffentlichkeit trat, blieb irgendwie nur das Reizwort „Stadtmuseum“ hängen und einige offene Fragen. Das war bedauerlich. Die Gründer der Initiative und hundert Erstunterzeichner – darunter einige bekannte Namen der Stadtgesellschaft – haben nämlich weitaus umfassendere Ideen, was mit dem seit 2009 leer stehenden denkmalgeschützten Areal Sinnvolleres passieren könnte, anstatt dort – wie von Stadt und Land gemeinsam beabsichtigt – Wohnungen zu errichten. (mehr …)

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100 Persönlichkeiten der Stadt fordern Nutzung des Alten Gerichts als „Haus der Stadtkultur und Stadtgeschichte“

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„Derzeit ist eine Initiative in Gründung, die sich für eine alternative Nutzung aussprechen will. In den nächsten Wochen wollen die Mitglieder, darunter einige bekannte Gesichter der Stadtgesellschaft, aus der Deckung kommen und ihre Forderungen und Ideen publik machen“, schrieben wir in der aktuellen sensor-Titelgeschichte über „Das große Warten“ auf Zukunftsperspektiven für bedeutende historische Gebäude der Stadt wie das Alte Gericht. Heute ist es nun soweit. Über 100 Wiesbadener Persönlichkeiten haben als Erstunterzeichner einen Aufruf an den Hessischen Ministerpräsidenten und den Wiesbadener Oberbürgermeister gegen eine Privatisierung und für eine öffentliche Nutzung des alten Gerichts unterstützt. Heute werden sie bei einer Pressekonferenz in der Casino-Gesellschaft über ihre Motive und Vorstellungen informieren. (mehr …)

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Die Katze ist aus dem Sack: Hochschule Fresenius zieht ans Alte Gericht, Investor soll Wohnungen errichten

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Für viele ein Grund zum Feiern, für andere zumindest mit Blick auf Teile des Vorhabens Anlass zur Sorge und Verärgerung. Seit heute stehen die Pläne zur weiteren Nutzung des Alten Landgerichts in der  Moritzstraße fest: Das Land Hessen hat zusammen mit der Stadt Wiesbaden und der Hochschule Fresenius die Einzelheiten zur zukünftigen Verwendung der ehemaligen Gerichtsliegenschaften in der Moritzstraße vereinbart.  Die Hochschule Fresenius will sich dort ansiedeln. Ende 2017 ist der Einzug mit rund 1000 Studenten geplant. Parallel sollen mithilfe eines Investors Wohnungen entstehen. Studenten mitten in der Stadt, das kann Wiesbaden nur gut tun. Welche Art von Wohnungen entstehen und welche Auswirkungen diese haben werden, bleibt abzuwarten. Die weitreichende Entscheidung für ein wichtiges Quartier der Stadt wurde heute per Pressemitteilung verkündet und nicht etwa bei einer Pressekonferenz. Die Möglichkeit, nachzufragen und sich offene Fragen genauer erklären zu lassen, wurde Journalisten also zunächst nicht gegeben. (Nachtrag: Seitens der Hochschule Fresenius wurde uns als Reaktion auf diese Anmerkung mitgeteilt, dass in Kürze eine Ortsbegehung geplant ist, bei der auch der Presse Planungsdetails vorgestellt werden.) (mehr …)

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Autos statt Studenten – Ab heute Gratis-Parkplätze am Alten Gericht Moritzstraße

 

Studenten sind noch lange nicht in Sicht, stattdessen werden ab heute Autos das Areal am Alten Gericht in der Moritzstraße „beleben“: Wiesbaden bekommt einen Pop-up-Parkplatz! Die vorübergehende Nutzung ungenutzter Flächen, man kennt das längst von Geschäften, Galerien oder Restaurants. Aber ein Pop-up-Parkplatz? Das könnte deutschlandweit einmalig sein.  (mehr …)