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Gerich geht – und nun? Nur Mut! sensor hat 15 Ideen für die OB-Kandidatur – und einen Joker

Von Dirk Fellinghauer. Fotos IHK, Arne Landwehr, Dirk Fellinghauer.

Der Wiesbadener SPD ist ihr Oberbürgermeister-Kandidat abhanden gekommen, der Landeshauptstadt Wiesbaden kommt – auch wenn  inzwischen eine “Wir für Sven”-Facebook-Seite den Rückzug am liebsten rückgängig machen würde -, ihr Oberbürgermeister Sven Gerich abhanden. Wer könnte ihn ersetzen? Als Kandidat? Als OB? Die Wiesbadener SPD bringt heute eine Findungskommission an den Start. Sie wäre gut beraten, nichts zu überstürzen und die kurze Zeit, die bleibt, wirklich zu nutzen, um ganz in Ruhe zu überlegen, wer am besten passt. Ein guter Rat wäre, die Gunst der Stunde zu nutzen, um (anders als zum Beispiel die Wiesbadener Grünen, die wieder Christiane Hinninger ins Rennen schicken) wirklich mal ganz neu zu denken. Nur Mut, SPD! Wir hätten da ein paar Ideen – für die SPD, oder ansonsten – sollte die SPD selbst nicht “zuschlagen” – auch als unabhängige OB-Kandidaten … (mehr …)

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Kurz und bündig sehr ausführlich – Die Rückzugserklärung von OB Sven Gerich im Wortlaut

“Kurz und bündig” wollte es Sven Gerich heute Vormittag mit seiner Erklärung zum Verzicht auf seine erneute OB-Kandidatur machen, und hatte dann doch einiges zu erzählen. Kaum mehr als fünf, sechs Minuten dauerten nach einer YouTube-Schnellrecherche Rücktritte bedeutender Politiker und Persönlichkeiten. Der Wiesbadener Oberbürgermeister hatte etwas mehr zu erzählen, er nahm sich gut eine Viertelstunde Zeit. Die Begründung seines Rückzugs verband er mit einer ausführlichen “Leistungsbilanz” seiner bisher fünfeinhalbjährigen Amtszeit, die er noch zu Ende führen will. Die Erklärung heute im Rathaus in voller Länge zum Nachschauen gibt es hier, die komplette Erklärung zum Nachlesen hier: (mehr …)

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OB Sven Gerich verzichtet auf erneute Kandidatur

Sven Gerich hat soeben seinen Verzicht erklärt, erneut als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden zu kandidieren. Im Rathaus gab er eine persönliche Erklärung ab. Er sei niemals “korrumpierbar oder bestechlich” gewesen, habe aber “in privaten Lebensbereichen an mehreren Stellen Sensibilität vermissen lassen”. Die aktuelle “Schmutzkampagne” habe “Ausmaße angenommen, die ich niemandem mehr zumuten möchte”. Eigentlich sollte der 2013 zum Oberbürgermeister gekürte SPD-Politiker heute Abend von seiner Partei offiziell als Kandidat für die OB-Wahl am 26. Mai nominiert werden. Seine Amtszeit (bis Sommer 2019) wolle er zu Ende führen, seine Projekte “bis zum letzten Tag vorantreiben”.  Ausführliche Berichterstattung folgt. (dif/Foto Maximilian Wegener)

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Unterschrieben – und weiter!? Altes Gericht-Update beim “In eigener Sache”-Donnerstalk

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Annika List (links), Dirk Fellinghauer.

Wie inzwischen “immer” zum Jahrestauftakt findet das “Familientreffen” der Wiesbadener Kreativ-, Web- und Gründerszene, der der #Donnerstalk im heimathafen als Spezial-Ausgabe “in eigener Sache” statt – mit dem Update zum Alten Gericht Wiesbaden. Mit dem Ort also, den die heimathafen-Macher nach eigenen Angaben “kapern wollen für einen guten Zweck”. Und zwar so: “Ein Ort von vielen für viele soll hier entstehen. Ein Ort, der Einzelne voranbringt. Und Organisationen. Und die ganze Stadt.” Nach einer langen 50:50-Phase, nach endlosen Gesprächen und Verhandlungen und ganz bestimmt nicht nur einer schlaflosen Nacht für die heimathafen-Kapitäne grenzt die “Leinen los”-Wahrscheinlichkeit für das gigantische – und gigantisch gute – Projekt nun endlich an Sicherheit. Der “Letter of intent” ist unterschrieben. Und weiter!? Wer das erfahren und diskutieren will, nimmt am Donnerstag, 10. Januar, Kurs auf Karlstraße 22. (mehr …)

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CDU und Grüne attackieren Gerich wegen Kuffler-Beziehungen und Personalie – OB bleibt cool

Oberbürgermeister Sven Gerich hält es, wie er in seinem diesjährigen offiziellen Weihnachtsgruß schreibt, gerne mit Mark Twain, der einmal gesagt haben soll: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ Einige – zumindest auf den ersten Blick und laut seiner Beteuerung rein private – Tage, die der SPD-Rathauschef in den letzten Jahren als besonders schön erlebt haben dürfte, holen ihn nun wieder ein – in Form heftiger Vorwürfe seitens der CDU und auch der Grünen. Doch Gerich, der in seinem Weihnachtsgruß auch schreibt “Ich finde, man sollte ein bisschen mehr die positiven Dinge im Leben sehen – und das gerade in der Vorweihnachtszeit” lässt sich davon, zumindest bisher, nicht ins Schwitzen bringen. (mehr …)

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UPDATE: ENTSCHEIDUNG VERTAGT Kann Wiesbaden Dieselfahrverbot abwenden? Heute Gerichtsverhandlung – Stadt gibt alles

UPDATE 19.12., 16:50 – DIE ENTSCHEIDUNG ÜBER EIN DIESELFAHRVERBOT IN WIESBADEN WURDE VERTAGT. WIE “MERKURIST WIESBADEN” BERICHTET, SOLL DER PROZESS AM 13. FEBRUAR 2019 FORTGESETZT WERDEN. Kann Wiesbaden als erste deutsche Kommune ein drohendes Dieselfahrverbot abwenden? Darauf hofft die Landeshauptstadt, wenn heute ab 10 Uhr am Verwaltungsgericht Wiesbaden öffentlich über die entsprechende Klage der Deutschen Umwelthilfe und der Verkehrsclubs VCD verhandelt wird. Und die Stadt gibt alles, um die zu Richter überzeugen, dass sie auch ohne Diesel-Fahrverbote Grundlegendes und Wirksames tut, um  verkehrsbedingte Stickoxidemissionen zu senken. (mehr …)

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OB wird OB-Kandidat: SPD-Vorstand schlägt einstimmig Sven Gerich vor – Fokus Sozialer Zusammenhalt

Sie finden ihn so geil, dass er es wieder und weiter machen soll. Einstimmig schlug der Vorstand der SPD Wiesbaden am Dienstagabend den Kandidaten der SPD für die Oberbürgermeisterwahl im Mai 2019 vor: Sven Gerich soll nach Wunsch des Vorstands von einer Mitgliederversammlung im Januar 2019 erneut ins Rennen um den Rathaussessel geschickt werden. „Sven Gerich hat in den letzten fünf Jahren wichtige und für den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt zentrale Projekte vorangebracht“, so der Unterbezirks-Vorsitzende Dennis Volk-Borowski. Kürzlich hatte die CDU den Schiersteiner Dachdeckermeister Eberhard Seidensticker offiziell als ihren Kandidaten nominiert, die Linke schickt den Studenten Ingo von Seemen ins Rennen. Weitere Kandidatinnen oder Kandidaten dürften folgen. (mehr …)

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Sven Gerich bekommt “Druck von links” – Linke küren Studenten Ingo von Seemen zum OB-Kandidaten

Von Dirk Fellinghauer. Foto privat.

“Druck von links” verspricht der frisch gekürte OB-Kandidat Ingo von Seemen dem amtierenden Oberbürgermeister Sven Gerich, der seinerseits bei der OB-Wahl am 26. Mai 2019 erneut ins Rennen gehen wird. Nach gemeinsamem Vorschlag durch die Rathaus-Fraktion Linke & Piraten und den Die Linke-Kreisvorstand sowie Aussprache der Mitglieder kürten diese mit 85,7 Prozent Ja-Stimmen den Studenten Ingo von Seemen zu ihrem Kandidaten zur Oberbürgermeister-Wahl. Damit haben die Linken die Nase vorn – in Sachen Nominierung. (mehr …)

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Ehe für alle Gerichs – Wiesbadener OB und sein Vater feiern am Samstag Doppelhochzeit in Kiedrich

Der Bundespräsident und seine Frau Elke Büdenbender sind wohl eher nicht dabei beim großen Ereignis an diesem Samstag in Kiedrich. Sven Gerich und Helge Gerich (links) dürften aber ein ähnlich strahlendes Bild abgeben wie vor gut einem Jahr, als Frank-Walter Steinmeier Wiesbaden einen Antrittsbesuch abstattete. Der Wiesbadener Oberbürgermeister und sein Mann – der eine 43, der andere 41 -, mit dem er seit langem verpartnert ist, heiraten. Die “Ehe für alle” macht das erneute Ja-Wort möglich. Die “eingetragene Lebenspartnerschaft” wird in eine “echte” Ehe umgewandelt. Ein Hochzeitsglück kommt bei den Gerichs nicht allein: Auch der Stiefvater des OBs, der 68-jährige Gustav Gerich, wird heiraten, und zwar seinen Lebenspartner Michael (59). Der Bundespräsident kommt also nach unserem Kenntnisstand nicht, dafür aber rund 80 enge Freunde der beiden Paare. (mehr …)

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Neue Zeiten am Alten Gericht: Auf dem historischen Areal entwickelt sich Zukunftsweisendes – sensor war vor Ort

Von Anne-Marie Butzek. Fotos: Kai Pelka, Erika Noack, Wiesbaden /wiesbaden-fotos.de (Luftaufnahme)

Es staubt, es scheppert, es dröhnt zwischen Moritzstraße und Oranienstraße. Mittendrin brummen Bagger, ächzen Kräne, rufen sich Bauarbeiter über das Getöse Satzfetzen zu. Auf dem Gelände des Alten Gerichts herrscht nun seit bald anderthalb Jahren rege Aktivität – dort, wo lange Zeit eher bedrückende Stille regierte. Treibende Kraft dahinter ist die private Hochschule Fresenius, flankiert von „heimathafen“ und Nassauische Heimstätte: Ab  Frühjahr 2019 dürfte sich das Areal in einen Campus verwandelt haben, der viel mehr sein soll als bloß ein Ort für Studium und Lehre. Im besten Fall gibt das, was hier entsteht, dem ganzen Viertel einen Kick – und vielleicht sogar der ganzen Stadt. Es riecht nach Happy End für eine bisher unendliche Geschichte geplatzter Träume. (mehr …)

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Frische Ideen in wunderbare Stadt jagen: heimathafen-Donnerstalk “in eigener Sache” zum Alten Gericht

Vor ziemlich genau einem Jahr haben die heimathafen-Macher beim Donnerstalk “in eigener Sache” das erste Mal öffentlich von ihrer Vision für das Alte Gericht erzählt. Ein Ort mit Nutzen für die Öffentlichkeit soll dort entstehen, Motto und Hashtag: #VonVielenFürViele – ein Ort, so die Visionäre, “der viel kreative Energie erzeugt und frische Ideen in unsere wunderbare Stadt jagen wird. Oder besser: würde.” Die Chancen stehen gut, dass die Vision Wirklichkeit wird: “Das Projekt ist jetzt in einer sehr heißen Phase – und es könnte tatsächlich passieren, dass wir aus der Nummer nicht mehr rauskommen. Ein Traum wäre das. Es ist aber auch noch nicht sicher”, lautet die generelle Statusmeldung. Der genaue Status (das Bild zeigt eine mögliche Raumaufteilung der drei Geschosse inklusive altem Schwurgerichtssaal) wird bei einem weiteren Donnerstalk “in eigener Sache” an diesem Donnerstag, 5. April, im heimathafen präsentiert – und diskutiert. “Genau in dieser spannenden Phase wollen wir euch berichten, was der aktuelle Stand ist – und euch einladen, kräftig mitzugestalten”, lautet die Einladung: “Denn wenn wir sagen #VonVielenFürViele, dann meinen wir das auch.” (dif/Bild  (c) heimathafen)

Die Basis der Vision/en – Anregungen zur Vorab-Lektüre:
Das ursprüngliche Ideenpapier zum Alten Gericht, gemeinsam erstellt von heimathafen-Chef Dominik Hofmann und sensor Wiesbaden-Chef Dirk Fellinghauer: http://heimathafen-wiesbaden.de/altes-gericht/
sensor-Bericht zum Donnerstalk “in eigener Sache” mit erster Präsentation der Vision: “heimathafen-Vision zum Fünfjährigen: Umzug in das Alte Gericht – Begeisterte Reaktionen bei erster Präsentation”: http://bit.ly/sensor-donnerstalk
Wiesbadener Kurier: “Konferenzen statt Mordprozesse” http://bit.ly/kurier-altesgericht
sensor-Editorial: “Der erste Wiesbaden-Elfmeter ist verwandelt” http://bit.ly/sensor-elfmeter

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Grünes Licht für “heimathafen” im Alten Gericht – Magistrat unterstützt Kreativ- und Innovationszentrum

Nachdem heimathafen-Macher Dominik Hofmann die Vision eines Kreativ- und Innovationszentrums im Alten Gericht Anfang 2017 erstmals öffentlich gemacht hatte , fragte er: “Wie wahrscheinlich ist es, dass es auch so passiert?”. Und antwortete selbst: “Keine Ahnung!” Auf “zwischen 35 und 65 Prozent” bezifferte er die Wahrscheinlichkeit und betonte im gleichen Atemzug: “Es ist eine einmalige Chance, ein One Shot.” Mit dem heutigen Tag ist die Wahrscheinlichkeit sprunghaft angestiegen. Der Magistrat hat in seiner heutigen Sitzung seine Unterstützung zur Einrichtung eines Kreativ- und Innovationszentrums durch den “heimathafen” beschlossen. Die Landeshauptstadt Wiesbaden fördert nun mit einer Anschubfinanzierung von jeweils 80.000 Euro in den Jahren 2019 und 2020 das Zentrum, das in einem Teilbereich des Alten Gerichts in der Moritzstraße entstehen soll – in unmittelbarer und sicher auch fruchtbarer Nachbarschaft zur Hochschule Fresenius, die dort gerade einen neuen Wiesbaden-Campus errichtet. (mehr …)