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„Vorteilsannahme in 12 Fällen“ – Wiesbadens Ex-OB Sven Gerich verurteilt und vorbestraft

Als vor ein paar Monaten eines der gegen ihn laufenden Ermittlungsverfahren von der Wiesbadener Staatsanwaltschaft eingestellt wurde, postete Wiesbadens Ex-OB Sven Gerich auf seinem Instagram-Account genüsslich ein Foto mit einer effektvoll drapierten Flasche Pommery Cuvée Louise Brut Nature 2004, das ist ein Champagner der 150-Euro-Klasse. „Ein schöner Tag“, schrieb er dazu. Mit den Vermerken „Grins“ und „PS: selbst bezahlt“ machte er sich nochmals lustig über Vorwürfe, wegen derer er 2019 nicht mehr als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden antrat – sein Nachfolger hat am 1. Juli einjähriges Dienst“jubiläum“ – und wegen derer er nun doch verurteilt wurde und vorbestraft ist. (mehr …)

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Ex-OB macht jetzt in Immobilien: Sven Gerich hat neuen Job bei Baulöwen auf der anderen Rheinseite

Wiesbadens Ex-OB Sven Gerich hat einen neuen Job, den er geiler finden dürfte als seinen letzten. Nach einer zehnmonatigen Tätigkeit im Prozess- und Qualitätsmanagement bei der Frankfurter Sicherheitsfirma VSD Victory hat der 45-Jährige nun beim Baulöwen Gemünden/Molitor angeheuert. Wie der Wiesbadener Kurier berichtet, hat Gerich, der im Juni 2019 nach einer Amtszeit affärenbelastet als Wiesbadener OB ausgeschieden war, am 1. Mai seinen Dienst bei der Firma J. Molitor Immobilien GmbH in Ingelheim angetreten. Bei dem Schwesterunternehmen der Mainzer Bauunternehmung Gemünden arbeitet er nun als einer von mehreren Projektentwicklern und Mitglied des Vertriebsteams. (dif/ Archivfoto: Dirk Fellinghauer)

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„Entschlossener Widerstand gegen AfD legitim und notwendig“ – Vier Protestierende am 14.11. vor Gericht

Als die AfD Wiesbaden am 4. Januar 2018 eine öffentliche Veranstaltung im Hilde-Müller-Haus Wiesbaden durchführte, war – so formulieren die AfD-Gegner es in einer aktuellen Pressemitteilung – „eine größere Anzahl an Antifaschist*innen vor Ort, um zu zeigen, dass die AfD ihr rechtes Gedankengut nicht unwidersprochen verbreiten kann.“ Die Veranstaltung war damals aufgrund der Protestaktion abgebrochen worden. Gegen vier der Anwesenden wurde im Anschluss polizeilich ermittelt und Anklage erhoben. An diesem Donnerstag, dem 14. November, stehen diese in Wiesbaden vor Gericht. (mehr …)

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Unverständnis, Wut – und nun Vorfreude: CSD-Demoparade musste vor Gericht erzwungen werden

Die seit Jahren friedlich ablaufende Demonstration zum Christopher-Street-Days (CSD) Wiesbaden sollte diesmal – am Samstag, 25. Mai – nicht planmäßig ablaufen können. Auflagen und Anordnungen des Ordnungsamtes zwangen die Organisator*innen sogar vor das Verwaltungsgericht. Von diesem wurden Einschränkungen des Demonstrationsrechts im Rahmen des CSD Wiesbaden 2019 vorerst abgewendet. Der CSD findet, mit sensor als Medienpartner, statt, wenn auch auf veränderter Route. Die Ehrenamtler*innen sind durchweg verärgert. (mehr …)

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Razzia im Büro von OB Sven Gerich – Staatsanwaltschaft München ermittelt in Sachen Kuffler/RMCC

Unangekündigter Besuch: Im Rahmen einer fünfstündigen Razzia wurde das Büro des Wiesbadener Oberbürgermeisters Sven Gerich durchsucht. Dies berichtet der Wiesbadener Kurier in diesem aktuellen „plus“-Artikel (Bezahlinhalt). Demnach ermittelt die für ihre intensive Arbeit in Sachen Wirtschaftskriminalität bekannte Staatsanwaltschaft München I im Zusammenhang mit Gerichs Oktoberfest-Besuchen sowie seinen Urlauben bei und mit der Gastronomenfamilie Kuffler, die auch den Zuschlag für die neue Gastronomie des RheinMain CongressCenter (RMCC) erhalten hatte und deren bestehender Vertrag für die Kurhaus-Gastronomie vorzeitig verlängert worden war. Es soll um den Verdacht der Vorteilsgewährung beziehungsweise der Vorteilsannahme gehen. (dif)

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UPDATE: APRIL, APRIL! / OB Sven Gerich tritt sofort zurück: „Scheiß´ auf Pension, ich werde Manager des neuen Rooftop-Clubs am Kureck“

Update 02.04.2019: Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen Aprilscherz. // Das Gemunkel wurde immer stärker: „Der macht seine Amtszeit als OB doch nur zu Ende, weil er dann sofort Anspruch auf eine lebenslange Pension hat“, ist immer häufiger zu hören, wenn es um den Wiesbadener Noch-OB Sven Gerich geht. Bekanntermaßen hat er im Zuge aktueller Affären erklärt, dass er – obwohl er sich keinerlei Schuld bewusst ist – bei der Oberbürgermeister-Wahl am 26. Mai nicht mehr kandidieren wird. Nun also der Knaller: Wie sensor exklusiv aus zuverlässiger Quelle erfuhr, wird Gerich sein Amt schon heute in einer Woche niederlegen. „Scheiß auf die Pensionsansprüche, ich habe einen geilen neuen Job“, soll er zu später Stunde in der Nassauer Hof-Bar rumposaunt haben: „Ich werde Manager des neuen Rooftop-Clubs im Kureck-Hochhaus“. (mehr …)

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Ziemlich genussfreudige Freunde: OB Sven Gerich lud Mainzer Amtskollegen nebst Gatten auf Stadtkosten ein

Allerbeste Freunde. Der Wiesbadener OB Sven Gerich bezeichnet seinen Mainzer Amtskollegen Michael Ebling (links) immer wieder gerne als „Lieblingskollegen“. Wie hier beim Ball des Sports, hatten beide OBs ihre Ehepartner auch beim ausschweifenden Weihnachtsessen 2017 in der „Villa im Tal“ im Schlepptau. – Archivfoto: Sebastian Stenzel

„Und ja, wir haben – auch dies soll im Urlaub nicht ungewöhnlich sein – in guten Hotels übernachtet und gut gegessen“, schrieb OB Sven Gerich im Januar 2019 in seiner „Verteidigungserklärung“ zur bekannt gewordenen Andalusienreise mit dem zum Reisezeitpunkt frisch designierten, inzwischen entlassenen WVV Wiesbaden Holding-Geschäftsführer Ralph Schüler. Auch in heimischen Gefilden darf es für den Noch-Rathauschef, der sich im Mai nicht zur Wiederwahl stellen wird, gerne mal ein bisschen mehr sein. Ein Weihnachtsessen im Dezember 2017 mit seinem erklärten „Lieblingskollegen“, dem Mainzer OB Michael Ebling, sowie seinem eigenen und Eblings Ehemann, im Wiesbadener Restaurant „Villa im Tal“ schlug mit 1019,70 Euro zu Buche. Die üppige Zeche wurde, wie der Wiesbadener Kurier heute berichtete und der OB bestätigte, auf Kosten der Stadtkasse, also der Wiesbadener Steuerzahler, beglichen, ebenso zwei weitere, wenn auch vergleichsweise günstigere „Jahresabschlussessen“ in den vergangenen Jahren. (mehr …)

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Gerich geht – und nun? Nur Mut! sensor hat 15 Ideen für die OB-Kandidatur – und einen Joker

Von Dirk Fellinghauer. Fotos IHK, Arne Landwehr, Dirk Fellinghauer.

Der Wiesbadener SPD ist ihr Oberbürgermeister-Kandidat abhanden gekommen, der Landeshauptstadt Wiesbaden kommt – auch wenn  inzwischen eine „Wir für Sven“-Facebook-Seite den Rückzug am liebsten rückgängig machen würde -, ihr Oberbürgermeister Sven Gerich abhanden. Wer könnte ihn ersetzen? Als Kandidat? Als OB? Die Wiesbadener SPD bringt heute eine Findungskommission an den Start. Sie wäre gut beraten, nichts zu überstürzen und die kurze Zeit, die bleibt, wirklich zu nutzen, um ganz in Ruhe zu überlegen, wer am besten passt. Ein guter Rat wäre, die Gunst der Stunde zu nutzen, um (anders als zum Beispiel die Wiesbadener Grünen, die wieder Christiane Hinninger ins Rennen schicken) wirklich mal ganz neu zu denken. Nur Mut, SPD! Wir hätten da ein paar Ideen – für die SPD, oder ansonsten – sollte die SPD selbst nicht „zuschlagen“ – auch als unabhängige OB-Kandidaten … (mehr …)

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Kurz und bündig sehr ausführlich – Die Rückzugserklärung von OB Sven Gerich im Wortlaut

„Kurz und bündig“ wollte es Sven Gerich heute Vormittag mit seiner Erklärung zum Verzicht auf seine erneute OB-Kandidatur machen, und hatte dann doch einiges zu erzählen. Kaum mehr als fünf, sechs Minuten dauerten nach einer YouTube-Schnellrecherche Rücktritte bedeutender Politiker und Persönlichkeiten. Der Wiesbadener Oberbürgermeister hatte etwas mehr zu erzählen, er nahm sich gut eine Viertelstunde Zeit. Die Begründung seines Rückzugs verband er mit einer ausführlichen „Leistungsbilanz“ seiner bisher fünfeinhalbjährigen Amtszeit, die er noch zu Ende führen will. Die Erklärung heute im Rathaus in voller Länge zum Nachschauen gibt es hier, die komplette Erklärung zum Nachlesen hier: (mehr …)

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OB Sven Gerich verzichtet auf erneute Kandidatur

Sven Gerich hat soeben seinen Verzicht erklärt, erneut als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden zu kandidieren. Im Rathaus gab er eine persönliche Erklärung ab. Er sei niemals „korrumpierbar oder bestechlich“ gewesen, habe aber „in privaten Lebensbereichen an mehreren Stellen Sensibilität vermissen lassen“. Die aktuelle „Schmutzkampagne“ habe „Ausmaße angenommen, die ich niemandem mehr zumuten möchte“. Eigentlich sollte der 2013 zum Oberbürgermeister gekürte SPD-Politiker heute Abend von seiner Partei offiziell als Kandidat für die OB-Wahl am 26. Mai nominiert werden. Seine Amtszeit (bis Sommer 2019) wolle er zu Ende führen, seine Projekte „bis zum letzten Tag vorantreiben“.  Ausführliche Berichterstattung folgt. (dif/Foto Maximilian Wegener)

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Unterschrieben – und weiter!? Altes Gericht-Update beim „In eigener Sache“-Donnerstalk

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Annika List (links), Dirk Fellinghauer.

Wie inzwischen „immer“ zum Jahrestauftakt findet das „Familientreffen“ der Wiesbadener Kreativ-, Web- und Gründerszene, der der #Donnerstalk im heimathafen als Spezial-Ausgabe „in eigener Sache“ statt – mit dem Update zum Alten Gericht Wiesbaden. Mit dem Ort also, den die heimathafen-Macher nach eigenen Angaben „kapern wollen für einen guten Zweck“. Und zwar so: „Ein Ort von vielen für viele soll hier entstehen. Ein Ort, der Einzelne voranbringt. Und Organisationen. Und die ganze Stadt.“ Nach einer langen 50:50-Phase, nach endlosen Gesprächen und Verhandlungen und ganz bestimmt nicht nur einer schlaflosen Nacht für die heimathafen-Kapitäne grenzt die „Leinen los“-Wahrscheinlichkeit für das gigantische – und gigantisch gute – Projekt nun endlich an Sicherheit. Der „Letter of intent“ ist unterschrieben. Und weiter!? Wer das erfahren und diskutieren will, nimmt am Donnerstag, 10. Januar, Kurs auf Karlstraße 22. (mehr …)

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CDU und Grüne attackieren Gerich wegen Kuffler-Beziehungen und Personalie – OB bleibt cool

Oberbürgermeister Sven Gerich hält es, wie er in seinem diesjährigen offiziellen Weihnachtsgruß schreibt, gerne mit Mark Twain, der einmal gesagt haben soll: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ Einige – zumindest auf den ersten Blick und laut seiner Beteuerung rein private – Tage, die der SPD-Rathauschef in den letzten Jahren als besonders schön erlebt haben dürfte, holen ihn nun wieder ein – in Form heftiger Vorwürfe seitens der CDU und auch der Grünen. Doch Gerich, der in seinem Weihnachtsgruß auch schreibt „Ich finde, man sollte ein bisschen mehr die positiven Dinge im Leben sehen – und das gerade in der Vorweihnachtszeit“ lässt sich davon, zumindest bisher, nicht ins Schwitzen bringen. (mehr …)