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So wohnt Wiesbaden: Die Wohnung als Artzone – Das private Kunsthaus Weinstock am Dürperplatz

Von Alexander Michel. Fotos Arne Landwehr.

Es gibt Orte, die einen eigenen Kosmos darstellen, und wo Zeit und Raum anders ticken. Dabei muss man gar nicht durch das All reisen, um derartiges zu finden. Es reicht, sich ein wenig in Wiesbaden umzuschauen, die ein oder andere Adresse zu kennen und die richtige Tür geöffnet zu bekommen. Einer dieser Orte ist das Kunsthaus Weinstock.

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So wohnt Wiesbaden: Wie vollen wir leben? Nicht mit Baustaub und Angst! Geschichte einer Gentrifizierung

Von Patrick Siegfried (Text und Fotos).

Seit einigen Monaten wissen wir, wie ein aufgeheizter Immobilienmarkt mit seinen sozialen Auswirkungen riecht – es ist ein Geruch von Baustaub und Angst. Unsere (Ent-)Wohn-Geschichte geht so: (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Stimmung in der Bude! Betty Beige aka Anja Schmidt, Kellerstraße

Von Selma Unglaube. Fotos Kai Pelka.

Betty Beige mag Farbe, so viel steht fest. Durch schwere, rote Samtvorhänge führt sie Besucher ins knallig eingerichtete Wohnzimmer, und man weiß gar nicht, wohin man zuerst blicken soll. Überall gibt es etwas zu entdecken: Designklassiker und Antiquitäten, überdimensionale Samtkirschen und Pappmaché-Brüste an der Wand – von leblosem Beige jedenfalls weit und breit keine Spur. Vom großen Balkon, der sich über die gesamte Wohnungslänge erstreckt, hat Betty Beige aka Diplom-Ingenieurin und Feng Shui-Beraterin Anja Schmidt eine atemberaubende Sicht ins Grüne und auf die „Griechische Kapelle“.

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So wohnt Wiesbaden: Von wegen Sackgasse! Leben in der Mühltal-Siedlung – Besonderes Miteinander

Gut drauf auf dem Container, der 2017 auf Wunsch des Bewohnerrats aufgestellt wurde. Sozialarbeiter Ahmed Imam vom Kinder- und Jugendzentrum Biebrich mit dreien seiner Mühltal-Schützlinge.

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Kai Pelka, Stadtarchiv.

„Auf Anhieb verliebt“ habe sie sich in die kleine Sackgasse zwischen Bahngleisen und Wäldchen, sagt Sigrid Siewior. Seit 1994 wohnt die Chefin des Wiesbadener „Akzent-Theaters“ im Mühltal. Und hat noch keinen Augenblick bereut, wie sie sagt: „Ich fühle mich wohl. Man kennt sich hier. Wenn ich nachts um eins vom Theater nach Hause komme, hat mir schon mehr als einmal jemand irgendwas tragen geholfen. Ich treffe auch zu später Stunde noch Leute, die ihren Hund ausführen. Angst? Warum?“. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Echt naturnah – Claudia Gallikowski und ihr inspirierender Garten

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Arne Landwehr.

Claudia Gallikowski zuzuhören ist eine Inspiration. Man möchte sofort selbst losgärtnern, und sei es auch nur in einem kleinen Blumenkasten. Denn die Wiesbadener Biologin besitzt keinen manikürten Park mit Buchsskulpturen und Rollrasen, sondern einen echt naturnahen Garten, in dem sich Pflanzen und Tiere heimisch und wohl fühlen dürfen. Und das in der Stadt – im Komponistenviertel, das, zwar schon ziemlich im Grünen gelegen ist, doch ein ganz konventionelles Reihenhausgebiet ist. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Die Aussicht macht´s! Peter Siersleben – Hochhausbewohner aus Überzeugung

Von Anja Baumgart-Pietsch. Fotos Arne Landwehr

„Ich würde mich wieder so entscheiden“, sagt Peter Siersleben. Der frisch gebackene Rentner, Weinfachmann und ehemaliger Leiter der Weinabteilung bei Karstadt ist Hochhausbewohner aus Überzeugung – nachdem er vor dreißig Jahren eher zufällig nach Klarenthal geriet. „Meine Vermieterin war gestorben, ich wohnte vorher in der Herderstraße und musste ausziehen“, erinnert er sich. „Damals war ich noch Student und ich bekam dann von der Stadt die Wohnung in Klarenthal angeboten. Ich hab mir zuerst schon gedacht: Im Hochhaus? Oje! Aber als ich dort aus dem Fenster geschaut habe, war eigentlich alles klar.“ (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – Zuhause im Wald: Jürgen Wistrik und Christine Reitz wohnen im „Knusperhäuschen“

Von Marie-Luise Raupach. Fotos Arne Landwehr.

Wer kennt es nicht aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“ der Gebrüder Grimm: Die Hexe hält die beiden Bauernkinder in ihrem Knusperhäuschen gefangen und mästet sie. Das Märchen geht gut aus, denn mit einer List kann Gretel die Hexe überlisten und in den Holzofen stoßen. Auch im Knusperhäuschen in Wiesbaden, der ehemaligen (von 1925 bis 1972) Waldgaststätte zwischen Chausseehaus und Georgenborn, gibt es einen Ofen. „Das ist das Herz des Hauses und im Winter unser Lieblingsplatz“, erklärt Jürgen Wistrik, der mittlerweile seit 21 Jahren das Waldhäuschen bewohnt. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – Aus einer anderen Epoche: Rosine Schulte (100 Jahre), Villa Liebenau

Von Hendrik Jung. Fotos Kai Pelka.

Seit mehr als der Hälfte ihres Lebens wohnt Rosine Schulte in einer Villa, die einst das letzte Wiesbadener Haus auf dem Weg in das damals noch selbstständige Sonnenberg gewesen ist. Das will etwas heißen, denn gerade erst hat Rosine Schulte im Kreis ihrer drei Kinder, vier Enkel und sechs Urenkel ihren 100. Geburtstag in dem Haus gefeiert, das sich seit seinem Bau in Familienbesitz befindet. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Gemeinsam statt einsam – Wohnprojekt Horizonte, Brunhildenstraße

Von Taylan Gökalp. Fotos Kai Pelka.

Doris Nürnberg ist felsenfest entschlossen, nicht allein alt zu werden. Nur zweimal in ihrem Leben hat die pensionierte Verwaltungsangestellte ohne Gesellschaft anderer gelebt. „Ich habe schnell gemerkt: Das ist nicht meine Art zu leben. Und deswegen war für mich klar, dass ich mich diesem Projekt anschließen werde“, sagt sie. Doris Nürnberg ist eine von zwölf Frauen und zwei Männern des Vereins Horizonte e.V., die es sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinschaftlich ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu verwirklichen. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Der mit dem Faust tanzt – Ramon John, Tänzer am Staatsballett, Philippsbergstraße

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Kai Pelka.

Die Frage nach seinem Lieblingsort in Wiesbaden beantwortet Ramon John so schnell wie überzeugend: Es ist seine eigene Wohnung. „Ich gehe nicht mehr feiern“, sagt er – und muss dann selbst lachen. Schließlich ist er erst 28. Und damit schon einer der Älteren in der Compagnie des Hessischen Staatsballetts. Und er ist einer der besten Tänzer im ganzen Land. Gerade hat er den „Faust“, den bedeutendsten Theaterpreis der Republik, gewonnen, für seine „Wanderer“-Rolle in „Die Winterreise“. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden: Schaffe, schaffe, Schmuckkästle bauen – Ehepaar Neymeyer, Schiersteiner Hafen

Text: Stefanie Pietzsch. Fotos: Rainer Hefele

Urlaubsfeeling in Schierstein. Von der platanengesäumten Uferpromenade, der Hafenstraße, geht es hinter dem Restaurant „New Orange“ rechts ab in die Küferstraße. Eine enge Gasse, wie sie für den Ortsteil typisch ist. Gleich auffallend: die große Turmuhr am Haus Nummer zwölf. „Was habt ihr denn da für eine Bruchbude gekauft?“ Für Diana und Bernhard Neymeyer war das kleine Häuschen mit Wurzeln bis zurück in das 17. Jahrhundert Liebe auf den ersten Blick. Für den Freund und Kollegen Manfred eine Ruine. Er half den beiden dennoch. Heute sind es zwei Häuser, die das Ehepaar im Stadtteil Schierstein selbst umgebaut hat – zum „Schmuckkästle“, wie es in Anlehnung an ihre Herkunft nennen. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – Alleinerziehend, aber nicht alleingelassen: Die Mutter-Kind-WG

Von Nadine Kuhnigk. Fotos Samira Schulz.

Zehn Frauen und zwei Männer zwischen 18 und 32 Jahren nennen das große weiße Gebäude ihr Zuhause. Das jüngste Kind ist 8 Monate, das älteste 6 Jahre alt. Babyschreien, Kinderlachen und Tränen stehen hier wie in jedem Haushalt mit kleinen Kindern auf der Tagesordnung. Das Besondere: Hier wohnen ausschließlich alleinerziehende Mütter und Väter mit ihrem Nachwuchs. Und: Sie finden Unterstützung und Halt in einer für sie schwierigen Lebenssituation. (mehr …)