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Eine Straße namens Wiesbaden – in Burkina Faso

In Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, ist jetzt eine Straße nach Wiesbaden benannt: Die besondere Ehre gilt der Arbeit des Freundeskreises Wiesbaden der africa action, dessen Mitglieder sich seit vielen Jahren für die Heilung und Überwindung von Blindheit hier und in weiteren Sahel-Ländern einsetzen. Für dieses Ziel engagieren sich auch Initiativen Wiesbadener Gemeinden und Kirchorte sowie andere Gruppierungen und Einzelpersonen. Zusammen mit Pfarrer Werner Bardenhewer, dem 88-jährigen früheren Stadtdekan in Wiesbaden, war zur Feier der Umbenennung eine kleine Abordnung bei der feierlichen Einweihung dabei.

Aufgrund der guten Beziehungen der Wiesbadener zu Burkina Faso, dem fünftärmsten Land der Welt, wird umgekehrt Philippe Kardinal Ouedraogo, der Erzbischof von Ouagadougou, in die hessische Landeshauptstadt, um sich für die vielfältigen Hilfen zu bedanken. Am Mittwoch, 8. März, wird er um 18 Uhr ein Pontifikalamt in der Bonifatiuskirche am Luisenplatz feiern. Beim anschließenden Empfang im Roncalli-Haus (Friedrichstraße 26-28) sind alle Interessierten eingeladen, den Kardinal persönlich zu erleben. Philippe Kardinal Ouedraogo kommt anlässlich der diesjährigen Fastenaktion von Misereor, die unter dem Motto „Die Welt ist voll guter Ideen“ Burkina Faso als Informationsschwerpunkt gewählt hat und zu einem neuen Blick auf Afrika und seine Menschen einladen will.

Der Freundeskreis Wiesbaden der africa action / Deutschland e.V. betreut Projekte in den Sahel -Ländern Burkina Faso, Niger und Mali und arbeitet dort eng mit kirchlichen Institutionen als Träger der Projekte zusammen. Er wurde 1999 durch den langjährigen Stadtdekan von Wiesbaden, Pfarrer Werner Bardenhewer, gegründet, der sich bis heute für Hilfe und Heilung für Blinde und Sehbehinderte sowie Verhütung von Blindheit im Sahel engagiert. Im Jahr 2016 konnte der Freundeskreis den Partnern in den Sahelländern bei ihren vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen mit einer Summe von über 102.000 Euro helfen. Das Sozialprojekt von Schwester Marie Catherine in Maradi/Niger erhielt darüber hinaus Unterstützungen in Höhe von rund 24.000 Euro.

http://www.africa-action.de/wiesbaden.htm (rei/Bistum Limburg, Fotos Africa Action)

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