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Hinter den Schlagworten: Demokratie, Gemeinschaft und Zukunft kommen im Juni in Wiesbaden groß raus

Es sind große (Schlag-)worte, die oft im Raum stehen (oder auch, wie hier an der Schwalbacher Straße, hängen), Diskussionen oder auch nur Marketingbotschaften bestimmen. Was aber steckt dahinter, wie kann man sie mit Leben füllen? Dazu suchen, diskutieren und präsentieren in diesem Monat ganz unterschiedliche Veranstaltungen Antworten. (mehr …)

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Neue Zeiten am Alten Gericht: Auf dem historischen Areal entwickelt sich Zukunftsweisendes – sensor war vor Ort

Von Anne-Marie Butzek. Fotos: Kai Pelka, Erika Noack, Wiesbaden /wiesbaden-fotos.de (Luftaufnahme)

Es staubt, es scheppert, es dröhnt zwischen Moritzstraße und Oranienstraße. Mittendrin brummen Bagger, ächzen Kräne, rufen sich Bauarbeiter über das Getöse Satzfetzen zu. Auf dem Gelände des Alten Gerichts herrscht nun seit bald anderthalb Jahren rege Aktivität – dort, wo lange Zeit eher bedrückende Stille regierte. Treibende Kraft dahinter ist die private Hochschule Fresenius, flankiert von „heimathafen“ und Nassauische Heimstätte: Ab  Frühjahr 2019 dürfte sich das Areal in einen Campus verwandelt haben, der viel mehr sein soll als bloß ein Ort für Studium und Lehre. Im besten Fall gibt das, was hier entsteht, dem ganzen Viertel einen Kick – und vielleicht sogar der ganzen Stadt. Es riecht nach Happy End für eine bisher unendliche Geschichte geplatzter Träume. (mehr …)

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Wiesbadener Visionen: Dem Leben nochmal eine Wendung geben – Chancen des zweiten Bildungswegs

Von Faiza Seraji und Ilka Stein. Fotos Ivgenia Möbus

Wir beide sind Mütter und teilten dieselbe Geschichte: unzufrieden mit unseren Jobs, unserer Qualifikation und unserer Berufswahl. Also beschloss jede für sich, dem Leben noch einmal eine Wendung zu geben und das Abitur nachzuholen. Und so kreuzten sich 2015 unsere Wege. Seitdem hat sich unser Leben von Grund auf verändert. Was wir bislang geschafft haben, haben wir nicht nur der eigenen Kraft, sondern auch maßgeblich dem Hessenkolleg Wiesbaden zu verdanken, welches – gemeinsam mit dem Abendgymnasium Wiesbaden – die wunderbare Möglichkeit bietet, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu erlangen. Und das kostenfrei und mit finanzieller Unterstützung durch BAföG. Für diese Möglichkeit sind wir überaus dankbar und möchten uns deshalb „revanchieren“. (mehr …)

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Bock auf Kettcarfah´n? Noch Teams für “German Open”-Meisterschaft im Kulturpark gesucht

 „German Open – Die Internationale Deutsche Meisterschaft im Kettcarfah´n“ startet auch in diesem Jahr rund um Schlachthof und Kulturpark. Die drei Erstplatzierten des Vorjahres sind gesetzt. Am Ende kämpfen am 11. August aber acht Teams auf dem 400 Meter langen Schlachthofring um Titel, Pokal, Ruhm und Geld. Bis zum 1. Juni können sich Teams bewerben. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, die Startgebühr 50 Euro: www.kulturpark-wiesbaden.de, info@kulturpark-wiesbaden.de

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Ein Wiesbadener-Brunch-Kochbuch zum Jubiläum: 10 Jahre Viertelfrühstück in der Oberen Webergasse

Inzwischen ist es schon zu einer Tradition an Mutter- oder Vatertag geworden – am Muttertag, Sonntag, 13. Mai, ist es wieder soweit beim Viertelfrühstück in der Oberen Webergasse: Mutti & Papa wird durch kostenlose Kinderbetreuung eine Auszeit gegönnt. Dazu Live-Musik und Improtheater. Freunde und weitere Familie kann man auch noch ins  kuenstlerhaus43 mitnehmen. Denn dort gibt ein gewaltiges Frühstücksbüffet, das es in der Zusammensetzung so nie wiedergeben wird, da jeder Eingeladene individuelle Köstlichkeiten mitbringt. Aktuell zum Jubiläum entsteht aus den Rezepten all dieser Kulinaritäten ein Wiesbadener-Brunch-Kochbuch mit vielen Bildern. (mehr …)

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Neues Friedens-Verständnis: MasterPeace startet in Wiesbaden durch – auch mit Crowdfunding

Von Anja Baumgart-Pietsch.

Die Biebricher Pädagogin Kristine Tauch und der aus Albanien stammende Bledion Vladi haben „Master Peace Wiesbaden“ gegründet – der zweite Club der weltweit aktiven Initiative in Deutschland. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Drinnen- und Draußen-Angebote voller Aufforderungen und Forderndem

 

 

 

 

Von Kaspar Lauck. Fotos Winfried Schönbach (oben), Veranstalter.

“ACHTUNG!” lautet die Forderung des wohl größten Freiluft-Events des Wochenendes, dem Besser als nix!-Festival im Rheingau. Achtung ist in diesem Zusammenhang hauptsächlich an die Worte Respekt, Rücksicht und Toleranz verknüpft. Ähnlich imperativ fordert diese Werte auch Tina Teubner von ihrem Mann Ben Süverkrüp ein, Live und auf der Bühne! Einen etwas weniger fundamentalen Wunsch hat da Bülent Ceylan an sein Publikum, nimmt uns mit “lassmalache” aber auch in die Pflicht. Wer nun aber lieber gefordert statt aufgefordert wird, muss auch nicht Zuhause bleiben. Musik, die kaum mehr ist als Stille und der 200. Geburtstag von Karl Marx sorgen für entsprechende Veranstaltungen. (mehr …)

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Vor einem Buch sind alle gleich: Menschen lesen für Menschen – 24 Stunden lang im Wiesbadener Rathaus

Von Stefanie Pietzsch. Foto Samira Schulz

Texte laut vorzulesen, sei ein Gesprächsangebot und fördere die Toleranz, sagen die Macher von „Menschen lesen für Menschen“. Wiesbaden beheimatet heute knapp 300 000 Einwohner. Davon sind 36 Prozent hier geboren. Der Rest stammt aus anderen Teilen Deutschlands oder der Welt. Auch die junge Kurstadt-Geschichte, beginnend im vorletzten Jahrhundert, belegt, dass Wiesbaden von Zuwanderung und damit kultureller Vielfalt geprägt ist. Für Philipp Salomon-Menger, Volkshochschul-Direktor und Mitinitiator der 24-Stunden-Lesung, ein mögliches Indiz der städtischen Offenheit für eine „im ersten Moment vielleicht skurril anmutende Veranstaltung“, wie er sagt: 24 Stunden lang, von Samstag, 17. März, 19.23 Uhr, bis Sonntag, 18. März, 19.23 Uhr, sollen Menschen jeden Alters einander vorlesen und zuhören. sensor ist Medienpartner. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – Alleinerziehend, aber nicht alleingelassen: Die Mutter-Kind-WG

Von Nadine Kuhnigk. Fotos Samira Schulz.

Zehn Frauen und zwei Männer zwischen 18 und 32 Jahren nennen das große weiße Gebäude ihr Zuhause. Das jüngste Kind ist 8 Monate, das älteste 6 Jahre alt. Babyschreien, Kinderlachen und Tränen stehen hier wie in jedem Haushalt mit kleinen Kindern auf der Tagesordnung. Das Besondere: Hier wohnen ausschließlich alleinerziehende Mütter und Väter mit ihrem Nachwuchs. Und: Sie finden Unterstützung und Halt in einer für sie schwierigen Lebenssituation. (mehr …)

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Wenn Worte nicht mehr ausreichen: Klangvisiten helfen Erkrankten und Sterbenden – Endspurt für Crowdfunding

25 Klangvisiten in Wiesbadener Krankenhäusern, Seniorenheimen und Hospiz will die Harfenistin und Künstlerin Astrid Marion Grünling mit ihrem Crowdfundingprojekt realisieren. Mit ihrer mobilen Klangvisite mit Harfe, Ukulele und Gesang kommt die Hospizbegleiterin zu Senioren, Kranken und Sterbenden. Auch Instrumente wie Sansula (im Bild, bei einem Besuch des an Kinderdemenz erkrankten Tobias) und Koshi hat sie im Gepäck und schenkt Freude am Krankenbett und im Stationsalltag. Wie Musik Menschen in schweren Stunden tröstet, beruhigt und entspannt, erlebt Astrid Grünling bei ihren Klangvisiten immer wieder. Mit ihrer Harfe schafft sie Klangbrücken zu Menschen, wenn Worte nicht mehr ausreichen oder möglich sind. Eindrucksvoll war für sie, mit Harfenklängen Verbindung zu Menschen im Koma zu finden. Bei Sterbenden konnte sie besondere Momente und in der Traurigkeit auch Augenblicke der Freude beim Abschiednehmen schaffen, auch für Angehörige. Noch bis 28. Februar kann das Projekt über die Crowdfunding-Plattform Startnext unterstützt werden. Nur wenn sich ausreichend Unterstützer finden, wird das Projekt ab März in Wiesbadener Krankenhäusern, Palliativstationen, Altenheimen und Hospiz realisiert. Wie tröstend eine Klangvisite am Krankenbett wirkt zeigt das Video von Carola Pahl, die Grünling bei einer Klangvisite im Hospiz Advena in Erbenheim begleitete. (dif/Foto privat)

www.startnext.com/klangvisite

 

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Der visionäre Frühshoppen ist zurück – und mit ihm die Hoffnung auf ein sozialeres und lebendigeres Wiesbaden

Von Nico Lange (Text/Fotos).

Es war der erste visionäre Frühshoppen in den neuen Räumen und gleich ein doppelter Erfolg. Einerseits, weil der Veranstaltungsraum des neuen „Walhalla im EXIL“ im ehemaligen Gestüt Renz in der Nerostraße mit etwa 80 Zuhörern an einem sonnigen Sonntagvormittag aus allen Nähten platzte (und das Geschehen deshalb auch live nach vorne in den Barbereich übertragen wurde). Und andererseits, weil “Der visionäre Frühschoppen” wieder mal gezeigt hat, dass in dieser Stadt jede Menge Menschen mit Herz und Verantwortungsbewusstsein leben, die alle etwas bewegen wollen. “Präge deine Stadt” war das Motto des Vormittags, und wer sie prägt und wie, war hier eindrucksvoll mitzuerleben. (mehr …)

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Luftballons für schwerstkranke Kinder – Heute ist Tag der Kinderhospizarbeit

15 Familien mit schwerstkranken Kindern ließen heute gemeinsam mit zahlreichen Bärenherz-MitarbeiterInnen um 12 Uhr grüne Luftballons in den Himmel über dem Kinderhospiz Bärenherz in Erbenheim, dem einzigen stationären Kinderhospiz in ganz Hessen, steigen. Zeitgleich geschah dies in vielen Einrichtungen dieser Art in ganz Deutschland Anlass ist der heutige Tag der Kinderhospizarbeit, der seit 2006 jährlich bundesweit begangen wird. Dieser Tag macht auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam und soll die Verbundenheit mit ihnen zeigen, auch durch das Anbringen von grünen Bändern der Solidarität etwa an Autos, Bäumen oder Fenstern. In Deutschland leben etwa 40.000 Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzenden Erkrankungen. Jährlich sterben ca. 5.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an einer solchen Erkrankung. Derzeit kümmern sich die Teams von 16 stationären Kinderhospizen in Deutschland um diese Kinder und ihre Familien. Zahlreiche ambulante Kinder – und Jugendhospizdienste unterstützen sie dabei. Der aus Wiesbaden stammende Tagesthemen-Moderator ist seit kurzem Bärenherz-Botschafter. Anlässlich seiner Vorstellung hatten wir den populären Fernsehmann bei seinem Besuch der Bärenherz-Station begleitet. (dif/Foto Bärenherz)