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Heute ist hessenweiter „Tag der Nachhaltigkeit“ – Aktionen und Aktivitäten auch in Wiesbaden

Hessenkarte am Roadshowstand auf dem Mauritiusplatz in Wiesbaden 2019, Foto: Thao Vu Minh

Heute startet der landesweite „Tag der Nachhaltigkeit“ in die sechste Runde. An diesem Tag wird Nachhaltigkeit durch vielzählige Veranstaltungen und Aktionen in ganz Hessen erlebbar: Die Menschen in Hessen können sehen, schmecken, hören und fühlen was hinter dem Gedanken eines nachhaltigen Lebensstils steckt: „Nur wer weiß, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet, kann auch selbst aktiv werden“. Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Institutionen, Unternehmen und viele Menschen sind dabei und zeigen, wie sie sich engagieren. (mehr …)

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Karger Alltag, tapfere Häftlinge – Wie verändert Corona das Leben im Knast? Ein Gefängnisseelsorger berichtet

In der JVA Wiesbaden in der Holzstraße sitzen etwa 300 Jugendliche und junge Heranwachsende in Untersuchungs-, Straf- oder Abschiebungshaft.

Interview: Andrea Wagenknecht. Fotos: Carsten Stork und Andrea Wagenknecht.

Der evangelische Gefängnisseelsorger Pfarrer Eckhard Jung hat den Lockdown im Jugendgefängnis (JVA) in der Wiesbadener Holzstraße erlebt. Auch nachdem viele Maßnahmen wieder gelockert wurden, verändert die Corona-Pandemie seinen Alltag als Gefängnisseelsorger. (mehr …)

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Das Sterben wieder ins Leben holen: Ausstellung „Die Grasbeißerbande“ über todkranke Kinder und Jugendliche

„Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße?“ Der achtjährige Junge, von dem dieser Satz stammt, hatte Leukämie im Endstadium. Seine überraschende und berührende Frage wurde zur Initialzündung für ein besonderes Projekt. „Die Grasbeißerbande“ ist der Titel der in der Folge entstandenen Ausstellung, die jetzt von der Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden in die Landeshauptstadt geholt wird. Es geht um die Gedanken von lebensverkürzend erkrankten Kindern zu ihrem eigenen Tod und Sterben. Zwei Jahre lang waren die Autoren, Susen und Karsten Stanberger, dafür im Umfeld der Kinder- und Jugendhospizarbeit unterwegs. Ihre Motivation ist es, „Das Sterben wieder ins Leben (zu) holen“, so der Untertitel der Ausstellung. Sie ist ab heute bis 8. November in der Katholischen Kirche St. Elisabeth (Zietenring 18) zu sehen. Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. (mehr …)

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Weinwoche-Sammelglas auch ohne Weinwoche – Verkauf zugunsten von Hospizverein

Das traditionelle Weinwoche-Sammelglas von ESWE Versorgung ist trotz der veränderten Umstände auch in diesem Jahr zu haben. Obwohl die Organisatoren die Rheingauer Weinwoche im Herzen der City absagen mussten, wird es 2020 eine Erinnerung an die „längste Weintheke der Welt“ geben. Verkauft werden die streng limitierten ESWE-Wassergläser für jeweils einen Euro vom 14. bis zum 22. August, jeweils von 10 bis 15 Uhr, im ESWE Energie Center in der Kirchgasse 54. (mehr …)

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Armut trifft viele Wiesbadener Kinder und Jugendliche: „Oft fehlen schon ein paar Euro für die Fahrkarte“

Fast 32 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Biebrich sind von Armut betroffen, die Arbeitslosigkeitsquote liegt mit fast 8 Prozent über dem Wiesbadener Durchschnitt. In Deutschland erlebt jedes fünfte Kind Armut oder lebt an der Armutsgrenze. Laut einer gerade veröffentlichten Analyse der Bertelsmann Stiftung sind das in Deutschland 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Corona-Krise verschärft die Situation. Menschen aus Wiesbaden, die in Kitas, Schulen oder Kinder- und Jugendzentren arbeiten, erleben Kinder- und Jugendarmut hautnah, zum Beispiel Gabi Reiter: Sie ist Leiterin des Kinder-Jugend- und Stadtteilzentrum (KiJuZ) Biebrich, das täglich Anlaufpunkt für etwa 50 bis 60 Kinder ist. Im Interview erzählt sie von ihren Erlebnissen in ihrer täglichen Arbeit. (mehr …)

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„Brückenschlag Westend“ als Fingerzeig in Zeiten von Corona – Auch „Kleinode im Westend“ kehren zurück

Um auf die prekäre Situation der vielen kleinen Selbstständigen, Künstler, Gastronomen und anderen Engagierten im Westend Wiesbaden hinzuweisen, findet am Freitagabend, 7. August, ab 20.30 Uhr eine Kunstaktion #brückenschlag-westend auf der Straßenkreuzung Scharnhorststraße/Goebenstraße statt. Erst kürzlich gab es einen „Kleinode im Westend“-Tag mit der gleichen Themaik als Hintergrund. Dieser verlief so erfolgreich, das bereits an eine Wiederholung gedacht wird. (mehr …)

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Hilfspaket hilft kaum, schon jetzt coronabedingte Studienabbrüche: #studihilfejetzt-Demo vorm Landtag

Die hessischen Studierendenvertretungen und Gewerkschaften rufen am Montag, 8. Juni, zu einer Demonstration vor dem Wiesbadener Landtag auf, „um gegen unzureichende Soforthilfemaßnahmen für Studierende zu protestieren“. Zeitgleich finden um 11 Uhr vor mehreren Landesparlamenten und Wissenschaftsministerien  sowie vor dem Gebäude des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Bonn Kundgebungen statt. Die Botschaft: „Um eine Bildungskatastrophe zu verhindern, muss den vielen in finanzielle Not geratenen Studierenden endlich geholfen werden.“ (mehr …)

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Zurück in die Kita, aber eingeschränkt: Kleine Schritte zur Normalität – Politiker-Streit und Eltern-Vernetzung

Weit entfernt von Normalität, aber erste kleine Schritte zurück dorthin. Nach Pfingsten dürfen auch Wiesbadener Kinder wieder zurück in die Kita, die meisten aber nur ein bisschen. Viele Eltern sind mit der Situation überfordert und verunsichert und am Ende ihrer Kräfte und Kapazitäten angelangt. Nun wird die Zweite Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus angepasst und in Richtung „eingeschränkter Regelbetrieb“ der Kindertagesstätten erweitert. Nach wie vor gilt ein allgemeines Betretungsverbot für Kindertagesstätten.

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Regenbogenfahnen auf der Rue: Kein CSD ist auch keine Lösung – Heute Infostand auf Mauritiusplatz

Heute wäre eigentlich CSD (Christopher Street Day) in Wiesbaden gewesen, mit Demoparade durch die Innenstadt, mit Fest und Party rund um Kulturpark und Schlachthof und wie immer mit sensor als Medienpartner – wäre gewesen, wenn da nicht diese Pandemie wäre, die wie fast alles auch diese Veranstaltung lahmgelegt hat. Aber: „Kein CSD ist auch keine Lösung“, sagen die Macher*innen und machen die Anliegen rund um den geplanten CSD – das Thema dieses Jahres lautet „„Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie“ – und die vorgesehen Queeren Kulturwochen trotzdem sichtbar. (mehr …)

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„Rufe aus dem Mittelmeer“ auf dem Schlossplatz – Gerettete Flüchtlinge in Wiesbaden willkommen

Extinction Rebellion Wiesbaden lädt am Samstag, dem 23. Mai, dazu ein, um 16 Uhr auf dem Schlossplatz bei ihrer „Rufe aus dem Mittelmeer“-Aktion teilzunehmen – um den Stimmen der flüchtenden Menschen Gehör zu verschaffen. Laut Seawatch sind seit 2014 über 15.900 Menschen im zentralen Mittelmeer ertrunken. 3.476 weitere im Westen und Osten. Damit ist die Südgrenze der EU die tödlichste Grenze der Welt. Eine Studie von Greenpeace besagt, dass es in den nächsten 25 Jahren bis zu 200 Millionen Menschen geben könnte, die aufgrund der Klimakatastrophe fliehen müssen. „Es muss jetzt gehandelt werden, um diese humanitäre Katastrophe aufzuhalten“, fordern die XR-Aktivisten: „Für grenzüberschreitende Solidarität, für eine nachhaltige, gerechte Zukunft“. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Integrationsdezernent Christoph Manjura unterstützen derweil die Forderungen der Liga der Wohlfahrtsverbände und zahlreicher weiterer Organisationen, dass die Landesregierung Hessens angesichts der katastrophalen Situation in Flüchtlingslagern im Mittelmeerraum handeln muss. (mehr …)

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„Manche geraten regelrecht in Panik“ – Ehrenamtliche der Telefonseelsorge im verstärkten Corona-Einsatz

Einsamkeit und Ängste plagen gerade in der Corona-Krise viele Menschen. Immer mehr wählen daher die Nummer der Telefonseelsorge. Die Aufgabe der ehrenamtlichen Telefonseelsorger wächst. Ein Interview mit Dr. Christopher Linden vom ökumenischen Leitungsteam der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden. (mehr …)

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Wiesbadenerin näht mit Tochter Schutzmasken – Kreativkollektiv bietet Helfern Hilfen an

Von Selma Unglaube.

Seit acht Jahren näht die Wiesbadenerin Sabine Gräff mit ihrer Familie für den guten Zweck. Nun produziert sie Corona-Schutzmasken. Diese werden nicht nur wie wild von Privatleuten bestellt. Auch medizinische Einrichtungen und Supermärkte interessieren sich dafür. UPDATE: Als erster Markt in Wiesbaden verkauft der REWE-Markt Scheider in der Aarstraße seit dem 27. März die Masken. Kreative Hilfsbereitschaft zeigt auch ein Wiesbadener Kreativkollektiv. (mehr …)