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sensor-Wochenendfahrplan: AKK zeigt Kultur, Künstler zeigen Können, OB predigt

Johnny and The Jonettes treten im Rahmen des „Shelter from The Storm“-Festivals – organisiert von Schloss Freudenberg und Walhalla im EXIL, präsentiert von sensor – auf.

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos: Veranstalter.

Reichlich Programm an diesem Wochenende in Wiesbaden – da ist für alle was dabei.

///FREITAG///

Vor-Ort-Impfaktion vor dem Äppelallee-Center, Äppelallee 69. Bei allen Vor-Ort-Aktionen kann zwischen den Impfstoffen von Biontech sowie Johnson und Johnson gewählt werden. Die Angebote richten sich auch an Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, die nach individueller ärztlicher Aufklärung mit Biontech geimpft werden. Damit vor Ort alles reibungslos klappt, müssen Interessierte ihren Personalausweis oder einen Kinderreisepass und ihr Krankenkassenkärtchen mitbringen. Alle Personen werden außerdem gebeten, einen ausgefüllten Aufklärungs- und Einwilligungsbogen mitzubringen, der unter wiesbaden.de abrufbar ist. Bis 20 Uhr.

Tanz-Wochenende. Der Tanztag Rhein-Main, „Wiesbaden tanzt“ und das Festival für Urbanen Tanz „Random Circles“ gehen 2021 eine Kooperation ein und präsentieren vom 17. bis 19. September ein abwechslungsreiches Programm mit Performances, Workshops, Flashmobs und Filmen im ganzen Rhein-Main-Gebiet. Passend dazu bietet am 18. der 9. Tanztag Rhein-Main die perfekte Möglichkeit, endlich wieder zu tanzen. Und mit „Random Circles – Exhibition Edition“ findet vom 17. bis 19. September zudem ein weiteres außergewöhnliches Tanzevent im Künstlerhaus Mousonturm und im Offenbacher SOMMERBAU statt, das ebenfalls mit „Wiesbaden tanzt“ kooperiert. Alle Infos unter www.wiesbaden.de und  tanztagrheinmain.de.

Kulturtage AKK: Ausstellung „Flying Cups Factory“ in den Kostheimer Zündholzwerkstätten. Dolores Hackenberg zeigt Porzellan-Gedecke außerhalb ihres gewohnten Umfelds. Tassen finden sich an der Wand wieder und gewinnen als Objekte neue ästhetische Dimensionen. Freitag bis Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Zaubershow am Schiersteiner Hafen. Ingo Knito wird seine Corona-taugliche Zaubershow am Lieblingsplatz zeigen. Zur „mit Abstand“ witzigen Zaubershow im Freien sind alle eingeladen, die gerne lachen, staunen und sich von der Geschichte von Schlingelingo und seinem Zauberkoffer in eine bezaubernde Zeit mitnehmen lassen. Für besondere Menschen jeden Alters. Karten unter wiesbaden@paritaet-hessen.org. Um 15.30 Uhr am Cafémobil.

Kulturtage AKK: ehemalige Wohnzimmerkneipe „Zum Frühling“ in Kostheim. An die sogenannten Kostheimer Wohnzimmerkneipen erinnert Famile Mast in ihrem Wohnhaus in der Berberichstraße – mit historischen Aufnahmen, Vorträgen des Heimatforschers Roderich Volk und mit Musik des Rhein-Main-Swingtetts. Freitag bis Sonntag jeweils zwischen 17 und 20 Uhr.

Lateinamerikanisches Wochenende beim Schlachthof. ¡Bienvenidos a Latinoamérica! Das Lateinamerikanische Wochenende findet vom 17. bis 19.09.21 auf dem Außengelände des Schlachthofs in Wiesbaden statt. Kern der kulturellen Veranstaltung zum Thema Lateinamerika ist das vielseitige und abwechslungsreiche Bühnen-, Unterhaltungs- und Konzertprogramm. Freitag bis Sonntag jeweils von 17 bis 20 Uhr.

Kulturtage AKK: Führung durch Kostheim. Führungen durch „seine“ Gartenstadt, die sogenannte Siedlung, bietet der Kostheimer Reinhold Schmelz (begrenzte Personenzahl, nur mit Anmeldung unter 06134/24973). Am Freitag und Sonntag um jeweils 18 Uhr.

Tanzperformance im Atelier Alexandra Deutsch. Im Rahmen von „Wiesbaden tanzt“ wird herzlich in den Hinterhof des Ateliers Alexandra Deutsch (Rüdesheimerstr. 36) eingeladen. Heute und Samstag jeweils 18 Uhr mit Tropismen, Tanzperformance mit Stoffobjekten. Tanz: Hiie Saumaa, Sybille Magel und Alexandra Deutsch. Klänge: Axel Schweppe.

Critical Mass. Die Critical Mass ist bekanntermaßen keine offiziell geplante Veranstaltung. Wer am Freitag Lust hat, mit dem Rad eine Stunde durch die Stadt zu cruisen, kommt um 18:30 Uhr zu den Koffern vor dem Hauptbahnhof.

Christine Prayon mit Abschiedstour im Theater im Pariser Hof. Verabschiedet Christine Prayon sich von der Bühne? Möglich. Eine Frau stellt ab Mitte 40 eine ästhetische Provokation dar und zieht sich, wenn sie ihr Publikum wirklich liebt, besser unaufgefordert aus der Öffentlichkeit zurück. Christine Prayon, auch bekannt als Birte Schneider aus der heute show, ist bereits vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis und dem Deutschen Kleinkunstpreis. Um 19.30 Uhr.

Johnny and The Jonettes im Schloss Freudenberg – das sind drei bezaubernde Damen und vier charmante Herren aus Wiesbaden. Wer Lust hat einen gepflegten, hochmusikalischen, unterhaltsamen Abend „alter Schule“ mit unklarem Ausgang zu erleben, der ist bei Johnny and The Jonettes genau richtig! Um 19.30 Uhr.

„Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ im JUST in der Wartburg. Das im Rahmen der Hessischen Theatertage 2021 mit dem »HessenKUSS Preis 2021« prämierte Stück für die beste Produktion wird wiederaufgenommen. Für Kinder und Erwachsene ab 11 Jahren. Am Freitag und Samstag um jeweils 19.30 Uhr.

„Bach im Kaffeehaus“ in der Wiesbadener Bergkirche. Das Barockensemble Incontro und die Sopranistin Karola Pavone gestalten ein Programm, das 1730 auch im Leipziger Kaffeehaus hätte gespielt werden können. Zu dieser Zeit wechselte der Thomaskantor nach seinem Kirchendienst dorthin. Hier findet er eine Bühne und beeindruckt Auswärtige wie Einheimische mit einem wahrhaft internationalen Repertoire. Es stehen Werke von Telemann, Händel und Bach auf dem Programm. Begrenzte Plätze, Anmeldung unter www.Bergkirche.de. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Um 20 Uhr.

Leonce und Lena im Kulturdschungel. Sommertheater im Nerotal. Um 20 Uhr.

68er Spätlese – Live im Galli Theater. Drei Alt-68er treffen sich im Heute wieder und erinnern sich an ihre verrückte Zeit 1968:Mit ihren Gesangskünsten kämpfen Eddy und Rollin um die Gunst von Susi, die durch ihren stetigen Sinneswandel immer wieder frischen Wind in den alten Probekeller bringt, während die übermächtige Mutter kochlöffelschwingend zum Lernen drängt. Sie treffen sich noch einmal 1981: Rollin ist gerade aus Irland zurückgekehrt, Eddie kommt aus Indien zurück und Susie arbeitet in ihrer Kommune an einer Kompostwürmerzucht. Und zum Schluss treffen sich die drei wieder im Heute. Heute und Samstag um 20 Uhr.

Der Rosengarten von Madame Vernet im Caligari. Nach dem Tod ihres Vaters führt Eve die traditionsreiche Familiengärtnerei im französischen Burgund, deren Existenz durch eine internationale Großzüchterei bedroht ist. Um den Bankrott abzuwenden, will die Gärtnerin eine seltene Rose von der Konkurrenz „entführen“, um selbst eine neue Sorte zu kreieren. Dazu ist sie aber auf die Hilfe dreier Angestellter angewiesen, die ein Resozialisierungsprogramm durchlaufen und sich bestens auf Einbruch und Diebstahl verstehen. Um 20 Uhr.

Diese Nacht! Oder nie! – Kammerspiele Wiesbaden. Gibt es platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau? Auf humorvolle Weise und mit vielen musikalischen Anklängen geht der französische Autor Laurent Ruquier in seiner schwungvollen Komödie dieser Frage nach und bringt ein Paar auf die Bühne, das beinahe dieses Rätsel gelöst hätte, wäre da nicht Amors Pfeil geflogen. Und so stellt sich die Frage ganz neu: zerbricht Freundschaft zwangsläufig, wenn Liebe ins Spiel kommt? Heute und Samstag um 20 Uhr.

Kleine Eheverbrechen von Eric Emanuel Schmitt im Akzent-Theater. „Sieht man eine Frau und einen Mann vor dem Standesbeamten, sollte man sich fragen, wer von beiden der Mörder sein wird“, sagt er. „Ich liebe dich, und das tötet mich“, sagt sie. Was, wenn ein Mann durch Gedächtnisverlust seine  Frau nicht mehr wiedererkennt? Was, wenn sie etwas weiß, was er nicht wissen darf? Und was, wenn er weiß, dass sie weiß, was er nicht wissen darf? Ein Mann, eine Frau. Fünfzehn Jahre Ehe. Ein Spiel mit der Wahrheit und wie das so ist… jeder kennt nur seine eigene Wahrheit? Letztlich bleibt die Frage wer lügt hier und warum? Der Dialog der Eheleute ist ein Spiel, ein Spiel ums Erinnern und Vergessen, ein Spiel um Wahrheit und Lüge, eine Hassliebe prickeln bis zum Ende. Heute und Samstag um 20 Uhr.

„Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“ im Hofgut Klarenthal. Die Werkstatt für Bühne und Film e.V. Wiesbaden präsentiert: „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“. Die Spielfiguren sind Märchenfiguren. Sie befinden sich mitten im „Tag der Offenen Tür“ einer Telenovela, die ihre besten Zeiten lange hinter sich hat. Es ist der letzte Drehtag und ein Weiterführen der Serie ist ungewiss. Im Schutz der sicheren Umgebung war das Denken bisher ein Kinderspiel- eine Massentrance, die kein Risiko barg, weil sie aufgehoben waren in einem Rahmen der Unveränderlichkeiten. Es ist ungeheuerlich, dass diese Welt auf einmal ins Wanken gerät und das was sicher geglaubt war, sich auf einmal in Schein auflöst Ist diese Auflösung jedoch erst schmerzhaft vollzogen, spüren einige AkteurInnen neue ungeahnte Möglichkeiten. Wenn sie nicht vorher daran zerbrechen. Weitere Infos unter www.wfbuf-wiesbaden.de. Heute, Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr.

///SAMSTAG///

Fernweh 2022: AUF IN DIE WELT-Messe in Wiesbaden in der Obermayr Europa-Schule, Berliner Straße 150. Insider-Informationen zu 50 Ländern, Stipendien und den Auswirkungen von Corona. Informationsbörse für junge Menschen auf dem Weg in die Welt – während der Schulzeit und nach dem Abitur: Schüleraustausch, Auslandsjahr, High School, Internate, Privatschulen, Sprachreisen, Au Pair, Colleges, Ferien- und Sommercamps, Freiwilligendienste, Praktika, Studieren im Ausland, Work and Travel, Stipendien. 10 bis 16 Uhr.

Kulturtage AKK: Auch für Kinder ist an diesem Wochenende viel geboten: Für sie finden szenische Lesungen im Wiesbadener Bücherbasar in der Anna-Birle-Straße am Samstag zwischen 14 und 17 Uhr statt.

20 Jahre KiKo: Kinderfest auf dem Spielplatz „Alter Friedhof“, Hauptstraße 11 in Kostheim. In diesem Jahr feiert der Kindertreff Kostheim e.V. , kurz „KiKo“, sein 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest. Geplant ist ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg, kreativen Spielstationen zum Thema „Mittelalterliche Spiele“ und Kinderschminken. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ab 14 Uhr: Spiel- und Spaßangebote für Kinder, ab 18 Uhr: Live Musik mit der Band „Missing Member“.

Kulturtage AKK: Führung durch Kastel. Ortsvorsteher Hartmut Bohrer führt durch Kastel. Er zeigt die Entwicklung des Stadtteils im 20. Jahrhundert – vom Abbruch der Stadtbefestigung im 19. Jahrhundert bis hin zum Wiederaufbau des fast völlig zerstörten Kastels nach dem zweiten Weltkrieg. Treffpunkt ist am Brückenkopf. Um 14.30 Uhr.

Kinderkino: Die Tigerentenbande im Caligari. Helle Aufregung auf dem Schrottplatz. Die Kuhfladen-Alarmdusche gegen eindringende Bösewichte geht los. Und schon beginnen die Abenteuer für die Tigerentenbande. Dazu gehören die Erfinderin Laika, die Mäuse Tütü und Schischi, der Hund Bergmann, außerdem Fahrradtaxi-Fahrer Schnuddel und natürlich die Tigerente. Gemeinsam bestehen sie jede Herausforderung: Sie suchen nach geheimen Schätzen und retten die Tigerente aus den Fängen des hinterhältigen Mäuse-Sheriffs Browning. Dabei ist ihnen ein gekühltes Glas Kaktusfuselbrause immer willkommen. Um 14.30 Uhr.

Sonnenberger Weinfest im Burggarten. Der GV Concordia Wiesbaden-Sonnenberg e.V. freut sich sehr wieder das Sonnenberger Weinfest im Burggarten ausrichten zu können und lädt dazu sehr herzlich ein. Gemütliche Stunden im charmanten Ambiente des Sonnenberger Burggartens bei Kaffee und Kuchen, Wein und Bier. Der Chor singt um 16 Uhr. Ab 15 Uhr.

„No Limits – gemeinsam Kultur erleben in Wiesbaden“ im Sam – Stadtmuseum am Markt. Diesmal geht es um das Thema „Statussymbole“. Was sind Statussymbole und wie verändern sie sich im Laufe der Menschheitsgeschichte? Die Führung richtet sich insbesondere an sehbeeinträchtigte Menschen. Es gibt einige interessante Stücke zum Anfassen und Ausprobieren sowie begleitend eine Blindenreportage. Anmeldung unter 0611/44750063 oder n.weidel@stadtmuseum-wiesbaden.de erforderlich. Von 15 bis 17 Uhr.

Burgfestspiele: Jazzkonzert „k und k revisited“ – das Quartett von Tibor Eichinger und Stefan Varga auf der Festwiese im Europaviertel, 20 Willy-Brandt-Allee. Nach dem erfolgreichen Duokonzert im September 2020 auf Burg Sonnenberg kehren die beiden Bandleader mit ungarischer Verstärkung zurück nach Wiesbaden. Seit 2011 arbeiten Eichinger und Varga auch im Quartett und blicken mittlerweile auf 4 gemeinsame Alben zurück. Die grenzübergreifende Arbeit und internationale Konzerttätigkeit des Ensembles steht für kulturelle Vielfalt in Europa jenseits von Orbán und Corona. Um 16 Uhr. 

Die Zauberin im Galli Theater. Die alte Zauberin hat es nicht leicht. Denn für Zauberei sind es schlechte Zeiten. Niemand glaubt mehr so richtig an Zauberei. Und bei ihrem einzigen Zauberlehrling will es mit dem Zaubern nicht so recht klappen. Zwar übt die Zauberine heimlich, doch ohne Erfolg! Um 16 Uhr.

Fabian oder Der Gang vor die Hunde im Caligari. Im Berlin des Jahres 1931 lässt sich der Germanist und Werbetexter Jakob Fabian durch das Leben treiben. Während er tagsüber für die Werbung einer Zigarettenfirma zuständig ist, ist er nachts oft mit seinem Studienkollegen Labude unterwegs und macht die Unterweltkneipen, Bordelle und Künstlerateliers unsicher. Das sorglose Leben der beiden jungen Männer wird durch eine zunehmend geteilte Gesellschaft bedroht, und auch Labude träumt davon, die Klassen gegen die Obrigkeit zu revolutionieren. Fabian kann mit dem politischen Umbruch nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch. Eines Tages trifft er in einem Atelier auf Cornelia und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Fabians naives Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt, Cornelias Karriere als Schauspielerin jedoch an Fahrt aufnimmt. Um 16.15 Uhr.

Musik Karawane. Mit einer wandelnden Musik-Karawane durch das Quartier vom Freizeitgelände Alter Friedhof zum Nerotal soll die Öffentlichkeit spontan mit Straßenmusik überrascht werden. An ausgesuchten Standorten kommen die breitenwirksame Kompositionen Pariser Gassenhauer zu Gehör mit dem Duo Mlle Prr und Lara Finn.  Als zweiter Act direkt im Nerotal wird der Blues-Singer-Songwriter Harlad Andres mit Gitarre und einem Begleiter das Grüne zum klingen und singen bringen. Von 17 bis 19 Uhr.

Nahschuss im Caligari. Ein eindringlicher Film über die Todesstrafe in der DDR und die bestürzende Geschichte eines Mannes, der in die Mühlen eines Unrechtssystems gerät und daran zerbricht. Angelehnt an das Leben des Dr. Werner Teske, der 1981 als letzter Mensch in der DDR zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Um 17 Uhr.

Kulturtage AKK: Lora im Bücherbasar in Kastel. Die Wiesbadener Singer und Songwriterin Lora bringt hingegen im Bücherbasar ihre Musik ab 18 Uhr zu Gehör.

Frida Kahlo: La Gran Ocultadora – Die große Heimlichtuerin. Die große mexikanische Künstlerin Frida Kahlo bezeichnete sich selbst gerne als „große Heimlichtuerin“. Die Lust am bewussten Verbergen und Maskieren, aber auch die Freude am erfindungsreichen Umgang mit Erfahrungen und Requisiten ihres Alltags hat Frida Kahlo Zeit ihres Lebens ausgezeichnet. Ebenso wie Alegría – Lebensfreude, trotz aller Schmerzen und allem Leid. Konzert im Kleistplatz im Dichterviertel um 18 Uhr.

Innenminister Beuth bei der CDU im Ratskeller. Die CDU Wiesbaden lädt ein zu einer Veranstaltung über Sicherheitspolitik, an der neben dem Bundestagsabgeordneten Ingmar Jung und Bürgermeister Dr. Oliver Franz auch der hessische Innenminister Peter Beuth teilnehmen wird. Nur mit Anmeldung an kv@cdu-wiesbaden.de. Um 18.30 Uhr.

Songs von Leonard Cohen, Bob Dylan und John Lennon in der Erlöserkirche in Kastel. Die Stimme des bekannten Hörbuchsprechers Sven Görtz bringt auch Musik zum Klingen. In dem Soloprogramm „Singer & Songwriter live“ konzentriert er sich auf das Wesentliche: Stimme, Gitarre und manchmal auch Mundharmonika. Um 19 Uhr.

Absinto Orkestra & Lulo Reinhardt im Kulturclub Biebrich. Balkan meets Gypsi! Absinto Orkestra – eine Band zwischen Balkan-Beat und Gipsy-Swing, tanzbar, melancholisch, und vor allem handgemacht in Kombination mit Lulo Reinhardts genialem virtuosem Gypsy Gitarrenspiel eine Wucht! Lulo Reinhardt, aus der bekannten Reinhardt-Familie, gehört zu den authentischsten Gitarristen des Gypsy Jazz, zu Hause auf zahlreichen Festivals und im In- und Ausland unterwegs mit spannenden Projekten. Um 19 Uhr.

„Quichotte“: Wiederaufnahme im Kleinen Haus. Salman Rushdies Roman „Quichotte“ erzählt, in Anlehnung an Cervantes Klassiker, die Geschichte eines einsamen Mannes: Der Rentner ist fernsehsüchtig und verliert sich völlig in der Welt der Shows und Serien – bis er sich in den TV-Star Miss Salma R verliebt und beschließt, sich auf seine „Quest“ (Suche) zu begeben und die hübsche Moderatorin zu seiner Frau zu machen. An seiner Seite: sein Sohn Sancho, den er mit der Kraft seines Geistes neben sich auf den Beifahrersitz imaginiert. Zusammen reisen Vater und Sohn durch Trumps Amerika, in Zeiten von Rassismus, Opioid-Krise und einer Bevölkerung, die hoffnungslos reizüberflutet ist. Um 19.30 Uhr.

Bernard Paschke: Der letzte Schrei im Theater im Pariser Hof. „Extrablatt, Extrablatt!“ – Bernard Paschke ist Zeitungsjunge bei der „TEXT“-Zeitung. Politikteil, Feuilleton und Kontaktannoncen sind für ihn die Blätter, die die Welt bedeuten. Fakten, Fakten, Fakten! Witze, Witze, Witze! Und Musik gibt es außerdem – von Rap-ortagen bis zu Schlag(er)zeilen. Um 19.30 Uhr.

House of Usher im Kulturdschungel. Sommertheater im Nerotal. Um 20 Uhr.

Konzert im Schloss Freudenberg: Elda, DJs: Tim Eder und Farice. ELDA sind die Indie-Pop-Newcomer aus Frankfurt! Ihre intimen Texte und ihr beeindruckendes Songwriting sind radio- und festivaltauglich. Zwei starke Frauen am Gesang und eine beeindruckende Live-Show ohne Glitzer. Den brauchen sie nicht, denn die Musik spricht schon für sich. Um 20.30 Uhr im Schlosspark. Danach geht es ab 21.30 Uhr in den Geheimen Garten mit den DJs Tim Eder und Fabrice aus dem Fuchsbau Kollektiv.

///SONNTAG///

Kunstgottesdienst in der Marktkirche. Heute findet in der Marktkirche in Wiesbaden ein Gottesdienst zur Kunstinstallation „die anderen“ statt. Die Gastpredigt hält Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Der Künstler Jonas Grubelnik hat die Kirche mit einem textilen Vorhang durchzogen, der den Raum teilt. „Ich“ und „Wir“ auf der einen Seite, „die anderen“ auf der gegenüberliegenden. In der Predigt von Oberbürgermeister Mende, in einem Interview mit dem Künstler Grubelnik und in der Liturgie wird es um das Thema „die anderen“ gehen und damit um Grenzen in unserer Gesellschaft und ihre Überwindung. Die preisgekrönte Kunstinstallation geht auf eine Kunstinitiative der evangelischen Kirche in Hessen-Nassau zurück und bis zum 1. Oktober in der Marktkirche zu sehen. Weitere Infos unter www.ekhn-kunstinitiative.de oder www.marktkirche-wiesbaden.de. Um 10 Uhr.

Die Zauberin im Galli Theater. Die alte Zauberin hat es nicht leicht. Denn für Zauberei sind es schlechte Zeiten. Niemand glaubt mehr so richtig an Zauberei. Und bei ihrem einzigen Zauberlehrling will es mit dem Zaubern nicht so recht klappen. Zwar übt die Zauberin heimlich, doch ohne Erfolg! Um 11 Uhr und um 16 Uhr.

Wiesbaden-Triell. Die aussichtsreichsten Wiesbadener Kandidatinnen und Kandidaten treten im sogenannten Triell gegeneinander an. Ingmar Jung (CDU), Nadine Ruf (SPD) und Uta Brehm (Grüne) wetteifern um das Direktmandat im Wahlkreis 179. Auf der Zielgeraden des Wahlkampfs begegnen sie sich häufig bei Podiumsdiskussionen und Talkformaten, nur einmal treffen sie zu dritt aufeinander: Am Sonntag, 19. September, 12 Uhr, stehen sie dem VRM-Chefredakteur Stefan Schröder im Wiesbadener Pressehaus Rede und Antwort. Das Wiesbaden-Triell wird live auf der Internetseite des Wiesbadener Kuriers übertragen, ebenso via Facebook und Youtube.

EntdeckungsTour: Russland in Wiesbaden – Griechische Kapelle und Russischer Friedhof. Seit 1855 erheben sich aus traurigem Anlass über Wiesbaden die ersten goldenen Kuppeln einer russischen Kirche in Südwestdeutschland. Schon bei der Einweihung wurde der Wunsch geäußert, dass bei der Kirche ein Friedhof angelegt werde. Der Gang über den Friedhof ist auch ein Gang durch die russische Geschichte – von Napoleon bis Gorbatschow. Das prominenteste Grab: der Maler Alexej von Jawlensky, der vor genau 100 Jahren nach Wiesbaden kam. Karten sind vor Ort zu haben, Reservierung unter Telefon 0611 507427. Um 14 Uhr auf dem Vorplatz der Russischen Kirche auf dem Neroberg.

Kinderkino: Weltkindertag – Mo und Friese tanzen aus der Reihe Filme im Caligari. Zum Weltkindertagsfest zeigt das Caligari ein kunterbuntes Kurzfilmprogramm, ausgesucht von Mo und Friese, den beiden Maskottchen vom Mo&Friese Kinder Kurzfilm Festival in Hamburg. Der Eintritt ist frei. Die Karten können am Veranstaltungstag an der Kinokasse abgeholt werden. Die Filme: Bei Nacht erwacht, One man, eight cameras, Kuap, Der erste Schritt, Faultier und cat lake city. Ab 14 Uhr.

Kindertheater und Spielaktionen zum Weltkindertag auf dem Messerschmittgelände. Anlässlich des Weltkindertages veranstaltet das Kinder- und Jugendzentrum Reduit des Amtes für Soziale Arbeit von 15 bis 18 Uhr Spielaktionen, Mini-Eisenbahn und Kletterwand auf dem Messerschmittgelände, auch als Abschluss des „etwas anderen Sommer in der Reduit“. Mit dieser Aktion, die keinen Eintritt kostet, wird allen Kindern gedankt, die mit Geduld und Disziplin in der Pandemie Vorbild für viele Erwachsene sind. Bereits um 14 Uhr tritt die Kindermusikband „Herr Müller und seine Gitarre“ im Innenhof der Reduit auf und präsentiert „Übelst gute Musik für Kinder“. Hierzu wird um Anmeldung unter 06134/186951 oder kujakk.reduit@wiesbaden.de gebeten.

Kidical Mass in Wiesbaden. Der Fahrradclub ADFC veranstaltet die Herbstausgabe der „Kidical Mass“, dem Kinder-Fahrrad-Korso, bei dem Kinder jeden Alters – mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten unnd Onkel sicher und geschützt durch Wiesbaden Radfahren. Start ist um 15 Uhr am Dernschen Gelände, nach ca. einer Stunde endet der Korso am Wallufer Platz, wo ein Spielplatz zum Verweilen einlädt. Die „Kidical Mass“ ist Teil des bundesweiten Kidical Mass-Aktionstags. Sie ist als Demonstration angemeldet und wird von der Polizei und Sanitätern des DRK begleitet.

1. Orchesterkonzert Mozart-Gesellschaft Wiesbaden e. V.. Künstler: Sinfonietta Köln und Cornelius Frowein(Dirigent). Vierfarben Saxophonquartett: Stefan Weilmünster (Sopransaxophon), Bastian Fiebig (Altsaxophon), Susanne Riedl-Komppa (Tenorsaxophon) und Jürgen Faas (Baritonsaxophon). Programm: Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie D-Dur KV 155, Hans Kunstovny – Echoes of Beethoven „URAUFFÜHRUNG“, Béla Bartók – Ungarische Bauernlieder und George Gershwin – Kubanische Ouvertüre. Tickets unter www.mozartwiesbaden.com. Um 16 und 18 Uhr im Herzog-Friedrich-August-Saal (Friedrichstraße 22).

Poesie Tank Stellen. Die „PoesieTankStellen“ bringen Dichtung, Dichter/innen und Autoren/innen direkt ins Freie. Regional bekannte Acteurs vor allem aus der Poetry-Jam-Szene lassen ihre Wort-Kaskaden mit viel Beat und Rhythmus erschallen, und holen ihr Publikum einfach dort ab, wo es grade unterwegs ist. Von 17 bis 19 Uhr.

LETsDOK mit „Girls of Paadhai“ und „Above and Below“ im Caligari. Zum Hessischen Dokumentarfilmtag sind im Caligari zwei Filme zu sehen: Um 17.30 Uhr läuft „Girls of Paadhai“ von Natalia Preston. Um den Kampf fünf junger Frauen für ein selbstbestimmtes Leben geht es in diesem Film. Sie widersetzen sich einer frühen Verheiratung und diskutieren in dem südindischen Frauenhaus „Paadhai“ mit erstaunlich pragmatischen Erwägungen über die Liebe. Anschließend um 20 Uhr ist „Above and Below“ von Nicolas Steiner zu sehen. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm ist eine raue Achterbahnfahrt mit Überlebenskünstlerinnen und Überlebenskünstlern in einer Welt voller Herausforderungen und Schönheit. Beide Filmschaffende sind anwesend und werden einen Einblick in ihr Schaffen geben.

Jonas Noack im Kulturdschungel. Singer-Songwriter Konzert. Um 18 Uhr.

Klangkonzert im Schloss Freudenberg. Um 18 Uhr geht es wieder auf eine 1-stündige, improvisierte Klangreise mit Jörg Brand. Er spielt die Gongs, Klangsteine und lotet mit euch die Grenzen des Hör- und Spürbaren aus. Eine innerliche Erfahrung und ein wunderschönes Geschenk.

Kleidertauschparty im Schloss Freudenberg. Zeigt her eure Kleider! Du bringst was du nicht mehr brauchst und nimmst was dir gefällt. Der Rest wird gespendet! Wer nichts mitbringt aber viel mitnimmt, ist eingeladen etwas in den Hut zu spenden. Alles sollte sauber und nicht zu zerlöchert sein. Klamotten die übrig bleiben werden an eine wohltätige Einrichtung gespendet. Während dem Tauschen werden Besucher:innen ab 19 Uhr von Keta Tuneberg mit Slowhouse vom Feinsten verwöhnt. Um 18.30 Uhr.

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