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sensor-Wochenendfahrplan: Weihnachtsmärkte, Labor der Zukunft-Finale, Wakkeres Glygfest & Dschungel-Advent

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos: Veranstalter.

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Es weihnachtet sehr … an diesem ersten Adventswochenende in Wiesbaden. Die zahlreichen Weihnachtsmärkte in der Stadt und Umgebung laden zum stöbern und genießen ein. Aber auch darüber hinaus – der erste Advent zieht sich durch die Veranstaltungen:  Adventslichter im Kultur-Dschungel, Wakkeres Glygfest & die Adventsgassen bringen auch den letzten Grinch in Weihnachtsstimmung. Letzte Chance heißt es bei der abgefahrenen Crossmediaspaces Ausstellung „Labor der Zukunft“ in der Walkmühle.

///FREITAG///

Kindersternschnuppenmarkt auf dem Luisenplatz. Eine eindrucksvolle Lichtinszenierung, eine Kindereisenbahn, ein Karussell, eine Kunststoff-Schlittschuhbahn, eine Kinderbackstube und Stände mit Gastronomie und Kunsthandwerk warten auf die kleinen Gäste. Freitag und samstags von 10 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 20 Uhr.

Sternschnuppenmarkt Wiesbaden. An fast 90 Ständen werden Weihnachts-Accessoires und Geschenkartikel angeboten. Zudem gibt  es Imbisse und das historische Pferdekarussell vor dem Rathaus. Vier große, mit Lilien beleuchtete Eingangstore bilden den festlichen Rahmen rund um das von 17 großen Lilien stimmungsvoll illuminierte Marktgelände, auf dem auch ein umfangreiches Bühnenprogramm geboten wird. Freitag und samstags von 10.30 bis 21.30 Uhr, sonntags von 12 bis 21 Uhr.

Winterstubb & Riesenrad auf dem Mauritiusplatz. Hier duftet die Luft nach heißem Glühwein, gebrannten Mandeln und vielen hessischen Leckereien. Direkt neben dem 45 Meter hohen Riesenrad erwartet die Besucher:innen im Erdgeschoss der Winterstubb eine urighessische Stimmung. Freitag bis sonntags, von 11 bis 22 Uhr.

Weihnachtsmarkt der Nationen Rüdesheim. Seit über 25 Jahren bieten über 16 Nationen aus 4 Kontinenten ihre Waren, Spezialitäten, Gewohnheiten und Bräuche an: gute und schöne Dinge aus Ost und West, aus Europa und Übersee. Freitag und samstags von 11 bis 21 Uhr, sonntags bis 20 Uhr.

Ausstellung: „Labor der Zukunft“ der HSRM in der Walkmühle. Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten ­fragen, wie es ist, mit einer „Zeitwaage“ die Work-Life-Balance zu kontrollieren, mit einem digitalen Assistenten über Selbstoptimierung zu streiten, das Selfie Light fürs jederzeit perfekt ausgeleuch­tete Selbstportrait auszuprobieren oder im Dialog mit einer KI gemeinsam digitale Gemälde zu kreieren. Freitag von 15 bis 21 Uhr, samstags von 12 bis 21 Uhr, sonntags von 12 bis 18 Uhr.

Weihnachtsmarkt der Feuerwehr Erbenheim rund um die Pauluskirche. Neben dem deftigen Essen, wie Würstchen und Pommes werden dieses Jahr auch Kartoffelpuffer, Kartoffelsuppe und Crêpes angeboten. Zum Aufwärmen wird es Glühwein, Kinderpunsch und Tee geben. Richtig einheizen wird die Feuerzangenbowle der Wäschbachstelzen und der Schnaps der heißen Hexen. Neben allerlei weiteren Leckereien bieten zahlreiche Stände tolle Geschenke für die Weihnachtszeit an. Freitag und samstags, jeweils ab 16 Uhr.

„Pinocchio“ im Velvets Theater. Alles beginnt mit einem Stück Pinienholz, das sich der alte Puppenschnitzer Geppetto aus dem Wald holt. Kaum hat er daraus seine Holzpuppe fertiggestellt, wird sie lebendig und hat sogleich ihren eigenen Kopf: „Essen, Trinken, schlafen und mich vergnügen“ – so stellt Pinocchio sich sein Leben vor. Neugierig und unbedarft zieht er hinaus in die Welt, gerät von einem Dilemma ins nächste. Dabei wünscht er sich doch nichts sehnlicher, als ein richtiger Junge zu werden. Aber das kann er erst, wenn er sich auch wie ein richtiger Junge benimmt: tapfer, ehrlich und selbstlos. Um 17 Uhr, samstags um 16 Uhr.

„Mit 20 wirst du sterben“ (OmU) im Caligari. Als der kleine Muzamil geboren wird, bringt seine Mutter Sakina ihn zu einer Sufi-Zeremonie, bei der er gesegnet werden soll. Stattdessen prophezeit ihnen ein islamischer tanzender Derwisch, dass der Junge mit 20 sterben wird. Um 17.30 Uhr.

„Was dein Herz Dir sagt – Adieu Ihr Idioten!“ im Murnau Filmtheater. Als die 43-jährige Friseurin Suze Trappet herausfindet, dass sie schwer krank ist, beschließt sie nach ihrem Kind zu suchen, das sie mit 15 Jahren auf den Wunsch ihrer Eltern hin weggab. Auf ihrer verrückten Suche trifft sie JB, einen 50-jährigen IT-Spezialisten inmitten eines Burnouts, und Serge Blin, einen Archivar, der sein Augenlicht bei einem Polizeieinsatz verlor. Freitag um 17.30 Uhr (DF), samstags um 17.30 Uhr (OmU).

„Der kleine Prinz & die 7 Todsünden“: Dinnertheater im Theater im Palast. Mathilda (Rose) und ihr Lebensabschnittsgefährte Felix (der kleine Prinz) erwarten ihre Gäste. Während der Vernissage der berühmten Malerin Shabnam Miller kommt es zum Streit zwischen der extrovertierten Galeristin und ihrem Lebensabschnittsgefährten Felix. Dieser verlässt sie wie der kleine Prinz seine Rose und folgt zwei Vagabunden, die fortan nicht nur Felix, sondern auch alle Zuschauer in ihren Bann ziehen. Um 19.30 Uhr.
Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ im Staatstheater. Man kann sich Spaßigeres vorstellen, als in diesem Athen zu leben, wo Väter ihre Töchter zum Tode verurteilen lassen, weil sie nicht den für sie ausgesuchten Bräutigam heiraten wollen. Aber zum Glück gibt es ja den Wald, in den sich die jungen Leute während der kurzen Sommernächte flüchten können. Um 19.30 Uhr.

Read & Beat: „Noir“ im Literaturhaus. An einem solchen Abend werden Szenen aus klassischen und modernen (preisgekrönten) Noir-Krimis gelesen, unterbrochen von passenden Jazz-Stücken. Was macht „Noir“ im Unterschied zum klassischen „Krimi“ aus? Im Anschluss gibt es wieder passende Musik, für den kühlen und regnerischen Nachhauseweg. Um 19 Uhr.

Sven Bensmann: „Yes we Sven“. Das All-in-One Entertainment Gesamtpaket Sven Bensmann startet wieder durch. Herzlich und charmant lässt das Vorzeigedorfkind Bensmann die Grenzen zwischen urkomischer Stand-Up Comedy und handgemachter Musik verschwimmen. Um 19.30 Uhr.

Vernissage WinterArt 2022: Ausstellung in der Galerie Pokusa – Polnischer Kultursalon Wiesbaden e.V. Glasobjekte, Fotografie und Malerei von Künstler:innen der Galerie. In liebgewonnener Tradition ausgewählt schöne Werke präsentiert, darunter auch kleinere Arbeiten, die beispielsweise hervorragend unter einen Tannenbaum passen. Bei der erweiterten Vernissage am letzten Novemberwochende und in den Tagen bis kurz vor Weihnachten gibt es die Möglichkeit zum Erwerb wahrer Kunstschätze, die sich gut zum Selbst- und  Verschenken eignen. Und es gibt die Gelegenheit, Künstler:innen der Galerie zu treffen und im Freundeskreis von Pokusa beim netten Plaudern die Vielfalt der gezeigten Malerei, der Glasobjekte und Fotografien zu betrachten. Vernissage am Freitag ab 20 Uhr, Samstag-Sonntag jeweils von 15 – 17 Uhr.

Für Garderobe keine Haftung „Auf Shakespeares Spuren… “ – Improtheater im thalhaus. Inspiriert von den Stücken, dem Sprachstil, den Themen und dem Zeitalter des englischen Dramatikers geht es um Liebe, Versuchung, Intrigen, Rache und die Suche nach Macht und Glück. Um 20 Uhr.

„Der Beziehungscoach“ im Galli Theater. Burkhardt liebt Chantal, Chantal liebt Ralf, Ralf vergnügt sich mit Chantals Vermögen auf Kuba. Ein Fall für Rudi Rechenberger, den Beziehungscoach. Um 20 Uhr.

Foto: Frederik Wenzel

sensor-Film des Monats: „Triangle of Sadness“ im Murnau Filmtheater. Mit sorgsam inszenierten Instagramfotos nehmen die Models Carl und Yaya ihre Follower:innen auf eine Reise durch ihre perfekte (Mode-)Welt mit – und zwar rund um die Uhr. Während des Captain’s Dinners auf einer Luxuskreuzfahrt zieht ein Sturm auf und das Paar findet sich auf einer einsamen Insel wieder. Freitag um 20 Uhr, sonntags um 18.30 Uhr.

„Die Tanzstunde“ in den Kammerspielen. Sie sind ein sehr ungleiches Paar, die leidenschaftliche Tänzerin mit dem gebrochenen Bein und der Professor, dessen Hirn anders tickt, als das »neurotypischer« Menschen. Es ist ein amüsanter Clash zwischen Emotio und Ratio. Freitag und samstags, jeweils um 20 Uhr.

„Freibad“ im Caligari. Es ist Sommer und sehr heiß im einzigen Frauenfreibad Deutschlands. Dort badet Frau oben ohne, im Bikini, Badeanzug oder Burkini. Jede folgt dabei anderen Regeln. Das führt immer wieder zu Reibereien, die die überforderte Bademeisterin nicht so ganz im Griff hat. Freitag um 20 Uhr, sonntags um 17.30 Uhr.

„Männer und andere Irrtümer“ mit Sigrid Siewior im Akzent Theater. Facettenreiche Komödie über die Tücken des ehelichen Zusammenlebens oder auch nicht. Eine Achterbahn der Gefühle, der einer Komödiantin wie Sigrid Siewior auf den Leib geschrieben scheint. Geballtes Frauenleben- lieben und leiden. Freitag und samstags, jeweils um 20 Uhr.

Krankheitsbedingt auf den 16.12. verschoben! art.ist: Ulrike Schwarz Quartett in der Walkmühle.

Ladies Night“ im Euro Palace. Party auf 5 Floors: Club 1 und 2, Schiff, Scheune und Tanzcafé haben geöffnet. Das Special: Jede Lady, die bis 24 Uhr kommt, bekommt 20 Euro freien Verzehr geschenkt. Ab 21 Uhr.

„Ladies & Students Night“ im ParkCafé. Der neue Freitag im Park Café. Freitags wird ab sofort zu der besten Reggaeton/HipHop Musik und den Charts gefeiert. Ab 22 Uhr.

„WWDNT – Wir woll´n doch nur Tanzen!“ in der Kreativfabrik. Nach 20 Monaten kehrt die kleine, feine und familiäre Party zurück in die Kreativfabrik. Techno vom feinsten, mit 3 DJs – alle mit langer Erfahrung, alle mit viel Spaß und Liebe an der Sache und alle mit fetter Motivation. Ab 23 Uhr.

Nightcrawling #92 – EBM / Wave / Goth Party im Kesselhaus am Schlachthof.  Während Resident-DJ Marc Urban im Kesselhaus für den beliebten und bewährten Mix aus Electro, Wave, Industrial & Goth-Pop sorgt, bietet die Box als 2nd Floor einen Platz für Clubatmosphäre, Experimente und Underground-Klänge. Ab 23 Uhr.

Club Night mit DJ Princeps im Wohnzimmer. Mit seinen 30 Jahren lässt der talentierte Blackmusic-DJ seine langjährige Erfahrung spielen. Er changiert stetig zwischen Genregrenzen und übersetzt die alte Tradition des Hip-Hops nonchalant in einen alternativen Electronic Kontext. Dazu gehören bei ihm noch R’n’B, Reggaeton, sowie Trap, Twerk & Moombahton. Ab 23 Uhr.

///SAMSTAG///

Repair Café im Umweltladen. Das Repair Café on Tour ist wieder zu Gast im Umweltladen, Luisenstraße 19. Erfahrene Reparateure greifen zu Schraubenzieher und Lötkolben und bringen, sofern möglich, defekte Elektrogeräte wieder zum Laufen und reparieren Kinderspielzeug. Die reparaturbedürftigen Artikel können bis 11.30 Uhr im Umweltladen abgegeben und bis 14 Uhr wieder abgeholt werden. Ziel des Repair Cafés ist es, die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern zu verlängern und damit Ressourcen zu schonen. Von dem Angebot profitieren auch einkommensschwache Haushalte, die sich Reparaturen oder Neugeräte nicht leisten können. Von 10 bis 14 Uhr.

Facettenwerk-Weihnachtsmarkt, Hagenauer Straße 45. Unverwechselbare Holz- und Tonartikel, Weihnachtsgestecke und einzigartige Kunstwerke aus dem Atelier – all das und viele weitere schöne Dinge erwarten die Besucherinnen und Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in der facettenwerk Werkstatt. Der Gemeinnützige Verein für Behindertenhilfe Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis e.V. ermöglicht seit seiner Gründung 1973 Menschen mit Behinderung, sich zu entwickeln, einen Beruf zu erlernen und auszuüben. Von 10 bis 16 Uhr.

„Galli Märchen Paradies“ – Märchentheater für die ganze Familie im Galli Theater. Hier wird für alle Kinder ab 3 Jahren ein Spielraum geschaffen, in welchem sie sich ohne Leistungsdruck, künstlerisch und spielerisch ausdrücken können. Unter Anleitung erfahrener Kinder Theater Trainer, die alle nach der Galli Methode ausgebildet sind, können die Kinder eintauchen in das zauberhafte Paradies der Märchen. Jeden Samstag um 10 Uhr.

Führung und Besichtigung: vhs – „Das Kurhaus in Wiesbaden – ein Prachtbau mit großer Geschichte und dem Spiel“. „Gesellschaftliche Unterhaltungen und abwechselnde Vergnügungen sind unlegbar Hauptbedürfnisse jeder Badeastalt“ – kurz nach dieser Anordnung wurde 1810 in Wiesbaden von Christian Zais das erste Kurhaus errichtet. Da Wiesbaden im 19. Jahrhundert zur Weltkurstadt avancierte – gewinnt die Stadt ein größeres Ansehen und brauchte ein moderneres und repräsentativeres Kurhaus. Das Kasino in Wiesbaden gehört zu den ältesten und schönsten Spielbanken in ganz Deutschland. Gekrönte Häupter und Politiker, Musiker und Literaten kamen nach Wiesbaden, um ihr Glück zu versuchen – durch den russischen Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde die Spielbank in Wiesbaden weltberühmt. Um 10 Uhr.

Tourist Information: „Facettenreiches Wiesbaden – Stadtrundgang zum Kennenlernen“. In der „Stadt der heißen Quellen“ gibt es rund um das Thermalwasser, die Brunnen und Wiesbaden als Weltkurstadt des 19. Jahrhunderts Eindrucksvolles zu berichten. Jeweils um 10.30 und 14.30 Uhr.

Foto: Christine Tritschler

„Peter Pan“ im Staatstheater. Peter Pan will nicht erwachsen werden. Deswegen lebt er, zusammen mit der Fee Tinkerbell und den verlorenen Kindern, in Nimmerland, wo es schurkische Piraten, wunderschöne Meerjungfrauen und tickende Krokodile gibt. Eines Abends fliegt er durch das offene Fenster ins Kinderzimmer der Familie Darling, und ehe die besorgten Eltern etwas dagegen unternehmen können, fliegen Wendy, John und Michael hinaus in die Nacht und landen auf Nimmerland. Ab 6 Jahren. Samstag und sonntags, jeweils um 10.30 Uhr und 13 Uhr.

Kinder mittenDRIN im Nassauischen Kunstverein. Zu jeder Ausstellung wird ein zweistündiges Kinderprogramm für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen angeboten, in dem mittenDRIN, also in den Räumen der jeweiligen Ausstellung, frei bildnerisch gestaltet wird. Das Angebot wird immer wieder auf die jeweiligen Ausstellungen abgestimmt und in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Künstler Titus Grab realisiert. Eltern dürfen auf Wunsch gerne anwesend sein und mitmachen oder einfach die Ausstellung besuchen. Um 11 Uhr.

Museumswerkstatt für Kinder: „Ernst Wilhelm Nay und seine Lofotenbilder entdecken, dazu skizzieren, malen in Acryl, Gouache und Wachsölkreide“ im Museum Wiesbaden. Nach einer Erkundungstour arbeiten die Kinder selbst künstlerisch unter fachkundiger Begleitung. Um 11 Uhr.

„Schneewittchen“ im Galli Theater. „Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr.“ Als die böse Königin dies von ihrem Zauberspiegel hört, schmiedet sie einen Plan, um das schöne Kind loszuwerden. Samstag und sonntags, jeweils um 11 Uhr.

Öffentliche Führung: „Französische Künstler des Jugendstil“ im Museum Wiesbaden. Um 14 Uhr.

Theater ohne Worte – interaktives Musiktheater ohne Sprache für Kinder ab 4 Jahren in der Mauritius Mediathek. Zwei Schauspielerinnen verwandeln sich in eine Blume, einen Hund, einen Forscher oder eine Oma und spielen kurze Szenen, die ohne Text auskommen, dafür aber mit viel Musik untermalt sind.  Um 14 Uhr.

Weihnachtsmarkt Adventslichter in Niedernhausen. An dreißig Verkaufsständen bieten Hobbykünstler Weihnachtliches. Niedernhausener Vereine und Organisationen präsentieren mit viel Einsatz und gemeinschaftlichem Eifer ihre pikanten und süßen Leckereien und natürlich viele Variationen von Glühweinen. Samstag von 14 bis 21 Uhr, sonntags von 14 bis 20 Uhr.

K.I.S. Keep it Simple – Outdoor-Tagestanz rund um das 60/40. Wie schön sieht das denn aus, das da zum ausgelassenen Outdoor-Rave lockt? Warm anziehen ist eine gute Empfehlung, auch wenn Jan Holtmann, Oliver Klein, Maxlion und Yaroslav an den Decks ordentlich einheizen werden. Von 15 bis 22 Uhr.

Tourist Information – Führung: Weihnachtliches Wiesbaden – Kurzrundgang zum Sternschnuppenmarkt. Ein Stadtrundgang durch Wiesbaden bekommt in der Adventszeit durch den Sternschnuppen Markt eine ganz besonders festliche Note. Die malerische Kulisse von Rathaus, Stadtschloss, Marktkirche und Kurhaus wird in tausende Lilienlichter getaucht. Um 15 Uhr.

Weihnachtsmarkt an den Adamstaler Hütten. Auf dem idyllischen Weihnachtsmarkt gibt es auf dem Hofgut Kinderprogramm mit Stockbrot, Kinder-Weihnachtskino und sonntags auch Ponyreiten. Außerdem wird Hausgemachtes aus der Alpenküche, Süßes von Bratapfel bis Lebkuchen und Gegrilltes vom Wild aus dem Adamstaler Revier serviert, sowie Käse, Brot und hausgemachte Weihnachtsspezialitäten verkauft. Zum Auftakt spielt Tom Woll ab 18 Uhr Livemusik. Bis 18. Dezember, jeweils samstags und sonntags ab 15 Uhr.

Kinderkino: „Busters Welt“ im Caligari. Der 11-jährige Buster liebt alles an seinem Leben. Er ist ein Optimist, der weiß, dass Dinge hart sein können, aber mit ein bisschen Magie und viel Liebe wird alles wieder gut. Diesen Sommer hofft Buster auf Erfolg bei der großen von der Stadt veranstalteten Talentshow. Aber er hat eine Menge um die Ohren: Er ist in Joanna verknallt, die Gesundheit von Mr. Larsen verschlechtert sich und Busters Familie braucht ihn. Samstag und sonntags, jeweils um 15 Uhr.

Wiesbadens Adventsgassen in der Gold-, Häfner- und Mühlgasse. Bei Glühweinduft und Weihnachtsplätzchen durch das historische Wiesbaden flanieren. Von Brillen, Gewürzen, Interieur, Parfüm bis hin zu Handwerk und Floralem – hier lassen sich Weihnachtsgeschenke entdecken. Augenblick Optik lädt zudem ab 15 Uhr zur Vernissage der Künstlerin Shabnam Miller.

„Die Bremer Stadtmusikanten“ im Galli Theater. Ein lahmer Esel, ein müder Hund, eine zahnlose Katze und ein alter Hahn beschließen, zusammenzubleiben. Sie machen sich auf den Weg und finden ein neues Zuhause. Aber sie haben die Rechnung ohne die Räuber gemacht. Samstag und sonntags, jeweils um 16 Uhr.

Waldsträßer Advent dem Ulrich-Weinerth-Platz. Horst Klee, der Biebricher Ortsvorsteher wird die Beleuchtung am Weihnachtsbaum auf dem Ulrich-Weinerth-Platz anschalten. Herr Pfarrer Roland Rosenbaum von der Markuskirche und Diakon Uwe Groß von St.Kilian werden die Gäste in den Advent einstimmen. Es gibt Glühwein bzw. alkoholfreie Getränke. Die Ochsenbachraben der Narrenlust Waldstraße werden mitsingen und Mitarbeiter des Biberbau werden für Wärme sorgen mit einer Feuerschale. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom „Felseneck“. Um 16 Uhr.

Fackel-Glühwein Wanderung. Auf einem etwas geheimnisvollen Weg wird durch Obstwiesen und am Waldrand entlang zu einem Panoramaweg mit weitem Blick zu Wiesbadens Weinbergen und zum Rheinufer gewandert. Beim reizvollsten Ausblick kann man sich Glühwein, Tee und leckere Kleinigkeiten schmecken lassen. Treffpunkt:  65199 Wiesbaden, Frauensteiner Straße 117, Parkplatz am Restaurant Forsthaus Rheinblick. Um 17 Uhr.

„Igor Levit – No Fear“ im Caligari. Mit 34 Jahren ist Igor Levit ein Ausnahmekünstler in der Welt der klassischen Musik. Ein junger Rebell, der sich am Klavier in einen reifen Musiker, eine alte Seele verwandelt. Filmemacherin Regina Schilling begleitet den Pianisten bei der Erkundung seines „Lebens nach Beethoven“, bei der Suche nach seiner nächsten Herausforderung, seiner Identität als Künstler. Um 17.30 Uhr.

Tropen Tango Party im Kontext. Mit Nils Siddhartha direkt aus dem Garden of Tandava in Begleitung von Luana la Iguana – mit Tropischen hypnotischen Rhythmen vom Himalaya über den Freudenberg bis in den Rheingau und ins Kontext. Die Reise beginnt um 18 Uhr. https://www.tropen-tango.de.

Weihnachtskonzert mit Sabine Gramenz und Malte Kühn in der Pfarrkirche Kloppenheim. Nach zwei langen Jahren ist es endlich wieder soweit: Der Förderkreis „gemeinsam tragen“ veranstaltet in der Pfarrkirche ein Konzert. Sabine Gramenz und Malte Kühn öffnen exklusiv für die Gäste einen „Singenden, klingenden Adventskalender“. Um 19 Uhr.

„Rigoletto“ im Staatstheater.  Einzig der Narr darf dem Herrscher die Wahrheit ins Gesicht sagen. Der scharfzüngige Rigoletto teilt auf Kosten aller aus. Dabei ist er so vermessen zu glauben, er könne seine eigene kleine Welt von allem Übel frei halten. Um 19.30 Uhr.

„Der Spätlesereiter“ – Dinnertheater im Theater im Palast. Besucher:innen begegnen Napoleon und Fürst Metternich, beide zum Greifen nah im alten Arbeiterhaus. Aus dem einfachen Gutsarbeiter Karl Meisen, bekannt als Karl der Spätlesereiter, wird ein einflussloser Hofkapellmeister. Politische Wirren, eine bedeutende Frau, die den Weg in die Geschichtsbücher leider nie gefunden hat, verändern die Weltgeschichte – oder zumindest die des Rheingaus. Beim Lauschen der Töne des Akkordeons und des Spinetts wird ein deutsch-französisches Menü serviert. Um 19.30 Uhr.

Konzert: „Welthits auf Hessisch // Die Verhessung der Welt“ im Theater im Pariser Hof. Birr und Elis, eigentlich Mitglieder der Frankfurter „Lesebühne Ihres Vertrauens“, haben die linguistisch anspruchsvolle Arbeit auf sich genommen und die wichtigsten Welthits der letzten 60 Jahre aus dem Englischen, der Sprache der Warnhinweise und Flughafendurchsagen, in die Sprache der Poesie und Anmut übertragen, das Hessische. Um 19.30 Uhr.

Jazz Connects RheinMain: E X T R A, very fine music and art!  im  wunderschönen Kunsthaus Taunusstein, Hauptstraße 1A. Jazz Connects RheinMain – so lautet derTitel einer Konzertreihe, die ab Herbst 2022 in loser Folge an Orten der Region stattfindet, kuratiert und organisiert von Jazzschaffenden aus dem Rhein-Main-Gebiet. Um 20 Uhr.

Irmgard Knef „Glöckchen hier, Glöckchen da!“ – Musik & Kabarett im thalhaus. Irmgard Knef und Weihnachten: das passt zusammen wie die Chilischote in den Pfefferkuchen. Verschärfte An- und Einsichten einer alten Berlinerin über Weihnachten und die Vorfreude auf das Fest der Liebe. Ob in Bethlehem oder in Berlin-Kreuzberg, ob im Stall oder im Hinterhof: der süffisanten Grand Dame des Chanson-Kabaretts geht der Zündstoff nicht aus mit der man Christbaumkerzen zum brennen bringt. Um 20 Uhr.

Beyond Jazz: Eric Plandé Unit plays Joachim Kühn in der Walkmühle. Der Pariser Saxophonist Eric Plandé lebt seit über zehn Jahren in der Nähe von Frankfurt und ist inzwischen eine gewichtige Stimme der Rhein-Main-Szene. Jetzt hat er ein neues Quartett gestartet, das sich der Musik von Kühn widmet. Um 20 Uhr.

Konzert: Bosca mit Support Helena Fin & Francey im Schlachthof. Nach bald drei Jahren Coronapause, Plastikstuhlkonzerten und Frust durch verschobene Veranstaltungen ist es endlich wieder soweit! Der Mann aus Wiesbaden, Bosca, schnappt sich seine Jungs und geht auf Mini-Tour, um ein paar Läden abzureißen und den Leuten seine besten, sowie auch seine neusten Songs vorzustellen. Um 20 Uhr.

Surf Film Nacht Wiesbaden:  „Waterman – The Life of Duke Kahanamoku“ im Murnau Filmtheater. Auf Hawaii gibt es bis heute keinen größeren Helden als Duke Kahanamoku: Seine Statue in Waikiki ist legendär, die wichtigste Straße der Insel O’ahu, die die Hauptstadt mit der North Shore verbindet, wurde nach ihm benannt. Und auch die Surfszene verehrt den Duke als den ersten Surfer der Neuzeit, als Amassador of Aloha und als Vorbild für Millionen Beachboys und -girls. Doch trotz der Bewunderung, die man ihm entgegenbrachte, kämpfte Kahanamoku Zeit seines Lebens gegen den institutionalisierten Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft. Um 20.15 Uhr.

„Supreme Saturday Night“ im Euro Palace. Die Mega Party auf 5 Floors in Deutschlands größter Diskothek. In der Shisha Lounge läuft HIP HOP, Reggaeton & Charts, während im Club zu House, Elektro & Techno getanzt wird. Ab 21 Uhr.

„It´s Saturday Night“ im Park Café. Mit House und Clubmusic ins Wochenende starten. Ab 22 Uhr.

„80-90-00 meets Get Low“ Party im Schlachthof. Der Soundtrack der 80er, 90er und 00er in der Halle trift auf Rap und HipHop im Kesselhaus. Ab 22 Uhr.

„Dub-A-Rama” in der Kreativfabrik. Roots, Reggae und Dub Musik gespielt über das Peifen-Soundsystem. Ab 22 Uhr.

Club Night mit DJ Shannon & DJ Ma-T im Das Wohnzimmer. Doppelte Eskalation an den Decks zu Open Format, Hits von den 70ern bis heute. Ab 23 Uhr.

///SONNTAG///

WALKYOGA im Schlosspark. Ohne Matte geht es mit Yogalehrerin Christa Zehnder durch den herbstlichen Park. An geeigneten Stellen gibt es kräftigende und dehnende Übungen im Stehen. So genießen die Teilnehmenden Bewegung mit tiefem Atmen in der farbenfrohen Natur – die perfekte Mobilisation der Abwehrkräfte. Vorkenntnisse nicht erforderlich. Tempo und Übungen werden der Gruppe angepasst. Treffpunkt: Schlosspark-Biebrich, Eingang Spielplatz, für Navi: Am Schlosspark 81.Info: https://yoga-wiesbaden.de/walkyoga/. Um 11 Uhr.

Willkommens-Führung und Workshop: „Hereinspaziert — Kunst“, in russischer und ukrainischer Sprache im Museum Wiesbaden. Das Museum Wiesbaden lädt Geflüchtete aus der Ukraine zu kostenfreien Führungen sowie zu Führungen mit Workshop in ukrainischer und russischer Sprache ein. Die Veranstaltungen richten sich an Kinder und Erwachsene und führen abwechselnd in die Ausstellungen der Kunst und der Natur. Um 11 Uhr.

Mozartgesellschaft: 2. Kammerkonzert mit dem Corneille Quartett im Museum Wiesbaden. Gespielt werden Felix Mendelssohn Bartholdy – Klavierquartett Nr. 2 f-Moll op. 2, Joaquin Turina – Klavierquartett op. 67 a-Moll und das Camille Saint-Saëns – Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 41. Am Konzerttag berechtigt die Eintrittskarte zum Besuch der Dauerausstellung des Museums. Um 11 Uhr.

Foto: Lukas Godja

„Matinée musicale“ in der Loge Plato, Friedrichstr. 35 – Förderkonzert mit jungen Talenten der Wiesbadener Musik-& Kunstschule. Junge Talente der Wiesbadener Musik-& Kunstschule (WMK) und Wiesbadener Musikakademie (WMA) präsentieren klassische Werke und Lieder für Klavier, Harfeund Gesang. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um 11 Uhr.

Wiesbadener Waldweihnacht im Chausseehaus. Kulinarik trifft Weihnachtswerkstatt mit vielfältigem Angebot: Roter & weißer Winzerglühwein, alkoholfreier Punsch, Wildgulasch, Flammlachs, vegetarische Speisen, sowie Dampfnudeln mit heißen Kirschen.  Von 12 bis 18 Uhr.

Öffentliche Führung: „Ernst Wilhelm Nay – Retrospektive“ im Museum Wiesbaden. Als documenta-Künstler hat der deutsche Maler Ernst Wilhelm Nay nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Bekanntheit erlangt. In seiner eigenständigen Bildsprache jedoch überführt Nay die Epoche des figürlichen Expressionismus der Klassischen Moderne in die gestische Abstraktion der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Samstag und sonntags, jeweils um 14 Uhr.

Sonnenbeobachtung an der Sternwarte, Bierstadter Straße 47, 65189 Wiesbaden, auf dem Dach der Martin-Niemöller-Schule (separater Eingang). Mit entsprechend sicherem Filter kann die Sonne mit möglichen Sonnenflecken durch ein Teleskop beobachtet werden. Bei sehr guten Bedingungen kann die Sonne sogar in einem engen Wellenlängenbereich beobachtet und dabei die Chromosphäre sowie weitere Details auf der Oberfläche wie Filamente und Protuberanzen am Sonnenrand gesehen werden. Um 14 Uhr.

Kleiner Weihnachtsmarkt im Tierheim Wiesbaden, Spelzmühlweg 1. In gemütlicher Atmosphäre kann im weihnachtlichen Flohmarkt gestöbert, der Tierheimkalender 2023 erworben, zusammengesessen und sich nett unterhalten werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt heißen Orangensaft und Glühwein (vom Winzer!), Kaffee und Kuchen, heiße Waffeln, selbstgemachte Kartoffelpuffer, aber auch Speisen vom Grill. Um 15 Uhr findet im neuen Multifunktionsgebäude eine Tiersegnung statt, zu der alle Tierfreunde mit ihren eigenen Haustieren recht herzlich eingeladen sind. Alle Einnahmen kommen den Tieren zugute. Von 14 bis 17.30 Uhr.

Adventssingen beim Äbbelwoi Schmidt. Traditionelles Advents-Singen  im schönen „Wintergarten“ beim Äbbelwoi Schmidt – an jedem Adventssonntag gibt es Livemusik und Glühwein. Den Auftakt machen am 1. Advent die Band  Best Age – Die Band aus dem Dichterviertel.  Für das leibliche Wohl sorgen ein paar Leckereien aus der Küche, sowie ausreichend Glühwein, heißen Äbbler aber natürlich auch gutes Zwick´l Bier. Ab 14 Uhr, Live-Musik ab 16 Uhr.

Foto: Christine Tritschler

Kinderoper nach den Brüdern Grimm: „Gold!“ im  Hessischen Staatstheater. Jacob und seine Eltern leben am Meer. Allerdings sind sie so arm, dass sie sich nicht einmal Schuhe oder gar ein Haus leisten können. Doch als Jacob eines Tages mit seinem Vater zum Angeln geht, fängt Jacob einen besonderen Fisch. Der erfüllt ihm jeden Wunsch, wenn er ihn denn nur am Leben lässt. Jacob wünscht sich als erstes ein Paar neue Schuhe, doch als die Eltern von dem Fisch erfahren, werden die Wünsche immer größer und maßloser: ein Haus, ein Schloss mit Personal, Urlaubsreisen, Palmenstrand! Allerdings bleibt dies nicht ohne Folgen, denn je größer die Gier wird, desto dünner wird der Fisch und desto wilder das Meer. Um 15 Uhr.

Öffentliche Führung: „Formenvielfalt und Farbenpracht in der Natur“ im Museum Wiesbaden. Die Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlungen „Ästhetik der Natur“ schlägt mit ihren vier Themenräumen Form, Farbe, Bewegung und Zeit eine Brücke zwischen Kunst und Natur. Das Beobachten und Beschreiben der Natur steht dabei im Mittelpunkt. Auf den Spuren der Erd- und Evolutionsgeschichte wird die formenreiche und farbenprächtige Vielfalt der Natur präsentiert. Um 15 Uhr.

„Dschungel-Lichter im Advent“ im Kultur-Dschungel, Unter den Eichen. Unter der Reihe „Dschungel-Lichter“ gibt’s am ersten und vierten Advent tolle Highlight-Nachmittage für die ganze Familie. Neben wechselnden Attraktionen und Lesungen am Feuer ist für das leibliche Wohl an der „Dschungel-Tränke“ gesorgt: Fritten, Stockbrot, Kinderpunsch und heißer Apfelwein wärmen Leib und Seele. Eintritt auf Spendenbasis. Von 15 bis 19 Uhr.

„Phantom“ im Murnau Filmtheater. Lorenz Lubota sorgt mit seiner Arbeit als Stadtschreiber für seine Mutter und seine Geschwister. Er ist aber auch ein Träumer und schreibt Gedichte. Eines Tages wird er von einer Pferdekutsche angefahren. Er ist von der Schönheit der Fahrerin, der Tochter Veronika des reichen Eisenwarenhändlers Harlan, betört und jagt ihr fortan nach wie einem Phantom. Um 15.30 Uhr.

Wakkeres Glyweinfest am Wallufer Platz. Wakker und Glyg machen gemeinsame Sache und laden am 1. Advent ganz nett zum Wallufer Platz. Leckerer Winzerglühwein wird versprochen, außerdem Kaffee und Waffeln, Geschenke und Geschenkideen, auch Ina Tosha ist dabei. Von 16 bis 20 Uhr.

Johanna Summer Klavier Solo: 2. Saisonkonzert im Herzog – Friedrich – August Saal, Friedrichstraße 22. Selten hat ein Debütalbum einer jungen Instrumentalistin derart schnell derart begeisterte Reaktionen hervorgerufen, wie „Schumann Kaleidoskop“ der bereits mehrfach ausgezeichneten Wahl-Berlinerin Johanna Summer. Auf dem Album spannt sie einen weiten, improvisatorischen Bogen über Stücke aus Robert Schumanns „Kinderszenen“ und „Album für die Jugend“ – Stücke, die ihr, und den allermeisten Pianisten, tief vertraut sind, die sie als Ausgangspunkt für komplett freie Improvisationen nutzt und so bei jedem Anlauf ganz neue Musik entstehen lässt. Um 17 Uhr.

Tarbut: Lebedik – Jiddische Liederwege im Kulturforum. Die Reise des jiddischen Liedes von seiner Heimat in Osteuropa bis zu New Yorks Lower East Side steht im Mittelpunkt dieses Programms. Die musikalische Kooperation zwischen der gefeierten lettischen Sängerin Sasha Lurje und dem amerikanischen Violinisten extraordinaire Craig Judelman folgt den Wendungen der jiddischen Lied-Tradition von intimen Volksliedern bis hin zu ausgefeilten Theater- und Kunstliedern. Um 17 Uhr.

Eis-Show bei „Luisenplatz on Ice“. Athlet:innen vom Roll- und Schlittschuh Club (RSC) Wiesbaden präsentieren eine Eis-Show, die die Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen lassen wird.  Um 17.30 Uhr.

„Die Pest“ im Staatstheater. Kaum ein Stück könnte besser zur aktuellen Weltlage passen, als Albert Camus’ Roman »Die Pest« aus dem Jahr 1947. Der Bericht des Arztes Dr. Bernard Rieux zum Verlauf der Pestseuche in Oran weist erstaunliche Parallelen zur Corona-Krise auf. Um 18 Uhr.

Katie Freudenschuss: „Nichts bleibt wie es wird“ im thalhaus. Die Zeit läuft. Und alle laufen mit. Oder voraus. Manchmal auch hinterher. Und irgendwo mittendrin ist Katie Freudenschuss. Eine Frau, ein Flügel und feine Beobachtungsgabe. Die Interaktionen mit dem Publikum machen jeden Abend einzigartig. So wie die Zeit. Nichts bleibt wie es wird. Um 18 Uhr.

„Mord in Aussicht“ im Theater im Palast. Ein Verbrechen, zwei Kommissare und jede Menge Verdächtige. – Keiner weiß wer der Täter ist nicht einmal die Schauspieler, denn erst am Abend wird (verdeckt) durch Los entschieden wer der Mörder ist. Dann wird improvisiert, alles entsteht aus dem Augenblick oder den Vorgaben der Zuschauer:innen. Um 19 Uhr.

Musical: „Cabaret“ im Großen Haus. »Willkommen! Bienvenue! Welcome!«, so begrüßt der Conférencier allabendlich seine Gäste im berüchtigten Berliner Kit-Kat-Club Anfang der 1930er Jahre. Dies ist auch der Ort, an dem die Tänzerin Sally Bowles und der Schriftsteller Clifford Bradshaw erstmals aufeinandertreffen – und sich ineinander verlieben. Um 19.30 Uhr.

„Domingo Latino“ mit Claudia Carbo im Theater im Pariser Hof. Latin Feeling, Leidenschaft und gute Laune: Jazz- und Latinsängerin Claudia Carbo kommt ins Theater im Pariser Hof und präsentiert eine attraktive Mischung Lateinamerikanischer Rhythmen. Um 19.30 Uhr.

„Krone der Schröpfung“ in den Kammerspielen. Was hat der Mensch mit dem Blutegel gemeinsam?  Richtig – fast nichts. Denn Blutegel lassen bei Sättigung von ihrem Wirt ab! Der Mensch aber strebt nach mehr. Ständig ist er auf der Jagd nach mehr Geld, mehr Komfort, mehr Technik, mehr Ausbeute!  Um 20 Uhr.

art.ist: Steph Richards Supersense Quartet in der Walkmühle. Steph Richards ist eine der jungen Stars der New Yorker Avantgarde Jazz Szene. Sie hat mit Pionieren von Henry Threadgill bis Anthony Braxton, John Zorn und Laurie Anderson zusammengearbeitet. In Supersense begleiten eigens kreierte abstrakte Düfte eine Flut von freiem, experimentellem Funk. Um 20 Uhr.

Werner Herzog – Radical Dreamer (OmU) im Caligari. Am 5. September feierte Werner Herzog seinen 80. Geburtstag. Thomas von Steinaecker widmet dem „Radical Dreamer“ ein ausführliches Porträt: Werner Herzog ist eine Ikone, jedes Jahr wächst sein Ruhm. Viele Bilder seiner Filme sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, um die Umstände seiner Produktionen ranken sich Mythen. Um 20 Uhr.

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