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“Sommermukke” macht den Winter heiß und bringt abgefahrene Elektroacts ins Kesselhaus

Im tiefsten Winter erwärmen der Schlachthof  und die Musikmaschine nach geglückter Premiere im letzten Jahr ein zweites Mal gemeinsam die Herzen der Musikliebhaber. “Sommermukke” heißt das Format, wenn am Samstag, dem 13. Januar, im Kesselhaus – präsentiert von sensor – Lasse Yoru, Miumi und TripAdLib ihre heißesten Tracks von der Bühne schleudern.

Beim Sommermukke-Konzert bringt die Künstleragentur Musikmaschine feinste Live-Elektro- und Loop-Sounds in die Ohren und Beine des Publikums. Während man sich draußen den Allerwertesten abfriert, geht einem drinnen das Herz auf. Versprochen wird ein komprimiertes und auf eher elektronisches Livemusik-Handwerk fokussiertes Programm. Quasi als feierten Spock und Jabba auf dem Eisplaneten Hoth ihre SciFi-Birthday-Fete und schlürften dazu Cocktails aus Hawaii – wieder ein rundes und tanzbares Paket, um sich mal so ganz anders vom familiendurchtränkten Weihnachten und Partyschrott-verseuchten Silvester zu erholen.

TRIPADLIB ist ein Projekt geteilter Leidenschaft. Der Schlagzeuger Josef Schaubruch und der Pianist/Produzent Dominik Jahn entdecken gemeinsam eine Welt zwischen akustischer Klangästhetik mit emotionaler Tiefe und technoider Körperlichkeit. Auf der Bühne schaffen ihre Liebe zum Instrument, Effekbearbeitungen und Live-Looping eine einzigartige Authentizität. Ein Soundtrack zu einem nächtlichem Trip, zugleich ad libitum und unter klaren Vorzeichen: Tanzbarkeit, Groove und Hingabe an die Musik.

Sehnsucht nach neuartigen Sounds – multimedial gestillt

Die Musik von MIUMI bezieht sich auf die elektronische Gegenwart und arbeitet mit Einflüssen verschiedener Sparten. Elektronica, IDM, Ambient, aber auch Formen des Trip Hop, Post und Krautrocks finden ihren Einfluss. Von Anfang an bestimmt eine Sehnsucht nach neuartigem Sound die Musik der Wiesbadener Band (Foto). Sie selbst versteht sich selbst als multimedial agierend. Die verschiedenen Instrumente werden bis zur Auflösung jeglicher Differenzierung sehr soundbezogen eingesetzt. Flächen, Verzerrungen, Störgeräusche treffen in verdichteter Form auf harmonische Klänge, Samples und Sounds, deren Muster an Filmmusik und die Tiefen des Weltraum erinnern. Hier geht es zum sensor-Porträt der Intensivband Miumi.

LASSE YORU ist ein Solokünstler aus Münster, der auf unterschiedlichen Instrumenten seine Sicht der Dinge erspielt. Von Klaviermusik bishin zu Bluesgesängen, dreht es sich bei ihm vor allem um die Loopstation. Eine Ein-Mann-Band mit dem Hang zu riffartigen dynamischen Motiven und treibenden Rhythmen. (dif/Foto Jason Sellers)

sensor präsentiert und verlost 3×2 Freikarten: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de

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