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Zum Ersten, zum Zweiten, zum Bembel! Nachlass von Heinz Schenk kommt unter den Hammer – in seinem Haus in Naurod

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Die Stadt Wiesbaden hatte dankend abgelehnt, den Nachlass von Heinz Schenk zu übernehmen, nun kommen die vielen Sachen halt unter den Hammer, und zwar komplett und Stück für Stück. Und für einen guten Zweck. Am Samstag, dem 20. August, wird all das, was der Moderator und Showmaster (“Zum Blauen Bock”) hinterließ, dort versteigert, wo er über Jahrzehnte lebte und am 1. Mai 2014 im Alter von 89 Jahren starb: in seinem Wohnhaus in Wiesbaden-Naurod, Am Holderstrauch 30. Im nahezu unveränderten Bungalow wird das gesamte Inventar – von Krempel und Kleinkram bis zum Mobiliar und sogar einer Sauna und einem Solarium – versteigert.

Die Erlöse gehen an die Heinz-Schenk-Stiftung zur Förderung junger Unterhaltungskünstler, deren Gründung die TV-Legende bereits zu Lebzeiten verfügt hatte und der er sein gesamtes Vermögen vermachte. Insgesamt etwa 900 Posten wird Stefan Niederauer, der mit der Organisation der Auktion beauftragt wurde, versteigern. Natürlich kommen auch Bembel unter den Hammer, aber auch eine Sammlung mit 300 Taschenuhren, sämtliche “Zum Blauen Bock”-Folgen auf Videokassetten, der Fernsehpreis Bambi, Briefmarken, Tepppiche und und und …

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Der Auktionator rechnet mit großem Andrang, nicht nur aus der Region, sondern sogar aus dem Ausland. Natürlich wird die einmalige Gelegenheit, buchstäblich in die Lebenswelt des Mannes einzutauchen, den die Rodgau Monotones in “Erbarme, die Hesse komme” als “unsern David Bowie” bezeichnet haben, auch Schaulustige anlocken. Erwünscht sind aber nur ernsthafte Bieter. Deshalb muss jeder eine Einlasskarte für 10 Euro erwerben, der Betrag wird bei Käufen verrechnet. Die Vorbesichtigung wird von 9 bis 11 Uhr stattfinden, die Auktion von 11.30 bis ca. 18 Uhr. Das Haus selbst wird übrigens nicht versteigert. Es wurde bereits verkauft. www.heinz-schenk-auktion.de (Dirk Fellinghauer/Fotos (c) niederauer.consulting)

Ein Kommentar “Zum Ersten, zum Zweiten, zum Bembel! Nachlass von Heinz Schenk kommt unter den Hammer – in seinem Haus in Naurod

  1. Sehr schade, daß die Stadt Wiesbaden das Potential dieser Kultfigur verkennt. In anderen Ländern würde man dessen Nachlaß ehren. Auch wenn dieser vielleicht nicht der hochkulturellen Vorstellung entspricht. Frankfurt hätte dem Mainzer Heinz Schenk sogar noch mehr zu verdanken als Wiesbaden ;-).

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